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Veränderungen 2010
| 01.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: Eine relativ ruhige Silvester- und Neujahrsnacht hatten die Beamten des Polizeireviers Rottweil. Das Abbrennverbot von
Feuerwerkskörper im Innenstadtbereich von Rottweil wurde strikt eingehalten. Erst gegen Morgen mussten die Beamten mehrere Partygänger versorgen.
Kurz nach zwei Uhr wurden die Beamten zu einer Gruppe Jugendlicher im Bereich der Heerstraße gerufen. Hier stellten sie fest, dass ein 14-jähriger aus dem
Kreis Tuttlingen infolge übermäßigen Alkoholgenusses regungslos auf dem Boden lag. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert, wo er über
Nacht blieb.
Eine Stunde später wurde im Innenstadtbereich eine Streifenbesatzung von einem 23-jährigen Rottweiler mehrfach beleidigt. Wie die Beamten den stark
angetrunkenen 23-jährigen und dessen 19-jährige, ebenfalls stark angetrunken Begleiterin, kontrollieren wollten, verweigerte der 23-jährige seine
Personalien. Auch die 19-jährige wollte den Namen ihres Begleiters nicht wissen. Beide Personen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier
Rottweil verbracht. Dort gaben beide Personen dann den Namen des Mannes an. Der 23-jährige verhielt sich jedoch weiterhin so provozierend und uneinsichtig,
dass er den Rest der Nacht in einer Zelle beim Polizeirevier Rottweil verbringen durfte. Gegen den 23-jährigen wird Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
Der letzte Partygänger musste dann kurz nach sechs Uhr versorgt werden. Fußgänger hatten den 19-jährigen Rottweiler schlafend vor der Post angetroffen. Er
war so stark alkoholisiert, dass er kaum seinen Namen und Adresse sagen konnte. Selbstständiges Stehen oder Gehen war überhaupt nicht mehr möglich. Er wurde
in Gewahrsam genommen und nach Hause gebracht, wo er in Obhut der Eltern übergeben wurde.
| | 01.01.2010 | Ab 14 Uhr begrüßt die Historische Bürgerwehr am Bockshof das neue Jahr 2010 mit historischen Kanonen und glossierten Stadtgeschichten
beim Neujahrsschießen. Dieses Jahr hat der SWR im Fernsehen vom Neujahrsschießen berichtet.
| | 01.01.2010 | Das Parkhotel in der Königstraße 21 hat wieder geöffnet.
| | 02.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht wurden der Polizei mehrere liegengebliebene Lkws auf der B 27, Neukircher Steige, gemeldet. An der Steigung war
dort zunächst ein Lkw wegen des starken Schneefalls quer zur Fahrbahn hängen geblieben, worauf mehrere nachfolgende Schwerfahrzeuge an diesem nicht mehr
vorbeifahren konnten.
| | 03.01.2010 | Auch in diesem Jahr sind wieder die Heiligen Drei Könige mit ihren Sternträgern und Begleitungen in der St. Pelagiusgemeinde unterwegs. Die Aktion steht
dieses Jahr unter dem Leitspruch: "Komm, geh mit!".
| | 03.01.2010 | Die Feuerwehr Rottweil veröffentlicht ihre Einsatzstatistik für das Jahr 2009.
| | 03.01.2010 | Ein Nachruf von Schulleiter Johannes Binder zum Tode von Studiendirektor a.D. Hans-Joachim Hirt, der lange an der Rottweiler Gewerbeschule tätig war:
Der Tod von Studiendirektor a. D. Hans-Joachim Hirt hat uns – Schulleitung, Lehrerkollegium und Schüler – betroffen gemacht. Wir trauern um einen Kollegen,
Lehrer und Freund. Hans-Joachim Hirt hat in den 32 Jahren seines Wirkens sehr viel für die Erich- Hauser-Gewerbeschule geleistet. So schuf er früh die
technischen Voraussetzungen für das hohe Niveau der Ausbildung von Kfz-Fachkräften, Elektrotechnikern und Elektronikern und entwickelte diese mit dem
technischen Fortschritt weiter. Über die langjährige Leitung der außerordentlich innovativen Berufsgruppe Fahrzeugtechnik führte ihn sein beruflicher
Werdegang schließlich 1994 zur Übernahme der Aufgaben eines Fachabteilungsleiters Berufsschule und 1996 zur Beförderung zum Studiendirektor.
Zusätzlich zu seiner schulischen Tätigkeit gab er Handwerks- und Industriemeisterkurse und lehrte an der Volkshochschule. Aufgrund seines profunden
Fachwissens wurde Herr Hirt in zahlreiche Prüfungsausschüsse der Kammern berufen. Die Verleihung der Silbernen Ehrennadel der Handwerkskammer Konstanz
unterstreicht die hohe Wertschätzung, die ihm von den dualen Partnern der Gewerblichen Schulen entgegen gebracht wurde.
Hans-Joachim Hirt hat durch sein großes Engagement Vieles zur hohen Leistungsfähigkeit des Handwerks unserer Region beigetragen. Ganz große Bedeutung maß
Hans-Joachim Hirt seinem pädagogischen Auftrag bei. Schon zu Beginn seiner schulischen Laufbahn wurde sein Talent gelobt, mit jungen Leuten umzugehen. Mit
seinem besonderen Verantwortungsbewusstsein für seine Schüler hatte er den jungen Menschen – nicht selten in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Eltern und
Sozial- und Jugendbehörden – den Weg in den Beruf erleichtert und oft auch ermöglicht. Durch seine freundliche, zuvorkommende Art und Hilfsbereitschaft
prägte Hans-Joachim Hirt die konstruktive Zusammenarbeit und gute Atmosphäre in unserem Hause.
Wir Kolleginnen und Kollegen der Erich-Hauser-Gewerbeschule erinnern uns dankbar an Hans- Joachim Hirt und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
| | 04.01.2010 | Die Arztpraxis von Egbert Bold ist von der Schramberger Straße 87 ins Paracelsushaus (Königstraße 35) umgezogen.
| | 04.01.2010 | Ab sofort gibt es kostenlose Platzkarten in der Infothek im Alten Rathaus für den Bürgerempfang der Stadt Rottweil am 10. Januar 2010.
| | 04.01.2010 | Die FDP in Rottweil stellt weitreichende Forderungen für Einsparungen im Haushalt der Stadt auf:
Der Umbau von Rottweils Stadtmitte soll verschoben werden
Die Kindergärten in Feckenhausen und Zepfenhan sollen geschlossen und nach Göllsdorf
bzw. Neukirch eingegliedert werden
Die Grundschule in Göllsdorf soll aufgelöst und die Grundschüler von Göllsdorf
der Römerschule zugeordnet werden
Auf den Ausbau der Konrad-Witz-Schule zur Werkrealschule soll verzichtet werden
Die Stadtkapelle soll in einen selbständigen Verein überführt werden,
ohne Unterstützung durch die Stadt
Die Diskussion zur Abschaffung der Ortsschaftsverwaltungen soll neu geführt werden
Das Bauamt soll mit weniger Mitarbeitern als heute auskommen
Die Musikschule soll mehr Gebühren verlangen
Eine Reihe von geplanten Gebäudeunterhaltungmaßnahmen soll überprüft werden
Die Grundsteuer B soll erhöht werden
| | 05.01.2010 | Im Dezember 2009 betrug lag die Arbeitslosigkeit im AA-Bezirk Rottweil bei 4,9 Prozent. Sibylle Liechti, Leiterin der Arbeitsagentur Rottweil:
"Der Neuzugang von Arbeitslosen hielt sich vor Abschluss des Jahres 2009 mit 1.688 noch einmal in Grenzen, wobei sich das Jahresende mit zu erwartenden
Entlassungen und dem Auslaufen von Beschäftigungsverhältnissen erst im Januar zahlenmäßig auswirken wird. Leider sind aber Offene Stellen weiterhin
Mangelware. Mit nur 395 neu erteilten Vermittlungsaufträgen an die Arbeitsagentur waren dies noch etwas weniger Arbeitskräfteanforderungen als im Schnitt
des diesbezüglich ohnehin schlechten Jahres 2009".
Daten für Dezember 2009:
Arbeitslose: 7.431
Veränderung gegenüber dem Vormonat: 72
Veränderung gegenüber dem Vorjahr: 2.142
Arbeitslosenquote: 4,9 %
Arbeitslosenquote des Vormonats: 4,9 %
Arbeitslosenquote des Vorjahresmonats: 3,5 %
Gemeldete Stellen: 858
Veränderung gegenüber dem Vormonat: -61
Veränderung gegenüber dem Vorjahr: -285
| | 05.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am frühen Dienstagmorgen sind im Bereich des Omsdorfer Hanges fünf Mülltonnen in Brand gesetzt worden und sind vollständig
verbrannt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Ermittlungen führten zu einem 37-jährigen Mann aus Rottweil, der früher einmal in diesem
Bereich gewohnt hatte und sich nun in diesem Bereich verdächtig aufhielt. Bislang bestreitet der Tatverdächtige etwas mit dem Brand der Mülltonnen zu tun
zu haben. Bei den weiteren Überprüfungen wurde festgestellt, dass der Tatverdächtige zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde deshalb festgenommen und
zum Polizeirevier Rottweil verbracht.
 | | Brandstiftung am Omsdorfer Hang, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 06.01.2010 | Ab 10.30 Uhr wird die Fasnet am Dreikönigstag eröffnet durch das Abstauben der Narrenkleider. Die Abstauber werden durch den Narrenmeister im Cafe Schädle
ausgeschickt, sie ziehen in Frack und Zylinder durch die Innenstadt und machen Halt an den alten "Narrenhäusern", um die dort bereit gelegten Larven
symbolisch vom Staub des vergangenen Jahres zu befreien.
| | 07.01.2010 | Die Lebenshilfe Rottweil hat nun eine eigene Homepage im Internet.
| | 08.01.2010 | Die FDP-Rottweil zieht ihren Antrag, die Stadtkapelle Rottweil finanziell wie einen normalen Verein zu behandeln, zurück. Sprecher Dr. Gerhard Aden:
"Wir bedauern , dass wir hier unnötig Wind gemacht haben. Nach einem Gespräch mit Herrn Ralf Stölzl, erster Vorsitzender der Stadtkapelle Rottweil, ziehen
wir unseren Antrag, die Stadtkapelle in einen Musikverein zu überführen, zurück".
| | 08.01.2010 | Rottweils Stadtbrandmeister Rainer Müller feiert seien 60. Geburtstag.
| | 09.01.2010 | Das vorhergesagte Winterchaos durch das Tiefdruckgebiet "Daisy" blieb am Wochenende in Rottweil aus.
| | 10.01.2010 | Erstmals lädt die Stadt Rottweil zu einem Bürgerempfang in die Stadthalle ein, Oberbürgermeister Ralf Broß wird den Rottweiler Bürgerinnen und Bürgern einen guten Start ins neue Jahr wünschen und verdiente
Mitmenschen mit der Bürgermedaille der Stadt Rottweil auszeichnen.
Vor den Ehrungen wird Broß in einer Neujahrsansprache allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement für Rottweil danken und einen Ausblick auf das neue Jahr 2010 geben. "Das wird ein sehr wichtiges
Jahr für Rottweil, in dem wir viel anpacken werden", sagt Broß. So biete sich mit der Umgestaltung der Stadtmitte eine große Chance, neue Potentiale für Rottweil zu erschließen. "Aber auch die Haushaltslage
im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise wird uns vor große Herausforderungen stellen", gibt der OB zu bedenken. "Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern nach guten und zukunftsweisenden Lösungen
für unsere Stadt zu suchen wird daher wichtiger denn je sein".
Für den festlichen Rahmen sorgt die Stadtkapelle Rottweil, die den Bürgerempfang mit mehreren Musikstücken begleitet. Nach der Neujahrsansprache und den Ehrungen lädt die Stadt zu einem Umtrunk mit
Brezeln und Hefezopf ins Foyer der Stadthalle. Lehrer der Musikschule werden dabei für unterhaltsame Begleitmusik sorgen. Neben den geladenen Gästen wird es ein Kartenkontingent für Rottweiler Bürgerinnen
und Bürger geben. "Wir warten derzeit noch den Rücklauf ab, wie viele Gäste unsere Einladung annehmen", sagt Peter Müller von Stadtverwaltung, der den Empfang organisiert. Im neuen Jahr sind dann Karten
in der Infothek im Alten Rathaus erhältlich. Beginn der Veranstaltung ist am Sonntag, 10. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Rund 600 Gäste, darunter viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen und Verbänden wohnten dem Empfang bei. Die Meinung der NRWZ zum ersten
Bürgerempfang: "Broß empfängt seine Bürger – und enttäuscht ein bisschen", "Broß bleibt vage, was den Ausblick in die Zukunft angeht", "Broß gibt den
Stadtmanager, der partout nicht die Führungsrolle übernehmen will".
 | | In der Stadthalle findet am 10. Januar 2010 der erste Bürgerempfang der Stadt Rottweil statt |
| | 10.01.2010 | Im Rahmen des ersten Bürgerempfangs der Stadt Rottweil hat Oberbürgermeister Ralf Broß sechs verdiente Bürger ausgezeichnet: Willi Baumann, Wilhelm Dilger,
Albert Krämer, Gabriele Sautermeister, Albert Weichert und Prof. Dr. Kurt Schellenberg. Die Bürgermedaille der Stadt Rottweil wird für Leistungen
verliehen, die insbesondere im kommunalpolitischen, sozialen, kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich dem Wohl der
Allgemeinheit dienen oder auf andere Weise das Ansehen der Stadt Rottweil mehren. Grundsätzlich werden Persönlichkeiten aus allen Gruppen der Bürgerschaft
berücksichtigt.
Die Bürgermedaille in Gold ging an Prof. Dr. Kurt Schellenberg, er hat eine außergewöhnlich lange kommunalpolitische Karriere hinter sich. Von 1970 bis
2009 war er Mitglied des Rottweiler Gemeinderates und fast ebenso lange, nämlich von 1971 bis 2009 gehörte er dem Kreistag an. Bürgersinn beweist er auch
auf dem sozialen Feld. Seit 2006 gibt es die Stiftung "Rottweiler Bürger in Not" und als Stiftungszweck ist die Förderung sozialer Zwecke in Rottweil
angegeben.
Fünf weitere Personen erhielten in diesem Jahr die Bürgermedaille in Silber:
Willi Baumann engagiert sich seit 1993 im Weltladen Rottweil. Er ist dort an mehreren Tagen in der Woche für eine kompetente Beratung und Bedienung der
Kunden zuständig. Durch seine regelmäßige Anwesenheit sorgt er als Ansprechpartner für die "Grundordnung" im Weltladenbetrieb. Er hält die Fäden zusammen
für einen Betrieb, der nur über ehrenamtliche Helferinnen und Helfer funktioniert.
Wilhelm Dilger kümmert sich seit der Gründung 1997 um die Wärmestube, die um Hilfsbedürftigen einen warmen Aufenthaltsplatz ermöglicht. Jährlich wird die
Wärmestube von 6.000 bis 7.000 Besuchern aufgesucht.
Albert Krämer ist seit 1990 der 1. Vorsitzende des Sozialverband VdK, Ortsverein Rottweil. Auch 60 Jahre nach Kriegsende ist der VdK immer noch aktiv und
präsent und setzt sich für die sozialen und politischen Interessen unter anderem für Menschen mit Behinderungen sowie Kriegs-, Wehrdienst- und
Zivildienstopfer ein.
Gabriele Sautermeister engagiert sich seit 1994 in der Sitzwache Rottweil e.V. Sie war als stellvertretende Einsatzleiterin die Kontaktperson für Anfragen
von Einrichtungen und pflegenden Angehörigen und erfüllte diese Aufgabe bis zum Sommer 2009.
Albert Weichert ist seit 1957 ehrenamtlich im Box-Sport-Verein Rottweil aktiv und seit 1986 führt er als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins.
 | | OB Ralf Broß (Mitte, hinten) ehrte Prof. Dr. Kurt Schellenberg, Willi Baumann. Albert Krämer, Gabriele Sautermeister, Wilhelm Dilger und Albert Weichert mit der Bürgermedaille (von links) |
| | 11.01.2010 | Die Feuerwehr Rottweil muß am Morgen zu einem Fahrzeugbrand in die Heerstraße (Villa Moker) ausrücken, ein Geländewagen brannte im Motorraum, auch der
Innenraum des Wagens war bereits in Brand geraten. Die Fahrzeuglenkerin stellte den Pkw kurz vor dem Brandausbruch auf dem Firmenparkplatz ab.
 | | Brennender Wagen, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 11.01.2010 | Nach umfangreichen Baumaßnahmen wurden im Rottenmünster die Arbeiten in den Vinzenz-Werkstätten aufgenommen. Bislang war es für Menschen mit einer
psychischen Behinderung schwer, eine berufliche Perspektive im Landkreis zu finden. Mit der Eröffnung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) reagiert
das Vinzenz von Hospital auf die verstärkte Nachfrage nach speziellen Arbeitsplatzangeboten für die Betroffenen.
| | 11.01.2010 | Der Kreistag hat den Haushalt 2010 einstimmig beschlossen, im Dezember 2009 wurde der Haushaltsplan noch abgelehnt. Die Kreisumlage steigt on 29,5 auf
30,1 Prozent, gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsplan wurden zusätzlich 400.000 Euro eingespart.
| | 11.01.2010 | Über das Wochenende versuchten bislang unbekannte Täter die Eingangtüre des Tabakgeschäfts in der Hauptstraße 47 durch einen großen Stein einzuwerfen, was
jedoch misslang. Der an der Tür entstandene Sachschaden wird auf rund 800 Euro geschätzt.
| | 12.01.2010 | Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler im Rottweiler Gemeinderat stellt den Antrag, den Betriebshof in den Eigenbetrieb ENRW einzugliedern, außerdem
sollen die Kosten für den Umbau der Stadtmitte auf 2,4 Millionen Euro limitiert werden. Ein Verzicht auf Umbauten an der Konrad-Witz-Schule im Zuge der
Einführung der Werkrealschule soll Kosten in Höhe von einer Million Euro einsparen.
| | 13.01.2010 | In Leserbriefen an die Rottweiler Zeitungen mehren sich kritische Stimmen zum neuen Dachreiter des Kapuziners, er wird als "rostiger Spitzhut",
"bizarres Turm-Monster" und "Blechkiste" bezeichnet.
| | 14.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach einem Unfall im Kreisverkehr Neufra ist es am Donnerstagnachmittag zu Verkehrsbehinderungen zwischen Wellendingen und
Rottweil gekommen. Der Unfall ereignet sich gegen 15.45 Uhr, als ein 49-jähriger Mann mit seinem Container-Lkw aus Richtung B 14 in den Kreisverkehr
einfuhr und diesen anschließend in Richtung Rottweil verlassen wollte. Im Kreisverkehr kippte der Lkw auf die rechte Fahrzeugseite und blieb in der
Ausfahrt in Richtung Wellendingen liegen. Die Polizei geht davon aus, dass die aus Metallteilen und alten Heizungen bestehende Ladung mangelhaft gesichert
war und der Lkw deshalb beim Durchfahren des Kreisverkehrs instabil wurde und umkippte.
Der Fahrer des Lkw wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 25.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und den
Bergungsmaßnahmen musste die Strecke in Richtung Wellendingen voll gesperrt werden.
| | 15.01.2010 | Vom 15. bis zum 17. Januar 2010 findet in Oberndorf a.N. der Narrentag der historischen Zünfte aus Elzach, Überlingen, Rottweil und Oberndorf a.N. statt.
Das Programm:
Freitag, 15. Januar 2010:
19:00 Uhr: Öffnung der Besenwirtschaften, Festhütten und Zelte Musikveranstaltung in der Festhalle am Gymnasium
Samstag, 16. Januar 2010:
10:30 Uhr: Narrenbaumsetzen durch die Zimmermannsgilde der Narrenzunft Überlingen mit der Stadtkapelle Oberndorf auf dem Schuhmarkt. Anschließend
Fassanstich des Sondersudes des Elferrats zum Narrentag 2010. Ausschellen des Narrentages durch die Rottweiler Ausscheller.
16:30 Uhr: Empfang der Stadt Oberndorf für die Vertreter der Zünfte und geladene Gäste in der Klosterkirche.
19:00 Uhr: Nachtumzug der vier Zünfte mit abschließendem Schuttigfeuer auf dem Schuhmarkt.
Freinacht: Bewirtung in den Festhallen, Besenwirtschaften, Gaststätten, Zelten und Buden. Festhalle: (oben) Partyband Calypso (unten) Narrentagsdisco
(freier Eintritt in beide Festhallen mit der Zuschauerplakette, der Teilnehmerplakette bzw. der Erinnerungsplakette)
Sonntag, 17. Januar 2010:
08:00 Uhr: Frühstück in der Festhalle
09:00 Uhr: Messe für Narren in der St. Michaelskirche mit Pfarrer B. Rapp
10:30 Uhr: Frühschoppen mit den Kapellen der vier Zünfte in den Festhallen
14:00 Uhr: Großer Umzug der vier Zünfte
 | | Plakat für den Narrentag in Oberndorf vom 15. bis zum 17. Januar 2010 |
| | 15.01.2010 | Das Kinder- und Jugendreferat der Stadt Rottweil öffnet am Freitag, 15. Januar 2010, erstmals den Jugentreff 20zehn im Neuen Rathaus. Der Raum
befindet sich direkt neben den Büroräumen des KiJu (Eingang über den Innenhof). Jeden Freitag zwischen 17 und 20 Uhr stehen die Türen für alle Jugendliche
ab zwölf Jahren offen. Der Jugendtreff wird nur dieses Jahr im Neuen Rathaus bestehen und dann mit dem KiJu in das Mehrgenerationenhaus Kapuziner
übersiedeln.
| | 15.01.2010 | Das Aquamonte (Outdoorsport Touristik GmbH) in der Balinger Straße 7 will eine neue Kletterhalle bauen und den bisherigen Standort im ehemaligen
Brauereigebäude der Pfauenbrauerei aufgeben. Im Jahr 1994 wurde die Kletterhalle nach einem Umbau der unteren Stockwerke im Gebäude Balinger Straße 7
eröffnet. Ob die neue Kletterhalle in Rottweil gebaut wird, ist noch nicht entschieden, als möglichen neuen Standort nannte die Geschäftsführerin des
Aquamonte, Sandra Bronner, Villingen-Schwenningen, Deißlingen und Rottweil. Falls die neue Kletterhalle in Rottweil gebaut werden sollte, käme dafür ein
Gelände beim Stadion in Frage. Die neue Kletterhalle soll schon im Herbst 2010 fertig sein, mit tausend Quadratmetern Kletterfläche, einem Bistro und mit
einem Außenbereich.
| | 16.01.2010 | Ministerpräsident Günther Oettinger hat beim Neujahrsempfang der Landesregierung in Stuttgart auch eine Delegation der Helfer empfangen, die im
vergangenen Jahr der vom Erdbeben zerstörten Partnerstadt L'Aquila zur Hilfe eilten. Unter den rund 2000 Gästen im Stuttgarter Neuen Schloss waren die
Stadtspitze mit Oberbürgermeister Ralf Broß und Bürgermeister Werner Guhl sowie Ludwig Kohler von den Amici dell'Aquila und viele Angehörigen von
Freiwilliger Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und der Firma Albrecht vertreten, die sich am Konvoi nach L'Aquila beteiligt
hatten.
 | | Die L'Aquila-Helfer beim Empfang des Ministerpräsidenten |
| | 16.01.2010 | Auch dieses Jahr veranstaltet das Team von Dieter E. Albrecht als Vorsitzender der Ökumenischen Kinder- und Jugendförderung wieder eine
Weihnachtsbaum-Sammelaktion durch. Der Erlös dieser Aktion kommt dem Förderkindergarten Schmetterling in Bühlingen zu Gute.
| | 16.01.2010 | Im Jahr 2010 ist der Landkreis Rottweil erstmals als Aussteller auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart vertreten. Mit von der Partie sind auch die Städte
Rottweil und Oberndorf sowie Dornhan und Hardt mit ihrer Gastronomie. Die CMT, die als Europas größte Publikumsmesse für Freizeit und Touristik gilt, findet
vom 16. bis zum 24. Januar 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe am Stuttgarter Flughafen statt.
 | | Der neue Ausflugsplaner des Landkreises wird am Stand erhältlich sein, auch Rottweil ist mit viel Infomaterial dabei |
| | 17.01.2010 | Seit Jahresbeginn ist die Stadt Rottweil und nicht mehr der MuM-Verein Verwalter des MuM-Gebäudes am Omsdorfer Hang. Pressesprecher Tobias Hermann: "Wir
bedauern es sehr, dass sich der Verein nicht mehr in der Lage sieht, das MuM-Haus weiter zu betreiben". Vorübergehend können die Mieter das Haus weiter
nutzen.
Der MuM-Verein (Musik Und Mehr) wurde im Oktober 1994 gegründet. Er verfügt über ein Vereinshaus, in dem kulturelle Veranstaltungen wie auch unterschiedlichste Kurse und
Workshops durchgeführt werden können. Darüber hinaus hat das Kulturzentrum 4 Band-Proberäume, die an Musikgruppen vermietet sind. Der MuM-Verein hat es
sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Leben in der Stadt und im Landkreis Rottweil zu fördern. So ist der Verein beispielsweise für die Organisation
und Durchführung des Ferienzaubers verantwortlich.
| | 18.01.2010 | Berthold Hildebrand wurde nach 33 Jahren als Geschäftsführer des Münsterchors verabschiedet, zu seinem Nachfolger wurde Patrick Mink gewählt.
Schriftführerin Suse Seger wurde nach 24 Jahren im Amt verabschiedet, neue Schriftführerin ist Heike Lutz-Marek.
| | 18.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach einer Serie von acht Wohnungseinbrüchen hat die Kripo Rottweil eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Sie soll
die Einbrüche in Zimmern, Bösingen und Dunningen aufklären, die von noch unbekannten Tätern verübt wurden. Die Einbrecher hatten dabei einen Schaden von
rund 10.000 Euro angerichtet. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gehen die Ermittler davon aus, dass die acht Fälle, von denen einer im Versuchsstadium
stecken blieb, zusammenhängen und von denselben Tätern begangen wurden. Die Täter nutzten dabei die Abwesenheit der Bewohner am Spätnachmittag
beziehungsweise frühen Abend aus, wobei der Tatzeitraum derzeit auf die Zeit zwischen 15.30 und 21.30 Uhr eingegrenzt werden kann.
In Zimmern gingen die Täter insgesamt vier Objekte in den Straßen Hochwiesle, Mühlhöfle, Alte Straße und Flözlinger Straße an. Dabei gelang es ihnen mit
Ausnahme des Objekts in der Flözlinger Straße, in die Wohnhäuser einzudringen und diese nach Schmuck und Bargeld zu durchsuchen. In der Flözlinger Straße
wurden sie vermutlich von einer gut gesicherten Türe von ihrem Vorhaben abgehalten. In Bösingen brachen die Täter in drei Wohnhäuser in der Heubergstraße,
der Merowingerstraße und dem Römerweg ein, in Dunningen war ein Haus im Buchenweg betroffen. Zur Aufklärung der Taten ist die Polizei auf die Mithilfe der
Bevölkerung angewiesen und hat eine intensive Nachbarschaftsbefragung in der Nähe der jeweiligen Tatorte gestartet.
Darüber hinaus sind für die Ermittler der Kripo Rottweil alle verdächtigen Wahrnehmungen in den betroffenen Gemeinden wichtig, die in irgendeiner Art und
Weise mit den Taten in Verbindung gebracht werden können. Dabei kommt es nicht auf den engen zeitlichen Zusammenhang mit den Einbrüchen an. Da die Täter
die Objekte möglicherweise schon in den Tagen zuvor ausbaldowert haben, sind vielmehr alle Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen wichtig,
die am Freitag oder den Tagen zuvor gemacht wurden. Von Interesse sind auch mögliche Kontrollanrufe, bei denen Anrufer beim Abnehmen des Telefons sofort
wieder aufgelegt haben oder Angaben zu Personen, die unter fadenscheinigen Begründungen an der Haustüre geklingelt oder Passanten angesprochen haben.
Hinweise werden an die Kriminalpolizei Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0 erbeten.
| | 19.01.2010 | Die Stadt Rottweil bietet Ende Januar und im März 2010 einen zweitägigen Workshop "Interkulturelle Kompetenz" an. Es sind noch einige wenige Plätze frei.
Interessierte können sich bis zum Donnerstag, 28. Januar 2010, anmelden. Ehrenamtliche ebenso wie professionell Tätige kommen bei der Begleitung und
Betreuung von Menschen häufig mit unterschiedlichen Kulturen in Kontakt. Fast jeder kenne dabei die Reibungsverluste und Probleme, betont der städtische
Integrationsbeauftragte Ingo-Felix Meier. Situationen würden als ungewohnt erlebt, Verhaltensweisen als irritierend oder fremd wahrgenommen, weil die
jeweiligen Sitten und Gebräuche unbekannt sind. Dr. Almute Nischak aus Tübingen/Herrenberg thematisiert im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung
verschiedene Fragestellungen rund um die Interkulturelle Kompetenz.
Der Workshop richtet sich alle, die im Ehrenamt oder in ihrem Beruf mit Menschen unterschiedlicher Kulturen zu tun haben. Der erste Workshoptag findet am
Samstag, 30. Januar 2010, statt, der zweite am 6. März 2010. Die Teilnahmegebühr für den zweitägige Workshop beträgt 40 Euro.
| | 19.01.2010 | Am DHG wurde der frisch renovierte Musiksaal eingeweiht, Schülerinnen und Schüler gaben Kostproben ihres musikalischen Könnens. Der Saal dient nicht nur dem
Musikunterricht, sondern ist als Multifunktionsraum und für Konzerte zu nutzen. Bürgermeister Werner Guhl sowie Fachsbereichsleiter Bernd Pfaff und Juliane
Schweizer von der städtischen Schulverwaltung besichtigten mit Schulleiter Bernhard Schoch den Saal, der seit den Sommerferien für 300.000 Euro grundlegend
saniert wurde.
| | 20.01.2010 | Gegen den Leiter des Fachbereichs "Bauen und Stadtentwicklung" der Stadt Rottweil, Thomas Burzan, werden Vorwürfe erhoben, er habe schriftlich eingereichte
Einwände gegen ein Bauvorhaben in der Schramberger Straße 27 zurückgehalten und dem Vorhaben so den Weg geebnet. Das Gebäude Schramberger Straße 27 soll
abgerissen werden und dafür ein Arzthaus mit einer Tiefgarage errichtet werden. Die Anwohner kritisieren, dass bei der Planung des Neubaus Grenzabstände
nicht eingehalten worden seien und dass der Bau viel zu groß ausgelegt sei. Die Ausfaht der Tiefgarage führt über den Gehweg, an einer unübersichtlichen
Stelle, Gefahren für Fußgänger seien absehbar.
In einer E-Mail an die NRWZ schreiben die Anlieger: "Es wird ... von uns in höchstem Maße bezweifelt, dass eine sachgerechte Auseinandersetzung mit unseren
Einwendungen erfolgt ist, dies allein schon im Hinblick auf die zeitliche Komponente - Nachfrage durch Gemeinderäte bei der Stadtverwaltung, dortiges
Auftauchen der Einwendungen, Weiterleitung von Burzan an den Fachbereichsleiter, Entscheidung über die Einwendungen und Zusammenfassung/Neuherstellung einer
Beurteilung für den Bauausschuss und dessen Weiterleitung - alles innerhalb kürzester Frist, maximal wenige Stunden".
Das Bauamt hat die Vorwürfe der Anlieger zurückgewiesen, die Einwendungsschreiben der Anlieger seien ordnungsgemäß bearbeitet worden. Bei einer Stellungnahme
zum Bauvorhaben in der Schramberger Straße handele es sich lediglich um eine "Beratungsunterlage" und nicht etwa um eine "Sitzungsvorlage" für den
Bauausschuss des Gemeinderats.
Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung die Pläne für den Neubau zurückgewiesen und verlangt eine Überarbeitung durch die Architekten. Der Grund für die
Ablehnung war, dass im rückwärtigen Bereich des Neubaus die Balkone zu weit über die Baugrenze auskragen. Auch die Tiefgarage ragt an der Südwest-Ecke
zu weit heraus.
| | 20.01.2010 | Unter dem Jahresmotto "Alles hat seine Zeit" präsentiert die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Rottweil e.V. ihren neuen Veranstaltungskalender für den
Zeitraum Februar bis August 2010.
| | 20.01.2010 | Der Göllsdorfer Ortsvorsteher, Wolfgang Dreher, widerspricht den jüngsten Sparplänen der FDP-Fraktion im Rottweiler Gemeinderat, die vorsehen, auch die
Göllsdorfer Grundschule zu schließen: "dem müsse mit voller Breitseite entgegen getreten werden".
| | 20.01.2010 | Die Göllsdorfer Jugendlichen ziehen einen Bauwagen auf dem Grundstück eines Schäfers den erst im vergangenen Jahr eingeweihten "offiziellen" Jugendräumen
vor. Ortsvorstehen Wolfgang Dreher will nun das Gespräch mit den Jugendlichen suchen um "ihnen Einhalt zu gebieten".
| | 20.01.2010 | Der Rotary Club spendet 10.000 Euro für das geplante neue Bürgerhaus in Onna bei L'Aquila. Auf dem Spendenkonto der Stadt Rottweil für die Erdbebenhilfe für
L'Aquila haben sich inzwischen 385.000 Euro angesammelt.
| | 20.01.2010 | Der Umbau von Rottweils Mitte soll mehr als 3 Millionen Euro kosten, geplant waren ursprünglich nur 2,4 Millionen Euro, dennoch hält der Gemeinderat daran
fest. Weil man sich auf eine Tempo-20-Zone in der Innenstadt festgelegt hat, sieht das Land Baden-Württemberg, dem die Hochbrücktor- und die Untere
Hauptstraße gehören, keine besondere Zuschussfähigkeit mehr. Statt den eingeplanten 600.000 werden damit wohl nur noch 143.000 Euro an Zuschüssen fließen.
| | 20.01.2010 | Aus dem Polizeibericht: Es war zwar nicht Freitag der 13., aber die Zahl 13 spielte bei einem Vorkommnis am späten Mittwochabend im Dissenhornweg 13
trotzdem eine Rolle. Es war nämlich das Gebäude Nummer 13, das für einen VW Endstation war, der sich selbstständig gemacht hatte. Nach den bisherigen
Ermittlungen hatte die Eigentümerin den Pkw im Dissenhornweg geparkt und mit der Feststellbremse gesichert, ohne aber einen Gang einzulegen. Gegen 22.30 Uhr
machte sich das Fahrzeug dann auf der abschüssigen Fahrbahn selbstständig und prallte letztlich gegen das Gebäude Nummer 13. Sowohl am Fahrzeug als auch am
Haus entstand erheblicher Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden.
| | 21.01.2010 | Bild.de veröffentlicht eine Liste der "20 dreistesten Preis-Erhöher" unter den Stromanbietern in Deutschland. Auf Platz 10 der
Liste steht die ENRW. Ulrike Kschonsek, Sprecherin der ENRW, nennt die Liste unglaubwürdig. Zudem zweifelt die ENRW die
Unabhängigkeit von "Bild" an, da diese seit einigen Monaten ebenfalls als eigener Energieanbieter tätig ist.
| | 22.01.2010 | Nach fast 30-jähriger Tätigkeit an der Erich-Hauser-Gewerbeschule Rottweil wurde der Technische Oberlehrer Jürgen Niebann aus Horgen in den Ruhestand
versetzt.
| | 22.01.2010 | Seit Anfang des Jahres besteht die Firma "Remon-i" Office Management in der Sprengergasse 7 in Rottweil, Inhaberin Monika Rehm bietet sämtliche Leistungen
rund um das Büro an.
| | 22.01.2010 | Der Oberndorfer Verlag "Schwarzwälder Bote" verschenkte sein Bild- und Textarchiv mit 1,5 Millionen Bildern an den Kreis Rottweil. Schon vor zwei Jahren
hatte der Verlag sein Archiv geschlossen, Paul T. Müller hatte es von 1975 bis zu seiner Schließung betreut und wurde dann arbeitslos. Untergebracht ist
das Archiv nun in der Ruhe-Christi-Straße 29, in einer Außenstelle des Kreisarchivs.
| | 23.01.2010 | Von 11 Uhr bis 16 Uhr stellt sich die Freie Waldorfschule Rottweil mit einem Informationstag der Öffentlichkeit vor. Die im Aufbau befindliche Kinderkrippe
der Waldorfinitiative Rottweil stellt sich um 14 Uhr vor.
| | 23.01.2010 | Das Café Cicero in der Hauptstraße 50 hat zum letzten Mal geöffnet. Anfang Januar 2008 hatte Michaela Schulz das Café Cicero als Ort für Kunst, Kultur
und Literatur eröffnet, nun muss das Café wegen einer fehlenden Personaltoilette schließen. Alle Rettungsversuche und Bemühungen, das Café weiter zu
betreiben, waren vergeblich. Auch eine Ersatzlösung, bei der die gegenüberliegende Musikbox eine Toilette fürs Café Cicero anbot, wurde vom zuständigen
Amt abgelehnt. Kommentar: Ein Lehrstück - wie vergraule ich eine engagierte kleine Kneipe aus Rottweil.
| | 23.01.2010 | Das Geschäft Sonnenblume Naturkost in der Hohlengrabengasse 14 hat zum letzten Mal geöffnet.
 | | Geschäftsaufgabe Sonnenblume Naturkost |
| | 24.01.2010 | Im Bieterwettbewerb um die Krankenhäuser im Kreis Rottweil haben bisher acht private und ein öffentlich rechtlicher Bieter ein Angebot vorgelegt. Bis Ende
Februar 2010 können noch Angebote eingereicht werden. Im Auftrag des Landkreises führt Stefan Schick den Bieterwettbewerb durch, Schick ist Rechtsanwalt
und Dozent an der "European Business School". Bis Mitte März sollen dann die Angebote dahingehend geprüft werden, ob sie mit den Vorstellungen des Kreises
konform gehen. Die Entscheidung des Kreistages, welcher Bieter den Zuschlag erhält, soll noch vor den Sommerferien 2010 erfolgen.
| | 25.01.2010 | Die Stadt Rottweil will dem Land Baden-Württemberg zwei mögliche Standorte für den Bau des Großgefängnisses vorschlagen. Die beiden in Frage komenden
Standorte liegen links und rechts der B27 zwischen Neukirch und Schömberg, direkt an der Kreisgrenze. Ein Standort auf Neukircher Gemarkung heißt
"Mittelberg", der andere auf Zepfenhaner Gemarkung heißt "Bitzwäldle". Beide Areale sind etwa 15 Hektar groß, recht eben und verkehrstechnisch gut
angeschlossen (B27). Das "Bitzwäldle", auf dem ausschließlich Wald wächst, gehört bereits dem Land Baden-Württemberg, Versorgungsleitungen liegen schon
ganz in der Nähe. Das Gelände "Mittelberg" ist im Besitz mehrerer Privateigentümer. Von der Verwaltung der Stadt Rottweil wird das "Bitzwäldle" als Standort
für das neue Gefängnis favorisiert. Laut OB Broß sind die vorgeschlagenen Standorte die letzte Chance für Rottweil, das Großgefängnis zu bekommen und
dadurch etwa 250 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nun muss der Gemeinderat dem Standort zustimmen.
"Es geht darum, den Justizstandort Rottweil mit mehreren 100 Arbeitsplätzen zu sichern und zu stärken", begründet Oberbürgermeister Ralf Broß den erneuten
Vorschlag der Verwaltung. Mit Blick auf die bestehende Justizvollzugsanstalt in Rottweil, das Land- und Amtsgericht sowie die Staatsanwaltschaft und den in
diesem Umfeld angesiedelten Anwaltskanzleien stehe Rottweil in der Pflicht, selbst einen geeigneten Standort anzubieten. Immerhin schaffe die JVA mit 250
vom Land angekündigten Stellen neue Arbeitsplätze in der Stadt. "Wenn die JVA aus der Region abwandert, könnten im Gegenteil Arbeitsplätze verloren gehen",
betont der OB. So sei in diesem Fall zumindest mittelfristig zu befürchten, dass Justizeinrichtungen aus Rottweil an den neuen Standort der JVA verlagert
würden, etwa im Zuge einer Verwaltungsreform.
Die abschließende Entscheidung, ob die vorgeschlagenen Standorte für die neue Justizvollzugsanstalt geeignet sind, liegt beim Land Baden-Württemberg.
Rottweil als Standortgemeinde ist jedoch über das Bebauungsplanverfahren ins Projekt miteingebunden. Über einen möglichen Bebauungsplan hat dann der
Rottweiler Gemeinderat zu entscheiden. Sollte das Land Interesse an einem der beiden Standorte haben, ist außerdem eine Informationsveranstaltung für die
Bürgerinnen und Bürger in der Stadthalle angedacht. Hierzu werde man dann ein breites Spektrum an Fachleuten aus den Bereichen Justiz, Strafvollzug und
Sicherheit einladen, hat OB Broß in Aussicht gestellt.
Als traditioneller Behördenstandort habe die Stadt Rottweil nicht zuletzt auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung gegenüber dem Land. "Die vom
Bundesverfassungsgericht geforderte wohnortnahe Unterbringung muss auch in unserer Region möglich sein", so Broß. Rottweil sei dazu aufgrund seiner
zentralen, verkehrsgünstigen Lage an der Schnittstelle von südwürttembergischem und südbadischem Landesteil besonders gut geeignet.
"Wir werden aber auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung angesichts einer neuen Justizvollzugsanstalt sehr ernst nehmen und diese gegenüber dem Land
offensiv ansprechen", versprach der OB. Broß kündigte an, den Rottweiler Gemeinderat und die Ortschaftsräte von Neukirch und Zepfenhan frühzeitig in den
Entscheidungsprozess einzubinden: Beide Standorte werden deshalb in einer gemeinsamen Sondersitzung am Mittwoch, 3. Februar 2010, im Detail vorgestellt.
Damit sich die Räte ein Bild von einer möglichen Justizvollzugsanstalt Rottweil machen können, lädt Broß die Bürgervertreter außerdem bereits im Vorfeld,
am Samstag, 30. Januar 2010, zu einer Informationsfahrt nach Offenburg ein. Die dortige JVA ist vom Bauumfang, von der Organisation des Justizvollzugs und
was die Architektur anbelangt mit der geplanten JVA Rottweil vergleichbar. Im Februar sind des Weiteren Anhörungen der Ortschaftsräte von Neukirch und
Zepfenhan geplant. Voraussichtlich am Mittwoch, 24. Februar 2010, entscheidet der Rottweiler Gemeinderat dann darüber, die Standorte dem Land offiziell
vorzuschlagen.
 | | Mögliche Standorte für die neue JVA |
| | 26.01.2010 | Feuerwehr und Polizei mussten in der Nacht zum Dienstag zu einem Brand ins Leibniz-Gymnasium in der Heerstraße ausrücken. Nachdem um 00.48 Uhr ein
Brandmeldealarm ausgelöst worden war, ergab eine sofortige Überprüfung der Schule Rauchgeruch in den Gängen. Die Ursache konnte durch die Feuerwehr im
Bereich der naturwissenschaftlichen Räume lokalisiert werden, wo in einem Chemieraum ein Vorbereitungstisch in Brand geraten war. Der Brand konnte von der
Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf 20.000 bis
30.000 Euro. Der in Brand geratene Vorbereitungstisch ist mit Anschlüssen für Gas, Wasser, Luft und Strom ausgestattet. Die Polizei geht nach der
Besichtigung der Brandstelle davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde.
Bereits am Dienstagmorgen wurde von der Schulleitung gemeinsam mit Gesundheitsamt, Kreisbrandmeister und Stadtbrandmeister sowie Vertretern der Stadt
Rottweil das weitere Vorgehen abgesprochen. Der naturwissenschaftliche Trakt der Schule wird demnach bis zum Ende der notwendigen Reinigungsarbeiten bis
einschließlich Donnerstag gesperrt. Durch die nicht für den Unterricht zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten fällt am 27. Januar der Unterricht für alle
10er-Klassen und am 28. Januar für alle 9er-Klassen aus.
Der Brand im Fachraum war lokal begrenzt auf den Lehrertisch, es sind keine Chemikalien verbrannt. Diese sind in Schränken verwahrt und unversehrt. Die
Stadt will den Schaden so schnell wie möglich beheben. Durch die eingebaute Brandmeldeanlage alarmiert, konnte die Feuerwehr schnell reagieren und den Brand
eindämmen. Bei dem Tisch handelt es sich um einen fest eingebauten Arbeitsplatz zur Unterrichtspräsentation. Hier gab es wahrscheinlich einen technischen
Defekt bei der Stromzufuhr, der den Brand auslöste. Durch die Hitzeentwicklung wurden auch die Fenster und die Decke erheblich beschädigt.
Der Rauch hat sich im Fachklassentrakt ausgebreitet und die übrigen Räume verschmutzt. Eine Spezialreinigungsfirma wird die Räume in den kommenden Tagen
säubern. Vorsorglich haben die städtischen Verantwortlichen in Absprache mit dem Kreisbrandmeister und dem Gesundheitsamt festgelegt, dass durch ein
unabhängiges Fachinstitut zusätzlich Schadstoffmessungen im Fachklassentrakt erfolgen. Erst wenn sichergestellt ist, dass keine gesundheitlichen Gefahren
für die Schüler zu befürchten sind und der Fachklassentrakt komplett gereinigt ist, werden die Räume wieder für den Unterricht freigegeben.
Das Gebäude ist versichert. Gemeinsam mit dem Gutachter der Versicherung will die Stadt am 27. Januar endgültig den Schadensumfang eingrenzen und festlegen,
wie eine zügige Sanierung erfolgen kann. Ziel der Stadt Rottweil ist es, die Räume so schnell wie möglich wieder für den Unterricht zur Verfügung zu stellen.
 | | Verbrannter Arbeitsplatz, Foto: Feuerwehr Rottweil |
| | 26.01.2010 | Die beiden Freie-Wähler-Stadträte Dieter Albrecht und Jörg Stauss wollen die Freiflächen an der Nägelesgrabenstraße für "kaufkraftbindende Projekte"
reservieren, anstatt wie geplant, dort ein Altenheim zu errichten. Statt beim Nägelesgraben könnte das immer noch unbebaute Grundstück der alten Paketpost
Standort für einen Spital-Neubau werden. Oder das Spital kann am jetzigen Standort erhalten werden, reduziere man hier die Plätze und trenne sich vom
jetzigen Neubau im hinteren Teil und baue hier an, könnte es möglicherweise doch wirtschaftlich betrieben werden. Jörg Stauss sieht den Standort des immer
noch zum Verkauf stehenden alten Arbeitsamts an der Marxstraße oder auch die Groß'sche Wiese als Möglichkeit für einen Spital-Neubau, auf Stelzen, mit
Parkplätzen darunter.
| | 27.01.2010 | In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rottweil haben sich die Kommunen Deißlingen, Dietingen, Oberndorf a.N. mit der Kernstadt und den Stadtteilen Aistaig,
Altoberndorf, Bochingen und Boll, Rottweil, Wellendingen, und Zimmern (Kernort) für die Erstellung eines Solarkatasters entschieden, das bis zum Sommer
berechnet und im Internet abrufbar sein wird. Dazu wurde ein Vertrag mit "SUN-AREA" unterzeichnet. SUN-AREA ermöglicht die
Erfassung des solaren Energiepotenzials von Dächern aus Kommunen, Städten oder sogar ganzer Landkreise. Über Geographische Informationssysteme (GIS) werden auf Basis von
Flugzeugscannerdaten geeignete Dächer für die Gewinnung von Solarenergie automatisch erkannt.
Im vergangenen Jahr wurde das von Prof. Dr. Martina Klärle entwickelte Forschungsprojekt SUN-AREA im Gebiet der LEADER-Aktionsgruppe "Mittlerer Schwarzwald"
umgesetzt. Auch Teile des Landkreises Rottweil wurden erfasst. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und so wollte der Landkreis die Chance für diese
Informationsmöglichkeit auch den Bürgerinnen und Bürgern des übrigen Kreisgebiets eröffnen.
Seit 1991 erprobt die Europäische Gemeinschaft mit der Gemeinschaftsinitiative LEADER einen gebietsbezogenen Entwicklungsansatz. LEADER steht für "Liaison
entre actions de développement de l´économie rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Lokale Aktionsgruppen
erarbeiten mit den Akteuren vor Ort maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte für ihre Region. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer
eigenständigen Entwicklung zu unterstützen und die erfolgreichen Ansätze in die "Mainstream-Programme" zu übernehmen.
| | 27.01.2010 | Der Neubau des Bühlinger Kindergartens St. Silvester in der Eckhofstraße 23 wurde nach einer fast einjährigen Bauphase bezogen.
| | 27.01.2010 | Zwölf Bürger aus Neukirch, Zepfenhan und Vaihingerhof haben sich mit dem Ziel getroffen, eine Bürgerinitiative gegen den möglichen Neubau des Gefängnisses
im Bitzwäldle oder am Mittelberg zu gründen. Am 2. Februar soll das Treffen zur Gründung der Bürgerinitiative stattfinden. Hier ein Auszug der Argumente
der Gruppe gegen den Neubau:
Ein Großgefängnis mit ca. 600 Insassen steht in keinem Verhältnis zur Einwohnerzahl in den beiden umgebenden Gemeinden mit je ca. 600 Einwohnern.
Das geplante Areal Mittelberg grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Schwarzenbach und steht als landschaftszerstörendes Element auf weiter Sicht in freier Flur.
Das Bitzwäldle als Naherholungsgebiet für die Neukircher und Zepfenhaner ist mit Waldwegen und Ausflugsgaststätten in das Tourismusgebiet Oberes Schlichemtal eingebunden.
Wir sind nicht der Meinung, dass der Standort im Bitzwäldle landschaftsverträglich zu realisieren ist, da ein bisher ökologisch völlig intaktes Waldgebiet auf einer Fläche von ca. 15 ha gerodet und überbaut wird
Das Großgefängnis grenzt sehr wohl an bebautes Gebiet. Ein Abstand von nur ca. 500m zur Wohnbebauung der Ortschaften kann man nicht als Distanz bezeichnen. Eichhof und Sonthof grenzen sogar praktisch direkt daran.
Mit welchen Argumenten wurde der Standort Esch verhindert, wenn die gleichen Gegenargumente am neuen Standort genauso vorhanden sind?
Als Stadt- und Kreisgrenzbewohner fühlen wir uns missbraucht, da wir als Wähler nicht die Masse stellen und jenseits der Kreisgrenze keine Wählerstimmen verloren gehen.
Wir befürchten einen deutlichen Wertverlust unserer Immobilien.
Schon bisher leiden Neukirch und Zepfenhan unter der Verkehrsbelastung B27 und der Lärmbelästigung des Flugplatzes Zepfenhan. Diese Belastung wird durch den Großbetrieb JVA nochmals ansteigen.
Wir befürchten massive Sicherheitsrisiken, durch die hohe Zahl an Freigängern im Verhältnis zur Ortsgröße.
Die Realität zeigt leider, dass es auch in den modernsten Gefängnissen immer wieder zu Ausbrüchen kommt.
Die Sicherheit der Bevölkerung sehen wir gefährdet.
Unsere Kinder und Jugendlichen haben Angst alleine unterwegs zu sein.
| | 27.01.2010 | Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung den Haushalt 2010 verabschiedet. Der Haushalt verfügt über ein Gesamtvolumen von rund 69 Millionen Euro (Vorjahr 64
Millionen). Der Haushalt weist ein Investitionsvolumen von über 16 Millionen Euro aus (Vorjahr 14 Millionen Euro). Dies ist aber nur durch eine
Rücklagenentnahme von rund 12 Millionen Euro möglich.
An der Spitze der Investitionsmaßnahmen stehen die Schulen. Hier gibt die Stadt rund 4,57 Millionen Euro aus. Die größten Posten sind die Sanierung des
Leibniz-Gymnasiums und eines Pavillons an der Konrad-Witz-Schule. In die Kindergärten investiert die Stadt dieses Jahr 250.000 Euro. Für den Straßenbau
sind 3,32 Millionen Euro eingeplant. Davon entfallen auf die Neugestaltung der Stadtmitte 1,3 Millionen. Die Kosten für die Bauarbeiten in der
Hochbrücktorstraße und der Unteren Hauptstraße, die sich auch auf das nächste Jahr erstrecken werden, hat der Gemeinderat auf 2,5 Millionen Euro gedeckelt.
Für die Förderung der geplanten Jugendherberge im Dominikanerinnenkloster sind 1,7 Millionen Euro eingestellt (Finanzierungsanteil der Stadt rund 800.000
Euro). Außerdem sind im laufenden Haushalt nochmals drei Millionen Euro für die Sanierung des Kapuziners eingeplant. Diese Maßnahme (Gesamtkosten 7,5
Millionen Euro) ist allerdings zu großen Teilen mit Zuschüssen gegenfinanziert, so dass tatsächlich nur gut zwei Millionen aus städtischen Mitteln benötigt
werden.
Auf der Einnahmenseite fehlen allein bei den Steuern und Zuweisungen im Vergleich zum Vorjahr 6,3 Millionen Euro. Auf der Ausgabenseite schlagen höhere
Umlageverpflichtungen zu Buche, die um fast zwei Millionen Euro gestiegen sind. Der laufende Betrieb (Verwaltungshaushalt) muss daher mit 2,5 Millionen Euro
durch eine Rücklagenentnahme ausgeglichen werden. Mit rund 64 Prozent (12,4 Millionen Euro) wird zudem der überwiegende Teil der Investitionen im
Vermögenshaushalt aus den Rücklagen finanziert. Grundstückserlöse und Beiträge bringen gut 3,1 Millionen Euro und durch Zuschüsse fließen rund 3,9 Millionen
Euro in die städtische Kasse.
| | 27.01.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat hat sich mit 14 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen für den Umbau der Rottweiler Stadtmitte ausgesprochen. Die Kosten für den Umbau
sollen aber auf 2,5 Millionen Euro gedeckelt werden.
| | 27.01.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat hat entschieden, dass der Neubau des Altenpflegeheims mit 100 Plätzen an der Nägelesgrabenstraße errichtet wird. Die Stadt geht
für das neue Heim eine Kooperation mit dem Vinzenz-von-Paul-Hospital ein. Das bestehende Altenpflegeheim Spital mit seinen Beschäftigten und seiner
Einrichtung geht im Ganzen an eine gemeinnützige "Spital Rottweil GmbH" über. Träger und einziger Gesellschafter dieser gGmbH ist das
Vinzenz-von-Paul-Hospital.
| | 28.01.2010 | Das Kulturamt der Stadt Rottweil hat die Stadtschreiber-Stelle wieder neu ausgeschrieben. Im Jahr 2010 wird der zehnte Stadtschreiber ins Bischöfliche
Konvikt einziehen, damit feiert das Literatur-Stipendium der Stadt Rottweil seinen ersten runden Geburtstag.
| | 29.01.2010 | Schon vor 22 Jahren sollte im Bitzwäldle, wo jetzt das neue Gefängnis gebaut werden soll, eine Mülldeponie entstehen. Eine Bürgerinitiative setzte sich
damals gegen die Mülldeponie erfolgreich zur Wehr. Ellen Kiefer, die schon vor 22 Jahren gegen die Mülldeponie aktiv war, will nun die Kontakte der "alten"
Bürgerinitiative nutzen, um gegen das Großgefängnis im Bitzwäldle vorzugehen.
| | 30.01.2010 | Der Kartenverkauf für den Schmotzigen Donnerstag findet ab 10 Uhr im Gemeindehaus Adolph Kolping in der Waldtorstraße 8 statt. Es werden dabei Karten für
das Gemeindehaus und das Konvikt angeboten.
| | 30.01.2010 | Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Arbeitsagentur Rottweil erhöhte sich im Januar 2010 gegenüber Dezember 2009 um 689 oder 9,3 Prozent auf jetzt 8.120.
Dadurch erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 4,9 auf 5,4 Prozent. Landesweit gab es im Januar 2010 eine Zunahme der Arbeitslosigkeit um 9,7%. Die
Arbeitslosenquote im Land erhöhte sich um 0,5 Prozent und beträgt nun 5,6 Prozent.
| | 30.01.2010 | Am Wochenende werden die neuen Programmhefte der VHS Rottweil an alle Haushalte verteilt, in der kommenden Woche beginnt dann die Anmeldung zu den Kursen
des zweiten Semesters. Der Kursbetrieb beginnt erst nach der Fasnet.
In den nächsten Wochen stehen in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Rottweil den Weiterbildungswilligen alle Wege offen, um sich für die Kurse und
Veranstaltungen des Frühjahres anzumelden. Das neue Programmheft hilft bei der Auswahl. Auswählen können die zukünftigen Hörer aus einem vielfältigen
Programm mit Veranstaltungen in verschiedensten Fachbereichen. Darunter sind die klassischen Sprachkursangebote, Hobbykurse, Kurse zur Psychologie und zur
Gesundheit. Für die Interessenten an Sprachkursen ist noch keine Eile geboten. Sie können sich in den ersten beiden Wochen des Semesters in allen
angebotenen Kursen umsehen und brauchen sich nicht vorher anzumelden. Dabei kann man sowohl bei den Kursen die im September begonnen haben einsteigen als
auch einen echten Anfängerkurs buchen.
Neu im Programm sind drei Kurse zur digitalen Fotografie. Dabei geht es in erster Linie um die Bildgestaltung, erst danach beschäftigen sich die Teilnehmer
mit der Bildbearbeitung. Mit einem VHS-Kochclub beschreitet die VHS neue Wege im Bereich Ernährung. Passend zu den Halbjahreszeugnissen sind die Angebote
zur Prüfungsvorbereitung für Hauptschüler, Realschüler, Berufsschüler und Gymnasiasten. Kurse werden hier in den oft problematischen Fächern Mathematik,
Englisch, Französisch und Textverarbeitung angeboten.
Das neue Programm ist auch im Internet unter www.vhs-rottweil.de zu finden.
 | | Neues Programmheft der Volkshochschule |
| | 30.01.2010 | Vertreter der Stadt Rottweil mit OB Broß an der Spitze sowie Mitglieder des Gemeinderat und der Ortschaftsräte besichtigen die neue Justizvollzugsanstalt in
Offenburg. Die Dimensionen der JVA in Offenburg entsprechen etwa denen der geplanten JVA bei Neukirch/Zepfenhan. In einer Flut von Leserbriefen sprechen
sich die Bürger in den Teilorten Zepfenhan und Neukirch gegen die geplante JVA vor ihrer Haustür aus.
| | 30.01.2010 | Die Stadt Rottweil wird vom Land Baden-Württemberg das Gebäude Schlachthausstraße 2 kaufen. Das ehemalige WKD-Gebäude befindet sich an einer städtebaulich
wichtigen Stelle, konkrete Pläne für die Nutzung des Gebäudes gibt es mometan nicht, ein Abriss droht zur Zeit noch nicht.
| | 30.01.2010 | Das Land Baden-Württemberg stellt das alte Polizei-Gebäude in der Oberamteigasse der Stadt Rottweil kostenlos zur Verfügung, um es zu einer Jugendherberge
umzubauen.
| | 31.01.2010 | Mit dem Motto "Europareise" stimmt die Stadtkapelle Rottweil wieder auf die Fasnet ein und lädt zum Fasnetskonzert in die Stadthalle am Sonntag, 31.
Januar 2010. Das Konzert beginnt um 18 Uhr und ab 16.30 Uhr ist bereits Einlass. Die Stadtkapelle spielt natürlich wieder die Narrenmärsche, Karl
Lambrecht und die Narrenzunft geben wieder ihr Bestes. Die neue CD "Die fünf Jahreszeiten" kann ebenfalls am Fasnetskonzert erworben werden. Karten gibt
es im Vorverkauf bei Leuchsner & Rau Immobilien, Hauptstraße 14.
| | 01.02.2010 | Die Stadt Rottweil erweitert und verbessert ihr Kindergartenangebot: Seit dem 1. Februar 2010 gibt es drei neue Krippengruppen für Kleinkinder, eine
weitere ist geplant. Möglich machen dies der Neubau des Kindergartens in Bühlingen und die Erweiterung des Kindergartens "Arche Noah" am Krummen Weg.
Insgesamt wurden in beide Gebäude rund 1,7 Millionen Euro investiert.
Neben der bestehenden Regelgruppe gibt es in Bühlingen nun auch eine integrative Gruppe mit 15 Plätzen. Fünf davon sind für Kinder aus dem benachbarten
Förderkindergarten "Schmetterling" vorgesehen. "Diese Kooperation mit der Ökumenischen Kinder- und Jugendförderung als Betreiberin des Förderkindergartens
hat Tradition, die nun vertieft wird", berichtet Juliane Schweizer von der städtischen Schulverwaltung. Neu ist auch eine Halbtagsgruppe für Krippenkinder.
Das Raumangebot des neuen Kindergartens sei auf dieses breit gefächerte Angebot bestens abgestimmt, freut sich Schweizer.
Für den Kindergarten "Arche Noah" hat die Stadt Rottweil einen Erweiterungsbau für zwei Krippengruppen errichtet. Eine Gruppe ist für Kinder gedacht, die
vormittags den Kindergarten besuchen, eine weitere Gruppe bietet eine Ganztagsbetreuung an. "Wir haben in allen neuen Krippengruppen noch etwas Platz",
berichtet Schweizer. "Außerdem planen wir eine weitere Gruppe zur Nachmittagsbetreuung."
| | 02.02.2010 | Wieder sehr erfolgreich waren die Schüler der Musikschule Rottweil bei Jugend musiziert. Fast ausnahmslos mischten die 22 Schülerinnen und Schüler der
Rottweiler Musikschule bei den Wertungen ganz vorne mit, mehrheitlich durften sie sich sogar über erste Preise mit der begehrten Weiterleitung zum
Landeswettbewerb freuen.
| | 02.02.2010 | Das Rottweiler Dominikanermuseum erweitert seine Öffnungszeiten und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Bisher war das Museum nur
nachmittags besuchbar. Außerdem können Anmeldungen für Führungen und Workshops nun direkt an der Museumskasse erfolgen. Das Jahresprogramm für 2010 kann
ebenfalls während dieser Zeit an der Museumskasse abgeholt oder bestellt werden.
| | 02.02.2010 | Die Originalvorlagen des Rottweiler Fasnetsbuchs von Ira Hugger und Rita Efinger-Keller sind im Alten Rathaus zu sehen. Ira Hugger und Rita Efinger-Keller
haben das mit Illustrationen und Texten ausgestattete "Rottweiler Fasnetsbuch für Klein und Groß" im Selbstverlag auf den Buchmarkt gebracht. Die
Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum 15. Februar 2010 zu sehen.
| | 02.02.2010 | Im Gasthaus Ochsen in Zepfenhan stellt sich um 20 Uhr die "Bürgerinitiative gegen Großgefängnis Neukirch / Zepfenhan" vor, das Treffen gilt zugleich als
Gründungsversammlung der Initiative. Bei der Gründung der Bürgerinitiative gegen den Gefängnisneubau ind Zepfenhan oder Neukirch im Zepfenhaner Gasthaus
Ochsen fanden sich 400 Gegner zusammen, unter ihnen viele Gegner aus dem benachbarten Zollern-Alb-Kreis, mit dabei Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef
Sprenger und Josef Rissler, Ortsvorsteher von Schörzingen. Inzwischen wurden 1800 Unterschriften gegen den Bau gesammelt.
| | 02.02.2010 | Das Forum für Rottweil (FFR) spricht sich für den Bau einer neuen Justizvollzuganstalt in Rottweil aus, allerdings ist man über den Standort "Bitzwäldle"
nicht recht glücklich, besser geeignet wäre ein Standort in einem bestehenden Industriegebiet.
| | 02.02.2010 | Das Forum für Rottweil (FFR) kritisiert die Entscheidung zum Bau des Pflegeheims im Nägelesgraben sowie zu "Rottweil Mitte". "Bei der Entscheidung zum Bau
des Pflegeheims hat sich die Stadt von der Pflege endgültig verabschiedet", hob Heide Friederichs kritisch hervor. Das sei eine Zäsur für den Betrieb des
Spitals, der Jahrhunderte lang in städtischer Hand war. Zudem bleibe weiterhin ungeklärt, was mit den denkmalgeschützten Gebäuden passiere. Von FFR bereits
im Wahlkampf geforderte Überlegungen zur quartiernahen Pflege würden damit aufgeschoben oder gar aufgehoben.
| | 03.02.2010 | Zur Sitzung des Rottweiler Gemeinderats hat die frisch gegründete Bürgerinitiative gegen ein Gefängnis bei Neukirch und Zepfenhan hat ihr Kommen
angekündigt. Einiger Tagesordnungspunkt ist die "Ausweisung eines Standorts für den Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt in Rottweil". Die Sitzung hat
informativen Charakter, entschieden über den Standort wird in einer späteren Sitzung im März 2010.
Rund 1000 Bürger nahmen an den Protesten gegen den Gefängnisneubau teil, sie zogen vom Schwarzen Tor zum Neuen Rathaus, das sie dann mehrfach umrundeten.
| | 03.02.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Fritz-Osterburg-Straße wurde ein Einbruch in ein Wohnhaus verübt. Die Tatzeit liegt vermutlich zwischen 17.25 Uhr und
19.25 Uhr. Der oder die bislang unbekannten Täter hatten zunächst im Untergeschoß des Gebäudes ein Fenster aufgebrochen und anschließend im Haus mehrere
Räume durchwühlt. Nach Angaben der Hausbesitzer wurden Bargeld und eine Armbanduhr entwendet. Geflüchtet sind die Einbrecher offensichtlich durch die
Terrassentüre.
| | 04.02.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein Einbruch in Rottweil, bei dem am vergangenen Wochenende 30 Motorsägen gestohlen wurden, konnte dank der
länderübergreifenden Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft schnell aufgeklärt werden. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried
nahmen zwei ungarische Tatverdächtige am Montagnachmittag auf der A 3 fest. Einer der beiden Männer sitzt nun in Würzburg in Untersuchungshaft.
Zivilfahndern der Würzburger Verkehrspolizei war am Nachmittag ein ungarischer Pkw aufgefallen, der in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war. Die Beamten
unterzogen den Wagen einer Kontrolle. Im Kofferraum des Autos fanden sie neuwertige Werkzeuge wie Heckenscheren, Rasentrimmer und eine Motorsäge des
Herstellers "Solo". Zur Herkunft der ungewöhnlichen Menge an nagelneuen Geräten befragt, verstrickten sich die beiden Männer im Alter von 38 und 41 Jahren
in Widersprüche.
Zur Abklärung des Sachverhalts wurden die beiden Ungarn vorläufig festgenommen und mussten zur Polizeidienststelle mitkommen. Eine genauere Nachschau im
Fahrzeug der Personen förderte dann diverses Einbruchswerkzeug sowie gebrauchte Motorsäge-Ketten zu Tage. Bei den sichergestellten Gegenständen befand sich
auch ein schriftlicher Hinweis auf ein Fachgeschäft für Kommunalgeräte in Rottweil. Ein Anruf in diesem Betrieb brachte Licht in die Angelegenheit: Der
Ladeninhaber setzte die Polizisten davon in Kenntnis, dass erst am vergangenen Wochenende in sein Geschäft eingebrochen worden war.
Der Einbruch in Rottweil war am Montagmorgen kurz vor 08.00 Uhr bemerkt worden, als Angestellte das Geschäft auf der Saline betraten. Nach den
polizeilichen Feststellungen am Tatort hatten die Täter im Zeitraum zwischen Freitagabend und Montagmorgen die Eingangstüre der Werksvertretung für
Kettensägen aufgebrochen und aus Regalen im Ausstellungsraum unter anderem die in dem Fahrzeug aufgefundenen Werkzeuge gestohlen.
Außerdem transportierten sie insgesamt 30 weitere Kettensägen der Marke "Solo" ab. Der Gesamtwert des Diebesguts beträgt rund 17.000 Euro. Darüber hinaus
richteten die Täter bei ihrem Einbruch einen Sachschaden in Höhe von 1000 Euro an.
Die Rottweiler Ermittler konnten ihren Kollegen in Biebelried eine Aufstellung der entwendeten Gegenstände samt Individualnummern einiger Gerätschaften
übermitteln. Auf diese Weise klärten die Würzburger Fahnder, dass die in dem ungarischen Auto aufgefundenen Werkzeuge definitiv aus dem Einbruch in
Rottweil stammten. Mit diesen erdrückenden Fakten konfrontiert, legte der ältere der beiden Festgenommenen ein Geständnis ab, beteuerte jedoch, dass sein
Mitfahrer nichts mit der Sache zu tun habe. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 41-Jährige am Dienstagnachmittag der
Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl, der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt gebracht.
Der zweite Festgenommene war nach der Einlassung des nunmehr Inhaftierten noch in der Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die genauen Tatumstände
und der Verbleib der restlichen Tatbeute sind nun Gegenstand der gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft in Würzburg und Rottweil.
| | 05.02.2010 | Die Neugestaltung der Rottweiler Stadtmitte ist Thema einer Sondersitzung des Gemeinderats, u. a. geht es um die Auswahl der Bodenbeläge. Der Betriebshof
hat deshalb verschiedene Muster von Belägen am Kapellenhof verlegt. Bleibt es bei der Kostendeckelung von 2,5 Millionen Euro für die Umgestaltung der
Rottweiler Stadtmitte, dann werden wohl "nur" Betonsteine als Bodenbelag in Frage kommen. Natursteine, die eigentlich von der Gestaltungssatzung für die
historische Innenstadt verlangt werden, würden Mehrkosten von etwa 500.000 Euro verursachen. Wird die Stadt Rottweil ihre eigene Gestaltungssatzung
verletzen?
| | 05.02.2010 | Das Eiscafé Venezia beendet seine Winterpause und hat wieder geöffnet. Schon seit dem Jahr 1960 gibt es das Eiscafé in der Unteren Hauptstraße 53.
 | | Werbung des Eiscafés Venezia |
| | 05.02.2010 | Noch vor Kurzem hieß es, der Betriebshof hätte genügend Streusalz auf Lager. Weil nun eine Salzlieferung ausblieb, sind nur noch 15 Tonnen vorrätig, das
reicht gerade mal für eine Woche.
| | 05.02.2010 | Auf den Internet-Seiten der Stadt Rottweil zeigt eine Webcam die Hauptkreuzung in der Innenstadt. Die Webcam ist am alten Kaufhaus montiert:
www.rottweil.de/webcam/aktuell.jpg.
| | 05.02.2010 | Rund 140 Lehreranwärterinnen und Lehreranwärter haben am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung für Grund- und Hauptschulen ihre Ausbildung
begonnen. Oberbürgermeister Ralf Broß hieß die jungen Lehrerinnen und Lehrer bei einem Empfang im Neuen Rathaus willkommen.
Die Lehranwärter werden am Staatlichen Seminar in Rottweil in Pädagogik und Schulrecht sowie in drei studierten Fächern ausgebildet. Sie kommen aus der
gesamten Region, aus den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen, Konstanz und aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und werden dort im Rahmen ihrer Ausbildung auch
unterrichten. Eine Stadtführung rundete den Vormittag ab und machte die jungen Leute mit der Stadt Rottweil vertraut.
 | | Stadtführer Klaus Günthner erklärt Referendaren des Staatlichen Seminars für Lehrerbildung das Modell der Reichsstadt nach der Pürschgerichtskarte des David Rötlin im Stadtmuseum. |
| | 06.02.2010 | Ein vom Landwirt Schneider vom Hochwald angebotenes Grundstück hält die Verwaltung der Stadt Rottweil für ungeeignet als Standort für das geplante
Großgefängnis. Während der Bürgerfragestunde am 3. Februar 2010 hatte sich der Landwirt zu Wort gemeldet, sein Grundstück, das er der Stadt für
das Gefängnis angeboten hatte, sei nicht berücksichtigt worden, er habe aber nie eine Absage von der Stadt erhalten. Die Stadt gibt vor allem letzteres zu
und drückt ihr Bedauern aus. Von Seiten der Gegner des Gefängnisneubaus in Zepfenhan/Neukirch wird dieses "Unterschlagen" eines möglichen Standorts als
Zeichen gewertet, dass es mit der Offenheit der Stadtverwaltung, was die möglichen Standorte angeht, nicht weit her ist.
| | 06.02.2010 | Bereits zum zehnten Mal in Folge laden das Kinder- und Jugendreferat der Stadt Rottweil, die Narrenzunft und Schuhmachermeister Karl-Heinz Auch Kinder und
Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren zum Klepferwettbewerb ein. Los geht es am Samstag, 6. Februar, um 14.30 Uhr in der Oberen Hauptstraße.
| | 07.02.2010 | Die Homepage der Agentur für Erneuerbare Energien, Berlin stellt Kommunen aus ganz Deutschland vor, die sich im Bereich der erneuerbaren Energien besonders
engagieren. Zurzeit wird die Biogasanlage der ENRW in Rottweil-Hausen vorgestellt.
Erneuerbare Energien bringen viele Vorteile und neue Perspektiven in die Region, so die ENRW in einer Pressemitteilung. Frische Impulse für den
Arbeitsmarkt, lokale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Umweltschutz seien einige davon. Kommunen hätten vielfältige Möglichkeiten, Erneuerbare
Energien voranzubringen. Von gut geplanten Projekten könnten alle profitieren: Planer, Betreiber und die Kommunen selbst.
Monatlich wechselnd stellt die Agentur für Erneuerbare Energien ein gelungenes Beispiel vor und präsentiert eine "Kommune des Monats". Auf der Seite
www.kommunal-erneuerbar.de wird derzeit Rottweil und das Biogasheizkraftwerk Rottweil-Hausen der ENRW
Energieversorgung Rottweil präsentiert.
 | | Die Biogasanlage in Hausen |
| | 08.02.2010 | Friseurmeisterin Claudia Maiberg ist mit ihrem Studio für "Hairstyling und Permanent Make-up" von der Hauptstraße 62 in die 2. Etage des Gebäudes
Hochbrücktorstraße 32 umgezogen.
| | 08.02.2010 | Über 3000 Anrufer haben bei einer Telefon-Umfrage des "Schwarzwälder Boten" zum Bau der neuen JVA teilgenommen, eine überwältigende Mehrheit von 91,5%
sprach sich dafür aus, dass sich Rottweil vom Thema Großgefängnis verabschieden soll, lediglich 8,5% sind für den Bau der JVA in Zepfenhan/Neukirch.
Die Bürgerinitiative gegen den Bau der JVA hat inzwischen 2500 Unterschriften gesammelt.
Für OB Broß ist das Ergebnis der Telefonumfrage ein deutliches Zeichen des Protests, er geht aber davon aus, dass die überwiedende Anzahl an Anrufern aus
Zepfenhan, Neukirch und dem Zollernalb-Kreis kommen.
| | 08.02.2010 | Der Kreistag des Landkreises Rottweil hat in der Sitzung am 8. Februar 2010 Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel (CDU) in seinem Amt bestätigt. Der 51-jährige
Jurist steht damit für weitere 8 Jahre dem Landkreis mit seinen 21 Städten und Gemeinden vor. Von den 48 anwesenden Kreistagsmitgliedern entfielen 41
gültige Stimmen auf Michel, das sind 85 Prozent der Stimmen. Michel bekleidet das Amt seit 1. Mai 2002.
 | | Weitere acht Jahre im Amt: Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel |
| | 09.02.2010 | Wegen Wartungsarbeiten an einer Trafostation wird die Ampelanlage am Hauptstraßenkreuz vorübergehend ausgeschaltet. Die Arbeiten sind auf den Zeitraum von
9 Uhr bis 11 Uhr beschränkt. Zurzeit erneuert die ENRW eine Trafostation in der Bruderschaftsgasse. Weil dort am Dienstagvormittag die
Niederspannungsverteilung von der alten Anlage auf die neue Anlage umgeklemmt wird, ist es notwendig, die Ampel am Hauptstraßenkreuz auszuschalten.
| | 09.02.2010 | Ein Mitglied des Ausschusses der Rottweiler Narrenzunft soll beim Narrentag in Oberndorf einem stadtbekannten, aber von der Zunft nicht zugelassenen
Rösslenarr mit dem Messer gedroht haben, als dieser versuchte, in den Sonntagsumzug zu drängen. Die Polizei bestätigt den Eingang einer entsprechenden
Anzeige. "Wir sind noch in der Ermittlungsphase", so Polizeisprecher Ulrich Effenberger auf NRWZ-Anfrage. Ermittelt werde wegen Bedrohung und Nötigung, so
Effenberger, ein Verfahren sei anhängig.
Nach Aussage der Narrenzunft wollte das Zunftmitglied lediglich den Zwick an der Peitsche des Rösslenarrs abschneiden, eine Bedrohung mit dem Messer war nie
beabsichtigt. Die Polizei hat zwischenzeitlich ihre Ermittlungen abgeschlossen und den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben. Diese wird nun entscheiden, ob
ein Strafverfahren gegen das Narrenzunftmitglied eingeleitet wird.
| | 10.02.2010 | Die Schäden nach dem Brand im Leibniz-Gymnasium sind größer, als zuerst angenommen. Für die nächsten Monate müssen sechs Klassenräume in Container verlagert
werden. Im LG muss die Mineralwolle der Decke ausgetauscht werden und die Spuren des Brandes müssen im gesamten Trakt beseitigt werden. Anfang Juli 2010 sollen
diese Arbeiten beginnen.
| | 10.02.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat diskutiert über neue Parkplatzvorschläge. 26 Parkplätze könnten entlang der Bahnhofstraße, die dann Einbahnstraße würde,
entstehen, abwärts Richtung Bahnhof. Kurz oberhalb der Äußeren Alleenstraße würde dann die Einbahnstraßenregelung enden. Der Verkehr vom Bahnhof
stadteinwärts würde dann über die Eisenbahnstraße und die Königstraße geführt.
Das Bauamt schätzt diese Variante auf 5000 Euro Kosten, die Parkenden hätten dann zum Zentrum einen Fußweg von 360 bis 580 Metern in Kauf zu nehmen.
Nachteile: die Eisenbahnstraße und die Königstraße hätten ein zusätzliches Verkehrsaufkommen von etwa 1700 Fahrzeugen täglich und es könnte sich ein
Rückstau an der Einmündung zur Königstraße bilden. Außerdem würde der Fahrradstreifen entfallen, der Teil des Neckartalradwegs ist. Dieser würde dann über
den Gehweg geführt werden müssen.
Weiter schlägt das Bauamt vor, fünf Längsparkplätze an der Königstraße stadtauswärts, kurz nach der Villa Duttenhofer, einzurichten und aus den
Längsparkplätzen gegenüber der Post schräge zu machen, das brächte weitere fünf Plätze, würde allerdings auch einen Eingriff in den Grünstreifen der
Rottweiler Kulturmeile bedeuten. Die Kosten lägen hier bei 30.000 Euro, da auf der Strecke 50 Stundenkilometer zulässig sind und daher eine Vorfläche nötig
würde.
Noch ein Vorschlag: die Parkplätze hinter der Villa Duttenhofer zu "verdichten" und die Glascontainer zu verlegen, was elf zusätzliche Parkplätze bringen
würde für 30.000 Euro. Würde die WC-Anlage und ein Baum bei der Tanzschule Herzig entfernt, könnten dort für 20.000 Euro drei Parkplätze gebaut werden.
Außerdem könnten am Rosswasen 40 Parkplätze entstehen, allerdings auf Kosten einer Grünfläche und für 80.000 Euro.
Im Bauamts-Vorschlag finden sich außerdem Vorschläge für eine "langfristige Vorgehensweise": Parkpaletten, Parkhäuser oder Tiefgaragen etwa unter der
Hochbrücke oder der Bahnhofstraße, auf der Großschen Wiese und an der Marxstraße in Höhe des alten Arbeitsamts.
Entschieden hat sich der Gemeinderat für 16 neue Parkplätze, fünf zunächst in der Königstraße gegenüber der Villa Duttenhofer, wo sie als Längsparkplätze
entstehen sollen. Kosten: nur 1000 Euro, also 200 pro Parkplatz, weil nur Markierungsarbeiten nötig sind. Und an der Villa Duttenhofer selbst, wo die Stadt
glaubt noch 11 weitere Autos unterbringen zu können. Kosten hier: 30.000 Euro für die 11 Parkplätze, also 2727 pro Stück.
| | 11.02.2010 | Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert, auch das von einem Landwirt angebotene Grundstück beim Hochwald als möglichen Standort für das neue Gefängnis zu
prüfen.
"In der Gemeinderatssitzung vom 3.Februar ist von der Stadtverwaltung ein eventueller Standort Hochwald als ungeeignet bezeichnet worden. Die exponierte,
gut sichtbare Lage auf der höchsten Stelle zwischen Rottweil und Dunningen sei das Ausschlusskriterium gewesen, weswegen ein von Herrn Schneider angebotenes
Grundstück dem Gemeinderat erst gar nicht als möglicher Standort angezeigt worden sei. Die SPD-Gemeinderatsfraktion kann sich mit dieser Antwort nicht
zufrieden geben und wird darauf drängen, dieses Grundstück bei der Standortsuche mit in Betracht zu ziehen.", schreibt die SPD in ihrer Pressemitteilung.
"Des weiteren regt die SPD-Gemeinderatsfraktion an, dass über den Oberbürgermeister, Herrn Bross, der Versuch unternommen wird, ein Mitglied der früheren
Offenburger Bürgerinitiative gegen die JVA in Offenburg dafür zu gewinnen, bei der geplanten Bürgerversammlung in den betroffenen Teilorten
Zepfenhan/Neukirch anwesend zu sein. Die SPD-Fraktion verspricht sich davon eine Versachlichung des Gesprächs besonders im Hinblick auf die Ängste vor- und
nach dem Bau der dortigen Anlage."
| | 11.02.2010 | OB Ralf Broß und die Bürgerinitiative aus Neukirch und Zepfenhan haben sich zu einem ersten Gespräch im Alten Rathaus getroffen. Die Runde diente dem
gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch der unterschiedlichen Standpunkte zur JVA-Standortsuche. Gesprochen wurde auch über den weiteren Terminplan und
die geplante Bürgerversammlung.
Die Bürgerinitiative wurde durch Jochen Baumann, Ursula Berner und Hanns Gaußer vertreten. Mit am ovalen Tisch im Amtszimmer des OB saßen auch Thomas
Burzan, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung, sowie Matthias Weckerle, Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalt Rottweil. Weckerle berichtete aus
der Praxis des Strafvollzugs. In dem anderthalbstündigen Gespräch erläuterte die Stadt ihr Vorgehen bei der Standortsuche für den geplanten JVA-Neubau.
Weitere Themen waren Sicherheitsfragen, der Landschaftsschutz und die damit verbundenen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Neukirch und Zepfenhan.
Die Vertreter der Bürgerinitiative legten Wert auf einen möglichst zeitnahen Termin für die Bürgerversammlung in Neukirch und Zepfenhan. Broß sagte diesen
erneut zu, erklärte aber, dass der genaue Zeitpunkt noch nicht feststehe. Die Stadt wolle dem Land die Möglichkeit geben, Experten aus den Ministerien zu
entsenden. Hier warte man noch auf Zusagen. Geplant sei weiterhin die letzte Februarwoche, eventuell aber auch erst Anfang März. Zu klären sei auch noch die
Frage der Hallenkapazität in Zepfenhan. Schließlich wolle man möglichst viele Bürger erreichen. Denkbar sei ferner, weitere Veranstaltungen zur
Bürgerinformation abzuhalten. Beide Seiten betonten, bei aller Emotionalität des Themas eine Versachlichung der Diskussion anzustreben. Vereinbart wurde
außerdem, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und weitere Treffen folgen zu lassen.
| | 11.02.2010 | Die Rottweiler Tagwachkapelle enterte am Schmotzigen das Alte Rathaus, besuchte das Stadtoberhaupt Ralf Broß, der die Kapelle mit seiner Frau Friederike
und einigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung empfing. Alle vier Narrenmärsche und einige Stimmungshits wurden gespielt.
| | 12.02.2010 | Auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich werden ab dem 21. März 2010 vorerst keine ICEs mehr fahren, stattdessen sollen Schweizer Eurocity-Züge eingesetzt
werden. Bahnchef Rüdiger Grube erklärte, dass der Fahrplan mit den ICEs nicht mehr aufrechterhalten werde könne, weil deren Wartungsintervalle zu kurz seien.
Die ICEs sollen aber laut Grube so bald wie möglich wieder eingesetzt werden.
| | 13.02.2010 | Zum zweiten Mal nach dem Neustart im Jahr 2009 lädt die Narrhalla, Erste Rottweiler Fasnachts-Gesellschaft 1888, zum Kostümball mit Programm in die
Stadthalle Rottweil ein.
| | 13.02.2010 | Die Lok 52 7596 der Eisenbahnfreunde Zollernbahn ist wieder nach Rottweil zurückgekehrt, Die Überführungsfahrt fand am 12. und 13.02.2010 vom Dampflokwerk
in Meiningen nach Rottweil mit einer Zwischenübernachtung im Süddeutschen Eisenbahnmuseum in Heilbronn statt. Zuglok war V100 1041 der NeSA. Nachdem 52 7596
nach Rottweil zurückgekehrt ist, wurde sofort mit dem Teil der Hauptuntersuchung begonnen, den sich die EFZ in Eigenregie vorgenommen haben. Dies umfasst
z.B. die komplette Kesseluntersuchung, die Erneuerung des Führerhauses sowie diverse Blecharbeiten am Tender. Auch der Einbau des Zugsicherungssystems
PZB 90 und des GSM-R-Funks muss noch bewerkstelligt werden. Mit einer Wiederinbetriebnahme der Lok ist deshalb erst im Sommer 2010 zu rechnen.
Anfang September 2007 wurde die Lok 52 7596 nach Meiningen überführt. Dort wurde die Lok begutachtet und ein Kostenvoranschlag für die
Fahrwerks-Hautpuntersuchung erstellt. Für über 200.000 Euro wurde dann das Fahrwerk der Lokomotive und des Tenders – je einschließlich der Bremsanlage –
generalüberholt. Der erforderliche Betrag war deutlich höher ausgefallen als erwartet, so dass eine gewaltige Finanzierungslücke entstand. Der Restbetrag
wurde bzw. muss noch durch diverse Spendenaktionen aufgebracht werden. Im DLW Meiningen wurde für die Fahrwerksuntersuchung der Fertigstellungstermin für
Ende Oktober 2009 zugesagt. Die Fertigstellung verzögerte sich dann leider bis ins Jahr 2010. Am 04.02.2010 fand dann unter der Anwesenheit einiger
EFZ-Aktiven die erfolgreiche Rollprobefahrt der 52 7596 statt.
| | 15.02.2010 | Auch in diesem Jahr hat sich wieder eine stattliche Zahl von städtischen Ehrengästen beim traditionsreichen Rottweiler Narrensprung angekündigt. Mit dabei
sind unter anderem der frisch gewählte Ministerpräsident Stefan Mappus und Krimi-Autor Felix Huby. Dabei sind auch die Abgeordneten des Wahlkreises aus Bund
und Land, Ernst Burgbacher, Stefan Teufel und Dieter Kleinmann. Insgesamt zählt Peter Müller, bei der Stadt Rottweil für die Ehrentribüne zuständig, eine
Rekordzahl von 155 Personen auf der Gästeliste. Die Rottweiler Partnerstädte entsenden über 50 Gäste. Neben Abordnungen aus Brugg und Imst ist auch
L'Aquila mit einer kleinen Delegation vertreten. Der neue Brugger Stadtammann Daniel Moser gibt sich ebenso die Ehre wie Maurizio de Capri als Vertreter des
Bürgermeisters von L'Aquila. Er wird unter anderem von der Dolmetscherin Ursula Aichholzer begleitet. Aichholzer lebt in L'Aquila und koordiniert seit dem
schweren Erdbeben im April 2009 vor Ort die Rottweiler Hilfsmaßnahmen. Ebenfalls anwesend ist eine Abordnung des Rottweiler Marine-Patenschiffs.
Erstmals wird der Narrensprung im Internet übertragen. Möglich macht's eine Webcam, die die Stadt Rottweil an der Stadtbücherei installiert hat. Die Webcam
dokumentierte bereits den Bau der neuen Stadthalle und soll nach dem Narrensprung auch den Baufortschritt bei der Umgestaltung der Hochbrücktorstraße
einfangen. Die Kamera sendet alle zwei Minuten ein neues Bild (Aktualisierung mit der Funktionstaste F5).
| | 17.02.2010 | Aus dem Polizeibericht: Recht zufrieden zeigte sich die Polizei mit dem Verlauf der diesjährigen Fasnet im Kreis Rottweil. Die Narren feierten
fröhlich, insgesamt aber sehr ruhig, so dass es nur wenige Anlässe gab, bei denen die Polizei einschreiten musste. Positiv war auch das Ergebnis der
Alkoholkontrollen im Straßenverkehr, es wurden deutlich weniger alkoholisierte Fahrer registriert als im Vorjahr.
Bereits 2009 waren an der Fasnet zurückgehende Zahlen bei den Trunkenheitsfahrten registriert worden, eine Entwicklung, die sich auch 2010 fortsetzte. So
wurden innerhalb von dreieinhalb Wochen insgesamt 12 Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die 0,5 Promille oder mehr im Blut hatten. Das waren zehn weniger
als im Vorjahr. Bei zwei Unfällen, bei denen Blechschaden entstand, standen die Fahrer unter Alkohol, 2009 war dies noch bei sechs Unfällen der Fall.
Außerdem wurden noch vier Autofahrer erwischt, die sich unter Drogeneinwirkung ans Steuer gesetzt hatten.
| | 17.02.2010 | Aus dem Polizeibericht: Innerhalb von nur einer Stunde sind am Mittwochnachmittag in der Innenstadt vier Männer aufgetreten, die in zwei
Bekleidungsgeschäften Jacken stehlen wollten. Gegen 15.30 Uhr hatte ein noch unbekannter Mann ein Geschäft in der Hochbrücktorstraße betreten und sich kurz
im Untergeschoss beraten lassen, dann aber nichts gekauft. Erst zwei Stunden später bemerkte man, dass eine schwarze Herrenjacke im Wert von rund 200 Euro
fehlte. Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Täter eine billigere Jacke in einer Plastiktüte in das Geschäft mitgebracht hatte
und diese dann gegen die hochwertigere Jacke ausgetauscht hatte.
Der Täter soll etwa 160 Zentimeter groß sein und mittellanges, glattes Haar haben. Es sprach gebrochen Deutsch mit italienischem Einschlag und soll mit
einem gelben Sweatshirt mit blauem Aufdruck bekleidet gewesen sein. Nur etwa 45 Minuten später beobachtete eine Zeugin unweit des ersten Tatorts, wie ein
Mann 13 Jacken vom Kleiderständer eines Modegeschäfts nahm und das Weite suchte. Im Rahmen der Verfolgung wurden von Zeugen dann insgesamt drei männliche
Personen beobachtet, die mit den Jacken in Richtung Kapellturm flüchteten. In der Badgasse warfen sie die Jacken schließlich zu Boden und flüchteten
in Richtung Johanniterbad.
Die anschließenden Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Ergebnis. Zu den Tätern gibt es derzeit nur sehr wenig Hinweise. Alle Täter waren dunkel gekleidet,
wobei einer eine Basecap und ein anderer eine Wollmütze getragen haben soll. Zu beiden Fällen sucht die Polizei noch Zeugen und hofft insbesondere zu dem
Fall mit den drei flüchtigen Männern auf Hinweise, da die Flucht nicht unbemerkt geblieben sein dürfte.
| | 18.02.2010 | Marie, Sophie und Melissa waren im vergangenen Jahr die beliebtesten Mädchennahmen in Rottweil. Bei den Buben landeten Leon, Alexander und Elias ganz oben
auf der Liste des Standesamts Rottweil. Die Zahl der Geburten ist leicht rückläufig. Insgesamt sind im Standesamtsbezirk Rottweil 2009 genau 837 Kinder
geboren worden. Zum Vergleich: 2008 waren es noch 978. "Die Anzahl der neu geborenen Kinder, deren Eltern in Rottweil leben, ist leider ebenfalls leicht
rückläufig", fasst Hermann Leins vom Standesamt der Stadt Rottweil zusammen. So gab es 2008 224, im vergangenen Jahr nur noch 196 Rottweiler Babys. Dabei
erblickten etwas mehr Mädchen als Jungs (104 zu 94 Neugeburten) das Licht der Welt. Vor einem Jahr war das Verhältnis noch umgekehrt (119 Jungen und 105
Mädchen).
| | 18.02.2010 | Wer Schwierigkeiten in der Kommunikation mit Behörden hat, kann sich künftig an die "Bürgerlotsen für Rottweil" wenden. Entstanden ist die Idee dazu im
vergangenen Sommer im Ausbildungskurs für BürgermentorenInnen. In einer Projektgruppe der städtischen Mitmach–Initiative–Rottweil (MIR) und des
Bürgerschaftlichen Engagements (BE) von mittlerweile sechs Personen (vier Frauen, zwei Männer), die zahlreiche Erfahrungen im Kontakt mit Behörden haben,
wurden Ziele, Aufgaben und eine Informationsblatt erarbeitet.
Erste Kontakte mit Behörden des Landkreises und der Stadt Rottweil fanden statt. Die Bürgerlotsen verstehen sich als Wegweiser für Menschen jeglichen
Alters, die als Laien im unübersichtlichen Feld der Einrichtungen und Behörden mit ihren oft so unverständlichen Formularen und Anträgen Hilfe suchen oder
eine helfende Begleitung beim Gang zu einer Behörde wünschen. Sie können sich von Bürgerlotsen ab Dienstag, 23. Februar, 14 bis 15.30 Uhr, im Begegnungsraum
von Solifer, Friedrichsplatz 2, für ihr spezielles Anliegen Hilfe holen und sich informieren oder beraten lassen. Diese Sprechstunden werden 14-tägig
angeboten. Außerhalb der Sprechzeiten können sich Interessenten telefonisch beim Ehrenamtsbüro (Telefon 0741/494-214) melden. Von dort wird ihre Anfrage an
einen Bürgerlotsen weitergeleitet, der mit dem Interessenten Kontakt aufnimmt.
Bürgerlotsen sind ehrenamtlich tätig. Sie sind nicht zuständig für die Rechts- oder Schuldnerberatung, die gesetzliche Betreuung, das Ausfüllen einer
Steuererklärung oder Vermögensangelegenheiten. Außerhalb dieser Bereiche gibt es jedoch ein breites Tätigkeitsfeld für ergänzend Informationen und
Hilfestellungen. Die Bürgerlotsen bieten dazu ihre Kenntnisse und Erfahrungen an. Eine informatives Faltblatt liegt an öffentlichen Stellen in der Stadt
aus oder kann beim Ehrenamtsbüro angefordert werden.
 | | Peter Müller (2. von links) von der Mitmach-Intitiative-Rottweil (MIR) und das Team der Bürgerlotsen |
| | 20.02.2010 | Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt gegen einen 60-jährigen Mann aus dem Kreis Rottweil wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Der Tatverdächtige
hatte bei den Zeugen Jehovas eine führende Position inne, er wurde aber inzwischen aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen.
| | 20.02.2010 | Die Metzgerei Hans-Peter Seemann in der Stadionstraße 4 hat den letzten Tag geöffnet, Hans-Peter Seemann übergibt seine Metzgerei an den Inhaber der
Metzgerei Haller in Schwenningen, den Metzgermeister Werner Schmidt. Die Fachmetzgerei Haller eröffnet ihre neue Filiale am 25. Februar 2010.
 | | Abschiedsanzeige der Metzgerei Hans-Peter Seemann |
| | 21.02.2010 | "Regional – national – international", unter diesem Motto steht die Ausstellung "Kunst & KSK", die derzeit im Dominikanermuseum zu sehen ist. Begleitend
zur Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Kreissparkasse findet am Sonntag, 21. Februar 2010, eine Führung mit Anja Ebert statt. Beginn ist um 15 Uhr.
Seit vielen Jahrzehnten fördert die Kreissparkasse Kunst im Landkreis Rottweil. Dazu gehören auch Ankäufe von Werken nationaler und internationaler
Künstler. In den Sammlungsbeständen finden sich so Arbeiten von Bucher, Bücheler, Hauser und Hengstler, Namen, die auf hervorragende Weise den Kunstraum
Rottweil repräsentieren, aber auch Werke von Antes, Bill, Krieg, Piene und Tinguely, Namen, die von Internationalität zeugen. Das Dominikanermuseum hat
dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet.
| | 22.02.2010 | "Insgesamt ist das Anrufbussystem gut angelaufen", versichert Dezernentin Monika Mayr in einer Vorlage für den Kreistag. Nach dem Start Mitte Dezember 2009
habe die Telefonzentrale in Dortmund gut 1.500 Fahrtbuchungen erreicht und im Januar seien es fast 3.400 gewesen. Es zeichne sich schon jetzt "ein spürbarer
Fahrgastzuwachs im Vergleich zum Vorjahr ab."
| | 23.02.2010 | Die beiden Krankenhäuser des Landkreises in Rottweil und Schramberg sollen im Geschäftsjahr 2009 vermutlich einen Verlust von rund 4,67 Millionen Euro
ausweisen, dies geht aus einem Schreiben von Geschäftsführer Hans-Martin Kipp an den Finanz-Dezernenten im Landratsamt hervor.
| | 23.02.2010 | Keine Einigung brachte ein Gespräch der Bürgermeister von Schömberg, Zimmern u. d. B. und Weilen u. d. R. (Karl-Josef Sprenger, Elmar Koch und Richard Ege)
mit Rottweils OB Bross und Fachbereichsleiter Thomas Burzan über den Gefängnisneubau. Die drei Bürgermeister aus dem Zollern-Alb-Kreis bemängelten die
"Nicht-Information" durch die Verwaltung der Stadt Rottweil, den Eingriff in eine Natur- und Kulturlandschaft sowie mögliche negative Auswirkungen auf den
Tourismus in der Region.
| | 24.02.2010 | Die Bürgerinitiative gegen den Gefängnisneubau in Zepfenhan/Neukirch hat eine eigene Seiten im Internet:
www.bi-gegen-grossgefängnis-rottweil.com.
| | 24.02.2010 | Oberbürgermeister Ralf Broß bietet ab März 2010 einen fixen Termin für die Bürgersprechstunde an. Die Sprechstunde findet regelmäßig am ersten Donnerstag
eines jeden Monats statt. Der erste Termin ist am Donnerstag, 4. März, von 16 bis 18 Uhr. Um Wartezeiten zu vermeiden bittet die Stadtverwaltung um
rechtzeitige Anmeldung über das Büro des Oberbürgermeisters unter Telefon 0741/494-216.
| | 24.02.2010 | Aus dem Polizeibericht: Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch in der Stuttgarter Straße in Neufra sieben Kabeltrommeln gestohlen, auf
denen jeweils 1000 Meter Kabel aufgewickelt waren. Die Täter überstiegen offensichtlich das verschlossene Tor einer Firma und begaben sich zum Außenlager,
wo die Kabeltrommeln gelagert waren. Von dort warfen sie die jeweils 135 Kilogramm schweren Kabeltrommeln über den Zaun ins Freie und transportierten sie
vermutlich mit einem Lkw ab.
| | 24.02.2010 | OB Ralf Broß hat am Mittwoch den Gemeinderat erneut über die Standortsuche für die geplante JVA informiert. Ausgeschlossen wurden inzwischen die Standorte
Mittelberg und Hochwald. Im Bitzwäldle sollen Bohrungen Klarheit bringen, ob bislang unbekannte Bodendenkmäler betroffen sein könnten. Damit verschiebt sich
der Termin der geplanten Bürgerversammlung auf die Zeit nach Ostern.
Die Stadt Rottweil hatte Ende Januar zwei mögliche Standorte für die geplante JVA Rottweil vorgestellt, Mittelberg und Bitzwäldle. Ein weiterer Standort war
von einem Eigentümer auf dem Hochwald vorgeschlagen worden. Inzwischen hat das Finanzministerium, das für den Bau der neuen JVA verantwortlich zeichnet,
mitgeteilt, dass es diesen Bereich auf dem Hochwald aufgrund einer starken Geländeneigung innerhalb der denkbaren JVA-Anlage für nicht geeignet hält. Ebenso
ungeeignet ist laut Finanzministerium der Standort Mittelberg bei Rottweil-Neukirch. Als Gründe gibt das Land die hohe Zahl der Eigentümer, die unmittelbare
Nähe zur Bundesstraße und auch das Gefälle im Randbereich des Standortes an.
Die Denkmalschutzbehörde des Regierungspräsidiums hat die Stadt zudem darüber informiert, dass am möglichen Standort Bitzwäldle weitere Keltengräber
nachgewiesen wurden. Die Stadt Rottweil hatte in ihrer Standortuntersuchung bereits drei bekannte Keltengräber berücksichtigt, die den Standort selbst nicht
tangiert hatten. Inzwischen hat jedoch die Denkmalschutzbehörde neue Luftaufnahmen vom Bitzwäldle ausgewertet und ein weiteres Grabhügelfeld als
Kulturdenkmal eingestuft, das auf dem möglichen Gelände der geplanten JVA liegen würde. Die Änderung in der Denkmal-Datenbank erfolgte erst nach Bekanntgabe
der möglichen JVA-Standorte Bitzwäldle und Mittelberg und konnte so nicht in die Standortuntersuchung der Stadt Rottweil einfließen.
"Die archäologische Bedeutung der Grabhügel ist derzeit noch nicht näher untersucht worden", betonte OB Broß. Daher sollen nun Bohrungen zunächst Klarheit
darüber schaffen, ob das Gelände überhaupt bebaut werden kann. Das Finanzministerium habe sich bereiterklärt, auf eigene Kosten in Vorleistung zu treten und
vor Ort die Grabhügel und gleichzeitig auch den Baugrund mittels Bohrungen zu erkunden und zu überprüfen. Das Finanzministerium habe in Aussicht gestellt,
die Untersuchungen in den nächsten vier bis sechs Wochen durchzuführen, so dass frühestens nach Ostern die ersten Ergebnisse vorliegen.
"Da wir nicht wissen, ob der Standort geeignet ist, macht eine Bürgerversammlung erst dann Sinn, wenn die Untersuchungsergebnisse vorliegen", so Broß.
Geplant ist jetzt, die Bürgerversammlung nach Bekanntgabe der archäologischen Untersuchungen durchzuführen, im Anschluss daran würde die Anhörung in den
Ortschaftsräten und zum Schluss die Beratung und Beschlussfassung im Gemeinderat erfolgen. Broß betonte: "Das bedeutet aber auch, dass mit den Bohrungen
durch das Land keine Vorentscheidung verbunden ist." Erst wenn Gewissheit über die Eignung des Baugrunds bestehe, seien weitere Schritte sinnvoll.
Da OB Broß inzwischen davon ausgeht, dass die Sporthalle in Zepfenhan für die Bürgerversammlung zu klein sein wird, soll die Bürgerversammlung in der
Stadthalle stattfinden. "Dort haben wir die notwendige Infrastruktur, die Parkplätze, ausreichend Platz und die erforderliche Technik zur Verfügung." Nach
wie vor angedacht ist aber eine zusätzliche Informationsveranstaltung in Zepfenhan, die auch von den Gemeinderatsfraktionen zugesagt wurde. Broß zog
folgendes Fazit: "All dies führt dazu, dass aus heutiger Sicht nur noch der Standort Bitzwäldle in Frage kommt, mit der Einschränkung: sofern hier die
Archäologie grünes Licht gibt."
 | | In der orange markierte Fläche im Bitzwäldle hat das Regierungspräsidium Freiburg weitere Keltengräber nachgewiesen |
| | 25.02.2010 | Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung die Neugestaltung der Stadtmitte zur Ausschreibung freigegeben. Damit erhalten Hochbrücktorstraße und Untere
Hauptstraße ein neues Gesicht. Beschlossen wurde außerdem, die gepflasterten Bereiche mit dem Kunststein "Kronimus" auszuführen und als Beleuchtungssystem
eine Lichtstele zu verwenden. Hier folgte der Gemeinderat einer Empfehlung des Sanierungsbeirats.
Der Sanierungsbeirat hatte dem Gemeinderat vorgeschlagen, einen ockerfarbenen Kunststein (Kronimus) zu verwenden. Der Kunststein hat als Oberfläche einen
Natursteinvorsatz und kann damit mit der Gestaltungssatzung für die historische Innenstadt in Einklang gebracht werden. Die Stadtverwaltung hatte zudem
geprüft, ob durch eine Ausführung verschiedener Abschnitte in Asphalt oder durch eine Reduktion der Pflasterstärke Einsparungen möglich sind und welche
Auswirkungen dies auf die Gestaltung der Straßenzüge haben würde. Da durch die Nutzung des Seitenraumes ein Überfahren des Pflasters nicht ausgeschlossen
werden kann, rieten sowohl die Stadtverwaltung als auch das Planungsbüro Pesch und Partner dazu, die vorgeschlagene Steinstärke von zwölf Zentimetern
beizubehalten, um Folgekosten durch Beschädigungen zu minimieren. Auch nahm der Gemeinderat davon Abstand, aus Kostengründen die Schutzstreifen für
Radfahrer nicht mit Pflastersteinen, sondern in Asphalt auszuführen. Durch die optische Verbreiterung der Fahrbahn hätte sich laut Stadtverwaltung sonst der
Eindruck einer neun Meter breiten "Stadtautobahn" ergeben. Abgeraten wurde auch von einer Asphaltierung der Fußgängerbereiche, da dies dem Stadtbild als
älteste Stadt Baden-Württembergs nicht gerecht geworden wäre. Beschlossen wurde dagegen, das bereits vorhandene Natursteinpflaster wieder zu verwenden und
auf eine farbige Ausführung des Asphalts auf der Fahrbahn zu verzichten. Dadurch wurden insgesamt rund 50.000 Euro eingespart.
Die Stadtverwaltung und der Sanierungsbeirat hatten zudem empfohlen, die Straße mit Lichtstelen auszuleuchten. Hierfür fallen Kosten von 190.000 Euro an.
Bei der Verwendung der bisher in der Innenstadt üblichen Leuchten wären erhebliche Mehrkosten auf die Stadt zugekommen. So hätte der Bezug der "Dornschen
Leuchte" rund 322.000 Euro gekostet. Außerdem hätten zusätzliche Pendelleuchten über der Straße angebracht werden müssen. Für die Lichtstele spricht ferner
die Möglichkeit, Erker und Giebel nachträglich durch den Einsatz von Extra-Modulen zu illuminieren.
Die Gesamtkosten für den Umbau der Hochbrücktorstraße und der Unteren Hauptstraße belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Dazu kommen noch 100.000 Euro
für Ersatzparkplätze. Baubeginn in der Hochbrücktorstraße ist voraussichtlich am 17. Mai 2010. Die Stadt plant, bis zum Beginn der Adventszeit 2010 mit den
wichtigsten Arbeiten fertig zu sein, damit das Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel möglichst reibungslos erfolgen kann. Im Frühjahr 2011 ist vorgesehen,
die Seitenbereiche zu pflastern. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten in der Unteren Hauptraße. Das Bauende der Gesamtmaßnahme ist für Herbst 2011 geplant.
 | | Das Bild zeigt, wie die Hochbrücktorstraße nach dem Umbau aussehen soll |
| | 26.02.2010 | Im Moker-Gelände hat Susanne Schneider-Schulz ihr Studio "Raks" für orientalischen Tanz eröffnet.
| | 26.02.2010 | In der Hohlengrabengasse 20 hat das Haarstudio Ambiente eröffnet. Die beiden Inhaberinnen Mihaela Kartali und Sanja Pavic bieten Haar-Styling und -Pflege
für Männer und Frauen.
| | 27.02.2010 | In Rottweil kursieren Vermutungen, dass sich das Land Baden-Württemberg in Sachen Gefängnisneubau längst gegen Rottweil entschieden hätte und hinter den
Kulissen entsprechend taktiert. FFR-und-PRoFI-Stadtrat Max Burger habe ein E-Mail von einem Insider erhalten, die besagt, das Land habe sich hinter den
Kulissen längst mit Rottweils Nachbargemeinde Zimmern auf einen Standort südwestlich des Gewerbegebiets Inkom geeinigt.
Dieter Kleinmann von der FDP nannte die Vermutungen "eine reine Mär", das Gebiet bei Zimmern sei lediglich als möglicher Standort genannt worden. Zimmerns
Bürgermeister Emil Maser bestreitet, dass es eine Entscheidung oder eine Vereinbarung zwischen dem Land und der Gemeinde Zimmern gäbe, es habe noch nicht
einmal Gespräche gegeben. Oberbürgermeister Raf Broß erklärte, er könne nicht ausschließen, dass das Land hinter den Kulissen taktiert, ob da was laufe,
könne er einfach nicht sagen.
| | 26.02.2010 | "Warum bin ich wie ich bin?" ist der Titel der zweiten Vorlesung der Kinderuniversität Rottweil am Freitag, 26. Februar. Der Vortrag beginnt um 16.15 Uhr im
Festsaal der Gymnasien. Da der Platz in der Turnhalle der Eichendorff-Schule knapp wurde ist die Kinderuni in den Festsaal der Gymnasien umgezogen, der sich
somit für eine gute Stunde in ein "Audimax" verwandelt. Gründungsrektor Dr. Wolfgang Mayr wird zunächst die Teilnehmer begrüßen und kurz die Regeln der
Kinderuniversität vorstellen. Dann befasst sich die Dozentin Susy Signer-Fischer im Rahmen der Vorleseung "Warum bin ich so wie ich bin?" mit der Frage:
"Was wissen Psychologen über Kinder und Erwachsene?" Im Anschluss gibt es eine Fragerunde, moderiert von Dr. Wolfgang Mayr. Die Kinderuniversität schließt
gegen 17.15 Uhr. Es wird ein Unkostenbeitrag von einem Euro erhoben.
| | 27.02.2010 | 3500 Euro haben die Betreiber des Besens "Schwarzes Lamm" in der Metzgergasse während der Fasnet erwirtschaftet. Diesen Betrag haben sie nun komplett der
Mukoviszidosehilfe gespendet.
| | 27.02.2010 | Im Aquasol finden die 8. Süddeutsche Meisterschaften im Wettrutschen statt, Einlass ist ab 9 Uhr. Der mehrfache Deutscher Meister, Jens Scherer aus
Liptingen muss seinen Titel verteidigen.
| | 27.02.2010 | Die Tanzschule Herzig in der Bahnhofstraße feiert ihr 50-jähriges Jubiläum, am 15. September 1960 gründete Christl Herzig die Tanzschule. Zum Jubiläums-Ball
in der Stadthalle kamen 500 Gäste.
| | 28.02.2010 | Für zahlreiche Feuerwehreinsätze sorgte das Sturmtief "Xynthia" auch im Kreis Rottweil. Am Heilig-Kreuz-Münster fielen Ziegel herunter, die Polizei sperrte
die Umgebung ab und forderte Anwohner auf, ihre Autos aus der Gefahrenzone zu fahren. Die Feuerwehr sammelte zertrümmerte Ziegel aus dem Schneefängen und
setzte neue Ziegel ein. De Verbindungsstraße zwischen Hausen und Zimmern musste wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.
| | 01.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Feuerwehr und Polizei wurden am Montagnachmittag zu einem Brand gerufen. Der Brandort liegt an der Strecke zwischen
Kreisverkehr Neufra und Wellendingen gleich am Beginn des Waldes auf der linken Seite in Fahrtrichtung Wellendingen gesehen. Ein Spaziergänger hatte den
Brand gegen 14.50 Uhr gemeldet. Wie vor Ort festgestellt wurde, waren auf einer Länge von 25 Metern entlang des Waldrandes trockenes Gestrüpp und kleinere
Äste in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, bevor er auf den Wald übergriff. Wie es zum Ausbruch des Brandes gekommen sein könnte ist
derzeit noch unklar und wird von der Polizei geprüft.
 | | Brand bei Neufra, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 02.03.2010 | Die zahlreichen Fälle von sexuellem Missbrauch im Schatten der Katholischen Kirche führten zu einem Seminar zur Vorbeugung: Die Caritas und der Bund
Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) im Dekanat Rottweil haben in Kooperation mit dem Verein für sexuell Missbrauchte, "Phönix", aus Tuttlingen ein Seminar
zum Thema "Sexuelle Gewaltprävention" veranstaltet.
| | 02.03.2010 | Bischof Gebhard Fürst hat den Silvesterorden des Papstes an den Rottweiler Bildhauer Siegfried Haas verliehen.
| | 02.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Dienstag hielten mehrere Tatverdächtige die Rottweiler Polizei in Atem. Nachdem sie mit einem zuvor
gestohlenen Firmenfahrzeug zu einem Einbruch gefahren waren, verursachten sie später einen Verkehrsunfall, bei dem der Pkw im Neckar landete. Kurz nach
02.00 Uhr hatte der Inhaber eines Pizzaservice bei der Polizei den Diebstahl seines Firmenfahrzeugs gemeldet. Den VW Golf hatte er zuvor nach einer
Lieferung vor seinem Geschäft unverschlossen abgestellt und vergessen, den Schlüssel abzuziehen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckte eine Polizeistreife gegen 03.00 Uhr eine Unfallstelle auf der Neckarbrücke in der Lehrstraße. Dort
war das Brückengeländer auf einer Länge von 18 Metern abgerissen worden und ein Pkw stand im Neckar. Nach den Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der
Unfallverursacher auf seiner Fahrt in Richtung Eisenbahnstraße wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw verlor und dann gegen das
Geländer geprallt war.
Da zunächst nicht klar war, ob sich in dem bis zu Dach gefluteten Pkw noch Personen befinden, wurden sofort die Feuerwehr und Kräfte des DRK hinzugezogen.
Nach der Überprüfung unter dem Einsatz der Hubarbeitsbühne und eines Schlauchbootes konnte zunächst Entwarnung gegeben werden. Es befanden sich keine
Personen mehr in dem Fahrzeug, allerdings zeugten Blutspuren davon, dass der Unfall von den Fahrzeuginsassen nicht unbeschadet überstanden worden war.
Derzeit ist allerdings noch unklar, ob sich die Fahrzeuginsassen beim Sturz des Pkw von der Brücke noch im Fahrzeug befunden haben oder den Pkw nach dem
Unfall von der Brücke in den Neckar gestoßen haben.
Neben den Blutspuren fanden die Ermittler noch mehrere Zigarettenschachteln. Deren Herkunft war schnell geklärt, als fast zeitgleich ein Zeitungsausfahrer
einen Einbruch in ein Geschäft auf der Saline meldete. Dort war eine Scheibe mit einem großen Stein eingeschlagen worden und die Täter hatten offensichtlich unter anderem zahlreiche
Zigarettenschachteln entwendet.
So fügte sich das Puzzle zusammen. Die Polizei geht davon aus, dass die Tatverdächtigen zunächst den Pkw in der Neckarstraße gestohlen und für eine
Spritztour in Richtung Saline verwendet hatten, wo sie in das Geschäft einbrachen. Anschließend kam es dann zu dem Crash auf der Neckarbrücke. Die weitere
Suche nach den Tatverdächtigen verlief in der Nacht ohne Ergebnis. Die Polizei geht davon aus, dass zumindest vier Personen beteiligt waren, die ein Zeuge
an der Brücke beobachtet hatte.
 | | Wildwest in Rottweil, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 03.03.2010 | Der Europaabgeordnete Dr. Andreas Schwab (CDU) und Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß trafen sich im Alten Rathaus, neben aktuellen Rottweiler Themen
war die Einstellung des ICE-Verkehrs zwischen Stuttgart und Zürich ein Schwerpunkt des Gedankenaustauschs. Beide setzen sich dafür ein, dass die Bahn ihre
Entscheidung nochmals überdenkt und den ICE-Verkehr auf der Strecke Stuttgart-Zürich in naher Zukunft wieder aufnimmt.
Mit dieser Entscheidung habe die Bahn eine äußerst wichtige Nord-Süd-Verbindung des Landes gekappt, waren sich Dr. Schwab und Oberbürgermeister Broß einig.
Dazu komme, dass der ICE-Haltepunkt für Rottweil ein harter Standortfaktor für die Stadt und die gesamte Region sei. Durch die Umstellung des gesamten
Fernverkehrs auf Intercity-Züge der Schweizerischen Bundesbahn würden die Fahrtzeiten teilweise weiter verlängert. Dadurch seien auch die Anschlüsse in
Stuttgart an ICE-Verbindungen nach München, Nürnberg oder Frankfurt erschwert. Dr. Schwab und Broß ließen keinen Zweifel daran, dass der Verlust des
ICE-Haltepunktes in Rottweil eine erhebliche Schwächung der Infrastruktur und damit auch des Wirtschaftsstandortes Rottweil darstellen würde. Beide setzen
sich dafür ein, dass die Bahn ihre Entscheidung nochmals überdenkt und den ICE-Verkehr auf der Strecke Stuttgart-Zürich in naher Zukunft wieder aufnimmt.
Oberbürgermeister Broß hat zu diesem Zweck bereits ein Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gerichtet.
Schwab und Broß bekräftigten außerdem die Notwendigkeit eines zweigleisigen Ausbaus der Gäubahn. Hier seien die Anliegerkommunen bereits in Vorleistung
gegangen und hätten erste Planungskosten von 500.000 Euro übernommen. Dr. Schwab verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Besuch des EU-Verkehrskommissar
Antonio Tajani vor gut einem Jahr in Rottweil. Tajani hatte mit dem Besuch und seinem damit bekundeten Interesse an der Gäubahn die berechtigte Hoffnung auf
EU-Fördergelder geweckt. Jetzt sei die Bahn an der Reihe, den dafür erforderlichen Förderantrag zu stellen.
 | | Beim Treffen im Rathaus tauschen sich Dr. Andreas Schwab und OB Ralf Broß über aktuelle Sachfragen aus |
| | 04.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Noch unklar ist die Ursache eines Brandes, zu dem Feuerwehr und Polizei am Donnerstagmittag in die Nägelesgrabenstraße 7
gerufen wurden. Gegen 11.30 Uhr war der Notruf eingegangen, bei dem ein Brand im Büro eines Autohändlers gemeldet wurde. Entdeckt wurde der Brand durch
eine Zeugin, die das Büro betreten wollte und dabei dunklen schwarzen Rauch bemerkte. Die hinzu gerufenen Feuerwehr (Stadtbrandmeister Müller, vier
Fahrzeuge, 15 Mann Besatzung und Feuerwehrarzt Dr. Schönemann) konnte den Brand schnell löschen. Nach ersten Schätzungen dürfte der entstandene Schaden bei
8000 bis 10.000 Euro liegen. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
 | | Brand in der Nägelesgrabenstraße, Foto: Feuerwehr Rottweil |
| | 04.03.2010 | Das "Sparland" im Gebäude Friedrichsplatz 9 führt einen Räumungsverkauf durch und schließt dann endgültig. Das "Sparland" hat im Juli 2008 seine Filiale in
Rottweil eröffnet.
| | 04.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Einen gehörigen Schrecken jagte ein Spätheimkehrer in der Nacht zum Donnerstag einer älteren Frau im Königshofweg ein. Die
81-jährige Rentnerin hatte sich kurz nach 01.30 Uhr völlig verängstigt an die Polizei gewandt. Sie vermutete, dass in ihr Haus eingebrochen werden sollte,
weil sich jemand an ihrem Wohnzimmerfenster zu schaffen gemacht hatte.
Nach einiger Zeit konnten die gerufenen Polizeibeamten Entwarnung geben. Nachdem die Suche im Garten der Frau zunächst ergebnislos verlaufen war, hatten
die Beamten in einem der Nachbargrundstücke einen Mann entdeckt, der sich dort offensichtlich vor der Polizei verstecken wollte. Im Gespräch mit dem Mann
stellte sich heraus, dass er nach einer ausgedehnten Kneipentour nicht mehr Herr seiner Sinne war und deshalb seinen Heimweg nicht gefunden hatte. Die
Beamten konnten so die Frau beruhigen und halfen anschließend auch dem orientierungslosen Mann, indem sie ihn auf seinen letzten Metern bis zu seiner
Wohnung begleiteten und dort sicher ablieferten.
| | 04.03.2010 | In einem Leserbrief sprechen sich die Unternehmer des Industriegebiets "Inkom Südwest" gegen einen Gefängnisneubau in Rottweil aus:
Wir, die Unternehmen des "Inkom Südwest", die Wehl & Partner GmbH, die Rampf Dosiertechnik GmbH&Co.KG, die VTS GmbH Kunststoffe Vertriebs- und
Technoservice, die RIA Polymers GmbH, die TEMA GmbH Transport & Logistik, die Bucher KG, die Riess GmbH&Co.KG und die Day4 Systems GmbH – unterstützen die
Bürgerinitiative gegen das Großgefängnis in Rottweil und Umgebung. Unter allen sozialen und privaten Aspekten sollten die Verantwortlichen auch einmal
darüber nachdenken, für welch schlechtes Image sie hier sorgen. Wenn jemand heute von Stammheim spricht, denkt jeder gleich an den Knast. Bei Rottweil
denkt heute noch jeder an die älteste Stadt in Baden-Württemberg, an die schöne alte Römerstadt oder den Narrensprung. Das wird sich ändern. Auf! Wacht
auf! Wacht auf ihr Rottweiler! Wehrt euch! Für die Unternehmen des "Inkom Südwest":
Bernardo Wehl, Uwe Haag, Bernd Faller, Richard Schuler, Anna Schuler, Franz Tetz, Lothar Heizmann, Steffen Riess und Wolfgang Schmutz
| | 05.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitagnachmittag kam es am Omsdorfer Hang in einer Garage zu einem Brand. Voraussichtlich hatten unbekannte in der nicht
verschlossenen Garage an den dort gelagerten Zeitschriften Feuer gelegt. Der Brand war bemerkt worden, da es aus dem Garagentor stark gequalmt hatte. Die
Feuerwehr Rottweil konnte den Brand schnell löschen, so dass nur geringer Sachschaden entstand.
| | 05.03.2010 | Erstmals findet der Wirtschaftstag der "Gewinnerregion Schwarzwald-Baar-Heuberg" in Rottweil statt. Bei dem Aktionstag am Freitag, 5. März, in der
Stadthalle blickt die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf fünf Jahre Standortoffensive Gewinnerregion zurück. Das Motto lautet "Wachstumsmotor
Innovationen". Beginn ist um 14 Uhr. U. a. spricht Prof. Dr. Dr. Johann Löhn von der Steinbeis Hochschule.
| | 05.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Schneller Fahndungserfolg für die Rottweiler Polizei. Nach dem Diebstahl eines Pkw mit anschließendem Einbruch und dem spektakulären Absturz des Pkw in den
Neckar in der Nacht zum 2. März 2010 konnte die Polizei in den darauffolgenden Tagen sieben junge Männer im Alter zwischen 14 und 19 Jahren als
Tatverdächtige ermitteln. Gegen zwei von ihnen wurde Haftbefehl erlassen.
Wie bereits am Dienstag berichtet wurde, hatten die jungen Männer sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr in Atem gehalten. Nach dem jetzigen
Ermittlungsstand sollen drei der Tatverdächtigen zunächst das Auslieferungsfahrzeug eines Pizzaservice gestohlen haben. Insgesamt sechs der Tatverdächtigen
sollen dann in den Einbruch in das Geschäft auf der Saline verwickelt gewesen sein, wo sie Zigaretten, Bargeld und Rubbellose erbeutet hatten. Dabei sollen
sie in wechselnder Besetzung insgesamt drei Mal Beute mit dem gestohlenen Pkw abtransportiert haben. Bei der dritten Fahrt saßen vier der Tatverdächtigen
im Fahrzeug, als der 17-jährige Fahrer auf der Neckarbrücke wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam, das Geländer durchbrach und das
Fahrzeug aus einer Höhe von fast acht Metern in den Neckar stürzte. Dabei hatte das Quartett unwahrscheinliches Glück. Ihr Fahrzeug landete nach einem
Überschlag in der Luft wieder auf den Rädern, so dass sie den bis zur Sitzoberkante gefluteten Pkw noch problemlos verlassen konnten. Bei einer Landung
kopfüber im Neckar hätte der Sturz dramatische Folgen haben können. Nach ihrer Flucht vom Unfallort sollen sich alle Tatverdächtigen in der Wohnung des
19-Jährigen, der möglicherweise als Drahtzieher in Frage kommt, getroffen haben. Dort teilten sie die noch vorhandene Beute untereinander auf und die an
dem Unfall Beteiligten versorgten sich mit trockener Kleidung.
Nachdem die Fahndungsmaßnahmen in der Nacht zum Dienstag noch ergebnislos verlaufen waren, ergab sich am Dienstagvormittag sehr schnell eine heiße Spur.
Beamte des Bezirksdienstes des Rottweiler Polizeireviers hatten sich noch einmal zur Neckarbrücke in der Lehrstraße begeben, um dort nach Spuren auf dem
vermutlichen Fluchtweg der Tatverdächtigen zu suchen. Vor Ort trafen sie auf zwei 17 und 19 Jahre alte Männer aus dem Raum Rottweil, die ihnen aus ihrer
täglichen Arbeit nicht unbekannt waren. Beim jüngeren der Beiden bemerkten sie eine offenbar frische Verletzung an der Nase und als sich die beiden auch
noch ganz beiläufig erkundigten, was denn hier an der Brücke passiert sei, ergab sich schnell der Verdacht, dass hier zwei der Tatverdächtigen an den
Tatort zurückgekehrt waren. Auf den nächtlichen Sachverhalt angesprochen, konnten sie den Verdacht der Beamten nicht schlüssig ausräumen, so dass sie
zunächst vorläufig festgenommen wurden. In der Folge erhärteten die weiteren Ermittlungen, bei der auch die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht
wurden, den Verdacht einer Tatbeteiligung. Während der 17-Jährige dann schließlich einräumte, bei der Tat beteiligt gewesen zu sein und auch den
gestohlenen Wagen des Pizzaservice gefahren zu haben, streitet der 19-Jährige bislang eine Tatbeteiligung ab. Beide Tatverdächtigen wurden am Mittwoch dem
Haftrichter des Amtsgerichts Rottweil vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil Haftbefehl gegen beide erließ.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten nach und nach fünf weitere Tatverdächtige ermittelt werden. Diese Tatverdächtigen stammen nicht aus dem Kreis
Rottweil, sondern kamen mit dem Zug aus dem Raum Horb nach Rottweil. Die Ermittlungen dauern derzeit noch, insbesondere muss noch genau geklärt werden, wer
von den Tatverdächtigen welchen Tatbeitrag geleistet hat.
| | 06.03.2010 | Der SPD-Ortsverein Rottweil lädt zu seinem 66. Kinderflohmarkt am Samstag von 13- 15 Uhr in die Stadthalle ein.
| | 06.03.2010 | Die Bürgerinitiative gegen ein Großgefängnis in Rottweil veranstaltet eine Demonstration gegen die geplante JVA. Der Demonstrationszug geht ab 10.30 Uhr
von der Stadthalle zum Kapellenhof, wo eine Schlußkundgebung stattfindet. Anschließend verlagert sich das Geschehen nach Zepfenhan, in die dortige
Turnhalle, wo Bands und Kapellen erwartet werden. Inzwischen hat die Initiative 5500 Unterschriften gegen den Gefängnisneubau gesammelt.
Die ENRW geht davon aus, dass die Haltestellen der Stadtbusse in der Innenstadt von 10 bis 13 Uhr nicht angefahren werden können.
 | | Anzeige der Bürgerinitiative |
| | 06.03.2010 | Jens Jäger, Skip der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlcurling und SPD-Stadtrat, fliegt mit seiner Mannschaft zu den Paralympics nach Vancouver.
Oberbürgermeister Ralf Broß und Bürgermeister Werner Guhl verabschiedeten den Athleten am Donnerstag und wünschten ihm und der ganzen Mannschaft viel
Erfolg bei den Winterspielen.
 | | Bürgermeister Werner Guhl, Sportreferent Peter Müller und Oberbürgermeister Ralf Broß (von links) wünschen Jens Jäger viel Erfolg |
| | 06.03.2010 | Der Betriebsrat des Rottweiler Krankenhauses wendet sich mit einer Flugblattaktion gegen die drohende Privatisierung der Kliniken im Landkreis Rottweil.
Siehe auch: Keine Privatisierung.
Aus dem Flugblatt:
Wollen Sie nur noch Kostenfaktor im Krankenhaus sein?
Privatisierung bedeutet:
* Kostenorientierte Medizin und Pflege
* Auslagerung einzelner Abteilungen
* Lohndumping
* Gewinnmaximierung
* Konkurrenz statt Kooperation zu umliegenden Kliniken
* Höhere Belastung durch Personalabbau
Möchten Sie das ??
Ihre Meinung ist uns wichtig, stöbern Sie etwas auf unserer Homepage und teilen uns Ihre Meinung mit.
Unsere Meinung
Gesundheit ist keine Ware!
| | 07.03.2010 | Der neue Kindergarten "St. Silvester" in Bühlingen wird offiziell eingeweiht. Nach der einer Feierstunde um 13 Uhr mit Oberbürgermeister Ralf Broß folgt ab
14.30 Uhr ein Tag der offenen Tür, bei dem alle Bürger den Neubau besichtigen können. Der neue Kindergarten wurde nach knapp einjähriger Bauzeit Anfang
Februar 2010 fertiggestellt. Die Stadt Rottweil investierte rund 800.000 Euro für den Neubau. Kinder, Erzieherinnen und die Eltern freuen sich nun über
lichtdurchflutete und funktionale neue Räume. Den Kindergarten besuchen im Moment 19 Kindergartenkinder in anderthalb Regelkindergartengruppen, weitere
fünf Kinder des Förderkindergartens "Schmetterling" im Rahmen der integrativen Gruppe mit insgesamt 15 Kindern und neun Kinder unter drei Jahren in einer
Krippengruppe. Der Kindergarten St. Silvester in Rottweil-Bühlingen steht unter Trägerschaft der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Rottweil
(Betriebsträgerschaft) und gehört zur Seelsorgeeinheit RW-Altstadt/Bühlingen. Gebäudeeigentümerin ist die Stadt Rottweil.
| | 08.03.2010 | Am internationalen Frauentag lädt das Team des "Internationalen Frauenfrühstücks" alle Frauen zum Golfen ein. Der Schnupperabend unter der Leitung von Anna
Liberatore findet bei "JJ’s IndoorGolf & Lounge" auf dem Moker-Areal (Heerstraße 55e) statt. Bei Sektempfang, Buffet, Musik und guter Laune, kann jede Frau
unter professioneller Anleitung das Golfen ausprobieren. Aber auch Gespräche, gemütliches Beisammensein oder einfach den Frauentag mit einem schönen Abend
ausklingen zu lassen ist den Veranstalterinnen wichtig. Das Treffen beginnt ab 18.30 Uhr, eine spätere Teilnahme ist jedoch möglich. Der Unkostenbeitrag
beträgt sieben Euro an der Abendkasse.
| | 08.03.2010 | Der Betriebsrat des Schramberger Krankenhauses widerspricht der Meinung des Rottweiler Betriebsrats: "Im Gegensatz zu den Betriebsratskolleg(innen) im KKH
Rottweil, steht der Betriebsrat des KKH Schramberg ohne wenn und aber, hinter dem nun durchgeführten Bieterwettbewerb. Wir machen uns nicht zu eigen
hellseherische Fähigkeiten zu besitzen, und wollen das beste für die Mitarbeiter(innen) und für unsere Patienten. Um dies beurteilen zu können, brauchen
wir alle Alternativen auf dem Tisch, um zu prüfen, was für den gesamten Kreis und seine Krankenhäuser die beste Lösung ist".
| | 10.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Zu einer Kollision zwischen einem Bus und einem Pkw kam es am Mittwochmorgen an der Kreuzung Oberndorfer Straße -
Nägelesgrabenstraße. Gegen 08.30 Uhr fuhr ein 39-jähriger Autofahrer von der Grundstraße kommend an die Ampel an der genannten Kreuzung heran. Dort musste
er wegen Rotlicht zunächst anhalten. Als die Ampel für ihn auf grün umschaltete, fuhr er los, um nach rechts in die Nägelesgrabenstraße einzubiegen. Als
gleichzeitig aus der Nägelesgrabenstraße ein Busfahrer nach links abbiegen wollte, hielt der Autofahrer wieder an, weil er sah, dass der Platz für beide
Fahrzeuge nicht ausreichen würde. Obwohl er zusätzlich den Busfahrer durch Hupen auf das Problem aufmerksam machte, fuhr dieser weiter und streifte den Pkw
des 39-Jährigen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 3000 Euro.
| | 10.03.2010 | Der Bauausschuss des Rottweiler Gemeinderats stimmt einem Bauvorhaben auf dem Gelände Johanniterstraße 38 (ehemals Möbel Bachmaier) zu, ein Investor will
dort drei Mehrfamilienhäuser errichten. Da die Treppentürme und die Penthousewohnungen die Baufluchtlinie der bisherigen Planung überschreiten, war eine
Befreiung durch den Bauausschuss notwendig, der mit 13 Ja-Stimmen bei ener Enthaltung zustimmte. Nur Adelbert Hugger (CDU) enthielt sich, ihn stört die 1,6
Meter herausragende Penthousewohnung.
| | 11.03.2010 | Die Firma XBK-Kabel will ihren Bühlinger Standort in den kommenden Jahren behalten, die wirtschaftliche Lage lasse eine Erweiterung des Standorts Berner
Feld derzeit nicht zu, so Vertriebsleiter Willi Steinwandel. XBK-Kabel beschäftigt in Bühlingen und Rottweil rund 200 Mitarbeiter.
| | 11.03.2010 | Im Gebäude Engelgasse 1 eröffnet die Bauernmetzgerei mit Fleisch- und Wurstwaren direkt vom Erzeuger.
 | | Anzeige der Bauernmetzgerei |
| | 11.03.2010 | Nun sind noch vier Bewerber im Bieterwettbewerb für den Betrieb der Krankenhäuser im Kreis Rottweil übrig, wie Rechtsanwalt Stefan Schick mitteilete, den
der Kreis Rottweil mit der Organisation und Auswertung des Bieterwettbewerbes beauftragt hatte. Hierbei handele es sich um drei Konzeptionen, die jeweils
von privaten Klinikkonzernen erarbeitet wurden sowie um die der Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH. Letzteres sieht die Bildung einer
regionalen Kliniken-Holding in kommunaler Trägerschaft unter Beteiligung unter anderem des Landkreises Rottweil vor und hat zum Vorbild bereits bestehende
kommunale Klinikverbünde. In den nächsten Wochen werde auf eine Konkretisierung der Angebote hingearbeitet.
| | 12.03.2010 | Die Fraktion FFR und PRoFI beantragt für die kommende Gemeinderatssitzung die von der Verwaltung favorisierte Verdichtung der bestehenden Parkierung in der
Duttenhofer Anlage zu realisieren und keinen zusätzlichen Parkierungsstreifen für sieben Parkplätze – wie von der CDU-Fraktion beantragt – vorzunehmen.
| | 12.03.2010 | Mit einer neuen Führungsreihe startet die Rottweiler Tourist-Information in den Frühling. Unter dem Motto "Speisen, Rottweil & Genuss" sind ab sofort
kulinarische Stadtführungen möglich. Karten sind ab sofort in der Tourist-Information erhältlich.
Karl Lambrecht, profunder Kenner der Rottweiler Stadtgeschichte, führt die Besucher mit viel Humor durch die mittelalterlichen Gassen der ehemaligen freien
Reichsstadt. Die Führungen werden mit zwei unterschiedlichen Profilen angeboten: Zum einen gibt es Spaziergänge mit einer anschließenden Einkehr.
Startpunkt ist das Schwarze Tor. Bei einem kurzen Rundgang erfahren die Teilnehmer vor allem Wissenswertes und Anekdoten aus der Geschichte der Oberstadt.
Bei der anschließenden Einkehr im Gasthaus "Goldener Apfel" können sie sich mit Wurstsalat, Bratwürsten oder Fleischküchle mit Kartoffelsalat stärken.
An die Freunde kulinarischer Leckerbissen richten sich zum anderen die "Führungen mit Genuss". Sie starten jeweils an der Lorenzkapelle. Die Teilnehmer
besuchen die Sehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Stadtkerns und kehren an zwei besonderen Orten ein: In der Lorenzkapelle werden Aperitif und Vorspeise
serviert, eine Suppe folgt im historischen Ratssaal der Stadt Rottweil. Danach werden im Restaurant Hauptgang und Nachspeise gereicht.
 | | Flyer für kulinarische Stadtführungen |
| | 13.03.2010 | Mit einem Appell an Bund und Land haben sich über vierzig Landtagsabgeordnete fraktionsübergreifend zu Wort gemeldet und sowohl den Ausbau der ICE-Strecke
Stuttgart-Zürich, die sogenannte Gäubahn, als auch die Rückkehr der ICE-Züge mit Neigetechnik auf dieser Strecke gefordert. Dabei wurde insbesondere auf
den 1996 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz geschlossenen Staatsvertrag zum Ausbau dieser Strecke und auf die bereits vor zwei Jahren
vom Bund und der Deutschen Bahn angekündigten Baumaßnahmen verwiesen.
| | 13.03.2010 | Im Rahmen der regelmäßigen Führungen des Geschichts- und Altertumvereins führt Werner Wittmann durch den Johannserort, Schwerpunkt der Führung sind die
Bürgerhäuser dieses Stadtviertels. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Kapellenhof.
| | 13.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Zufrieden war die Polizei mit den intensiven Kontrollen, die sie am Samstagabend in Rottweil durchgeführt hat. Sie reagierte
damit auf eine größere Veranstaltung, die vom Rockerclub Gremium MC in Rottweil initiiert wurde.
Grund für die Kontrollen war der Umstand, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu Spannungen zwischen einzelnen Rockergruppierungen auch unter
Beteiligung des Rottweiler Gremium MC gekommen war, die im Wesentlichen in Nachbarkreisen ausgetragen wurden. Mit ihren Kontrollen wollte die Polizei
mögliche Konfrontationen in Rottweil schon im Keim ersticken. Zuletzt war es am vergangenen Wochenende in Stockach und in Orsingen-Nenzingen zu
polizeilichen Einsätzen in Zusammenhang mit Rockern gekommen. So wollten in Orsingen-Nenzingen etwa 35 Hells Angels eine Rockveranstaltung der
Motorradfreunde Orsingen nutzen, um sich über bestehende Rivalitäten mit Mitgliedern des Gremium MC "auszutauschen". Durch eine massive Polizeipräsenz und
der gezielten Ansprache an den Präsidenten der Hells Angels konnten Auseinandersetzungen verhindert werden. Bei derartigen Vorkommnissen, bei der es oft um
Gebietsansprüche der einzelnen Gruppierungen geht, sollen immer wieder auch Mitglieder der Rottweiler Rockergruppierung eine aktive Rolle gespielt haben.
In den vergangenen Wochen registrierte die Polizei zudem sechs Körperverletzungsdelikte, in deren Zusammenhang gegen insgesamt sechs Mitglieder
beziehungsweise Supporter (Unterstützer) des Rottweiler Gremium MC ermittelt wird. Hier werden die polizeilichen Ermittlungen intensiv und beschleunigt
geführt. Bei einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung durch zwei Mitglieder des Gremium MC ist bereits vier Wochen nach der Tat
Anklage erhoben worden. Bei einer gefährlichen Körperverletzung kam auch ein Teleskopschlagstock zum Einsatz. Derartige Schlagstöcke wurden bei früheren
Kontrollmaßnahmen bei der Rockergruppierung sichergestellt und die Betroffenen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz mit Bußgeldern belegt.
Polizei und Staatsanwaltschaft werden sowohl Gewaltdelikte als auch Auseinandersetzungen rivalisierender Rockergruppierungen im Landkreis Rottweil nicht
dulden. Die Polizei hat deshalb die Veranstaltung am Samstagabend zum Anlass genommen, mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeidirektionen Böblingen und
Lahr intensive Kontrollen durchzuführen, was auch künftig konsequent der Fall sein wird. Die Kontrollen am Samstagabend verliefen insgesamt ruhig und ohne
Probleme, Mitglieder rivalisierender Rockergruppierungen wurden an den Kontrollstellen nicht registriert. Mehrere der Kontrollierten müssen mit Anzeigen
rechnen, weil sie verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz mit sich führten. Die Polizei beschlagnahmte unter anderem einen Teleskopschlagstock, zwei
Messer, Schlaghandschuhe und zwei Axtstiele. Insgesamt zeigte sich die Polizei mit dem Einsatz zufrieden. "Unser Ziel, ein klares Zeichen zu setzen, haben
wir erreicht. Wir werden auch weiterhin die Szene aufmerksam beobachten und Fehlentwicklungen nicht hinnehmen", so die Polizei in der Bilanz ihres Einsatzes.
| | 14.03.2010 | Am Sonntag um 11 Uhr lädt die Musikschule der Stadt Rottweil zu ihrem ersten Lehrerkonzert diesen Jahres ein. Die Matinée im Festsaal des Alten Gymnasiums
bietet unter anderem die besondere Gelegenheit, die Neuzugänge des vergangenen Jahres in der Musikschule kennen zu lernen.
Mit Marion Suchy (Klarinette) und Daniel Kübler (Violine) konnte die Musikschule zwei junge ambitionierte Musikpädagogen verpflichten, die zusätzlich ein
künstlerisches Aufbaustudium mit besten Noten absolviert haben. Gemeinsam mit Irena Soloducha-Moleta (Flöte) sowie Yuelin Gong, Lucia Hammer und Susanne
Hüttner am Klavier präsentieren sie ein internationales Programm mit virtuosen Werken europäischer Komponisten der Romantik und Moderne. Die nördlichen
Regionen werden vertreten durch die Fantasiestücke für Klarinette und Klavier des dänischen Komponisten Nils Gade aus dem Jahre 1843 und der 3.
Violinsonate des Norwegers Edvard Grieg. Daniel Kübler trägt dieses schwungvolle Werk, das den Komponisten auf der Höhe seiner Meisterschaft zeigt,
gemeinsam mit Yuelin Gong vor. Die junge Pianistin, die dem Kollegium der Musikschule seit 2007 angehört und ihre besondere Klasse bereits bei einem
beeindruckenden Soloabend 2008 unter Beweis stellen konnte, wird zudem mit dem „Spianato et Grande Polonaise Brillante“ für Klavier solo von Frédéric
Chopin eines der ganz großen solistischen Konzertstück des polnischen Komponisten vorstellen.
Die 1956/57 komponierte Flötensonate des Parisers Francis Poulenc bietet schließlich einen Ausblick auf die Entwicklung in die Moderne. Der Eintritt zu
diesem Konzert ist frei – Spenden sind willkommen.
 | | Neue Lehrer der Musikschule stellen sich in einer Matinée vor |
| | 15.03.2010 | In einer Feierstunde wurde Dr. Hans Werner Schied nach 21 Jahren Tätigkeit als Chefarzt und 15 Jahren als Ärztlicher Leiter im Vinzenz von Paul Hospital in den
Ruhestand verabschiedet. Neuer Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychosomatik wird Dr. Michael Riedel, bisher Leitender Oberarzt der Psychiatrischen
Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nachfolger im Amt des Ärztlichen Leiters ist Dr. Walter Hewer, Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie.
| | 16.03.2010 | Der geplante Neubau des Altenpflegeheims am Nägelesgraben ist in die Pflegeheimförderung 2010 aufgenommen worden, das Bauprojekt wird mit insgesamt
2,4 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg bezuschusst werden. Die Bauarbeiten für das neue Pflegeheim an der Nägelesgrabenstraße sollen noch im Jahr
2010 beginnen, für 2012 ist der Umzug vom Spital ins neue Heim geplant.
| | 17.03.2010 | Der ESV plant eine Photovoltaikanlage auf 800 Quadratmeter Dachfläche seines Vereinsheims, die Entscheidung für die 250.000 Euro teure Anlage soll in einer
außerordentlichen Hauptversammlung fallen.
| | 17.03.2010 | Hochbegabte Kinder brauchen eine gezielte Förderung. Davon ist man am Rottweiler Leibniz-Gymnasium (LG) überzeugt. Der Erfolg des einzigen Hochbegabtenzugs
in der Region gibt den Pädagogen recht: Auch im zweiten Schuljahr ist das Interesse groß, die Kinder kommen nicht nur aus Rottweil und der näheren Umgebung,
sondern auch aus den Nachbarkreisen ans LG. Nächste Woche nimmt die Schule Anmeldungen für den dritten Jahrgang entgegen.
| | 17.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Im Zeitraum zwischen dem 13. und 17.03.2010, wurden zwischen Neukirch und Vaihingerhof am Waldrand elf Bienenvölker
gestohlen. Die Bienenvölker waren in 21 grünen und einem gelben Bienenholzkisten untergebracht. Der Schaden beträgt rund 2.600 Euro. Zeugen werden gebeten
sich mit dem Polizeirevier Rottweil, Tel: 0741/477-0, in Verbindung zu setzen.
| | 18.03.2010 | Schulleiter, Stadt und Polizei haben darüber beraten, wie nach dem Amoklauf in Winnenden die Sicherheit an den Rottweiler Schulen erhöht werden kann.
Grundlage sind die Empfehlungen des Landes Baden-Württemberg, die jetzt den Kommunen vorliegen. Als erste Maßnahme soll an allen weiterführenden Schulen in
Rottweil ein zusätzliches Amok-Alarmsignal eingeführt werden. Außerdem werden neue Systeme zur Türverriegelung angebracht.
| | 18.03.2010 | Am 17. Mai 2010 beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Rottweiler Stadtmitte in der Hochbrücktorstraße, im Oktober 2011 soll die gesamte Umgestaltung
beendet sein. Während der Bauarbeiten in der Hochbrücktorstraße wird es dort eine Einbahnstraßenregelung geben, die Untere Hauptstraße wird im Jahr 2011
dann voll gesperrt werden.
| | 18.03.2010 | Das Landesfinanzministerium geht davon aus, dass die Untersuchungen für den geplanten JVA-Neubau im Bitzwäldle bis spätestens Ende April 2010 abgeschlossen
sein werden. Die Baugrunduntersuchung prüft, ob das Gelände aus geologischen Gesichtspunkten für das neue Gefängnis in Frage kommt, eine archäologische
Überprüfung soll die Bestandsunterlagen ergänzen, kostspielige Ausgrabungen sollen erst dann vorgenommen werden, wenn sich herausstellt, dass eine Bebauung
die keltischen Grabstellen betrifft. Die Zahl der Haftplätze in der neuen JVA soll unter 500 liegen, so Pressesprecher Stefan Wirz vom
Landesjustizministerium.
| | 18.03.2010 | Eine Befragung des "Schwarzwälder Boten" im Kreis Rottweil zeigt, dass eine Privatisierung der Krankenhäuser auf Skepsis stößt, eine Mehrheit findet, dass
die Krankenhäuser in öffentlicher Hand besser aufgehoben sind.
| | 19.03.2010 | Ab 19.30 Uhr findet in der Stadthalle die Rottweiler Sportlerehrung statt. Zusammen mit dem Stadtverband für Sport ehrt Oberbürgermeister Ralf Broß 255
Sportlerinnen und Sportler aus 23 Vereinen für besondere Leistungen des vergangenen Jahres. Zur Sportlerehrung sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
| | 19.03.2010 | Im Gebäude Heerstraße 44 soll am 22. April 2010 der b2 Biomarkt eröffnen, Stefan Schopf und Maximilian Bess werden im ehemaligen Milchwerk auf 800
Quadratmetern Bioprodukte anbieten. Seit 2006 betreiben Schopf und Bess bereits einen Biomarkt in Balingen.
| | 19.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitagabend, kurz vor 17.00 Uhr, wurde die Feuerwehr Rottweil über einen Brandmelder in die Innenstadt von Rottweil
alarmiert. Die eintreffenden Wehrmänner wunderten sich nicht schlecht, als sie am Tatort eintrafen und zwei Frauen in einer Vereinsküche beim geschäftigen
Kochen und Backen antrafen, die von nichts wussten. Durch die Hitzeentwicklung, den Dunst und Rauch hatte ein für diese Örtlichkeit ungeeignete Rauchmelder
Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr Rottweil war mit 3 Fahrzeugen und 11 Mann im Einsatz.
| | 19.03.2010 | Rottweil unterstützt den Bau eines Bürgerhauses in der italienischen Partnerstadt L'Aquila mit vorerst 300.000 Euro. Bürger aus Rottweil und ganz
Deutschland hatten für den Wiederaufbau gespendet. Nun entsteht unter Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft ein Bürgerhaus im Teilort Onna.
Grundsteinlegung ist am 6. April 2010, dem Jahrestag der Erdbebenkatastrophe.
Zahlreiche Rottweiler Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen, Schulen und Einrichtungen haben bis zum heutigen Tag über 360.000 Euro gespendet.
Der Rottweiler Gemeinderat hatte beschlossen, die Spendengelder für den Neubau eines Bürgerhauses in Onna zur Verfügung zu stellen. Das Bürgerhaus soll als
soziales Zentrum dienen und ein Signal zum Wiederaufbau der gesamten Ortschaft sein. Neben einem dringend benötigten Versammlungssaal für die Einwohner
Onnas sind unter anderem ein Jugendraum und Räumlichkeiten für einen Arzt vorgesehen.
Der Teilort L'Aquilas mit vor dem Beben etwa 300 Einwohnern ist durch das Erbeben besonders schwer zerstört worden, fast jede Familie hatte mindestens
einen Toten zu beklagen. In Onna konzentriert die Bundesrepublik Deutschland ihre Wiederaufbauhilfe, nicht zuletzt auch, weil hier Angehörige der Wehrmacht
kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges ein Massaker an der Zivilbevölkerung verübten. Bauherr des Bürgerhauses ist die Bundesrepublik Deutschland. Durch die
Kooperation mit der Botschaft ist ein enges Zusammenwirken mit den italienischen Behörden und vor allem den Bewohnern von Onna sichergestellt.
Die deutsche Botschaft hat die ersten Planentwürfe aus Rottweil übernommen und in enger Abstimmung mit den Einwohnern vor Ort weiterentwickelt. Die
Baukosten liegen derzeit bei 1,3 Millionen Euro. Neben der Anschubfinanzierung durch die Stadt Rottweil haben weitere Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt,
darunter die Deutschen Bank, die Bank UniCredit und VW, so dass die Finanzierung laut Aussage des Botschafters gesichert ist. Zwischenzeitlich ist auch die
Baugenehmigung erteilt.
Der erste Spatenstich erfolgt am Dienstag, 6. April 2010, exakt ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben. Auch die Stadt Rottweil wird daran teilnehmen. Der
Delegation gehören Oberbürgermeister Ralf Broß, Bürgermeister Werner Guhl und Ludwig Kohler, Vorsitzender des Freundeskreises Amici dell'Aquila, an. Einen
Tag später, am Mittwoch, 7. April 2010, veranstaltet die deutsche Botschaft zum Jahrestag ein großes Benefizkonzert in der päpstlichen Basilika Santa Maria
Maggiore in Rom. Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano und der deutsche Bundespräsident Horst Köhler haben die gemeinsame Schirmherrschaft für
dieses Konzert übernommen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat ebenfalls sein Kommen zugesagt. Der Münchner Bach-Chor, begleitet vom Bach Collegium
München, wird die C-Moll Messe von Wolfgang Amadeus Mozart aufführen. Die Eintrittsgelder kommen dem Bürgerhaus in Onna zugute.
Der Ausnahmezustand in der Region wurde mittlerweile aufgehoben. Unter Leitung des italienischen Zivilschutzes haben Baukräfte bis Ende 2009 für 36.000
betroffene Bewohner provisorische Unterkünfte errichtet. Derzeit vollzieht sich der Übergang von der Nothilfe zur eigentlichen Wiederaufbauphase. Die
Zuständigkeit ging vom Zivilschutz an die Region Abruzzen über. Auch die bescheidene Nothilfe der Stadt Rottweil, die unmittelbar nach dem Beben einsetzte,
ist inzwischen abgeschlossen und abgerechnet. Ehrenamtliche Helfer haben die von der Stadt Rottweil gemeinsam mit Feuerwehr, DRK und THW errichtete
Zeltstadt im Teilort Cansatessa im Oktober wieder abgebaut. Die Kosten für diesen Hilfseinsatz betrugen insgesamt 14.000 Euro. Auch diese Summe wurde aus
Mitteln des Spendentopfs beglichen.
Der Stadt Rottweil liegen zwischenzeitlich neue Hilfsanfragen aus L’Aquila vor, weitere Spenden sind daher willkommen. Der Gemeinderat wird zu einem
späteren Zeitpunkt über die Verwendung der weiten Spendengelder entscheiden.
Die Spendenkonten der Stadt Rottweil lauten:
Konto-Nr. 24 990 019 bei Volksbank Rottweil (BLZ 642 901 20)
Konto-Nr. 79 4567 bei der Kreissparkasse Rottweil (BLZ 642 500 40).
 | | Das geplante Bürgerhaus Casa Onna entsteht am Platz der ehemaligen Dorfschule |
| | 20.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Samstagvormittag wurde die Polizei zu einem Wohnungsbrand in ein Mehrfamilienhaus in der Plettenbergstraße gerufen. Als
die Feuerwehr eintraf, war die Rauchentwicklung im Hausgang bereits so stark, dass man auf Anhieb die Brandstelle gar nicht finden konnte. Bewohner
befanden sich keine im Haus. Die Feuerwehr musste mit Atemschutz Wohnung für Wohnung überprüfen, wurde dann aber bereits in der zweiten Wohnung fündig.
Hier hatte die Hausfrau einen Topf mit Essen auf dem eingeschalteten Herd stehen lassen und die Wohnung verlassen. Der Topf schmorte vollkommen zusammen
und wurde von der Feuerwehr entsorgt. Ansonsten entstand kein weiterer Schaden. Durch die Feuerwehr wurde das ganze Haus noch gut "durchgelüftet" so dass
das Haus wieder bewohnbar war. Die FFW Rottweil war mit 5 Fahrzeugen und 21 Mann im Einsatz.
| | 20.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Samstagmorgen wurde die Polizei in eine Wohnung am Omsdorfer Hang gerufen. Hier hat gg. 10.00 Uhr, ein stark
alkoholisierte Mann an einer Wohnungstür geklingelt. Da der Vater nach der Nachtschicht noch im Bett lag, wurde die Tür von den Kindern geöffnet. Der Mann
begab sich dann einfach ins Wohnzimmer und setzte sich. Die Kinder waren über dieses Verhalten etwas erschreckt und weckten den Vater. Dieser forderte den
ungebetenen Besucher mehrfach auf seine Wohnung zu verlassen, was diesen gar nicht interessierte. Letztlich zerrte der Vater den unliebsamen Gast aus der
Wohnung und von zwei Männern wurde der Besucher von der Örtlichkeit wegbegleitet. Der Wohnungsinhaber verständigte anschließend die Polizei. Nachdem der
Sachverhalt polizeilich aufgenommen war, wurde nach dem "Gast" gefahndet. Kurze Zeit später wurde der "Gast" von der Polizeistreife angetroffen, wie er
sich vermutlich wieder zu dieser Wohnung begeben wollte. Der 45-jährige Mann aus Rottweil war so stark alkoholisiert, dass er kaum reden konnte. Ein
Alko-Test ergab einen Wert von rund zwei Promille. Um weitere Störung zu vermeiden wurde der Mann in Gewahrsam genommen und erst wieder am Samstagabend aus
dem Polizeigewahrsam entlassen.
| | 20.03.2010 | Die Gaststätte Liederhalle in der Präsenzgasse feiert den 25-jährigen Jahrestag ihres Wiedererwachens. Im Jahr 1885 wurde die Gaststätte eröffnet, 1972
war das Areal der Liederhalle abgebrannt, 1975 erfolgte der Wiederaufbau, mehrere Pächter führten die Liederhalle, von 1982 bis 1984 war das Gasthaus
geschlossen. Im Jahr 1984 erwarb die Familie Maria und Rudolf Knapp das Gebäude und eröffnete die Liederhalle wieder im Jahr 1985. 2002 übernahmen Sandra
und Rudolf Knapp die Leitung der Gaststätte, von ihren Eltern tatkräftig unterstützt.
 | | Anzeige der Gaststätte Liederhalle zur 25-jährigen Wiedereröffnung |
| | 21.03.2010 | Die Bezirksgruppe Rottweil und Umgebung des Allgemeinen Deutschen Rottweiler Klubs richtet ab 10 Uhr in der Stadthalle eine Zuchtschau der Rottweiler Hunde
in Rottweil aus, etwa 50 bis 60 Hunde mit ihren Hundeführern werden erwartet, angemeldet haben sich bereits Hundefreunde aus der Schweiz, Frankreich,
Serbien und Kroatien.
| | 21.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Die Polizei Rottweil wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrfach zu einer Großveranstaltung ins Neckartal gerufen.
Zum ersten Einsatz wurde die Polizei gg. 00.45 Uhr gerufen. Hier hatte ein stark alkoholisierter Besucher eine Besucherin angepöbelt. Deren Freund stellte
sich schützend vor diese und wurde von dem Betrunkenen ebenfalls angegangen und schließlich gar geschlagen. Wie er sich dagegen wehrte haben Freunde des
Betrunkenen auf ihn eingeschlagen und auch die Freundin bekam mehrere Schläge ab. Von den Sicherheitskräften wurden der Betrunkene und die beiden Geschädigten
nach draußen verbracht. Der Geschädigte und seine Freundin erlitten mehrere Prellung und Platzwunden im Gesicht.
Der nächste Einsatz war gegen 02.45 Uhr. Ein betrunkener Gast war wegen ungebührlichem Verhaltens mit seiner ebenfalls alkoholisierten Freundin von den
Sicherheitskräften nach draußen verbracht worden. Insbesondere die Freundin hat sich hiergegen heftig mit Schlägen gewehrt. Anschließend rief der Betrunkene die
Polizei, weil er beim "nach draußen Bringen" angeblich verletzt worden war. Nachdem ihm das polizeiliche Tätigwerden auch nicht schnell genug war,
beleidigte er einen Polizeibeamten. Vor Ort erwies sich der Anrufer als äußerst renitent uneinsichtig und provokativ. Um weitere Störungen zu vermeiden
wurden er und seine Freundin in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Rottweil verbracht. Beide erwarten nun Strafverfahren wegen Körperverletzung,
Beleidigung, Falsche Verdächtigung.
Zu einem weiteren Einsatz kam es gg. 03.45 Uhr. Ein 19-jähriger erhielt von einem Unbekannten grundlos einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend stieg
der Täter in ein Taxi und lies sich damit wegfahren. Ermittlungen über die Taxizentrale ergaben, dass der Täter im Bereich Altstadt, Gasthaus Pflug das
Taxi verlassen hat.
| | 21.03.2010 | Das Dominikanermuseum zeigt vom 21. März bis zum 6. Juni 2010 die Ausstellung "40 Jahre Forum Kunst Rottweil 1970 bis 2010 – Was Künstler in 40 Jahren alles
gemacht haben". Vernissage im Kunst Raum Rottweil ist am Sonntag, 21. März ab 11 Uhr. OB Ralf Broß übernimmt die Begrüßung, der Geschäftsführer und
künstlerische Leiter von Forum Kunst, Jürgen Knubben, führt in die Ausstellung ein.
Für einen Kunstverein, der sich ausschließlich der Gegenwartskunst widmet, sind 40 Jahre ein stolzes Alter. Forum Kunst Rottweil wurde 1970 auf Initiative
des Bildhauers Erich Hauser und des damaligen Rottweiler Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Regelmann gegründet und maßgeblich von Künstlern getragen. Das
Anliegen war, die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst zu fördern – in einer Region, die zwar reich an historischen Kunstschätzen und Baudenkmälern
ist, zu jener Zeit aber praktisch Brachland in Bezug auf aktuelle künstlerische Strömungen war. "Zwischen Stuttgart und Zürich", erinnerte sich einmal Erich
Hauser, "gab es nichts mit dem FORUM KUNST Vergleichbares."
Von Anfang an war man darauf bedacht, ein Forum nicht (nur) für regionale Kunstschaffende zu bieten, sondern Künstler von nationalem bzw. internationalem
Rang in die Provinz zu holen. Wichtig war es den Verantwortlichen außerdem, Kunst nicht für einen Zirkel von Eingeweihten zu zelebrieren, sondern die
Öffentlichkeit damit zu konfrontieren. Von Anfang an wurde darauf geachtet, auch Künstler von nationalem und internationalem Rang nach Rottweil zu holen.
Bereits 1970 wurden die ersten Skulpturen entlang der Königstraße aufgestellt; bis heute sorgt die Aktion "Kunst in der Stadt", die von FORUM KUNST und dem
Kulturamt der Stadt Rottweil gemeinsam organisiert wird, für Aufregung und Diskussionsstoff unter den Bürgern.
Kunstaktionen wie "Künstler machen Fahnen für Rottweil" (1974), "Künstler machen Koffer für Rottweil" (1980) oder auch "Künstler machen Schilder für
Rottweil" (1997) gerieten zu großen Stadtfesten.
Die Ausstellung unter dem Motto "Was Künstler in 40 Jahren alles gemacht haben" bietet einen Rückblick auf diese und andere Aktionen von Forum Kunst. Sie
setzt zugleich die Reihe der Sammlungspräsentationen fort, die mit den Ausstellungen "HAP Grieshaber" und "KSK & Kunst" den neu geschaffenen Bereich "Kunst
Raum Rottweil – Museum der Gegenwart" im Dominikanermuseum Rottweil begründete.
 | | Forum-Kunst-Aktion "Künstler machen Koffer für Rottweil" (1980) |
| | 21.03.2010 | "Von Steinmetzen und Bildschnitzern" handelt eine Führung für die ganze Familie im Dominikanermuseum. Die Familienführung bezieht dabei neben der Sammlung
Dursch auch die in der Lorenzkapelle mit ein. Jeweils am dritten Sonntag im Monat findet in diesem Jahr um 15 Uhr eine Führung durch eine der drei
Abteilungen des Dominikanermuseums statt. Am 21. März nimmt Anja Ebert die Besucher mit in die mittelalterliche Welt der Steinmetze und Bildschnitzer: Wie
lebten und arbeiteten diese Kunsthandwerker im Mittelalter? Wie entstand ein Altaraufsatz? Und wie wandelten sich Figurendarstellung, künstlerische
Techniken und Motive von den frühen Holz- und Steinbildwerken bis hin zu den spätmittelalterlichen großen Altären? Diese und andere Fragen werden in der
Führung erläutert, die den Bogen von den Steinskulpturen der Lorenzkapelle bis zu den spätmittelalterlichen Kunstwerken der Sammlung Dursch spannt.
Die Teilnahme kostet zwei Euro (zuzüglich Eintritt, bis 18 Jahre ist nur der Eintritt zu bezahlen).
| | 21.03.2010 | Mit dem Umbau des Foyers im Dominikanermuseum ist der zweite Bauabschnitt zur Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Das Foyer wird mit einer neuen Theke,
einem erweiterten Shopbereich und dem Angebot von Kaffe und Kaltgetränken aufgewertet. Die Besucherzahl Im Museum kletterte im vergangenen Jahr auf fast
10.000.
Das Dominikanermuseum setzt künftig auf mehr Service im Eingangsbereich. So empfängt eine neu gestaltete Theke die Besucher, an der es neben den
Eintrittskarten nun auch einen Museumsshop und eine Café-Bar gibt. Bequeme Sofas und Lektüre rund um das Thema Geschichte und Rottweil runden das neue
Angebot ab. Dass die Neukonzeption Früchte trägt, davon ist Simone Maiwald bereits jetzt überzeugt und kann dies mit Zahlen belegen. Nach einem Tiefststand
mit 4500 Besuchern vor einigen Jahren, kamen bereits 2009 wieder 10.000 Menschen ins Dominikanermuseum. Zur Neukonzeption des Museums gehört auch eine
Ausdehnung der Öffnungszeiten. War das Museum bisher nur Nachmittags geöffnet, so sind die drei Ausstellungsflächen "Arae Flaviae", "Kunst Raum Rottweil"
und die "Sammlung Dursch" seit Februar 2010 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.
| | 21.03.2010 | Pünktlich zum Frühlingsanfang fand die erste Neufraer Dorfputzete statt. Fast 50 Teilnehmer im Alter von 6 bis 65 Jahren aus allen Neufraer Vereinigungen
("KulturAktiv Neufra" und Ortschaftsräte) befreiten in fünf Gruppen aufgeteilt die Gemarkung Neufra von achtlos weggeworfenen Unrat.
 | | Freiwillige Helfer beim Dorfputz in Neufra |
| | 22.03.2010 | Die Frauenarztpraxis J. Schwarz ist von der Königstraße 53 in die Körnerstraße 12 umgezogen, Sprechstunde dort ist wieder ab dem 6. April 2010.
| | 22.03.2010 | Am Dissenhorn sind im Unterhang Arbeiten für den Naturschutz und die Landschaftspflege im Gange. Ziel der Maßnahme ist es, die vorhandene Wacholderheide,
Reste von Magerrasen und trockenwarmen Säumen zu erhalten und wo es möglich ist, diese wertvollen Strukturen zu fördern. Es wird ein Flächenkorridor als
Zugang zur Wacholderheide am Dissenhorn hergestellt, der in der Zukunft von Schafen und Ziegen freigehalten werden kann. Es ist geplant, die Fläche jährlich
im Frühjahr und im Herbst für ein paar Wochen naturnah beweiden zu lassen, um einer nochmaligen Verbuschung der Fläche vorzubeugen.
Im Landratsamt Rottweil haben sich die Untere Naturschutzbehörde und das Forstamt gemeinsam für die Umsetzung dieser Maßnahme Im Landratsamt Rottweil haben
sich die Untere Naturschutzbehörde und das Forstamt gemeinsam für die Umsetzung dieser Maßnahme eingewetzt. Es werden im Zug der angestrebten Waldpflege
insbesondere die nicht standortsgerechten Fichten, außer den markanten, landschaftsprägenden Weidfichten entnommen. Die Kiefer wird zugunsten der
wärmeliebenden und zum Teil seltenen Laubbaumarten wie die Mehlbeere, die Elsbeere und Wildobst zurückgedrängt. Markante Einzelbäume, die häufig auch Brut-
und Horstbäume sind, bleiben aber grundsätzlich erhalten.
Für das Abtransportieren des Grünguts wird ein Seilkran eingesetzt, in einer längeren Vorplanungsphase wurden verschiedene Alternativlösungen zum Seilkran
geprüft. Allein dieser ermöglicht jedoch eine rationelle Umsetzung der naturschutz- und landschaftspflegerischen Ziele.
| | 23.03.2010 | Auch dieses Jahr durften sich die Schüler der Musikschule wieder über ihre großartigen künstlerischen Erfolge freuen: 17 von 22 Teilnehmer aus der
Musikschule und der Stadt Rottweil wurden Ende Januar in Tuttlingen für den Landeswettbewerb in Friedrichshafen nominiert, sechs davon konnten dort am
vergangenen Wochenende erste Preise erringen und zum Bundeswettbewerb dürfen vier Schüler fahren.
Die höchste Wertung erreichte eines der jüngsten Gespanne: in der Duowertung Klavier und Holzblasinstrumente erzielten die erst zehnjährige Sophia Uhl
(Oboe) und die elfjährige Julika Lorenz (Klavier) die maximale Punktzahl 25. In ihrer Altersgruppe II wird der Wettbewerb allerdings noch nicht auf
Bundesebene ausgetragen.
Hoch punkten konnten auch die Cellisten: in der stark besetzten Altersgruppe III sicherten sich Sarah Hahn mit 24 Punkten und Sebastian Ascher mit 23
Punkten jeweils mit einem 1. Preis ihr Ticket zum Bundeswettbewerb. Ebenfalls mit 23 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb errang
das Gesangsduo Lisa Gaiselmann und Theresa Merz (AG V).
Sandra Loche (Popgesang, AG VI), und Julika Lorenz (Violine, AG II) durften sich über sehr gute 2. Preise freuen: mit 22 Punkten verfehlten sie die
Weiterleitung nur ganz knapp.
2. Preise gingen an das Gesangsduo Cecilia Rademacher und Sophia Trensch (AG II) die ebenfalls 22 Punkte erhielten und das Duo Florian Baumann (Flöte)und
Annika Müller (Klavier), AG II mit 21 Punkten. Einen 3. Preis erhielt das Gitarrenduo Bianka Bosch und Alex Becker (AG III,19 Punkte).
Großes Pech hatte der junge Cellist David Kreilinger, der sich regional die Teilnahme am Landeswettbewerb mit der Höchstpunktzahl 25 erspielt hatte und sich
damit hervorragende Chancen beim Landeswettbewerb ausrechnen durfte. Eine Handverletzung im Schulsport zwei Tage vor dem Wertungsspiel verhinderte seine
Teilnahme in Friedrichshafen. Wegen Erkrankung konnte leider auch das Gesangsduo Amélie Bühler und Johanna Hermann nicht teilnehmen.
 | | Erfolgreiche Musikschüler |
| | 24.03.2010 | Kresirat Thomas J. Engeser wehrt sich mit einer Gegendarstellung beim "Schwarzwälder Boten" gegen die Aussage, er habe sich für Einsparungen beim Personal in den
Krankenhäusern ausgesprochen. Engeser betont, er sei ausdrücklich gegen solche Einsparungen.
| | 25.03.2010 | Die Bohrungen für die Untersuchung des Baugrundes im Bitzwäldle haben begonnen, Bohrkerne aus vier Bohrungen sollen klären, ob die neue JVA hier gebaut
werden kann. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen erst nach Ostern vorliegen. Sollte das Gelände für den Neubau geeignet sein, werden weitere
Untersuchungen durch das Landesdenkmalamt die Überreste der Kelten im Bitzwäldle in Augenschein nehmen.
| | 25.03.2010 | Zurückgehende Unfallzahlen und deutlich weniger Verletzte registrierte die Polizei im vergangenen Jahr. Wermutstropfen bei der eigentlich positiven
Entwicklung der Unfallzahlen ist allerdings der Anstieg der Verkehrstoten im Landkreis Rottweil. Dies gab der Leiter der Polizeidirektion Rottweil,
Polizeidirektor Gerold Sigg, in der Bilanz des Unfallgeschehens für das Jahr 2009 bekannt.
"Um fast 15 Prozent ging die Zahl der Menschen zurück, die im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen verletzt wurden. Das ist sicher positiv zu sehen, obwohl
statistisch gesehen kein Tag vergeht, ohne dass nicht mindestens ein Mensch auf den Straßen des Landkreises zu Schaden kommt" so Polizeidirektor Gerold
Sigg bei der Veröffentlichung der Unfallzahlen für das Jahr 2009. Getrübt wird die Bilanz durch den Anstieg der Verkehrstoten. Verloren im Jahr zuvor zehn
Menschen auf den Straßen im Kreis Rottweil ihr Leben, waren es 2009 insgesamt 13. Mit 487 wurden 2009 deutlich weniger Menschen verletzt als im Vorjahr,
als noch 571 Menschen zu Schaden kamen. Dabei ging die Zahl der Schwerverletzten von 167 auf 119 und die Zahl der Leichtverletzten von 404 auf 368 zurück.
Die Polizei wurde 2009 zu 2554 Verkehrsunfällen gerufen, dies waren 217 weniger als im Jahr zuvor. Die Unfallzahlen gingen damit um 7,8 Prozent zurück.
Wie in den vergangenen Jahren haben dabei mit 1169 die Bagatellunfälle den größten Anteil. Im Wesentlichen sind dies leichtere Auffahrunfälle, Parkrempler
oder andere Unfälle, bei denen der Verursacher keinen gravierenden Verkehrsverstoß begangen hat. Anders ist es bei 1007 Unfällen mit Sachschaden, die für
den Verursacher eine Anzeige sowie Punkte in der Verkehrssünderkartei nach sich zogen.
| | 27.03.2010 | Die Narrenzunft Rottweil bietet zwei Termine für die Anmeldung neuer Kleidle für das Jahr 2010/2011:
1. Termin: 27.03.2010
2. Termin: 24.04.2010
jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr im Haus Hauptstraße 1.
Zur Anmeldung neuer Rottweiler Narrenkleider und zu ihrer Eintragung ins Erneuerte Rottweiler Narrenregister müssen die vorgelegten Narrenkleider die
Anforderungen erfüllen, die an ein Original Rottweiler Narrenkleid zu stellen sind.
Die Bewerber für ein neues Narrenkleid müssen mindestens 10 Jahre in der Kernstadt von Rottweil oder in den Rottweiler Teilorten Feckenhausen, Göllsdorf,
Hausen oder Neukirch wohnhaft und des Schwäbischen mächtig sein; gleiches gilt für die Bewerber aus Zimmern o. R. unter Ausschluss seiner Teilorte. Die
Rottweiler Teilorte Neufra und Zepfenhan nehmen an der Zulassung nicht teil, da sie eine eigene Fasnet haben. Nicht zugelassen werden nach wie vor
Kinderschantle, Einzelfiguren und Rössle!
Bei der Anfertigung der Kindernarrenkleider sind unbedingt die vorgeschriebenen Maße einzuhalten (Larve Außenmaß höchstens 24 cm; Hosenlänge Gschell
höchstens 110 cm, Fransenkleidle höchstens 100 cm, Kittellänge vom Kragen bis zum Saum höchstens 55 cm). Jede Familie kann jährlich nur ein
Erwachsenen-Narrenkleid und ein Kinder-Narrenkleid zur Zulassung und Eintragung ins Narrenregister anmelden. Ein Biss wird nur auf einen Mann, ein Schantle
nur auf einen Erwachsenen zugelassen. Insgesamt darf auf eine Person nicht mehrfach der gleiche Narrentyp angemeldet werden.
Die Anmeldung kann nur persönlich und für den eigenen Bedarf erfolgen, es werden keine Vollmachten akzeptiert! Die Anmeldung von Kindernarrenkleidern kann
durch einen Erziehungsberechtigten erfolgen. Anmelden können sich nur Mitglieder der Narrenzunft Rottweil (bitte zur Anmeldung Mitgliedskarte von 2010 und
Personalausweis mitbringen). Es besteht die Möglichkeit, bei den Anmeldeterminen noch eine Mitgliedskarte zu erwerben.
Die angemeldeten Personen erhalten einen Leitfaden für die Herstellung des gewünschten Narrentyps. Dieser Leitfaden hat bei der Herstellung verbindliche
Gültigkeit. Nur Narrenkleider, die in allen Punkten dem Leitfaden entsprechen, können eine Zulassung und die Plakette "Original Rottweiler Narrenkleid"
erhalten. Die Termine für die Abnahme und die Eintragung ins Narrenregister werden später bekannt gegeben. Narrenkleider, die bis zur Fasnet 2011 nicht
fertig sind, werden zur Abnahme bis höchstens zwei Jahre später verlängert.
Die Plakette und der Narrenbrief bleiben Eigentum der Narrenzunft Rottweil und beziehen sich nur auf den abgenommenen Narrentyp und die im Brief
eingetragene Person. Bei rechtzeitiger Mitteilung eines später beabsichtigten Verkaufes kann die Narrenzunft einer Übertragung der Plakette und des Briefes
zustimmen. Der Rechtsweg bei der Zulassung ist ausgeschlossen.
| | 27.03.2010 | Die Aktion Eine Welt führt ihre Frühjahrs-Altmaterialsammlung in Rottweil mit allen Teilorten, Zimmern, Stetten und Lauffen durch. Alle, die mithelfen
möchten treffen sich um 7.30 Uhr, auf dem Festplatz der Stadt Rottweil in der Stadionstraße neben der Stadthalle.
| | 27.03.2010 | Oberbürgermeister Ralf Broß übergibt das neue Gebäude des Kindergartens "Arche Noah" ab 13 Uhr offiziell seiner Bestimmung, im Anschluss ist Tag der
offenen Tür. Nach der Schlüsselübergabe an Kindergartenleiterin Christina Geschwentner wird Pfarrer Martin Stöffelmaier dem Kindergarten den kirchlichen
Segen erteilen. Im Anschluss heißen die Kindergartenkinder die Gäste mit einem eigenen Programmbeitrag willkommen.
 | | Das neue Krippengebäude im Kindergarten "Arche Noah" verfügt über helle, freundliche Räume |
| | 28.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am vergangenen Wochenende mussten die Beamten des Polizeireviers Rottweil zwei nicht ganz alltägliche Einsätze
bewältigen.
Am späten Freitag abend rannte ein alkoholisierter junger Mann aus einem angrenzenden Kreisgebiet nach einem Streit mit seiner Freundin im Nägelesgraben
einen Fußweg zum Stadtgraben hinunter und überkletterte am Ende des Weges einen Zaun. Nur wenige Schritte weiter verlor er aufgrund der Dunkelheit seine
Orientierung und stürzte in der Folge knappe zwanzig Meter den Steilhang des Stadtgrabens bis zum Wasserlauf hinunter. Da das von der Polizei verständigte
DRK den Mann alleine nicht bergen konnte, wurde die Feuerwehr Rottweil hinzugezogen. Diese leuchteten den Stadtgraben aus, so dass die Feuerwehrmänner den
Mann bergen konnten. Der nur leicht verletzte Mann wurde anschließend ins Krankenhaus Rottweil eingeliefert.
Am Samstag abend wurde eine Frau in einer öffentlichen Toilette am Kriegsdamm eingeschlossen, was aber erst eine Stunde später durch eine Passantin
bemerkt wurde. Nachdem die Tür durch die FFW Rottweil geöffnet wurde, konnte die Frau aus Rottweil das Toilettenhäuschen verlassen. Wie die Beamten im
Anschluss feststellten, war offensichtlich die Alkoholisierung der Frau die Ursache für ihren unfreiwilligen Aufenthalt gewesen.
| | 29.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Gleich zwei Mal in den vergangenen Tagen beschäftigte ein Partnerstreit die Rottweiler Polizei. Bereits am vergangenen
Mittwoch war die Polizei zu dem Paar gerufen worden, nachdem es wegen eines Privatkredits zu Unstimmigkeiten gekommen war. Dabei soll der Mann seine
Gefährtin zu Boden gestoßen haben. Während dieser Streit mit einer kleineren Schürfwunde vergleichsweise leichte Verletzungen nach sich zog, war die
Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag offenbar massiver. Der genaue Tathergang konnte bislang von der Polizei noch nicht geklärt werden. Beide
Beteiligten wiesen jedoch jeweils eine Schnittverletzung auf, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Offenbar war in diesem Fall der Streit
von der stark alkoholisierten Frau ausgegangen, die den Rest der Nacht im polizeilichen Gewahrsam verbringen musste. Gegen beide Beteiligten ermittelt die
Polizei wegen gefährliche Körperverletzung.
| | 29.03.2010 | Die Erdgastankstelle auf dem Berner Feld ist wieder in Betrieb, Mitte März 2010 fiel sie aufgrund elektronischer Probleme aus. Die Kundendiensttechniker der
Herstellerfirma waren alle voll ausgelastet, erst ein aus Finnland eingeflogener Techniker konnte die Tankstelle reparieren.
| | 30.03.2010 | Die Polizeidirektion Rottweil und die Frauenhilfsorganisation "Frauen helfen Frauen" bieten zum Abschluss der Wintersaison in Rottweil nochmals einen
Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Der Kurs findet am 14. und 21. April 2010 in den Räumen der Polizeidirektion Rottweil statt.
Anmeldungen nimmt die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-111 entgegen. An den Kursen können
Frauen ab 16 Jahren teilnehmen. Es wird eine Teilnahmegebühr von 30 Euro (Auszubildende: 15 Euro) erhoben.
| | 30.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte beim Paracelsus-Haus die Decke des überdachten Parkbereichs beschädigt. Zwei der
Deckenplatten wurden dabei beschädigt, der Schaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Derzeit ist davon auszugehen, dass sich an der Örtlichkeit nachts immer
wieder Personen treffen und längere Zeit aufhalten, die möglicherweise mit der Tat in Verbindung zu bringen sind.
| | 30.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Völlig desorientiert war ein Mann, der in der Nacht zum Mittwoch von der Polizei aufgelesen wurde. Eine Zeugin hatte der
Polizei kurz nach 01.00 Uhr gemeldet, dass ein ihr unbekannter Mann in einer Hecke im Bereich der Schramberger Straße liegen würde. Die Beamten fanden den
Mann dann auf dem Grünstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn der Schramberger Straße, wo er sich schlafen gelegt hatte. Es gelang ihnen zwar, den Mann zu
wecken, Angaben über sein Zuhause konnte er ihnen allerdings nicht geben. Der stark betrunkene Mann konnte sich lediglich noch an seinen Vornamen erinnern,
sein Nachname war ihm genauso entfallen wie sein Wohnort. So musste er zu seinem eigenen Schutz den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Einige
Stunden Schlaf frischten sein Erinnerungsvermögen so weit auf, dass er am Mittwochmorgen sogar den Gang zu seiner Arbeitsstelle antreten konnte.
| | 31.03.2010 | Anwohner der Ritterstraße ärgern sich über neue Parkverbotszonen: das Seniorenheim St. Elisabeth hat eine neue Feuerwehrzufahrt und in deren Bereich wurden
Sperrflächen mit Parkverbot eingerichtet, damit die Zufahrt immer frei bleibt. Allerdings wurde das Parkverbot an der bisherigen Feuerwehrzufahrt nicht
aufgehoben. Das Parkverbot an der alten Feuerwehrzufahrt soll als Ausweichbucht bei Gegenverkehr dienen. Durch die neue Parkverbotsregelung sind in der
Ritterstraße vier Parkplätze weggefallen, und das bei bisher schon knappen Parkplätzen.
| | 31.03.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein schnelles Ende fanden am Mittwochnachmittag die polizeilichen Fahnungsmaßnahmen, nachdem ein 74-jähriger Mann seinen Pkw
als gestohlen gemeldet hatte. Der Mann hatte sich längere Zeit in der Tuttlinger Straße aufgehalten und seinen Angaben zufolge danach seinen Pkw nicht mehr
gefunden, den er dort geparkt haben wollte. Im Laufe der Anhörung des Mannes drängte sich den Beamten der Verdacht auf, dass der Mann seinen Pkw irgendwo
auf einem anderen Parkplatz abgestellt hatte und ihn lediglich nicht mehr finden konnte. Die Annahme bestätigte sich dann auch – allerdings nicht ganz so,
wie die Beamten vermutet hatten. Der Mann hatte an diesem Tag seinen Wagen noch gar nicht benutzt – er stand in seiner Garage.
| | 01.04.2010 | Erich Hauser wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstages hat die Kunststiftung Erich Hauser eine Vielzahl an Veranstaltungen
geplant, die sein künstlerisches Werk unter verschiedenen Blickwinkeln vorstellen.
Highlight des Jubiläumsjahres ist die Ausstellung "Im Dialog – Erich Hauser zum Achtzigsten" in der Kunsthalle Weishaupt und im Ulmer Museum. Beide
Ausstellungen werden am 9. Mai 2010 eröffnet. In der Kunsthalle Weishaupt wird sein Werk in einen Dialog mit Künstlern wie Josef Albers, Emil Schumacher und
Bridget Riley gestellt. Das Ulmer Museum konzentriert sich auf Modelle und Zeichnungen. Eine Ausstellung im Kunst Raum Rottweil, die am 27. Juni 2010
eröffnet wird, setzt dieses Thema unter dem Titel "Hauser & Freunde" fort. Die Ausstellungen werden von Jürgen Knubben, Stiftungsratmitglied der
Kunststiftung Erich Hauser, kuratiert.
Mit Hausers Kunst im öffentlichem Raum, schwerpunktmäßig mit seinen Skulpturen in Stuttgart, setzt sich Dr. Bärbel Küster von der Universität Stuttgart im
Rahmen eines Vortrages in der Kunststiftung am Mittwoch, 19. Mai 2010, auseinander. Und der weiträumige Skulpturenpark ist Gegenstand eines Symposiums, das
anlässlich des Treffens der AG Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen in der Kunststiftung am 23. September 2010 stattfindet. Auch auf musikalischem Weg
ehrt die Kunststiftung Erich Hauser. Höhepunkt des am 28. Oktober 2010 stattfindenden Konzertes mit dem Trompeten-Ensemble der Musikhochschule Trossingen
wird die Uraufführung "mesokaguto" von Peter Hoch sein. Das Werk wurde eigens für den zeitgenössische Musik liebenden Bildhauer Erich Hauser komponiert. Des
weiteren wird – wie schon seit vielen Jahren – ein ars nova-Konzert des SWR2 stattfinden. Das Ensemble Phoenix aus Basel gastiert am 11. Juni 2010 mit
ihrem "Sternenjäger"-Konzert in der Werkstatthalle.
Richard Jackson (geb. 1936 in Sacramento), der diesjährige Erich-Hauser-Preisträger, ist Maler und Installationskünstler. Im Rahmen seiner anlässlich der
Preisvergabe am 24. Juli 2010 stattfindenden Ausstellung werden Objekte und Installationen aus den letzten Jahren sowie die große, für die Ausstellung
produzierte Skulptur "Big Pig" zu sehen sein. Jackson zählt zu den wichtigsten amerikanischen Künstlern der Gegenwart. 1980 stellte er auf Einladung von
Erich Hauser im Forum Kunst Rottweil aus.
Halle goes Rottweil: Studenten der Werkklasse von Prof. Andrea Zaumseil werden den Skulpturenpark, speziell die wegen der großen Hauser-Ausstellung in Ulm
frei werdenden Fundamente im Auge haben. Man darf gespannt sein, wie ihre Interventionen aussehen werden. Ebenso gespannt sein darf man auf das
Hauser-Filmporträt von Gudrun Weiler, das die Kunststiftung in Auftrag gegeben hat.
| | 01.04.2010 | Dr. Eckart Sailer aus Rottweil wurde vor kurzem vom Regierungspräsidium Freiburg zum Pharmazierat ernannt und ist damit zuständig für 75 Apotheken im
Landkreis Rottweil, dem Schwarzwald-Baar- und dem Ortenaukreis. Der Inhaber des Ehrenamts eines Pharmazierats ist zuständig für die Apothekenüberwachung,
die Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Medikamenten und den Arbeitsschutz der Apotheken-Mitarbeiter. Nur seine direkten Kollegen in Rottweil selbst,
die kontrolliert jemand anderes, der Konkurrenz wegen.
| | 01.04.2010 | Mit 7.917 arbeitslosen Personen errechnet sich für den Arbeitsagenturbezirk Rottweil im März 2010 eine Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent, sie lag im
Februar 2010 noch bei 5,4 Prozent. Sibylle Liechti, Chefin der Agentur für Arbeit Rottweil: "Zwar ist nach meiner Einschätzung der Höhepunkt der
Arbeitslosigkeit noch nicht erreicht – damit muss im Sommer gerechnet werden -, dennoch kann ich im März eine gewisse Frühjahrsbelebung am örtlichen
Arbeitsmarkt feststellen. Anders als im März vorigen Jahres, als die Arbeitslosenzahl weiter kräftig angestiegen war, sind es dieses Jahr im Vergleich zum
Februar doch 286 oder dreieinhalb Prozent Arbeitslose weniger".
| | 04.04.2010 | Ein am Ostersonntag aus der Justizvollzugsanstalt Rottweil entwichener Strafgefangener konnte am Sonntagabend in Schramberg von Beamten des Polizeireviers
Schramberg wieder festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt zurückgebracht werden. Er konnte aufgrund eines Hinweises aus seinem persönlichen Umfeld
in der Wohnung eines Bekannten problemlos festgenommen werden. Über die Gründe seiner Flucht schweigt er sich aus.
Der 26-jährige Mann aus dem Kreis Rottweil hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis abzusitzen und hatte seine Haft
Anfang März angetreten. Der Mann nutzte das Leeren einer Mülltonne vor dem Gefängnis überraschend zu seiner Flucht.
| | 05.04.2010 | Das Leibniz-Gymnasium ist von einem Teil des Baugerüsts befreit: Am Ostflügel ist erstmals die neue, beige Außenhaut des Gebäudes zu sehen. Auch im Innern
des Ostflügels ist fast alles fertig. Jetzt nehmen sich die Handwerker den Westflügel vor. Bis zum Schuljahrbeginn 2010/11 soll die Generalsanierung
weitgehend abgeschlossen sein.
| | 06.04.2010 | Heute vor einem Jahr bebte in L'Aquila die Erde, das Alte Rathaus war mit Trauerflor beflaggt.
| | 06.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Während der Ostertage haben Unbekannte versucht, in den Bau- und Gartenmarkt in der Schramberger Straße einzubrechen. Die
Täter scheiterten zwar an der Eingangstür der Abteilung Garten und Zoo, beschädigten die Türe aber erheblich.
| | 06.04.2010 | Eine neue Chance für Eubama: laut Insolvenzverwalter Klaus Haischer gründete ein früherer Hauptkunde von Eubama, die Firma Mag-Lite, die Auffangfirma
Mag-Eubama. Vorerst beschäftigt die neue Firma 30 Mitarbeiter. Allein die Aufträge an Rundtaktmaschinen von Mag-Lite sollen die neue Firma in den kommenden
Jahren voll auslasten. Die in den USA angesiedelte Firma Mag-Lite ist führender Hersteller von Taschenlampen.
| | 06.04.2010 | Die beiden Personalleiter der Krankenhäuser in Rottweil und Schramberg sind mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden und freigestellt worden. Dies
teilte Hans-Martin Kipp, Geschäftsführer der Gesundheitszentren Landkreis Rottweil GmbH, den Mitarbeitern der beiden Krankenhäuser per E-Mail mit. Über die
Gründe für die Freistellung der beiden Personalleiter wurde nichts bekannt gegeben.
| | 06.04.2010 | Die "MEGA COMPANY" Rottweil, Tuttlingen und Balingen firmiert künftig unter dem Markennamen "EURONICS XXL", beim Team und den Eigentümern bleibt hingegen
alles wie gehabt.
| | 06.04.2010 | "Casa Onna" wird das Bürgerhaus heißen, das mit Unterstützung der Stadt Rottweil in Onna, einem Stadtteil der Partnerstadt L'Aquila, entsteht. Genau ein
Jahr nach dem verheerenden Erdbeben legte dazu der Deutsche Botschafter am 6. April den Grundstein. Aus Rottweil kommen 300.000 Euro Spendengelder für das
Projekt.
Mit einer Fertigstellung des Bürgerhauses rechnen die Verantwortlichen im Herbst. Von den rund 365.000 Euro auf den Sonderkonten der Stadt Rottweil fließen
rund 300.000 Euro in dieses Projekt. Nach Abzug der Kosten für den Hilfskonvoi direkt nach dem Erdbeben verbleiben noch etwa 45.000 Euro in der
Spendenkasse. Ludwig Kohler, Vorsitzender der Amici dell'Aquila, erarbeitet derzeit ein Konzept, um auszuloten, welche Hilfsprojekte in L'Aquila für eine
Rottweiler Hilfe am besten geeignet wären.
 | | Botschafter Michael Steiner legt den Grundstein für das Casa Onna |
| | 07.04.2010 | Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat das Verfahren gegen ein Mitglied des Ausschusses der Rottweiler Narrenzunft wegen des angeblichen Messerangriffs auf ein
nicht zugelassenes Rössle beim Narrentag in Oberndorf nach Paragraph 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung eingestellt, eine strafbare Handlung war nicht
feststellbar.
| | 07.04.2010 | Das Gebäude St. Michael im Vinzenz-von-Paul-Hospital wird abgerissen, an seiner Stelle sollen Diagnostik- und Therapieräume des neuen Zentrums für
Altersmedizin entstehen. Für das neue Zentrum mit bis zu 120 Betten sind 15 Millionen Euro an Kosten veranschlagt, wovon das Land Baden-Württemberg 2
Millionen Euro übernimmt. Das Zentrum entsteht in den Gebäuden St. Michael und St. Maria. Rainer Pfautsch, Öffentlichkeitsreferent des Hospitals: "Aufgrund
der demografischen Entwicklung wird der Bau der Gerontopsychatrie notwendig, da die Bevölkerung immer älter wird und dadurch immer mehr Demenz- und
Depressiverkrankungen vorkommen werden".
| | 08.04.2010 | Der Anrufbus im Landkreis Rottweil wird teurer: der Anrufbuszuschlag für Fahrten ab 20 Uhr wird linear um einen Euro je VVR-Verbundzone erhöht. Der
Verwaltungsausschuss des Landkreises Rottweil hatte Anfang März 2010 die Erhöhung des Abendzuschlags beschlossen.
| | 09.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitag, gegen 19.45 Uhr, kam es zu einer nicht ganz alltäglichen Anzeigenerstattung aus einem Einkaufsmarkt in Rottweil
auf der Saline. Ein 52-jähriger Mann aus einer Kreisgemeinde hielt sich in dem Einkaufsmarkt auf, entnahm Lebensmittel in Form von Käse und Frikadellen im
Gesamtwert von 6 Euro aus den Verkaufsregalen und verspeiste diese sogleich während des weiteren Einkaufes, welcher sich auf Getränke beschränkt hatte. Er
wurde angezeigt wegen Diebstahls und noch vor Ort übernahm der 52-jährige die Schadenswiedergutmachung, in dem er die verspeisten Lebensmittel im Nachhinein
bezahlte.
| | 09.04.2010 | Die Bürgerinitiative gegen ein Großgefängnis ist weiter aktiv, ein Informationsabend im Bürgerhaus in Neukirch war gut besucht. In einem offenen Brief an
Rottweils OB Broß beklagt die Initiative die mangelnde Dialogbereitschaft der Stadt Rottweil. Noch im April 2010 werden die Ergebnisse der Bohrungen
im Bitzwäldel erwartet, ob der Baugrund für ein Großgefängnis in Frage kommt.
| | 10.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Samstag, 10.04.2010, gegen 17.00 Uhr, wurde die Polizei zu einem Hausstreit gerufen. Ein 58-jähriger Familienvater suchte
um Hilfe bei der Polizei nach, nachdem sein 27-jähriger Sohn im elterlichen Haus und Anwesen randalierte und Gegenstände hierbei zu Bruch gingen. Der
27-jährige war leicht alkoholisiert und die eingesetzten Polizeibeamten konnten erfolgreich eine Gefährderansprache durchführen, so dass der Hausfrieden
wieder hergestellt war.
| | 11.04.2010 | Der Rottweiler Geschichts- und Altertumsverein setzt die Reihe seiner thematischen Stadtführungen fort, Ausschussmitglied Wolfgang Vater berichtet über
"Rottweiler Kaufleute und Handwerker des 18. Jahrhunderts". Der Rundgang beginnt um 11 Uhr beim Gasthaus Rössle.
| | 11.04.2010 | Der Musikverein Neufra veranstaltet ab 18:30 Uhr ein Gemeinschaftskonzert in der Karl-Stimmler-Halle. Es ist das letzte Konzert unter Dirigent Dr. Jürgen
Hirn, Markus Maier wird Nachfolger als Dirigent.
| | 11.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: In den frühen Morgenstunden des Sonntages, 11.04.2010, gegen 01.30 Uhr, kam es bei einem privaten Fest im "Schafstall" in
Göllsdorf zu einer körperlichen Auseinandersetzung als plötzlich ungeladene Gäste auftauchten. Ein Jugendlicher und ein Heranwachsender, jeweils wohnhaft in
Rottweil, hatten auf einen 47-jährigen Mann eingeschlagen, so dass dieser Verletzungen davon trug. Die hinzugerufene und einschreitende Polizei wurde in der
Folge dann selbst von einem der jugendlichen Schläger angegriffen. Eine eingesetzte Polizeibeamtin trug leichtere Verletzungen davon. Die unerwünschten
Aggressoren wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Den 17-jährigen Jugendlichen erwartet nun auch noch ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte. Beide Aggressoren standen nicht unerheblich unter alkoholischer Beeinflussung.
| | 12.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein Auffahrunfall wurde am Montagnachmittag einem alkoholisierten Autofahrer zum Verhängnis. Der 58-Jährige war gegen
15.00 Uhr auf der Heerstraße stadteinwärts unterwegs und hielt am Fußgängerüberweg an der Einmündung Hohenkrähenweg an, um einem Kind das Überqueren der
Straße zu ermöglichen. Ein nachfolgender 25-jähriger Autofahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf den Pkw des 58-Jährigen auf. Dabei entstand ein Schaden
von etwa 4000 Euro. Mehr noch als der Schaden an seinem Fahrzeug dürfte den eigentlich Geschädigten des Unfalls schmerzen, dass die Polizeibeamten eine
leichte Alkoholfahne bei ihm bemerkten. Der darauf veranlasste Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, so dass der Mann eine Blutprobe
über sich ergehen lassen musste. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
| | 12.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Fast zwei Promille Alkohol hatte ein 49-jähriger Autofahrer intus, der am Montagabend von der Polizei in der Zimmerner
Straße von der Polizei kontrolliert wurde. Ein Zeuge hatte zuvor der Polizei mitgeteilt, dass der Fahrer in Schlangenlinien durch Rottweil gefahren sei.
Bei der Überprüfung bestätigte sich der Verdacht des Zeugen, dass der Fahrer unter Alkohol stehen könnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast
zwei Promille, so dass eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins zwangsläufige Folge für den 49-Jährigen waren.
| | 12.04.2010 | Vom 12.04.2010 bis 23.04.2010 können sich Interessierte im Gesundheitsamt Rottweil, bezüglich der Gefahren informieren, die von der Zecke als Überträger
von Krankheiten ausgehen sowie Möglichkeiten über vorbeugende Schutzmaßnahmen. Zur Klärung vieler offener Fragen rund um die Zecke eröffnete das
Gesundheitsamt die "Wanderausstellung Zecken". Zu sehen sind großformatige Infotafeln, Schaukästen, Filme und Animationen sowie echte Zecken unter dem
Binokular.
 | | Zeckenalarm |
| | 13.04.2010 | Das Mehrgenerationenhaus der Bürgerinitiative Kapuziner zeigt in Kooperation mit dem Central Kino und dem Medienzentrum Rottweil den Film "Maria voll der
Gnade". Das Kutschenhaus ist ab 18:30 Uhr geöffnet, um 19:30 Uhr beginnt der Film mit einer kurzen Einführung von Joachim Popp vom Medienzentrum.
| | 13.04.2010 | Splitt aus der Glatteisstreuung des (hoffentlich) vergangenen Winters gehört keinesfalls in den Biomüll, sondern in den Restmüll, darauf weist Daniel
Großbach vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises hin. Zuvor kam es zu erheblichen Störungen durch den Splitt in der Biomüll-Vergärungsanlage in
Deißlingen.
| | 14.04.2010 | Die Polizei warnt vor einer neuen Masche bei Kaffeefahrten: Derzeit flattert vielen Menschen im Kreis Rottweil ein Schreiben eines angeblichen
Finanzdienstleisters ins Haus, in denen die Angeschriebenen zu einem Gewinnübergabetermin eingeladen werden. Die Polizei geht davon aus, dass es diesen
Gewinn nicht gibt und es sich lediglich um eine neue Masche handelt, um Teilnehmer für eine Kaffeefahrt zu gewinnen.
Dabei stellt sich die Firma als seriöse Kämpferin für die Interessen der Angeschriebenen dar. Diese würden sich sicher noch an eine Gewinnmitteilung von
1000 Euro erinnern, die aus unbekannten Gründen nicht ausbezahlt worden sei, so die Finanzdienstleister in ihrem Schreiben. Allerdings bleibt die Firma
vage in der Formulierung, wenn es um die Herkunft des ursprünglichen Gewinns geht und nennt beispielhaft nur einen Lotto-Gewinn-Service, der unter anderem
betroffen sein könnte.
Auf jeden Fall soll – nach Abzug der Kosten für den Finanzdienstleister – noch ein Betrag von rund 950 Euro für den Angeschriebenen übrig sein, der
ausbezahlt werden soll. Die beschriebene Abwicklung der Gewinnübergabe deutet sehr stark auf eine Verkaufsfahrt hin. Denn gemeinsam mit anderen "Gewinnern"
werde man kostenlos in eine nahe gelegene Zweigstelle gefahren, um den Gewinn in Empfang zu nehmen, so die Ausführungen in dem Schreiben. Auch der Hinweis
auf ein kostenloses Frühstück, einen warmen Imbiss, eine Zusatzprämie in Form eines Kaffeeautomaten und ein "wunderschönes Rahmenprogramm" lassen den
Schluss zu, dass hinter der Gewinnbenachrichtigung ein Betreiber sogenannter Kaffeefahrten steckt. Die Angeschriebenen sollen also in der Hoffung auf den
Gewinn in den Bus des Betreibers steigen und zu einer Veranstaltung gebracht werden, wo sie zum Kauf überteuerter Produkte oder zum Abschluss dubioser
Verträge gedrängt werden. Der Polizei ist kein Fall bekannt, in dem bei solchen Anlässen Gewinne in der angekündigten Höhe ausgezahlt wurden.
Die Polizei rät deshalb dazu, solche Schreiben zu ignorieren und auf die Teilnahme zu verzichten.
| | 14.04.2010 | Seit Ostern sorgen Bauarbeiten in der Stadionstraße für umfangreiche Staus zu den Hauptverkehrszeiten, die Stadionstraße ist einseitig gesperrt und der
Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Die ENRW verlegt größere Wasserrohre vom Hochbehälter beim Freibad.
| | 14.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in der Dammstraße einen geparkten Pkw aufgebrochen und das Navigationsgerät samt
Ladekabel entwendet. Hinweise nimmt das Polizeirevier Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0 entgegen.
| | 14.04.2010 | Rottweil reagiert auf den Amoklauf in Winnenden, eine einheitliche Ton-Signalisierung im Alarmfall, verschließbare Türen, Flucht- und Rettungspläne,
Ausweisung von Sammelplätzen abseits der Schulen und die Kennzeichnung der Klassenräume innen sollen dem Ernstfall vorbeugen. Die Grundschulen und die
Römerschule sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Das Maßnahmenpaket kostet 143.700 Euro, der größte Posten liegt bei 79.500 Euro für die
Alarm-Signalisierung per Klingel oder Ton. Als einzige Schule verfügt bislang die Achertschule, eine Sonderschule, über ein solches System. An der
Römerschule, derzeit Grund- und Hauptschule, soll auf die Umsetzung der Maßnahmen verzichtet werden, weil sie im Zuge der Einführung der Werkrealschule
möglicherweise nur noch Grundschule sein wird und an Grundschulen sind keine Maßnahmen für die Amok-Vorbeugung vorgesehen.
| | 14.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach langwierigen Ermittlungen ist es der Polizei jetzt gelungen, zwei Tatverdächtige zu ermitteln, die Ende Oktober 2009 im
Neckartal einen 28-Jährigen so zusammengeschlagen hatten, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Polizei hatte damals mit einer
Pressemittelung nach Zeugen gesucht. Der Vorfall hatte sich am 31. Oktober 2009 in den frühen Morgenstunden abgespielt. Gegen 05.45 Uhr war es gegenüber
dem Kraftwerk zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen sechs oder sieben jüngeren Personen gekommen, die dann eskalierte. Ein 28-Jähriger,
der den Vorfall von beobachtet hatte, versuchte dann, den Streit zu schlichten. Daraufhin wurde er zur Zielscheibe für die Aggressionen und selbst
angegriffen. Als Tatverdächtige wurden zwei 17 und 18 Jahre alten Männer ermittelt, die sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.
| | 14.04.2010 | Im März 2010 war der geplante Neubau des Rottweiler Spitals im Nägelesgraben bereits in die Landespflegeförderung aufgenommen worden. Nun liegt auch der
Bewilligungsbescheid über 2,4 Millionen Euro vor. Darüber informierte OB Ralf Broß den Sozialausschuss des Gemeinderats. Zu den 2,4 Millionen Euro kommt
ein weiterer Zuschuss des Landkreises von 1,2 Millionen Euro, so Broß. Insgesamt stünden so 3,6 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung – bei etwa neun
Millionen Euro Gesamtkosten.
Gebaut und betrieben wird das neue Spital vom Vinzenz-von-Paul-Hospital. Der Gemeinderat hatte im Januar 2010 eine Kooperation beschlossen und einem
Betriebsübertragungsvertrag zugestimmt. Das bedeutet, dass die Stadt Rottweil nicht mehr an der neu gegründeten gGmbH zum Betrieb des Spitals beteiligt
sein wird. Über den noch abzuschließenden Vertrag über die Betriebsübertragung wird jedoch sichergestellt, dass auch das neue Spital die bisherigen
Qualitätsstandards erfüllen wird. Baubeginn wird voraussichtlich nach der Sommerpause 2010 sein. Bei einer Bauzeit von etwa 1,5 Jahren rechnet Broß mit
einer möglichen Eröffnung um den Jahreswechsel 2011/12.
| | 14.04.2010 | Dank zahlreicher Sponsoren erhielt die Gustav-Werner Schule Rottweil einen neuen Schulbus, die Übergabe der Fahrzeugschlüssel fand im Rahmen einer kleinen
Feierstunde im Beisein von Landrat Dr. Wolf Rüdiger Michel statt.
| | 15.04.2010 | Der Verkauf von Bauplätzen im Neubaugebiet Spitalhöhe / Krummer Weg stagniert, während in den Jahren 2007 und 2008 noch jeweils 21 Bauplätze verkauft
werden konnten, wurden im Jahr 2009 nur 3 Bauplätze verkauft. Insbesondere die Reihenhaus-Bauplätze lassen sich nur schlecht verkaufen.
Der Leiter der Stadtbau Rottweil, Peter Hauser, hält die verbliebenen Reihenhaus-Bauplätze um 2000 Quadratmeter schlicht für unverkäuflich, mutmaßte, dass
das "Gebiet zu wertvoll ist" für eine solche Bebauung, über die sich für Investoren geringere Renditen erzielen lassen, weil die Käuferschicht von
Einzelbauplätzen und für Doppelhäuser traditionell finanzstärker ist. Der Bauausschuss beharrt aber darauf, den ursprünglichen Wunsch, ein gemischtes
Wohngebiet mit Anwohnern aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten zu schaffen, auch umzusetzen.
| | 15.04.2010 | Die Stadt Rottweil muss sparen, der Verwaltungshaushalt soll von fast 50 Millionen Euro auf 47 Millionen reduziert werden. Wie und wo genau gespart wird,
entscheidet der Rottweiler Gemeinderat in einer Sondersitzung am 7. und 8. Mai 2010. Laut Werner Guhl hat das Regierungspräsidium als Aufsichtsbehörde
bereits "eine Verwarnung ausgesprochen", aber noch keine gelbe Karte gezeigt, der vorgelegte Haushalt 2010 ist gesetzeskonform.
| | 16.04.2010 | "Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden Württemberg" lautet der Titel einer Landesausstellung, die vom 16. April bis zum 12. September 2010
im Karlsruher Schloss zu sehen ist. Mit von der Partie ist auch eine Leprosenklapper aus dem Stadtmuseum – vermutlich landesweit ein einzigartiges Stück.
Die Ausstellung will den Einfluss der Musik in Freud und Leid dokumentieren und macht daher auch vor außergewöhnlichen Instrumenten nicht Halt: "Mit Hilfe
eines mit Klöppeln bestückten Holzbrettchens mussten in der Reichsstadtzeit die Aussätzigen ihre Anwesenheit durch lautes Klappern signalisieren", weiß
Stadtarchivar Gerlald Mager. Die sogenannte "Leprosenklapper", wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert, wurde vor einigen Tagen von Mitarbeitern des
Badischen Landesmuseums im Stadtarchiv abgeholt. "Es dürfte sich bei der Rottweiler Leprosenklapper wohl um ein ziemlich einzigartiges Stück handeln, ich
kenne so etwas sonst bisher nicht", betont Mager.
"An Lepra erkrankte Menschen wurden in der Reichsstadtzeit wegen Ansteckungsgefahr isoliert", erklärt der Stadtarchivar. Zu diesem Zweck entstand das
sogenannte Sondersiechenhaus, das sich vor den Toren der Stadt befand. Das Gebäude steht großteils heute noch, inzwischen mitten im Stadtgebiet an der Ecke
König- /Stadionstraße. Den Leprakranken war der Gang in die Stadt zwar nicht generell untersagt, sie mussten sich aber optisch und auch akustisch bemerkbar
machen. "Als akustisches Signal diente eine Glocke oder wie im Rottweiler Fall eine Holzklapper, mit der der Aussätzige alle Gesunden in seiner Nähe warnen
konnte und gleichzeitig beim Almosenbetteln auf sich aufmerksam machte", erzählt Mager.
 | | Leprosenklapper aus dem Rottweiler Stadtarchiv |
| | 17.04.2010 | Übers Wochenende wird die zweite Messe "Vital" in der Stadthalle veranstaltet, rund 100 Aussteller präsentieren ihre Angebote rund um Gesundheit und
Wellness. Rund 4500 Besucher zog die Messe an.
 | | Die Messe-Macher Sonja Binde, Frank Hugger und Wirtschaftsförderer Robert Walz rechnen wieder mit rund 6000 Besuchern |
| | 17.04.2010 | Der SPD-Ortsverein Rottweil hält ab 15 Uhr seine Jahreshauptversammlung im Gasthaus Liederhalle 10, ab, zu Gast ist die Landtagsabgeordnete Rita
Haller-Haid.
| | 17.04.2010 | Der Sportanglerverein Rottweil hat run 10.000 junge Bachforellen in den Neckar ausgesetzt, der Sonderbesatz kostet den Verein rund 5.000 Euro, insgesamt
gibt der Verein etwa 20.000 Euro für Besatzmaßnahmen pro Jahr aus. Der Neubesatz im Neckar war notwendig geworden, weil es im Jahr 2009 zu einem großen
Fischsterben kam.
| | 17.04.2010 | Die Bürgerinitiative gegen ein Großgefängnis in Rottweil protestiert von 11.00 bis 12.00 Uhr mit einer Menschenkette vor dem Bitzwäldle. Treffpunkt für
alle Teilnehmer an der Menschenkette ist um 10.30 Uhr bei der Turnhalle in Zepfenhan. Die Menschenkette soll die Dimensionen der geplanten JVA zeigen.
Zuvor findet ein Sternmarsch aus Schömberg, Schörzingen, Zimmern unter der Burg und Neukirch zum Bitzwäldle statt. Mittlerweile hat die Bürgerinitiative
mehr als 7.000 Unterschriften gegen den Bau der JVA gesammelt.
An der Menschenkette beteiligten sich rund 1.600 Menschen.
 | | Aufruf der Bürgerinitiative zur Menschenkette |
| | 18.04.2010 | im Dominikanermuseum findet um 15 Uhr die nächste Familienführung statt. Kinder, Eltern aber auch Großeltern sind eingeladen, die Welt der Römer in
Rottweils Vorgängersiedlung "Arae Flaviae" zu entdecken. Martina Meyr vom Dominikanermuseum stellt dieses Mal die Abteilung "Arae Flaviae – Römisches
Rottweil" vor. Hier erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über das Leben römischer Soldaten. Denn bevor in Rottweil eine römische Stadt angelegt wurde,
waren Soldaten die ersten Römer, die hier in mindestens fünf aufeinander folgenden Kastellen lebten. Neben Mitglieder von sogenannten Kohorten, römischen
Hilfstruppen, lebten hier auch Legionäre der 11. Legion, die ursprünglich in Vindonissa, dem heutigen Windisch bei Brugg in der Schweiz stationiert war.
Bei der Führung geht es daher um das Leben und Arbeiten in den unterschiedlichen Einheiten und Kastellen, um die Bewaffnung der Soldaten, deren
Essgewohnheiten und ihre Freizeitgestaltung. Die Teilnahme kostet zwei Euro, zuzüglich Eintritt. Bis sechs Jahre ist die Teilnahme kostenfrei. Weiter Infos
bei Dominikanermuseum unter Telefon 0741/7662.
 | | Römischer Legionär |
| | 19.04.2010 | Der Südwestrundfunk (SWR) meldet, dass der Autozulieferer Mahle mit einem massiven Sparkurs auf den Absturz in die roten Zahlen reagieren will, ein weiterer
Personalabbau wird nicht ausgeschlossen. Die Beschäftigten in Deutschland sollen auch im zweiten Quartal 2010 kurzarbeiten. Das Unternehmen hatte einen
Verlust von 379 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr eingefahren, nach einem Gewinn von 22 Millionen im Jahr davor. Der Umsatz brach um 23 Prozent
auf 3,8 Milliarden Euro ein.
Um das Ziel, im Jahr 2010 wieder schwarze Zahlen zu schreiben, zu erreichen, sollen in Europa 1.400 Stellen wegfallen - davon 800 in Deutschland. In
Baden-Württemberg sind die Mahle-Werke in Stuttgart und Gaildorf vom Arbeitsplatzabbau betroffen. Mit den Betriebsräten wird derzeit darüber verhandelt. Das
Werk Rottweil scheint nicht von einem Personalabbau betroffen zu sein.
| | 19.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei am Montagabend einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 49-jährige
Mann war offensichtlich von Villingendorf nach Rottweil gefahren und konnte dort von der Polizei kontrolliert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert
von rund 1,6 Promille. Bei ihm wurde eine Blutprobe veranlasst, seinen Führerschein musste er abgeben.
| | 20.04.2010 | Im Gebäude Kapellenhof 3 hat der Pianist Florian Serban das "Piano-Bar Café Goethe" eröffnet. Im neuen Café soll es Livemusik und Tanzveranstaltungen geben.
Mittags gibt es Kaffee und Kuchen und abends Cocktails, es hat täglich von 15 bis 1 Uhr geöffnet.
| | 20.04.2010 | Angesichts von fehlenden drei Millionen Euro im Verwaltungshaushalt 2011 der Stadt Rottweil veranstaltet der "Schwarzwälder Bote" eine Telefon-Umfrage, ob
die Umgestaltung der Rottweiler Stadtmitte trotz der prekären Kassenlage wie geplant durchgeführt werden soll. Der Schwabo bietet in der TED-Umfrage die
folgenden Alternativen an:
Rottweil-Mitte soll realisiert werden, gespart werden kann anderswo
Rottweil-Mitte soll geschoben werden, bis die Finanzlage besser ist
Rottweil-Mitte soll komplett verworfen werden
Das ist mir ganz egal
Fast 1200 Anrufer nahmen an der Umfrage teil, die Befürworter des Umbaus der Stadtmitte lagen knapp vorne.
| | 20.04.2010 | OB Broß organisierte seinen engsten Mitarbeiterstab neu: die bisherige Leiterin der Geschäftsstelle des Gemeinderats, Gudrun Müller, wechselte als
persönliche Referentin des Oberbürgermeisters ins Alte Rathaus und wird dort weiterhin für die Lokale Agenda 21 und das Bürgerschaftliche Engagement
zuständig sein. Auch Medienreferent Tobias Hermann zog vom Neuen ins Alte Rathaus um und ist dort als Mitglied des OB-Stabs weiterhin Ansprechpartner für
die Presse.
Elfriede Ehrler, Sekretärin des Oberbürgermeisters, wird im Laufe des Jahres in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist
Cornelia Maier, die bereits ihren Dienst angetreten hat und in einer Übergangsphase das OB-Sekretariat mit Ehrler gemeinsam führt. Maier kommt aus der
Privatwirtschaft und war bisher bei der Firma BDT AG in Rottweil als Assistentin der Vertriebsleitung tätig.
Nachfolgerin von Gudrun Müller als Abteilungsleiterin der Geschäftsstelle Gemeinderat ist Brigitte Maute, die von der Stadt Schramberg nach Rottweil
wechselte. Bei der Stadt Schramberg hatte sie zuletzt die Abteilung "Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit" geleitet.
Das Büro des Oberbürgermeisters erreicht man unter Telefon 0741/494–216. Wer dem OB eine E-Mail schreiben möchte, kann dies an die Adresse
ralf.bross@rottweil.de tun. Gudrun Müller hat weiterhin die Durchwahl -293, Brigitte Maute und die Geschäftsstelle des Gemeinderats sind künftig unter
-253 erreichbar.
 | | OB Broß (Mitte), Cornelia Maier (vorne rechts), Elfriede Ehrler (links), Gudrun Müller (Zweite von rechts), Brigitte Maute (Dritte von rechts), Tobias Hermann (Zweiter von links) |
| | 21.04.2010 | Ein Tagesordnungspunkt bei der Sitzung des Bauausschusses des Gemeinderats sollte das geplante Bauvorhaben in der Schramberger Straße 27 sein, das Thema
wurde jedoch auf die Sitzung am 5. Mai 2010 vertagt. Ein Anwohnerehepaar klagt gegen die Stadt Rottweil, weil sie sich nicht an die eigenen, für sie
bindenden Entscheidungen gehalten habe. Pressesprecher Tobias Hermann: "Nachdem sich nun einer der Anlieger erneut gemeldet hat, sucht die Stadt gerne
nochmals das Gespräch, um die Haltung der Verwaltung darzulegen. Deshalb wurde der Tagesordnungspunkt von der heutigen Sitzung des Bauausschusses genommen
und auf die nächste Sitzung am 5. Mai vertagt". Hermann weiter: "Der Bauausschuss des Gemeinderats hat bereits im Januar grundsätzlich dem Bauvorhaben
zugestimmt. Allerdings hatte der Ausschuss Auflagen gemacht, die dem Bauherrn bekannt gegeben wurden und die dieser mittlerweile in den Plänen
berücksichtigt hat. Das Bauvorhaben entspricht damit den Vorgaben des zuständigen Gremiums, zumal der Stadtverwaltung seit Januar keine neuen Sachverhalte
vorliegen, die gegen eine Genehmigung sprechen".
| | 21.04.2010 | Auf der Sitzung des Bauausschusses ging es auch um die Sanierung des mittleren Pavillons der Konrad-Witz-Schule, die Stadt will ihn für 380.000 Euro
sanieren lassen. Im Ausschuss gab es Stimmen, die sagten, dass für diese Summe auch ein Neubau des Pavillons in Frage käme. Auf einen Antrag Adelbert
Huggers (CDU) hin wurde die Entscheidung auf die nächste Gemeinderatssitzung vertagt. Dann legt die Stadt auch Zahlen für einen alternativen Neubau vor.
Der mittlere Pavillon der Konrad-Witz-Schule ist seit dem Jahr 1952 nahezu ohne Renovierungen an ihm in Betrieb.
| | 22.04.2010 | In der Woche des "Welttags des Buches" liest Helga Eberle aus ihrem Buch "Leben zwischen zwei Welten". Beginn der Lesung für Erwachsene ist um 19.30 Uhr in
der Stadtbücherei Rottweil. Das Buch ist ein Stück Familiengeschichte, in der auch das Rottweil der 1930er und 1940er Jahre eine Rolle spielt. Die Autorin
Helga Eberle, geboren 1934 in Freiburg, Mutter von drei Kindern, lebt in Bad Krozingen.
| | 22.04.2010 | Eine Gruppe von Ruheständlern aus Neukirch um Erich Pfeiffer hat den Weg von Neukirch nach Zepfenhan durch das Vollochbachtal wieder begehbar gemacht. Seit
über dreißig Jahren wurde der Weg kaum noch benutzt und in den letzten Jahren wuchs er zu und war nicht mehr passierbar. Der Weg beginnt bei der
Sebastianskapelle und führt bis zur Kläranlage in Zepfenhan. Zur Gruppe der engagierten Ruheständler gehören neben Erich Pfeiffer noch Fritz Gemlin,
Helmut Maier, Oskar Müller und Karl Seeburger, unterstützt wurden sie von Gerd Forn.
| | 22.04.2010 | Die Polizeidirektion Rottweil legt die Kriminalstatistik des Landkreises für das Jahr 2009 vor: Erfreulich stark ist die Zahl der Straftaten im Jahr
2009 im Landkreis Rottweil zurückgegangen. Die Kriminalitätsbelastung hat jetzt wieder das niedrige Niveau Ende der achtziger Jahre erreicht. Diese Bilanz
gab Polizeidirektor Gerold Sigg, der Leiter der Polizeidirektion Rottweil, gemeinsam mit dem Vertreter des Landkreises, Sozialdezernent Bernd Hamann, bei
der Vorstellung der Kriminalstatistik 2009 bekannt.
Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 4640 Straftaten, das sind 701 Fälle oder 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Landkreis Rottweil weist
damit innerhalb des Regierungspräsidiums Freiburg die mit Abstand geringste Kriminalitätsbelastung auf und liegt mit Platz 4 auch landesweit in der
Spitzengruppe. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung bei der Aufklärungsquote, die von 60,2 auf 61,5 Prozent gestiegen ist. Bemerkenswert an dieser
Entwicklung ist der Umstand, dass nicht – wie oftmals in den Vorjahren - einzelne Deliktsfelder den Ausschlag in die eine oder andere Richtung gaben,
sondern insgesamt rückläufige Tendenzen ist in fast allen Bereichen zu verzeichnen sind.
| | 22.04.2010 | In der Heerstraße 44 hat der B2-Biomarkt eröffnet.
| | 23.04.2010 | Die Glascontainer in der Ruhe-Christi-Straße bei der Villa Duttenhofer haben einen neuen Standort: Um Platz für neue Parkplätze zu schaffen, wurden die
Container in die Bahnhofstraße bei der Einmündung der Äußeren Alleenstraße verlegt. Auf dem frei gewordene Platz bei der Duttenhoferanlage bringt die Stadt
Markierungen für vier Parkplätze an. Die Parklätze gehören zu den Ausweichflächen, um wegfallenden Parkraum im Zuge des Umbaus der Hochbrücktorstraße
auszugleichen. Die Einwurfzeiten sind wie bisher Werktags von 8 bis 20 Uhr.
 | | Neuer Standort für die Glascontainer an der Bahnhofstraße |
| | 23.04.2010 | Einen Stadtrundgang zur Rottweiler Frauengeschichte mit Stadtführerin Hedwig Frommer bietet die Katholische Erwachsenenbildung von 14.30 bis 16 Uhr an. An
verschiedenen Orten lernen die Teilnehmer Leben und Schicksal von Frauen in Rottweil kennen, aber auch die Lebensbedingungen der Frauen allgemein sind
Themen dieses Rundgangs. Anmeldung bei der Katholischen Erwachsenenbildung, Tel. 0741-246119, info@keb-rottweil.de.
| | 23.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitagabend, gg. 22.30 Uhr, wurde die Polizei zu einer Schlägerei zum Parkhaus am Kriegsdamm gerufen. Hier fand eine
Jugendveranstaltung statt. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich um zwei Körperverletzungen handelte, die nahezu zeitgleich stattgefunden hatten.
Eine dreiköpfige Gruppe kam zu der Veranstaltung, wo sich zahlreiche Personen außerhalb des Veranstaltungsraumes im Bereich des Parkhauses aufhielten. Aus
dieser dreiköpfigen Gruppe hat dann ein 17-jähriger aus Rottweil einem 22-jährigen mehrfach mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Ein 16-jähriger aus dieser
Gruppe hat einen ebenfalls 22-jährigen zu Boden geschlagen und mehrfach mit den Füßen auf ihn eingetreten. Eine junge Frau die dazwischen ging, bekam auch
noch einen Schlag ab. Danach flüchtete die dreiköpfige Gruppe mit den beiden Tatverdächtigen unerkannt. Während der Aufnahme des Sachverhalts vor Ort, wurde
im Zuge der Fahndung eine dreiköpfige Personengruppe von einer weiteren Streifenbesatzung im Bereich des Kriegsdammes kontrolliert. Die Personalien wurden
notiert und anschließend stellte sich heraus, dass sich hier die beiden Tatverdächtigen darunter befanden. Gegen beide wird Strafanzeige wegen
Körperverletzung erstattet.
| | 23.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Seine Gutmütig- und Sorglosigkeit wurde einem 22-jährigen Mann aus Rottweil zum Verhängnis. Der Mann hatte am Freitagabend in
einer Spielothek einen flüchitg Bekannten getroffen und diesen noch auf ein Bier zu sich nach Hause eingeladen. Zuhause wurde der Gastgeber durch ein
Telefonat abgeklenkt, was der Gast nutzte, und aus dem offen herumliegenden Geldbeutel einen größeren Bargeldbetrag entwendete. Anschließend machte er sich
sofort unbemerkt aus dem Staub.
| | 23.04.2010 | Die Stadt Rottweil hat den Bands, die das MuM in der Durschstraße bisher als Proberaum nutzten, gekündigt, ab dem 22. Mai müssen die Bands raus. Als Gründe
dafür gibt die Stadt an dass sie seit Jahresanfang, nachdem der MuM-Verein sich zurückgezogen hat, wieder für das Gebäude zuständig ist und dass im
Gebäude Schimmelbefall entdeckt wurde. Pressesprecher Tobias Hermann: "Da die Stadt Rottweil eine Fürsorgepflicht für die Nutzer und ihre Gesundheit hat,
können die Bands das Untergeschoss nicht mehr nutzen. Der Schimmelbefall betrifft nur das Untergeschoss, nicht die VHS-Räume im ersten Obergeschoss. Die
VHS kann daher ihre Veranstaltungen bis auf Weiteres im MuM-Haus anbieten". Nun sucht die Stadt nach einem Investor für das MuM-Haus.
| | 24.04.2010 | Das Café Schädle ändert seine Öffnungszeiten:
 | | Anzeige des Café Schädle |
| | 24.04.2010 | Gerhard und Elizabeth Dahinten haben in der Schwenninger Straße 12 eine Hypnosepraxis eröffnet.
| | 24.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Samstag, kur vor 2.00 Uhr, wurde die Polizei zu einem Zechgelage in das soziale Zentrum im Neckartal
gerufen. Hier hatten sich mehrere Personen zu einem lautstarken Trinkgelage zusammengefunden, unter anderem auch eine polizeibekannte 33-jährige Frau, die
dort auch Hausverbot hat. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich die 33-jährige versteckt und von den Anwesenden wurde sie verleugnet. Die Polizei schenkte
den Angaben wenig glauben und überprüfte gegen 03.00 Uhr die Örtlichkeit nochamls. Hier konnte die 33-jährige stark alkoholisert in der geselligen Runde
angetroffen werden. Aufgrund ihrer Alkoholisierung und des bestehenden Hausverbots wurde sie in Gewahrsam genommen und durfte den Rest der Nacht in einer
Zelle beim Polizeirevier Rottweil verbringen. Neben der Rechnung für den Gewahrsam erwartet die 33-jährige noch ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch.
| | 24.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Um kurz nach drei Uhr, wurde von einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Rottweil ein Jungendlicher im Bereich des
Hochturms kontrolliert. Zunächst einmal wurde festgestellt, dass der Jugendliche aus einer Kreisgemeinde gerade einmal 15 Jahre alt war. Ein zusätzlich
durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Der Jugendliche wurde in Gewahrsam genommen und an die Eltern überstellt.
| | 24.04.2010 | Ein getarntes Vorserien-Modell von Mercedes ist auf der A 81 bei Rottweil in eine Unfallstelle gerast. Ein Mann wurde getötet, der Testfahrer kam schwer
verletzt ins Krankenhaus. Kurz vor dem Zusammenstoß war es zu einem Unfall gekommen, ein Wagen ist ins Schleudern geraten und auf der Überholspur an der
Leitplanke stehen geblieben. Der Erlkönig kam mit hoher Geschwindigkeit angefahren und raste in die Unfallstelle, die gerade von Ersthelfern gesichert
wurde. Stadtbrandmeister Rainer Müller, einer der ersten Helfer an der Unfallstelle: "Es war ein schreckliches Bild, überall lagen Trümmer und Leichenteile".
Der 26-jährige Fahrer des zuerst verunglückten Pkw wurde getötet, als er gerade aus seinem Fahrzeug aussteigen wollte. Die 59 und 27 Jahre alten Ersthelfer
wurden durch umherfliegende Trümmerteile leicht verletzt. Der Testwagen schleuderte rund 250 Meter weiter, überschlug sich und landete auf dem Dach. Der
52-jährige Fahrer des Mercedes kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Autobahn musste nach dem schweren Unfall längere Zeit gesperrt werden. Die Polizei
ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat nach dem schrecklichen Unfall Konsequenzen der Automobilhersteller gefordert: "Testfahrer sind Berufsautofahrer,
sie dürfen sich nicht wie Rambos benehmen, sondern sie müssen sich noch vorbildlicher als alle anderen an die Verkehrsregeln halten".
 | | Horrorunfall auf der Autobahn A81, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 25.04.2010 | Der Musikverein Rottweil-Hausen lädt ab 11 Uhr zum Frühlingsfest in die Turn- und Festhalle nach Hausen ein.
| | 25.04.2010 | Die Kunststiftung Erich Hauser öffnet am Sonntag zum ersten Mal in Jahr 2010 das Kunst-, Arbeits- und Wohnareal Erich Hausers. Der Besuch des
Skulpturenparks ist kostenlos. Es finden um 11.30 Uhr (mit Frau Schmidt-Tauscher) und 14.00 Uhr (mit Frau Friederichs) Führungen durch den Skulpturenpark
sowie die Kunstsammlung und die Werkstatthalle statt (2,50 Euro pro Person). Im Rahmen einer Sonderführung um 15.30 Uhr sprechen Heidrun und Axel Zwach
über ihre langjährigen Begegnungen mit Erich Hauser.
Außerdem werden die Vorbereitungen eines Ausstellungsprojektes der Hochschule für Kunst und Design, Halle/Saale auf dem Areal zu sehen sein. Studierende
sowie Absolventen der Hochschule richten ihren Blick auf die wegen der großen Erich Hauser Ausstellung in der Kunsthalle Weishaupt sowie im Ulmer Museum
frei gewordenen Betonfundamente im Park. Im alten Salinengebäude zeigt Christel Steegmüller aus Stuttgart schräg-schrille, fröhlich-bunte Collagen zum
Thema "Schöner Wohnen".
Für Kinder ab 8 Jahren bieten wir wieder einen kostenlosen Workshop unter dem Titel "Raketen und noch viel mehr" an (von 14 bis 17 Uhr). Dreieck, Quadrat
und Kreis – Auge in Auge mit den stählernen Skulpturen von Erich Hauser können die Kinder unter Anleitung von Paulo Macedo und Pia Grospitz eigene kleine
Skulpturen basteln.
| | 25.04.2010 | Vom 26. bis zum 28. April 2010 macht das Infomobil des Deutschen Bundestages in Rottweil Station. Das Infomobil steht am 26. April auf dem Münsterplatz,
am 27. und 28. April in der Fußgängerzone beim Kameleck. Das Bundestag-Mobil soll ein Treffpunkt von Bürgern und Parlament sein. Es soll informieren,
Vorurteile abbauen helfen und dazu anregen, sich selbst aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen. Das Infomobil verfügt über eine überdachte Bühne,
einen separaten Besprechungsraum, einen Großbildschirm für die Vorführung von Filmen und Online-Zugänge zu den Seiten des Deutschen Bundestages.
Besucherinnen und Besucher können sich über das CD-ROM-Angebot des Deutschen Bundestages informieren, außerdem liegt Informationsmaterial zum Mitnehmen
bereit.
| | 26.04.2010 | Horror-Unfall auf der A81: Der in der Nacht zum Samstag verletzt ins Krankenhaus eingelieferte Fahrer des Daimler-Testfahrzeugs hat das Krankenhaus
mittlerweile wieder verlassen. Er macht derzeit keine Angaben zum Unfallhergang. Mit dem Gutachten zum Unfallhergang ist zeitnah noch nicht zu rechnen, da
umfangreiche Untersuchungen und Berechnungen notwendig sind.
| | 26.04.2010 | Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Möbelhauses Wohn-Schick haben begonnen, die Verkaufsfläche soll von 15.000 Quadratmeter auf 35.000 mehr als verdoppelt
werden. 50 neue Arbeitsplätze sollen durch die Erweiterung geschaffen werden. Der Umbau soll Ende des Jahres 2010 abgeschlossen sein.
| | 27.04.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung dafür entschieden, Betonsteine statt Natursteine für die Pflasterung beim Umbau der Stadtmitte zu
verwenden. Durch den Verzicht auf Natursteine werden etwa 180.000 Euro eingespart.
| | 27.04.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat hat sich für die Sanierung des mittleren Pavillons der Konrad-Witz-Schule ausgesprochen, nicht für einen Neubau, wie er von
FWV-Stadtrat Hermann Breucha vorgeschlagen wurde. Die Sanierung des Pavillons soll im Sommer 2010 beginnen und 355.000 Euro kosten.
| | 27.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Oberndorfer Straße in die B 14 sind am Dienstagmorgen drei Menschen schwer
verletzt worden. Kurz vor 07.30 Uhr fuhr ein 22-jähriger Autofahrer auf der Oberndorfer Straße stadtauswärts und wollte dann nach links in die Bundesstraße
14 einbiegen. An der Einmündung hielt er zunächst an, übersah dann aber beim Einbiegen einen von links kommenden Transporter und stieß mit ihm zusammen.
Sowohl der 22-jährige Unfallverursacher als auch der 36-jährige Fahrer des Kleintransporters und sein 51-jähriger Beifahrer mussten mit schweren
Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 7000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die
Strecke teilweise voll gesperrt werden.
| | 28.04.2010 | Noch vor 10 Tagen spendete er 25 Kindern die Erstkommunion, nun hat die katholische Kirche den Sulzer Pfarrer Walter E. von seinen Aufgaben entbunden,
weil er ein Kind und mehrere Jugendliche sexuell missbraucht haben soll. Die Vorwürfe beziehen sich auf mehrere Fälle auch aus der Zeit, als E. noch gar kein
Priester war (er wurde 1984 in Bad Mergentheim geweiht). Laut dem Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Thomas Broch, hat sich im Februar
2010 ein 40-jähriger Mann bei der Diözese gemeldet und von einem Missbrauch im Jahr 1981 berichtet. Und erst vor wenigen Tagen habe ein weiteres Opfer
Kontakt aufgenommen, das 1977 missbraucht worden sein soll. Darüberhinaus gibt es offenbar weitere Fälle aus den Jahren 1987 bis 1990, von denen einer der
Kirchenleitung im Jahr 2004 bekannt geworden ist. Pressesprecher Broch: "Diesen Fall hat er auch 2005 zugegeben und bekam von der Diözese eine ultimative
Ermahnung". Anfang der 90er-Jahre soll sich E. in psychotherapeutische Behandlung begeben haben. Broch: "Die uns bekannten Vorwürfe beziehen sich alle
auf die Zeit davor, danach ist uns nichts mehr bekannt".
Bischof Gebhard Fürst war seit fünf Jahren bekannt, dass Walter E. Kinder missbraucht haben soll, die Staatsanwaltschaft wurde nicht eingeschaltet, E.
wurde lediglich "ultimativ ermahnt". Walter E. hatte 1980 die Mädchenkantorei Rottweil gegründet, er besuchte von 1964 bis 1973 das
Albertus-Magnus-Gymnasium.
| | 28.04.2010 | Die Firma Riegger aus Donaueschingen hat den Zuschlag für die Straßenbauarbeiten zur Umgestaltung der Rottweiler Stadtmitte erhalten. Der Gemeinderat vergab
auf seiner Sitzung am Mittwoch, 28. April 2010, die Arbeiten damit an den günstigsten Anbieter für rund 1,5 Millionen Euro. Die Umgestaltung von
Hochbrücktorstraße und Unterer Hauptstraße wird günstiger ausfallen als ursprünglich geplant. Bei der Aufstellung des Haushalts 2010 war die Stadt Rottweil
noch von Baukosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro ausgegangen. Nach der Vergabe des größten Teilauftrags der Baumaßnahme an die Firma Riegger rechnet die
Stadt Rottweil derzeit noch mit Gesamtkosten in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.
Um die Baukosten weiterhin möglichst gering zu halten, beschloss der Gemeinderat ferner, am Kunststein "Kronimus" festzuhalten. Der Betonwerkstein hat einen
Natursteinvorsatz und ist damit auch mit der Satzung zum Schutz der historischen Innenstadt in Einklang zu bringen. Die Firma Riegger hatte angeboten, gegen
einen Aufpreis von 131.000 Euro Naturstein zu verlegen.
Die Bauarbeiten beginnen am 17. Mai 2010 in der Hochbrücktorstraße. Die Stadt plant, bis zum Beginn der Adventszeit mit den wichtigsten Arbeiten fertig zu
sein, damit das Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel möglichst reibungslos erfolgen kann. Nach der Fasnet werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen.
Dann ist vorgesehen, die Seitenbereiche zu pflastern. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten in der Unteren Hauptraße. Das Bauende der Gesamtmaßnahme ist für
Herbst 2011 geplant.
 | | Planung: Rottweils Stadtmitte nach dem Umbau |
| | 29.04.2010 | Pünktlich zum Jazzfest wurde die Stallhalle auch innen umgebaut: Wo bisher der Eingang war, steht jetzt die Bühne, ein Teppichboden wurde verlegt. Der
Laubengang zur Stadthalle wurde vorübergehend verkleidet.
| | 30.04.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein randalierender Ehemann beschäftigte die Polizei in der Nacht zum Freitag. Seine Frau hatte die Polizei um Hilfe gerufen,
weil ihr alkoholisierter Mann randaliert und sie bedroht hatte, weshalb sie aus der Wohnung geflüchtet war. Im anschließenden Gespräch mit der Polizei
zeigte sich der Mann wenig einsichtig und musste in Gewahrsam genommen werden, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Im Rahmen des von der Polizei in
die Wege geleiteten Platzverweisverfahrens werden in den kommenden Tagen Lösungsmöglichkeiten für die schwierige Familiensituation gesucht.
| | 30.04.2010 | Das Jazzfest Rottweil startet wie gewohnt am 30. April mit Jazz in Town: Um 19 Uhr wird das Jazzfest mit den legendären Dr. Quincy & His Lemonshakers
eröffnet. Danach folgen etwa 30 Bands die in über 25 Lokalitäten in der Rottweiler Innenstadt durch die Nacht in den Mai spielen.
In der ersten Maihälfte folgen zehn Konzerte in der frisch renovierten, umgestalteten Alten Stallhalle. Drei Gitarrenvirtuosen sind diesmal dabei: John
McLaughlin zählt zu den herausragenden Musikerpersönlichkeiten des Jazz; er ist einer der einflussreichsten und vielseitigsten Gitarristen. Der 68-jährige
Brite, der am 5. Mai mit seiner Band The 4th Dimension nach Rottweil kommt, hat soeben einen Grammy verliehen bekommen, den wichtigsten Schallplattenpreis
der Welt. Mike Stern ist berühmt für seine kraftvollen, in ihrer Intensität kaum zu steigernden Gitarrensoli. Der Jazzrocker aus den USA wird am 4. Mai
begleitet von einer hochkarätigen Band: dem Drummer Dave Weckl, dem Bassisten Richard Bona und dem Saxophonisten Bob Malach. Als Blues-Gitarristin und
Blues-Sängerin hat sich die Serbin Ana Popovic einen Namen gemacht. Die 34-Jährige, die heute in den Niederlanden lebt, tritt auf allen wichtigen
europäischen Bluesfestivals auf. In Rottweil ist sie am 12. Mai mit ihrem Quartett.
Das Jazzfest zeichnet sich jedoch von jeher durch seine Bandbreite aus. So ist am 6. Mai der italienische Liedermacher Gianmaria Testa zu Gast. Der
Cantautore darf als neuer Paolo Conte gelten. Klezmer-Musik machen am 11. Mai Giora Feidman und das Gershwin String Quartet. Feidman, der 1936 als Sohn
jüdischer Einwanderer in Argentinien geboren wurde, wird heute als King of Klezmer gefeiert. Die Blassportgruppe setzt am 14. Mai einen eigenen Akzent. In
den schrägen Arrangements der zehn Mannheimer Blasmusiker treffen Hildegard Knef auf Amy Winehouse, deutsche Texte auf eine fette Brassband.
Für exzellenten Jazz steht die Sängerin Roberta Gambarini. Die Italienerin, die am 7. Mai in Rottweil ist, wurde geprägt durch ein Stipendium in den USA.
Sie lebt heute in New York und tritt auf internationalen Jazzfestivals auf. Ihr Debutalbum wurde 2006 für einen Grammy nominiert. Ein dreistündiges Fest
für die Soulfans aller Generationen liefert die Sweet Soul Music Revue zum Abschluss des Jazzfests am 15. Mai. Die Band Soulfinger und ihre elf Sänger
bringen den Originalsound der 60er Jahre in die Alte Stallhalle. Vorher tritt der Sänger Daniel Stoyanov auf die Bühne, der zuletzt mit Xavier Naidoo und
den Söhnen Mannheims auf Tournee war. Der 21-Jährige ist in Bulgarien geboren, aber in Rottweil aufgewachsen. Rottweiler Talente zeigen sich auch am
9. Mai: Bei der Matinee singt der Mädchenchor Rottweil; außerdem liefert die Budapest Ragtime Band guten alten Jazz aus Amerika.
 | | Jazz in Town mit Dr. Quincy & His Lemonshakers |
| | 01.05.2010 | Der Deutsche Gewerkschaftsbund feiert den 1. Mai 2010 ab 11.30 Uhr vor dem Alten Rathaus. Es sprechen: Dr. Herbert Zinell, Oberbürgermeister der Stadt
Schramberg, Markus Keinath, ev. Pfarrer Rottweil, Juliane Hoffmann, DGB-Kreisverbandsvorsitzende und Markus Klemt, Verdi Schwarzwald-Bodensee. Die Band
The Latebloomers begleitet die Veranstaltung musikalisch.
Der Aufruf des DGB zum 1. Mai 2010:
Wir, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erwirtschaften Tag für Tag den Wohlstand dieses Landes. Deshalb fordern wir zu
Recht: Wir gehen vor!
Die Krise ist noch nicht vorbei. Gewerkschaften und Betriebsräte haben maßgeblich dazu beigetragen, dass bislang ein starker
Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden konnte. Kurzarbeit, Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung, Konjunkturprogramme
und die Abwrackprämie waren Maßnahmen, für die sie gekämpft haben. Nun kommt es darauf an, dass der Staat in der Lage
bleibt, unverschuldet in Not geratenen Menschen zu helfen, Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen zu stabilisieren. Die
Verursacher der Krise müssen für die Finanzierung der Krisenlasten gerade stehen und für mehr Beschäftigung, Bildung und soziale
Sicherheit in die Pflicht genommen werden.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern ein grundlegendes Umdenken in der Gesellschaft. Die Wirtschaft muss den
Menschen dienen und nicht den Spekulanten. Wir brauchen eine neue, nachhaltige Form des Wirtschaftens mit mehr
Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Deshalb kämpfen wir für „Gute Arbeit“, sichere Beschäftigung und gute
Tarifverträge.
Um die nächste Spekulationsblase zu verhindern, müssen Zockern und Spekulanten klare Grenzen gesetzt werden. Es darf nicht
sein, dass auf den Untergang ganzer Staaten gewettet wird. Mit der Spekulation gegen den Euro werden die sozialen
Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft in ganz Europa bedroht.
Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet. Der Sozialstaat muss die Gerechtigkeitslücke schließen. Es darf nicht
sein, dass die Milliardensummen deutscher Steuersünder unbehelligt im Ausland verschwinden und die Kinderarmut im Land steigt.
Deshalb müssen hohe Einkommen und Erbschaften stärker besteuert werden. Wir streiten für einen Staat, der die Lebensrisiken –
Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Pflege – verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit ermöglicht. Wir
lehnen die Kopfpauschale im Gesundheitssystem ab. Sie ist ungerecht und stellt das Solidarprinzip auf den Kopf. Ebenso stellen wir
uns mit Nachdruck gegen jede weitere Verschlechterung bei der Rente.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bekämpfen jeden Versuch, aus der Krise Kapital zu schlagen. Stattdessen gilt es,
soziale Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Dumpinglöhne und Prekäre Beschäftigung müssen energisch bekämpft werden. Die
Einführung von Mindestlöhnen, ein gesetzlicher Mindestlohn, ist dringlicher denn je. Dazu gehört nicht zuletzt „Gleicher Lohn für
gleiche Arbeit“ statt „Missbrauch der Leiharbeit“. Vom Arbeitseinkommen muss man leben können. Eine Regierung, die
Niedriglöhne duldet, verzichtet nicht nur auf Steuereinnahmen. Sie subventioniert Unternehmen unnötigerweise mit Steuermitteln
und beschädigt die Würde der Arbeit.
Wir stellen uns quer gegen jegliche Demagogen. Ob sie den Solidargedanken mit Füßen treten, gegen Minderheiten hetzen oder
alte Nazi-Parolen aufwärmen. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität. Hier gibt es keinen Fußbreit Platz für alte und neue Nazis.
Wir demonstrieren am 1. Mai für Gute Arbeit, Gerechte Löhne und einen starken Sozialstaat. Die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer müssen endlich vorgehen!
 | | DGB Logo |
| | 01.05.2010 | Die Freunde der Neckarburg und die Rottweiler Eselfreunde bewirten bei der Michaelskapelle an der Neckarburg. Um 14 Uhr wird Stephan Drobny in
der Kapelle eine Andacht halten, anschließend führt Werner Wittmann durch das Gelände.
| | 01.05.2010 | Die Katholische Jugend veranstaltet wieder ihr traditionelles Maifest am Milchhäusle in Hausen, ab 10 Uhr ist für Essen und Trinken gesorgt.
| | 01.05.2010 | Das Salinenmuseum "Unteres Bohrhaus" eröffnet die Saison 2010 - ab 14.30 Uhr gibt es Bewirtung und Führungen für Erwachsene und Kinder. Von Mai bis
September ist das Museum an Sonn- und Feiertagen von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.
| | 02.05.2010 | Beim Römertag in Rottweils Partnerstadt Brugg sind auch das Dominikanermuseum Rottweil und die Römerstraße Neckar-Alb-Aare mit zwei Ständen vertreten.
| | 02.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Einer 39-jährigen Bedienung wurde in der Nacht auf Sonntag gegen 01:30 Uhr in einer Gaststätte in der Suppengasse ihre
schwarze Bediengeldbörse mit einem größeren Geldbetrag entwendet. Ein Tatverdacht richtet sich gegen eine Gruppe von jungen Leuten, die sich im vorderen
Bereich der Gaststätte befunden hat. Hierunter sei eine auffällige junge Dame mit langen schwarzen Haaren gewesen. Zeugenhinweise erbittet das Polizeirevier
Rottweil unter 0741/477-410.
| | 02.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Die Polizei in Rottweil sucht nach dem Fahrer eines violett-lila lackierten, 4-türigen und mit Schiebedach ausgerüstete
VW-Golf III. Der Fahrer des gesuchten Pkw hatte am vergangenen Sonntagabend gegen 17.30 Uhr an einer an der Tuttlinger Straße in Rottweil gelegenen
Tankstelle mit Superkraftstoff betankt. Allerdings bezahlte er für den Sprit nicht, sondern fuhr unerkannt davon. Die Polizei in Rottweil bittet um
Hinweise zu dem gesuchten VW-Golf und bittet Zeugen, die den Wagen am Sonntagabend im Bereich der Tuttlinger Straße gesehen haben, sich unter der Rufnummer
0741/4770 zu melden.
| | 03.05.2010 | Anwohner wehren sich weiterhin gegen das Bauvorhaben Schramberger Straße 27, über das der Bauausschuss des Gemeinderats am 5. Mai 2010 entscheiden soll.
Ein Anwohner kritisiert, dass die Planung, die jetzt zur Abstimmung dem Bauausschuss vorliegt, praktisch identisch ist mit der Planung, die im Januar 2010
abgelehnt wurde. Die Änderungen an der Planung seien nur marginal, sagt ein Anwohner: "Es hat sich herausgestellt, dass der Baukörper quasi unverändert
blieb". Der Anwohner weiter: "Insoweit wird allein durch die Veränderung der Bezeichnung des Raums erreicht, dass das erste und zweite Dachgeschoss nicht
als Vollgeschoss ausgewiesen wird".
| | 03.05.2010 | Linda Stehle ist die neue Leiterin des Straßenverkehrsamtes beim Landratsamt Rottweil. Die 28-jährige Juristin ist die Nachfolgerin von Carolin Gottwald,
die vor wenigen Wochen an das Sozialministerium wechselte.
| | 03.05.2010 | Die stiftung st. franziskus heiligenbronn hat für ihr Gehörlosenzentrum Haus St. Antonius in Rottweil und ihr Behindertenheim St. Agnes in Spaichingen dank
der Zuschüsse der Aktion Mensch zwei behindertengerechte Kleinbusse beschaffen können.
Aktion Mensch bewilligte für die Anschaffung des Kleinbusses und den behindertengerechten Umbau mit Auffahrrampe bzw. Schwenklift und Rollstuhlplätzen
eine Förderung von zusammen 102.000 Euro. Im Haus St. Antonius werden überwiegend hörgeschädigte Menschen betreut, darunter auch einige mit
Mehrfachbehinderung. Im Haus St. Agnes haben blinde und sehbehinderte Menschen mit mehrfachen Behinderungen Wohn- und Förderplätze.
 | | Die Bewohner des Hauses St. Antonius freuen sich über den neuen Kleinbus. Fotos: stiftung st. franziskus heiligenbronn |
| | 05.05.2010 | Im Bieterwettbewerb um die Krankenhäuser im Landkreis Rottweil sind noch 3 Bieter übrig geblieben: die Helios-Kliniken GmbH und die MediClin AG als private
Anbieter, sowie als öffentlicher Bieter das Schwarzwald-Baar-Klinikum.
| | 05.05.2010 | Der Bauausschuss des Gemeinderats stimmte bei drei Gegenstimmen (FFR und PRoFI) und einer Enthaltung (Dr. Claudia Wankmüller, FDP) für das Bauvorhaben in der
Schramberger Straße 27.
| | 05.05.2010 | Auch in Rottweils Partnerstadt Hyères haben Riesenwellen für Schäden gesorgt: etwa zwanzig Boote wurden an Felsen gespült oder sanken. Die Wellen waren bis
zu zehn Meter hoch.
| | 06.05.2010 | Die Stadt Rottweil und die ENRW laden Anlieger, Eigentümer und Gewerbetreibende der Hochbrücktorstraße ab 19 Uhr zu einer Info-Veranstaltung ins Neue
Rathaus ein, Thema sind die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Stadtmitte, die am 17. Mai 2010 beginnen sollen. Bevor die Bagger anrücken, möchte die
Stadtverwaltung alle Anlieger über den Stand der Planungen, den Bauablauf und anstehenden Verkehrsumleitungen informieren. Darüber hinaus werden die
Ansprechpartner für die Baustelle vorgestellt, damit Betroffene die Möglichkeit haben, auf kurzen Wegen ihre Fragen oder Anregungen loszuwerden.
Die gemeinsame Info-Veranstaltung von Stadt und ENRW richtet sich insbesondere an die Anlieger, Eigentümer und Gewerbetreibenden des ersten Bauabschnitts
in der Hochbrücktorstraße. Willkommen sind aber alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Bauarbeiten interessieren. Beginn ist am Donnerstag, 6. Mai,
um 19 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Weitere Infos unter Telefon 0741/494-230.
| | 06.05.2010 | Oberbürgermeister Ralf Broß bietet monatlich eine Bürgersprechstunde an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 6. Mai. Der OB lädt Bürgerinnen und Bürger
ein, ihm persönlich mitzuteilen, wo "der Schuh drückt" und nimmt sich dazu immer am ersten Donnerstag im Monat von 16 und 18 Uhr Zeit. Aufgrund von
Feiertagen oder Ferienzeiten kann es zu Abweichungen kommen. Folgende Termine sind dieses Jahr noch vorgesehen: 10. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September,
14. Oktober, 4. November, 2. Dezember. Um Wartezeiten zu verweiden, bittet die Stadtverwaltung um Anmeldung über das Büro des Oberbürgermeisters unter
Telefon 0741/494-216.
| | 06.05.2010 | In Rottweils Partnerstadt Imst wurde Stefan Weirather zum Bürgermeister gewählt, er setzte sich gegen den bisherigen Amtsinhaber Gebhard Mantl durch.
Der 43-jährige Stefan Weirather war bereits seit sechs Jahren Mitglied des Gemeinderats und kandidierte für die Liste "Alle für Imst". Rottweils OB Ralf
Broß gratulierte Weirather zu seiner Wahl.
| | 06.05.2010 | Die Maximilian-Kolbe-Schule wird ab dem Schuljahr 2010/2011 eine Werkrealschule, einem entsprechenden Antrag hat das Regierungspräsidium Freiburg
zugestimmt. Wenn auch weiterhin die Möglichkeit besteht, die Klasse 9 mit dem Hauptschulabschluss abzuschließen, so soll dies die Ausnahme werden. Schon ab
dem kommenden Schuljahr werden den Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 die Wahlpflichtfächer Natur und Technik, Wirtschaft und Informationstechnik,
Gesundheit und Soziales angeboten.
Schule, Schulträger und die Schulaufsicht durch das Bischöfliche Stiftungsschulamt sind jetzt damit beschäftigt, die formalen und inhaltlichen Punkte zu
klären, um den Erfordernissen der neuen Schulart gerecht zu werden.
| | 06.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am späten Donnerstagabend wurde der Polizei in Rottweil der Brand eines Pkw gemeldet. Gegen 23.20 Uhr hatte ein Zeuge in
Rottweil im Bereich der Lorenzgasse/Metzergasse einen lauten Knall vernommen. Als er nachsah woher das Geräusch kam, stellte an einem an der Ecke
Lorenzgasse/Metzgergasse abgestellten Pkw fest, dass an dessen Vorderseite eine Stichflamme aufleuchtete. Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht werden,
bevor es sich auf den gesamten Pkw ausweitete. Am Brandort gesicherte erste Spuren erheben den Verdacht, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Die
Hintergründe sind jedoch noch völlig unklar, die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Sollten noch weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben werden diese
gebeten, sich mit der Polizei in Rottweil, Tel. 0741/4770, in Verbindung zu setzen.
| | 07.05.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat tagt in einer nichtöffentlichen Sondersitzung, einziges Thema: die Haushaltskonsolidierung 2010. Die Stadt Rottweil muss sparen,
der Verwaltungshaushalt soll von fast 50 Millionen Euro auf 47 Millionen reduziert werden. Wie und wo genau gespart wird, entscheidet der Rottweiler
Gemeinderat in dieser Sondersitzung. Falls Bedarf besteht, trifft sich der Gemeinderat auch noch am folgenden Samstag.
| | 07.05.2010 | Die Bauarbeiten zur Sanierung des Kapuziners liegen im Zeitplan, Anfang 2011 soll die Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Dann wird
auch der Sonnenparkplatz wieder zur Verfügung stehen. Allerdings erfolgt die Zufahrt zum Parkplatz dann über den Sonnenbuckel, weil es zwischen dem
Kapuziner und dem Kutschenhaus (frühere Einfahrt) eine neue Terasse geben wird.
| | 07.05.2010 | 2009 sind deutlich weniger Straftaten in Rottweil begangen worden. Nach einem Rückgang um 166 Fälle liegen sie mit jetzt noch 1389 Taten im langfristigen
Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Dies gaben Polizeidirektor Gerold Sigg, Polizeirat Michael Schlüssler und OB Ralf Broß bei einer Pressekonferenz zur
Kriminalstatistik 2009 bekannt.
Nachdem 2007 erstmals seit 2003 die Zahl der Straftaten mit 13 Prozent wieder stark gestiegen war, ist dieser Höchststand nach zwei Jahren mit bedeutenden
Rückgängen jetzt wieder deutlich unterschritten. Nachdem 2008 ein Rückgang von 5,1 Prozent zu verzeichnen war, fiel er im Jahr 2009 mit 10.7 Prozent noch
sehr viel stärker aus.
Im langfristigen Vergleich Rottweil zeigt sich, dass Rottweil insgesamt eine niedrige Kriminalitätsbelastung zu tragen hat. Die Stadt liegt weiterhin auf
Platz 5 der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Freiburg. Die Aufklärungsquote sank leicht von 60,8 Prozent auf 60 Prozent ab und liegt noch knapp über
dem Wert von Baden-Württemberg (59,4 Prozent). Die Entwicklung in den einzelnen Deliktsfeldern verlief uneinheitlich, wobei es in einigen Bereichen
teilweise erhebliche Veränderungen gab.
Mit einem Minus von rund 26 Prozent sind Rohheitsdelikt besonders stark zurückgegangen. Nach 226 Delikten im Vorjahr haben sie mit jetzt noch 166 Delikten,
langfristig betrachtet, wieder ein niedriges Niveau erreicht. Der Schwerpunkt der Rohheitsdelikte liegt bei den Körperverletzungen, die mit 122 Fällen rund
76 Prozent der Fälle ausmachen. Dabei waren sowohl bei den einfachen als auch den schwereren Begehungsformen deutlich niedrigere Zahlen zu verzeichnen.
Positiv hat sich in diesem Bereich die Aufklärungsquote entwickelt, sie stieg von rund 86 auf jetzt 93 Prozent.
Delikte der Straßenkriminalität, die 2008 deutlich angestiegen waren, blieben 2009 mit einem minimalen Rückgang von 278 auf 274 praktisch auf dem Niveau des
Vorjahres.
Um hier langfristig stabile positive Verhältnisse zu gestalten, arbeiten Polizei und Stadt eng zusammen, insbesondere in dem gemeinsam mit dem Kinder- und
Jugendreferat entwickelten Präventionsnetzwerk „Gegenwind“. Darüber hinaus wird seit 2007 die Führerscheinstelle bei Aggressivität und erhöhtem
Alkoholkonsum von Führerscheininhabern oder – Anwärtern entsprechend unterrichtet. Jugendliche oder junge Erwachsene werden damit an einer empfindlichen
Stelle getroffen. Optimierungen bei der Beschleunigung von Ermittlungsverfahren und ein ständiger intensiver Erfahrungsaustausch mit der Staatsanwaltschaft,
den Gerichten und der Bewährungshilfe runden die Maßnahmen ab.
Bei den Diebstahlsdelikten war ein Anstieg von 468 auf 513 zu verzeichnen, also um 9,5 Prozent. Sie liegen damit langfristig betrachtet aber immer noch auf
einem niedrigen Niveau. Während die einfachen Diebstähle auf dem Niveau des Vorjahres stagnierten, ist der Zuwachs fast ausschließlich auf einen Anstieg bei
den schweren Diebstählen zurückzuführen, die von 130 auf 173 anstiegen (plus 33 Prozent).
Die Rauschgiftkriminalität ging von 66 auf 47 Fälle zurück. In den 47 Fällen sind zehn Handelsdelikte beinhaltet, bei denen die Polizei Dealer aus dem
Verkehr zog, die ihre Abnehmer mit Cannabis, Amphetamin und Kokain versorgten. In diese zehn Fälle waren 46 Tatverdächtige verwickelt.
Die Polizei hat 2009 insgesamt 718 Tatverdächtige ermitteln können, 102 weniger als im Vorjahr. Dabei waren Rückgänge in fast allen Altersgruppen zu
verzeichnen. Bei den Erwachsenen über 21 Jahren ging die Zahl von 542 auf 491 zurück, bei den unter 21-Jährigen von 278 auf 227. Bei den unter 21-Jährigen
wurden weniger Heranwachsende (18-21 Jahre) ermittelt, die straffällig wurden. Die Zahl ging von 120 auf noch 76 zurück. Ähnlich verlief die Entwicklung bei
den Jugendlichen (im Alter von 14 bis 18 Jahre), bei denen die Zahl von 126 auf 101 sank. Einen Anstieg gab es lediglich bei den Kindern, bei denen 50
straffällig wurden (Vorjahr 32).
Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger lag bei 19,9 Prozent (Vorjahr 22,3 Prozent).
Ein Thema, das die Bewohner der Stadt Rottweil beschäftigt, sind Ordnungsstörungen wie Lärmbelästigungen oder Verunreinigungen. Solche Vorkommnisse, die in
der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht erfasst werden, beeinträchtigen oftmals das subjektive Sicherheitsgefühl und das Bild, das Bürgerinnen und Bürger
von ihrer Stadt haben, negativ.
Anzeigen wegen Ordnungsstörungen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. 2009 wurden insgesamt 208 Anzeigen bei der Stadt vorgelegt, 50
mehr als im Vorjahr. Dies zeigt, dass sowohl die Polizei als auch der Vollzugsdienst der Stadt Rottweil offensiv gegen derartige Störungen vorgeht. Die
Liste führen Nachtruhestörungen (85), unzulässiger Lärm (48), falsche Spielplatzbenützung (25) und Wegwerfen von Kleinmüll (12) an.
| | 08.05.2010 | Das Freibad eröffnet um 9 Uhr die Badesaison 2010, es hat täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, Frühschwimmen für Saisonkartenbesitzer ist von 6.30 bis 7.30
Uhr.
| | 08.05.2010 | Es gibt ein neues Buch über Rottweils Jesuiten: Winfried Hecht (Hg.): "Rottweils Jesuiten und ihre Jesuitengalerie", Kunstverlag Josef Fink, 168 Seiten,
19,80 Euro.
| | 08.05.2010 | Die "Next Generation Party" des städtischen Kinder- und Jugendreferates (KiJu) wird zwölf Jahre alt, Grund genug, am 8. Mai 2010 das zwölfjähriges Bestehen
mit einer Überraschungsparty in der Diskothek "fame" in Zimmern zu feiern. Seit 1998 bietet die alkoholfreie Veranstaltung jeden ersten Samstag im Monat
für rund 350 bis 450 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren Musik, Tanz und gute Stimmung. Nach den Anfängen im MuM-Haus fand die Party fast ein
Jahrzehnt in Kooperation mit der der Tanzschule Herzig in Rottweil statt. Seit 2009 wird die Party zusammen mit der Diskothek "fame" in Zimmern
veranstaltet.
| | 08.05.2010 | Die Firma Günthner in der Primtalstraße stellte über das Wochenende ihr neu gestaltetes Ausstellungsgebäude mit einem Tag der offenen Tür vor. Im Jahr 1898
gründete Otto Günthner die Firma als Wagnerei in der Hochmaurenstraße, mit dem Sohn Josef Günthner wurden ab dem Jahr 1927 Fensterläden produziert. 1958
zog die Firma an den heutigen Standort in der Primtalstraße um. Mit Martin Günthner leitet heute die vierte Generation das Unternehmen, die Produktpalette
umfasst Rollläden, Markisen, Klappläden und -tore, Jalousien, Terrassendächer, Sonnensegel und Fliegengitter.
| | 09.05.2010 | Die diesjährige Feier an der Gedenkstätte Eckerwald findet ab 10 Uhr am Mahnmal im Eckerwald statt.
| | 09.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Sonntagmorgen ereignete sich gegen 07.30 Uhr ein nicht alltäglicher Vorfall auf der Bundesstraße 462 zwischen Rottweil und
Dunningen Höhe der Abzweigung Villingendorf. Der 53jährige Fahrer eines Mercedes befuhr zusammen mit seiner 43jährigen Ehefrau als Beifahrerin die B 462 von
Rottweil in Richtung Dunningen. Während der Fahrt gerieten die Beiden in Streit, da der 53Jährige alkoholisiert war und nach Einschätzung seiner Ehefrau zu
schnell fuhr. Da der Ehemann trotz Aufforderung seiner Ehefrau nicht anhielt, versuchte diese den Mercedes anzuhalten, indem sie versuchte, den Zündschlüssel abzuziehen bzw. an der Schaltung zu hantieren. Der Streit
eskalierte im weiteren Verlauf derart, dass die Ehefrau nach Zeugenaussagen bei einer Geschwindigkeit von 20-30 km/h aus dem noch fahrenden Mercedes über
die Beifahrerür auf die Fahrbahn sprang.
Bei der Überprüfung des Sachverhalts stellten die Beamten fest, dass der 53jährige Fahrer des Mercedes deutlich alkoholisiert war. Eine durchgeführte
Atemalkoholüberprüfung ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2 Promille. Während die 43Jährige vom DRK im Rettungswagen untersucht werden sollte, sprang
sie plötzlich aus dem Fahrzeug und legte sich zunächst auf die Fahrbahn und rannte anschließend zu ihrem Ehemann, der bereits im Streifenwagen saß. Zunächst
vor und dann im Streifenwagen klammerten sich die Eheleute derart fest aneinander, dass die Beamten Mühe hatten, die Eheleute zu trennen. Während sich der
Ehemann wegen Trunkenheit im Verkehr und Nötigung verantworten muss, gelangt die Ehefrau wegen dem Verdacht der Nötigung zur Anzeige.
| | 09.05.2010 | Die Stadtkapelle Rottweil lud zum Muttertag ab 16 Uhr zu einem bunten Melodienstrauß vor das Alte Rathaus in der Fußgängerzone ein. Pünktlich zum ersten
Marsch um 16 Uhr setzte Regen ein, wie so oft beim Muttertagskonzert. Die Stadtkapelle Rottweil spielte trotzdem vor vielen Zuschauern.
| | 10.05.2010 | Das Feldkreuz im Hausener Bronnenkohlweg, an dem jedes Jahr die Öschprozession Station macht, wurde renoviert. Das private Feldkreuz wurde nach dem zweiten
Weltkrieg zum Dank für eine glückliche Heimkehr aus Russland gestiftet. Das Holz wurde erneuert und der Korpus in symbolischer neuer Farbgebung gefasst:
ganz in Altweiß, mit violettem Lendenschurz und silbergrauer Dornenkrone. Durch die verfremdende moderne Farbgestaltung tritt der Symbolcharakter des
Bildwerks deutlich hervor.
| | 10.05.2010 | Auf dem Gelände Höllgasse 3 entstehen 30 temporäre Parkplätze, auf denen dann mit Parkscheibe eine Stunde geparkt werden darf. Da die Parkplätze nur
so lange Bestand haben, bis das Grundstück bebaut wird, lässt die Stadt das Gelände nur planieren, mit Schotter auffüllen und die Oberfläche mit Split
befestigen. Mit einer Fertigstellung rechnet Herbert Greinacher, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung bereits im Laufe der Woche – sofern ihm das
regnerische Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Insgesamt schafft die Stadt im Zuge der Neugestaltung der Stadtmitte rund 60 Parkplätze, um den
Verlust von Parkraum durch die Bauarbeiten in der Hochbrücktorstraße und der Unteren Hauptstraße während der Bauzeit aufzufangen und investiert dafür rund
30.000 Euro. Weitere Parkflächen sind bei der Villa Duttenhofer, im Rosswasen, in der Königstraße und in der Unteren Hauptstraße in Vorbereitung.
 | | Ein Bagger planiert das Gelände Höllgasse 3 |
| | 11.05.2010 | Oberbürgermeister Ralf Broß und Bürgermeister Werner Guhl haben drastische Sparmaßnahmen angekündigt, dem Gemeinderat wurde während seiner Sondersitzung
übers Wochenende eine Streichliste mit mehr als 100 Positionen vorgelegt, durch die 1,4 Millionen Euro im Haushalt eingespart werden können. Anhand der
Liste haben die Stadträte Tabuzonen definiert: Punkte, an denen keineswegs gespart werden soll. Die Streichliste soll nicht öffentlich bekannt gemacht
werden, "im Sinne einer sachorientierten politischen Diskussion", so Guhl.
Eine Haushaltsstrukturkommission aus Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, OB Broß, Bürgermeister Guhl, der Verwaltungsspitze und Beamte vom
Rechnungsprüfungsamt soll sich um die Einsparungen kümmern. In vier Sitzungen bis Ende Juni 2010 soll die Kommission Empfehlungen für die Einsparungen
erarbeiten, der Gemeinderat entscheidet dann über die Empfehlungen.
| | 11.05.2010 | In einem Leserbrief an die NRWZ kritisiert Judith Lengl aus Rottweil die Sitzung des Bauausschusses am 5. Mai 2010:
Basisdemokratische Tendenzen im Bauausschuss?
In der letzten öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am 5. Mai habe ich mich sehr darüber gewundert, dass sich die Zuschauer / Zuhörer aktiv an der
Sitzung beteiligt haben. Dies war der Fall bei der Diskussion um die Sondergenehmigungen für den Bau in der Schramberger Str. 27. Hier mischte sich der
planende Architekt sehr aktiv in die Diskussion ein, wodurch er nach meinem Eindruck massiv auf die Entscheidung Einfluss nahm.
Falls derartiges zukünftig möglich sein sollte, wäre es doch eine Überlegung wert, ob wir uns in Zukunft den Gemeinderat sparen und jeder Bürger selbst für
seine Anliegen vorsprechen kann, quasi eine neue Basisdemokratie. In Anbetracht der finanziellen Lage der Stadt Rottweil könnte so auch noch das gesparte
Geld sinnvoller verbraucht werden.
Judith Lengl, Rottweil
Bernhard Pahlmann antwortet in einem Leserbrief:
Wehret den Anfängen der Transparenzverweigerung
Liebe Judith Lengl,
danke für die ironische Betrachtung der letzten Sitzung des Bauauschusses! Auch anderen ist aufgefallen, wie unsicher sich die Verwaltung z. B. auf eine
Frage von Dr. Schellenberg an den im Zuschauerraum sitzenden und sich gern einmischenden Architekten Gassner (?) wandte und sich von ihm "einhelfen" ließ,
z. B., was die Länge einer Mauer zum Abfangen der Auffüllung auf der geplanten Tiefgarage anbelangt.
Auch dabei ist nochmal deutlich geworden, dass die Bauverwaltung nicht mehr Herr des Verfahrens um einen Bauantrag war, den sie noch im September 2009
rundweg abgelehnt hatte. Anscheinend waren auch Nachfragen nach der Wohnflächenberechnung und der Überschreitung der Baugrenze durch die Tiefgarage u. a.
so unerwünscht, dass unser Herr Oberbürgermeister sich nur noch mit absolut ungehörigen Hinweisen auf nicht vorhandene Teile der Sitzungsunterlagen
(s. NRWZ vom 8. 5.) oder auf ein Gespräch meiner Fraktionsmitglieder mit der Verwaltung aus der Affäre ziehen zu können glaubte.
Ich sehe allerdings nicht einmal ironischerweise basisdemokratische Elemente im Verhalten von OB und Bauverwaltung in der causa Schramberger Straße 27,
sondern meine, dass sich hier eine Transparenzverweigerung abzeichnet, deren Anfängen Sie und ich und alle BürgerInnen wehren sollten. Und dies umso mehr
vor dem Hintergrund der zu erwartenden Verweildauer des Fachbereichsleiters Bauen und Stadtentwicklung in seiner Stellung.
Bernhard Pahlmann, Rottweil
| | 12.05.2010 | Bei der Ausstellung "Kultur treibt Blüten" auf der Landesgartenschau in Schwenningen ist Rottweil mit dem Dominikanermuseum und der Tourist-Info vertreten.
Die Musikschule und weitere Kulturschaffende bestreiten einen Teil des Programms für den "Treffpunkt Baden-Württemberg". Die regionale Museumslandschaft
präsentiert sich bis zum 24. Mai 2010 in einer eigenen Ausstellung auf der Landesgartenschau: Die Auswahl der gezeigten Objekte stellt beispielhaft ein
Museum vor, das wiederum für die Museen der jeweiligen Stadt und für die gesamte Kulturszene vor Ort steht. Das Rottweiler Dominikanermuseum wird Teile
seiner römischen Sammlung, unter anderem Tafelgeschirr aus der Zeit von "Arae Flaviae", den Besuchern der Landesgartenschau zeigen und so auf die älteste
Stadt Baden-Württembergs aufmerksam machen. Begleitet wird die Ausstellung von täglich wechselnden museumspädagogischen Aktionen, die jeweils von 14 bis
17 Uhr stattfinden.
| | 12.05.2010 | Sexueller Missbrauch auch bei den Zeugen Jehovas im Kreis Rottweil: Ein ehemaliges Führungsmitglied wurde bereits vor Weihnachten 2009 verhaftet, der Mann
soll zwei Mädchen sexuell missbraucht haben.
| | 12.05.2010 | Der Chef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, hat angekündigt, dass auf der Gäubahn in Zukunft doch wieder Züge mit Neigetechnik eingesetzt werden sollen, ein
konkretes Datum nannte er allerdings nicht.
| | 12.05.2010 | Fünf Projekte mit sehr unterschiedlichem Schwerpunkt wurden von der Bürgerstiftung Rottweil mit Fördergeldern bedacht. Bei der Preisübergabe im Alten
Rathaus erinnerte der Stiftungsvorsitzende Henry Rauner daran, dass weitere Spenden und Zustiftungen willkommen seien, um bürgerschaftliches Engagement
künftig noch besser und breiter unterstützen zu können. Gefördert wurden: Jugendförderkonzept "Anpfiff ins Leben" des FV 08, das Projekt "Lesepaten",
Verein zur Palliativversorgung im Landkreis Rottweil, Katholische Junge Gemeinde (KJG) Heilig-Kreuz und die offene Trauergruppe.
| | 12.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Mittwoch um 14.20 Uhr wollte ein 62-Jähriger mit seinem VW Fox von der Oberndorfer Straße nach links in die B 14
einbiegen. Hierbei übersah er einen von links auf der Bundesstraße fahrenden vorfahrtsberechtigten 63-Jährigen BMW-Lenker. Im Einmündungsbereich kam es
zum Zusammenstoss. Hierbei wurde der 63-Jährige leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt
17.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
| | 12.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Zeugen sucht die Polizei zu einer Straßenverkehrsgefährdung, die sich am Mittwoch um 16.25 Uhr in der Heerstraße, an der
Fußgängerampel in Höhe der Einmündung zur Via L'Aquila ereignet hat. Nach dem bisherigem Ermittlungstand der Polizei wollte eine 48-jährige Mutter zusammen
mit ihrem 8 Jahre alten Sohn die Fußgängerampel mit ihren Fahrrädern bei grün überqueren, als sich aus Richtung Stadtmitte ein 26 Jahre alter BMW-Fahrer
näherte, zwei vor der roten Ampel wartende Autos auf dem Abbiegestreifen überholte und bei rot über die Ampel fuhr. Glücklicherweise kam es zu keiner
Berührung zwischen dem Auto und dem Jungen, welcher sich bereits komplett mit seinem Fahrrad auf der Fahrbahn befand. Zeugen des Vorfalls, insbesondere die
Fahrzeuginsassen der überholten Autos werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-410 in Verbindung zu setzen.
| | 13.05.2010 | Der Innenausbau des ehemaligen Kapuzinerklosters in Rottweil macht Fortschritte, die Restaurationsarbeiten laufen auf Hochtouren. So gilt es, den
historischen Putz und das Mauerwerk aus der Klosterzeit zu sichern und die Stuckdecke im Sonnensaal auf Vordermann zu bringen.
Philipp Jung kennt im ehemaligen Kapuzinerkloster inzwischen jeden Winkel: Der Restaurator legt seit Monaten Farbflächen aus der Klosterzeit frei,
konserviert Putzreste und sichert das Mauerwerk. Neben der Lupe sind Skalpelle, Spritzen und Kanülen seine Werkzeuge. Gerätschaften, die normalerweise
nur Mediziner in die Hände nehmen, aber bei diesem 350 Jahre alten Patienten aus Stein und Holz ist ebenfalls äußerstes Fingerspitzengefühl gefragt. In
wochenlanger Kleinarbeit hat Jung gerade eine Wand der ehemaligen Klosterkirche von einem Gipsputz aus den 20er Jahren befreit. Zum Vorschein kamen
Überbleibsel einer Wandmalerei aus der frühen Klosterzeit. "Das war bisher die größte Überraschung bei meiner Arbeit. Damit hatte an dieser Stelle niemand
gerechnet", berichtet Jung. Nur Fachleute können die dunklen Flecken als Reste von Blättern und Ranken deuten, die vor über 300 Jahren Mönche zur
Verschönerung ihres Klosters hinterlassen haben. An manchen Stellen hat Jung zehn übereinanderliegende Farbschichten identifiziert – allein aus den gut 150
Jahren, in denen das Gebäude als Kloster diente.
Ist der Putz freigelegt, geht für Jung die Arbeit erst richtig los. Häufig hat sich der alte Putz vom Mauerwerk gelöst und droht abzuplatzen. Dann füllt der
Restaurator die Hohlräume mit einem Kalkmörtel auf, wie ihn bereits die Mönche benutzten. Manchmal sind die auszubessernden Stellen so winzig, dass Jung zu
Spritzen greift, die er in der Apotheke oder per Internet direkt von Medizinausstattern bezieht. Augenmaß sei auch beim Nachmischen des historischen Mörtels
notwendig. Um so nah wie möglich an das Vorbild aus dem 17. Jahrhundert zu kommen, klappert Philipp Jung regelmäßig Kiesgruben nach passendem Baumaterial
ab. Wo genau er auf seiner Suche nach Kalk und Sand für den Kapuziner fündig geworden ist, mag er aber nicht verraten: "Das ist das Berufsgeheimnis eines
jeden Restaurators".
Jung geht es bei seiner Arbeit darum, das zu erhalten, was noch vorhanden ist. "Verlorenes wiederherzustellen und das Gesamtbild zu beschönigen ist nicht
meine Aufgabe", betont der Restaurator. Daher wird der Kapuziner künftig auch die Narben seiner 350-jährigen Geschichte offen zeigen. Immer wieder stößt
Jung bei seiner Arbeit auf Zerstörungen: So wurden ohne Rücksicht Löcher in den Putz aus der Klosterzeit gehauen oder die Gesimse der Rundfenster an der
Fidelis-Kapelle abgeschlagen, in die Wand des ehemaligen Kirchenschiffs wurden Balkenlöcher gebrochen, um Zwischendecken einzuziehen. Aber selbst diese
Spuren sind teilweise über 100 Jahre alt und zeugen von der wechselvollen Geschichte des Gebäudes und bleiben daher ebenso erhalten wie die Fragmente der
Bemalung, etwa der Flügel des Heiligen Geists, der ehemals über der Kanzel schwebte und später hinter einer Badewanne verschwand. Insgesamt 18 solcher
"Fenster in die Vergangenheit" wird es im Kapuziner nach der Fertigstellung geben, der Gang durch das künftige Mehrgenerationenhaus wird so zur Zeitreise
für jeden Besucher.
Nicht ganz so alt wie das Erbe der Kapuziner, aber nicht minder sanierungsbedürftig ist die Stuckdecke im Sonnensaal: "Decken in einem so schlechten Zustand
bekommen wir selten zu Gesicht", sagt Stuckrestaurateur Oliver Klein. In der Vergangenheit wurden Fehlstellen nur sehr grob mit Gips ausgebessert, nun gilt
es, diese Unebenheiten wieder zu entfernen und kaputte Stuckteile zu ersetzen. Zuvor wurde die Decke aufwendig gesichert und neu mit dem Untergrund
verklebt. Doch wer zu den Handwerkern auf die Arbeitsbühne knapp unter der Stuckdecke steigt, erkennt, wie krumm diese auch nach den Sicherungsmaßnahmen
ist, ahnt dass der Sonnensaal auch künftig seinen ganz eigenen Charme haben wird. "Wasserwaage und Winkel können wir hier getrost zu Hause lassen", sagt
Klein mit einem Augenzwinkern. Das gilt wohl auch für die anderen Restauratoren im Kapuziner, wie etwa den Holzrestaurateur, der sich in den nächsten Wochen
den Holzvertäfelungen im Refektorium und der Empore des Sonnensaals annehmen wird.
 | | Restaurator Philipp Jung zeigt auf eine winzige Fehlstelle und festigt Putz aus der Klosterzeit des Kapuziners mit Hilfe einer Spritze. |
| | 14.05.2010 | Die Römerstraße Neckar-Alb-Aare hat ihren Internetauftritt überarbeitet, Geschäftsstellen-Leiterin Christiane Frank und Rottweils Oberbürgermeister Ralf
Broß stellten das neue Webportal im Rahmen eines Pressegesprächs im Alten Rathaus vor: Römerstraße Neckar-Alb-Aare.
| | 15.05.2010 | Der Liederkranz Bühlingen feierte in der Turn- und Festhalle sein 100-jähriges Bestehen und erhielt von OB Bross die Zelterplakette überreicht. Die
Zelterplakette ist die höchste Auszeichnung im deutschen Chorwesen.
| | 16.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Beim Finale der Fußball-Champions League im Bernabeu-Stadion in Madrid selbst dabei sein zu können, war in der vergangenen
Woche für einen Fußballfreund aus dem Landkreis Rottweil so verlockend, dass er Anzeichen auf Abzocke außer Acht ließ und nun um sein Geld bangen muss.
Im Internet war 27-Jährige fündig geworden. Auf einer Seite für Kleinanzeigen wurden vier Eintrittskarten für das Endspiel zwischen Bayern München und Inter
Mailand zur Verhandlungsbasis von 1.400 Euro angeboten. Der Verkäufer, ein in Nordrhein-Westfalen ansässiger 33-Jähriger Mann, konnte auch telefonisch
erreicht werden und ein mündlich abgeschlossener Vertrag besiegelte den Kartenkauf. Auch das Angebot der Bezahlung der Eintrittskarten per Nachnahme schien
perfekt, denn somit war gewährleistet, dass die mehr als 1.000 Euro erst nach Übergabe der Tickets bezahlt werden mussten. So weit so gut, hätte sich der
Verkäufer nicht wenig später gemeldet und nun plötzlich entgegen der ursprünglichen Abmachung Vorkasse verlangt. Der 27-Jährige ging auf diese Forderung ein
und überwies das Geld auf das angegebene Konto. Doch zugleich keimte Misstrauen in ihm auf und er versuchte den Mann in Nordrhein-Westfalen telefonisch zu
erreichen. Ohne Erfolg, denn dieser war forthin nicht mehr zu sprechen. Als auch die Karten bei ihm nicht ankamen, wandte sich der 27-Jährige hilfesuchend
an die betreffenden Banken und die Polizei. Ob er sein Geld zurückerhält, wird derzeit geprüft.
| | 17.05.2010 | Den offiziellen Startschuss zur Umgestaltung von Hochbrücktorstraße und Unterer Hauptstraße gibt OB Ralf Broß am Dienstag, 18. Mai 2010. Bereits einen Tag
früher rücken die ersten Baukolonnen an. Bis November 2011 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Zu viel Blech durch Autos, Busse und Lieferwagen und zu wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer. So präsentieren sich zurzeit noch die Hochbrücktorstraße
und die Untere Hauptstraße in Rottweil. Das historische Straßenkreuz in der Mitte der Stadt, eingerahmt von schmucken Bürgerhäusern mit einer Vielzahl von
Einzelhandelsgeschäften, leidet unter der hohen Verkehrsbelastung. Die Stadt Rottweil wird daher ab nächster Woche bis zum Herbst 2011 die
Hochbrücktorstraße und die Untere Hauptstraße grundlegend umgestalten. Dabei nutzt die Stadt ohnehin anfallende Leitungsarbeiten des Energieversorgers
ENRW, um den öffentlichen Raum im Bereich der beiden Straßenzüge zu erneuern und aufzuwerten.
Erklärtes Ziel der Stadtplaner ist es, mehr Lebensqualität in die historischen Straßenzüge zu bringen. So wird die Straße künftig schmaler sein,
Abbiegespuren fallen weg, Parkplätze sind nicht mehr quer sondern längs zur Straße angeordnet. Dafür erhalten Fußgänger großzügige Seitenbereiche, Radfahrer
können auf Pflasterstreifen am Fahrbahnrand besser geschützt durch die Innenstadt fahren. „Flanieren, verweilen, einkaufen“, auf diese Formel bringen die
Stadtplaner ihre Vision für Rottweils neue Mitte. Um die Querung der Straße für die Fußgänger so einfach wie möglich zu machen, wird die Hochbrücktorstraße
zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 Stundenkilometer. Nahezu gleichberechtigt werden sich dann Fußgänger,
Radler und Autofahrer nach der Umgestaltung begegnen.
Auch optisch werden die Straßenzüge aufgewertet. Bislang dominieren graue Asphaltflächen aus den 1970er-Jahren das Straßenbild. Künftig soll hochwertiges
Straßenpflaster in einem gelblichen Farbton für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Zeitgemäße Lichtstehlen ersetzen die in die Jahre gekommene Beleuchtung,
die bislang an zwischen den Häusern gespannten Kabeln angebracht war, und sorgen für eine stimmungsvolle Ausleuchtung der historischen Straßenzüge.
Zunächst fallen Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich von Unterer Hauptstraße und Hochbrücktorstraße an. In der ersten Woche wird daher die Untere Hauptstraße
halbseitig gesperrt sein. Ab dem 25. Mai bis voraussichtlich November 2010 wird dann die Hochbrücktorstraße zur Einbahnstraße. Die Straße wird meistens
stadteinwärts befahrbar sein. Eine Vollsperrung ist lediglich in den Ferien vorgesehen: in den Pfingstferien vom 31. Mai bis zum 5. Juni und in den
Sommerferien vom 2. August bis zum 3. September. Bis Ende November sollen die Bautätigkeiten in diesem Jahr beendet sein, so dass das Weihnachtsgeschäft
ungestört über die Bühne gehen kann. Wiederaufnahme der Bauarbeiten und der Baubeginn in der Unteren Hauptstraße sind nach der Fasnet 2011 geplant.
Wer von auswärts nach Rottweil kommt, sollte die Umgehungsstraße B14/B27 nutzen, um zielgenau ins Stadtgebiet zu fahren. Faustregel: Die Zu- und Abfahrt zur
Bundesstraße am besten so wählen, dass keine Fahrt über das Hauptstraßenkreuz in der Stadtmitte notwendig ist. Innerstädtisch verläuft die Umleitungsstrecke
über die Schramberger Straße und die Marxstraße.
Die Stadt Rottweil und der Energieversorger ENRW informieren während der gesamten Bauzeit über den Baufortschritt und setzen dabei auf kurze Wege: So wird
eigens ein Info-Container im Kapellenhof aufgebaut, wo Planungsunterlagen eingesehen werden können und sämtliche Informationen zur Baustelle erhältlich
sind. Hier findet donnerstags von 11.30 Uhr bis 12 Uhr eine Sprechstunde statt, bei der sich die Anlieger und Interessierte über den Stand der Arbeiten
informieren können. Am Info-Container befindet sich zudem ein Baustellen-Briefkasten, über den ebenfalls Fragen und Anregungen an die Bauleitung, Stadt
und ENRW gerichtet werden können.
 | | Der Gestaltungsplan für "Rottweil Mitte" |
| | 17.05.2010 | Stefan Schick, der für den Kreis Rottweil den Bieterwettbewerb für die Krankenhäuser betreut, informiert die Öffentlichkeit über die Ergebnisse:
Auf der Grundlage der vorgelegten indikativen Angebote wurden drei private Klinikketten (RHÖN-KLINIKUM AG, MediClin AG, HELIOS Kliniken GmbH) sowie die
Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH gebeten, ihre Vorstellungen für eine Weiterentwicklung der Krankenhäuser im Landkreis Rottweil in
einem konkretisierten Angebot vorzulegen. RHÖN hat – nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Rahmen einer Due Diligence – von der
Vorlage eines konkretisierten Angebots Abstand genommen und ist damit aus dem Konzeptwettbewerb ausgeschieden.
Die konkretisierten Angebote von HELIOS und MediClin sowie die Vorstellungen für eine regionale Kliniken-Holding GmbH wurden in der Kreistagssitzung des
Landkreises Rottweil am 17. Mai 2010 und in der Gemeinderatssitzung der Stadt Oberndorf a.N. am 18. Mai 2010 von Prof. Dr. Stefan Schick, Reith Schick &
Partner Rechtsanwälte, vorgestellt. Im Anschluss an die Gremiensitzungen soll mit allen Interessenten weiter verhandelt werden.
RHÖN begründete die Absage im Wesentlichen mit der schlechten wirtschaftlichen Verfassung der Krankenhäuser Rottweil und Schramberg. Dies nachhaltig zu
verbessern, würde einschneidende Restrukturierungsmaßnahmen in einem Ausmaß notwendig machen, die mit Blick auf die personellen und tariflichen
Rahmenbedingungen nicht abbildbar seien.
Hinzu komme, dass der bei den Gesundheitszentren gegenwärtig zur Anwendung kommende Tarifvertrag (TVöD) dauerhaft dynamisch anzuwenden sei, was eine
Einführung der Haustarifverträge von RHÖN nicht möglich mache. Auch die Wettbewerbssituation und die für erforderlich gehaltenen Investitionen in einem
Gesamtvolumen von EUR 50 Mio. seien aus der Sicht von RHÖN nicht abbildbar.
HELIOS geht von der Schließung der stationären Versorgung in Schramberg mit Fortführung der Standorte Rottweil und Oberndorf mit ihren Fachabteilungen aus.
In Schramberg würden die ambulante medizinische Versorgung über niedergelassene Ärzte, z.B. im Rahmen eines Ärztehauses, sowie die Notfallversorgung über
den Standort für einen Notarztwagen durch den Rettungsdienst sichergestellt.
Für den Fall einer Übernahme bietet HELIOS Investitionen von 45 Millionen Euro (21 Millionen Euro für Baumaßnahmen, 4,5 Millionen Euro. für Medizintechnik
jeweils in Rottweil und 14,5 Millionen Euro für Baumaßnahmen, 2,5 Millionen Euro für Medizintechnik jeweils in Oberndorf) an. Daneben würde ein
Strukturentwicklungsfonds in Höhe von 2,5 Millionen Euro für Fort- und Weiterbildung sowie Personalmaßnahmen gebildet.
Die Abwicklung des Standortes Schramberg wäre Aufgabe des Landkreises, würde jedoch von HELIOS mit 6 Millionen Euro unterstützt. HELIOS würde dem Landkreis
ein Vetorecht gegen die Schließung und Verlagerung von Fachabteilungen einräumen. Die Altersversorgung in der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen
Versorgungsverbandes Baden-Württemberg (ZVK) würde fortgeführt.
MediClin würde alle drei Standorte fortführen. MediClin würde Investitionen von 6 Millionen Euro am Krankenhaus Rottweil und von 4 Millionen Euro am
Krankenhaus Oberndorf vornehmen und finanzieren. Die Kosten für Investitionen von 10 Millionen Euro für das Krankenhaus Schramberg wären vom Landkreis
Rottweil aufzubringen. Damit bleibt das Gesamtinvestitionsvolumen von MediClin deutlich hinter den Schätzungen von RHÖN, HELIOS, Schwarzwald-Baar-Klinikum
und Solidaris zurück.
Nach den Vorstellungen von MediClin müsste der Landkreis außerdem Verluste für einen Zeitraum von drei Jahren (pauschal EUR 9 Mio.) übernehmen. Die Zahllast
des Landkreises würde sich damit auf 19 Millionen Euro belaufen. Korrespondierend zu der dreijährigen Verlustübernahme würde MediClin für drei Jahre auf
betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Auch MediClin würde die Altersversorgung in der ZVK fortführen. Ergänzt wird das Angebot von MediClin durch eine
vorbehaltlose und zeitlich nicht begrenzte Garantie der Fortführung aller drei Standorte als Krankenhäuser.
Außerhalb des eigentlichen Konzeptwettbewerbs und ohne Teilnahme an der Due Diligence legte das Schwarzwald-Baar-Klinikum seine Vorstellungen für eine
regionale Kliniken Holding vor. An dieser wären der Schwarzwald-Baar-Kreis, die Stadt Villingen-Schwenningen und der Landkreis Rottweil beteiligt. Die
Beteiligungsverhältnisse wären noch zu verhandeln, wobei eine Sperrminorität des Landkreises Rottweil bei besonders gravierenden Maßnahmen sowie ein
Vetorecht gegen die Schließung von Standorten und Fachabteilungen der Gesundheitszentren in Aussicht gestellt werden. Die Beteiligung der Gesellschafter im
Aufsichtsrat der Holding entspricht bei dieser Konzeption ihrer Beteiligung an der Gesellschaft.
Die Aufsichtsräte von Schwarzwald-Baar-Klinikum und Gesundheitszentren, an denen die Holding zu jeweils 51 Prozent beteiligt wäre (die Restbeteiligung
verbleibt bei den bisherigen Gesellschaftern) würden mit veränderten Aufgaben fortgeführt. Die für erforderlich gehaltenen Investitionen von ca. 50 Mio. EUR
würden in Höhe von 20 Mio. EUR durch den Landkreis, in Höhe von 10 Mio. EUR durch die Gesundheitszentren und im Übrigen mit Fördermitteln finanziert.
Die Finanzverantwortung (Ergebnisverantwortung) für die Gesundheitszentren würde beim Landkreis verbleiben. Zur weiteren Finanzierung könnten die
Synergieeffekte (vorläufig geschätzt auf circa 2,3 Millionen Euro jährlich, wovon circa 1,6 Millionen Euro bei den Gesundheitszentren anfallen) eingesetzt
werden. Die Altersversorgung würde weiterhin über die Mitgliedschaft in der ZVK sichergestellt.
Die bereits 2009 weitestgehend endverhandelte kommunale Lösung – Übernahme des Krankenhauses Oberndorf durch die Gesundheitszentren – kommt weiterhin als
Lösung in Betracht. Sie ist außerdem als Zwischenschritt zu einer der vorstehend genannten Gestaltungen erforderlich. Bei ihr würde die Entscheidung über
die Krankenhäuser beim Landkreis Rottweil und der Stadt Oberndorf a.N. liegen.
Die Investitionen entsprächen denen bei Realisierung der regionalen Kliniken Holding. Auch insoweit ist von einem Investitionsbedarf von circa 50 Millionen
Euro (Finanzierung über die Gesundheitszentren mit einer Absicherung durch den Landkreis Rottweil und / oder direkte Investitionszuschüsse des Landkreises,
Fördermittel) auszugehen. Bei dieser Gestaltungsvariante verbleiben die Finanzierung der Investitionen sowie die Finanzverantwortung wie bei der regionalen
Kliniken Holding beim Landkreis.
Mit der Stadt Oberndorf a.N. würde eine Bestandsgarantie bezüglich des Krankenhauses Oberndorf auf der Basis des Solidaris-Gutachtens vereinbart. Ein
Vetorecht der Stadt Oberndorf a.N. gegen die Schließung von Fachabteilungen sowie Mitwirkungsrechte der Stadt Oberndorf a.N. im Aufsichtsrat der
Gesundheitszentren würden die Lösung ergänzen.
Im Übrigen hätte der Landkreis Rottweil die volle Entscheidungsfreiheit. Die Altersversorgung würde durch die Fortführung der Mitgliedschaft in der ZVK
sichergestellt. Die Ausgliederung des Krankenhauses Oberndorf auf die Gesundheitszentren muss bis Ende August 2010 vollzogen werden. Deshalb müssen die
Gremien noch vor den Sommerferien zustimmen, sofern die Ausgliederung noch zum 1. Januar 2010 erfolgen soll.
| | 18.05.2010 | In einem Brief wendet sich Franco Papola, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft von Onna, mit Worten des Dankes direkt an die Rottweiler Bürger. Die Hilfe aus
Rottweil habe den Menschen in seinem Ort viel neuen Mut und Kraft gegeben. Der mit Rottweiler Spendengeldern unterstütze Bau des Bürgerhauses "Casa Onna"
sei nicht nur ein Signal zum Wiederaufbau des Teilortes, sondern der ganzen Stadt L'Aquila. Der Wortlaut des Briefes lautet:
Liebe Bürger aus Rottweil,
Im Namen aller Onnesi schreibe ich, um unsere tiefe Dankbarkeit für Eure Teilnahme
in diesem so schwierigen Jahr auszudrücken.
Eure Menschlichkeit hat ein wahres Zeichen der Solidarität gesetzt, die weit über
normale Menschenliebe - die Spenden sammelt nur um zu sammeln, - hinaus geht.
Ohne Zweifel ist Euer Beitrag für den Bau des Casa Onna, zusammen mit dem
ganzen deutschen Volk, vertreten durch Herrn Botschafter Michael Steiner, eine
konkrete Hoffnung auf eine Wiedergeburt des Lebens in unserem zerstörten Dorf .
Dank Euch haben wir eine neue Form von Solidarität kennen gelernt, die sich nicht
nur mit Hilfe auf Distanz ausdrückt. - Ihr habt unser ganzes Dorf im Geist und im
Körper adoptiert.
Eure unglaublichen und bewundernswerten Anstrengungen sind Zeichen aktiver
Bürgerschaft und bedeuten ganz klar, dass jeder einzelne Mensch die Welt
verändern kann.
Im Rahmen der aus der Geschichte entstandenen Partnerschaft mit L'Aquila hatten
wir die Gelegenheit mit Händedrücken und Blicken unsere Schwierigkeiten mit Euch
zu teilen. Diese geben uns die Kraft, hartnäckig jede Mutlosigkeit zu verscheuchen,
unabhängig von allem, dem Schmerz und der Zerstörung, weiter zu gehen.
Wir würden Euch gerne anschauen und Euch umarmen um zu erzählen und um
zuzuhören wie viel wir alle gearbeitet haben um den Grundstein für das Casa
Onna, am vergangenen 6. April 2010, legen zu können.
Wir wissen schon aus den begeisternden Berichten Eurer Vertreter, dass hinter
jedem Cent der für uns gespendet wurde Familien, Kinder, alte Menschen, Paare,
Pfarrgemeinden, Geschäftsleute und die Stadt stehen.
Für eure Nähe und Eurer große soziale Verantwortung können wir nur „Danke“
sagen und hoffen Euch bald in Casa Onna zu treffen, weil Onna und die
Nachbarsdörfer, mit Eurer Hilfe, die Säulen der Wiedergeburt L'Aquila's sein
werden.
In der Tat, die Geschichte wiederholt sich: L'Aquila wurde Mitte des XIII°JHD's von
Burgen und Dörfern der Umgebung gegründet – und jetzt werden es wieder die
kleinen Ortschaften sein, die die Ehre aber auch die Pflicht haben diese
wunderschöne Stadt wieder aufleben zu lassen.
Liebe Bürger aus Rottweil, gemeinsam vorwärts zu gehen bedeutet im Gedächtnis
unserer Verstorbenen zu leben, damit ihr Tod nicht umsonst war.
Wir danken Euch weil ihr an uns denkt und ihr seid immer in unserem Herzen,
unsere lieben Verstorbenen können weiterhin unter uns leben und werden Licht und
Leuchtturm sein, um wichtige Ziele zu erreichen, für unsere Kinder und für die
zukünftigen Generationen.
Alle Einwohner von Onna umarmen Euch.
| | 18.05.2010 | Mit einem symbolischen Spatenstich hat Oberbürgermeister Ralf Broß am Dienstag, 18. Mai, offiziell die Bauarbeiten für "Rottweil Mitte" gestartet. Bis Ende
2011 werden Hochbrücktorstraße und Untere Hauptstraße vollkommen neu gestaltet und städtebaulich aufgewertet. Die Stadt investiert dafür rund 2,25 Millionen
Euro. Weitere 1,14 Millionen steuert die ENRW für die Sanierung der Leitungen bei.
 | | Die Prominenz von links nach rechts: Peter Küppers, Technischer Geschäftsführer der ENRW, Gerold Günzer, Leiter des Straßenbauamts beim Landkreis Rottweil, Thomas Burzan, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Rottweil, Bürgermeister Werner Guhl, OB Ralf Broß, Mario Flammann, Leiter des Stadtplanungsbüros von pesch und partner in Stuttgart, Herbert Greinacher, Leiter der Abteilung Tiefbau und Manfred Wagner, Geschäftsführer der ausführenden Firma Riegger aus Donaueschingen |
| | 19.05.2010 | Der Rottweiler Gemeinderat billigt den Plan der Stadt Rottweil, die Teilorte Feckenhausen, Neukirch und Zepfenhan mittels einer Funkstrecke ans schnelle
Internet über eine Funklösung anzubinden. Die Rottweiler Firma Wireless GmbH soll die Anbindung der Gemeinden realisieren. Die Ortschaftsräte von Neukirch
und Zepfenhan haben sich zuvor gegen die Funklösung entschieden, weil sie der Technik und dem Anbieter nicht trauen. Das Vorhaben soll 100.000 Euro kosten,
60.000 davon zahlt die Stadt, 40.000 Euro kommen aus Fördermitteln des Landes hinzu. Die Stadt hatte eine Versorgung mittels Breitbandkabel mehrfach
ausgeschrieben, aber es fand sich kein Anbieter der mittels eines von der Stadt noch zu legenden Leerrohres die Ortsteile erschließen wollte.
Die freigewordenen 245.000 Euro aus dem Konjunkturpakte II, die die Stadt ursprünglich für den Ausbau einer Breitbandkabelversorgung vorgesehen hatte,
sollen nun zu großen Teilen in die Erneuerung der Straßenleuchten in den betroffenen Ortsteilen und in die energetische Sanierung der Obdachlosenunterkunft
in der Au investiert werden.
| | 20.05.2010 | An der Johanniterschule findet ein Fußballaktionstag statt. Am Vormittag kicken Grundschüler aus neun Schulen aus Rottweil und Umgebung, nachmittags sind
die älteren Schüler dran.
| | 20.05.2010 | Das SUN-AREA Solarkataster wurde
öffentlich freigeschaltet, die Bürger im Landkreis können sich jetzt einfach und schnell darüber informieren, ob ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist.
SUN-AREA ermittelt das Potenzial jeder Dachfläche zur Nutzung der Sonnenenergie für die Strom- oder Wärmeproduktion. Auf Vermessungsflügen werden mittels
Laserscans Daten ermittelt, auf deren Grundlage Dachneigung, -ausrichtung, und Schattenwurf durch umliegende Objekte berechnet werden.
Auf Basis dieser Analyse werden die optimalen Standorte für Photovoltaikanlagen in allen Städten und Gemeinden des Landkreises ermittelt. Im Internet kann
für jedes Gebäude frei zugänglich abgerufen werden, ob dessen Dach für die solare Nutzung geeignet ist und wie groß die geeignete Modulfläche, der
erzielbare Stromertrag und die CO2-Einsparung sind. Als Auftraggeber der verwendeten Geobasisdaten stellt das Landesamt für Geoinformation und
Landentwicklung Baden Württemberg (LGL BW) den Speicherplatz für die im Internet abrufbare Karte auf einem seiner Server zur Verfügung.
| | 21.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitagabend war der Polizei mehrfach ein junger Mann gemeldet worden, welcher im Bereich des Parkhauses Kriegsdamm mit
einem Messer hantiere und mehre Passanten "angemacht" habe. Im Rahmen einer Überprüfung konnte auf dem Treppenaufgang zum Parkhaus der junge Mann von der
Polizei einer Kontrolle unterzogen werden. Da sich im Laufe der Kontrolle der Verdacht ergab, dass der junge Mann gegenüber den Beamten einen falschen Namen
angegeben hatte, sollte er zum Polizeirevier verbracht werden. Da sich der junge Mann weigerte, musste er mit Nachdruck eines Beamten ins Polizeiauto
verbracht werden. Auf der Fahrt zum Revier und im Laufe der weiteren Überprüfung verhielt sich der junge Mann weiterhin renitent, beleidigte den Beamten und
widersetzte sich den Anweisungen. Nachdem die Identität des 22-jährigen geklärt werden konnte, dieser aber wieder in die Stadt wollte und mit weiteren
Störungen zu rechnen war, wurde der 22-jährige in Gewahrsam genommen.
| | 21.05.2010 | Wegen der Bauarbeiten zur Neugestaltung der Stadtmitte wird die Hochbrücktorstraße nach Pfingsten einseitig gesperrt. Die Straße ist daher ab Dienstag,
25. Mai, nur noch stadteinwärts befahrbar. In der zweiten Pfingstferienwoche ist eine Vollsperrung notwendig. Danach wird die Straße bis zu den
Sommerferien in Richtung Stadtmitte wieder einseitig offen sein.
Die ENRW hat in der ersten Baustellenwoche damit begonnen, am Straßenkreuz und vor der Hochbrücke Teile der Abwasserkanäle auszutauschen. Von dort arbeiten
sich die Bautrupps nun weiter in den Straßenraum vor. Deshalb kann der Verkehr ab Dienstag nur noch auf einer Fahrspur in Richtung Innenstadt gleitet
werden. Ab dem 31. Mai ist eine einwöchige Vollsperrung der Hochbrücktorstraße notwendig, da in dieser Zeit die Abwasserkanäle unter der Straße hindurch
geführt werden. Innerstädtisch verläuft die Umleitungsstrecke über die Schramberger Straße und die Marxstraße. Wer von auswärts kommt, sollte die
Umgehungsstraße B14/B27 nutzen, und die Innenstadt so ansteuern, dass keine Fahrt durch die Hochbrücktorstraße notwendig ist.
Nach Pfingsten beginnen auch die Vorarbeiten für die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen auf der westlichen Seite der Hochbrücktorstraße. Die ENRW baut
zunächst eine oberirdische Ersatzversorgung auf. Damit keine Stolperfallen entstehen, werden die Leitungen aber vor Hauseingängen und im Straßenbereich
abgesenkt. Aus diesem Grund ist die Zufahrt von der Sprengergasse in die Hochbrücktorstraße voraussichtlich am Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Mai,
gesperrt. Der Sprengerort ist aber weiterhin über den Stadtgraben erreichbar. Ab Mitte Juni folgt dann der eigentliche Austausch der Gasleitungen im
westlichen Bereich der Hochbrücktorstraße.
 | | Die innerstädtische Umfahrung der Hochbrücktorstraße führt über die Waldtorstraße, die Schramberger Straße und die Marxstraße. Wer kann, sollte auf die Umgehungsstraße B14/B27 ausweichen |
| | 22.05.2010 | Im Rottweiler Freibad wurde der Kinderbereich neu gestaltet, es gibt ein neues Planschbecken und einen neuen Wasserspielplatz mit Kurbeln, Sand und einer
Wasserpumpe. Mit den Umbauarbeiten wurde im Herbst 2009 begonnen.
| | 23.05.2010 | Die ENRW beteiligt sich am Offshore-Windpark Baltic 1 der EnBW. Da sich aufgrund der Windhäufigkeit im Netzgebiet der ENRW kein wirtschaftlich
vergleichbares Projekt realisieren ließ, hat die ENRW verschiedene Varianten zur Beteiligung an einem Windpark geprüft. Im April diesen Jahres hat der
Aufsichtsrat der ENRW der Geschäftsführung grünes Licht für die Zeichnung einer Option zur Beteiligung an dem Windpark Offshore-Windpark Baltic 1 in der
Ostsee erteilt. Gemeinsam mit 19 Stadtwerken hat die ENRW mit Zeichnung der Option die Möglichkeit, sich nach der geplanten Fertigstellung Ende 2010 an dem
Windpark zu beteiligen.
Der EnBW Windpark Baltic 1 ist der erste kommerzielle Offshore Windpark in der deutschen Ostsee. Er wird etwa 16 Kilometer vor der Halbinsel Darß/Zingst
errichtet. Der Windpark wird eine Gesamtleistung von rund 50 Megawatt umfassen und rund 185 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Noch in diesem
Jahr soll der Windpark fertig werden. 21 Windkraftanlagen liefern dann für rund 50.000 Haushalte Strom. Mit welcher Summe sich die ENRW am Windpark
beteiligt, hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben.
| | 23.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Sonntag versuchten zwei Unbekannte gegen 02.30 Uhr in der Hohlengrabengasse in ein Geschäft einzubrechen,
indem sie mit einem Pflasterstein gegen die Schaufensterscheibe schlugen. Die Schaufensterscheibe ging hierbei zu Bruch, die dahinter stehende Glasvitrine
wurde nur leicht beschädigt. Noch vor Beendigung der Tatausführung wurden die beiden schwarz gekleideten Täter offenbar gestört und flüchteten nach Aussagen
von zwei Zeugen in Richtung Suppengasse.
| | 23.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Pfingstsonntag kam es gegen 16.30 Uhr in der unteren Hauptstraße im Bereich der dortigen Eisdiele zum Diebstahl eines
Geldbeutels. Eine 48 Jährige hatte auf dem Weg von der Eisdiele zu ihrem nahe geparkten Pkw offenbar ihre Geldbörse verloren, bemerkte den Verlust jedoch
wenige Minuten später noch im geparkten Pkw sitzend. Hierbei fiel der 48 Jährigen ein junger Mann mit Glatze auf, welcher hinter ihrem Pkw etwas aufhob und
in seinen hinter dem Pkw der Geschädigten geparkten Pkw warf. Zeugen, welche Hinweise zu der Geldbörse bzw. zum Verhalten des jungen Mannes mit Glatze
machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 0741/477-410 mit dem Polizeirevier Rottweil in Verbindung zu setzen.
| | 25.05.2010 | Bei der diesjährigen Pfingstferienaktion des KiJu für Kinder ab 10 Jahren soll der unansehnlich gewordenen Musikpavillon verschönert werden, als Motive
dienen Häuser und Figuren aus Rottweil und das romantische Thema "Romeo und Julia". Gemalt wird vom 25. bis 28. Mai 2010 täglich von 10.30 bis 16 Uhr.
Anmelden kann man sich für die ganze Woche oder nur für einzelne Tage, ab sofort im KiJu oder unter 0741-494353.
| | 25.05.2010 | Wegen dringender Reparaturarbeiten im Fernwärmenetz der ENRW wird im Bereich der Feldbergstraße/Belchenstraße am Dienstag, 25. Mai 2010 von 8 bis ca. 18 Uhr
das gesamte Wärmenetz außer Betrieb gesetzt. Unter Umständen können die Bauarbeiten auch eine längere Zeit dauern.
| | 25.05.2010 | Verkehrschaos am Friedrichsplatz: Die einspurige Verkehrsführung in der Hochbrücktorstraße (stadteinwärts) wegen der Bauarbeiten zum Umbau der Rottweiler
Stadtmitte führte zu einem mittleren Verkehrschaos am Friedrichsplatz. Fahrzeuglenker, die vom Friedrichsplatz geradeaus in die Hochbrücktorstraße fahren
wollten und dies wegen der neuen Verkehrsführung nicht konnten, zeigten sich verwirrt und wußten nicht, wohin sie fahren sollen. Viele wendeten und manche
fuhren gar in die Einbahnstraße auf der Hochbrücktorstraße ein oder gar in die Fußgängerzone in der Oberen Hauptstraße. Mal schauen was passiert, wenn die
Hochbrücktorstraße zum ersten Mal voll gesperrt wird...
| | 25.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein vergessener Topf auf der eingeschalteten Herdplatte hat am Dienstagnachmittag in der Ruckgaberstraße zu einem
Feuerwehreinsatz geführt. Kurz nach 16.00 Uhr hatte eine Anwohnerin aus einer Wohnung Brandgeruch und Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die
Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und elf Mann Besatzung angerückt war, konnte allerdings schnell Entwarnung geben. Der Wohnungsinhaber hatte
offensichtlich vergessen, beim Verlassen seiner Wohnung den Herd auszuschalten. So war ein Topf mit Essen mittlerweile völlig eingekocht. Ein Schaden am
Gebäude war dabei nicht entstanden.
| | 26.05.2010 | Die Ausfahrt von der Sprengergasse in die Hochbrücktorstraße ist am Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Mai 2010 nicht möglich. Grund: Die ENRW verlegt eine
Ersatzversorgung für Gas und Wasser im Rahmen der Umbauarbeiten von "Rottweil Mitte". Die Vorarbeiten für die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen auf
der westlichen Seite der Hochbrücktorstraße sind bereits im vollen Gang. Die ENRW baut dazu eine oberirdische Ersatzversorgung für Gas und Wasser. Aus
diesem Grund muß in der Sprengergasse bis auf die bestehenden Leitungen hinabgegraben werden.
Der Sprengerort ist weiterhin über den Stadtgraben erreichbar. Örtlich ist die Umleitung ausgeschildert. Die Sperrung der Sprengergasse wird während des
Bauverlaufs noch weitere Male notwendig sein. Die ENRW bittet die Betroffenen, die aktuellen Hinweise in der örtlichen Presse zu beachten.
Umfassende Informationen über den neuesten Stand der Baustelle und die aktuellen Verkehrsregelungen finden sich zudem auf der städtischen Internetseite
www.rottweil.de unter "Rottweil-Mitte".
 | | Die leitende Baufirma und die ENRW besprechen sich an der Sprengergasse |
| | 26.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Eine kurze Unaufmerksamkeit kostete einen 71-jährigen Rentner am Mittwoch seine komplette Urlaubskasse. Der Mann, der sich
derzeit zum Urlaub im Schwarzwald befindet, wollte am Mittwoch im Rottweiler Hallenbad einen Badetag einlegen. Als er sich gegen 10.30 Uhr umgezogen hatte,
hängte er vermeintlich seine ganze Straßenkleidung in den dafür vorgesehenen Spind. Erst als er sich gegen 16.00 Uhr wieder ankleiden wollte, bemerkte er,
dass er offensichtlich seine Hose nicht mit eingeschlossen, sondern in der Umkleidekabine vergessen hatte. Diese Gelegenheit hatte ein noch unbekannter
Täter genutzt, um die Hose zu stehlen, in der sich auch der Geldbeutel des Mannes mit seiner gesamten Urlaubskasse von rund 500 Euro befand. Die Polizei
sucht nun Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0
entgegen.
| | 27.05.2010 | Neu ist das museumspädagogische Angebot des Stadtmuseums Rottweil, das nun in einem Flyer vorgestellt wird. Ein Team von freien Museumspädagoginnen um
Martina van Spankeren-Gandhi hat das Programm mit mehreren Workshops ausgearbeitet, die ab sofort gebucht werden können. Die Workshops dauern etwa
anderthalb Stunden und beginnen mit einem kurzen Rundgang durch das Stadtmuseum. Im Anschluss wird gewerkelt und experimentiert. Elf verschiedene Kurse
stehen zur Wahl, die das ganze Spektrum des Stadtmuseums abdecken. Ein Nachmittag im Museum kostet 30 Euro pro Gruppe (zuzüglich Materialkosten). Die
Gruppengröße sollte acht Personen nicht übersteigen.
 | | Kinder können die Pürschgerichtskarte mit Leiter und Lupe entdecken. |
| | 27.05.2010 | Zum Baustart von "Rottweil Mitte" wurde von der Stadt und der ENRW ein Info-Container am Kapellenhof aufgestellt, hier erhalten Anlieger, Einzelhändler und
interessierte Bürger Informationen zum Stand der Bauarbeiten. Immer donnerstags ab 11.30 Uhr stehen Experten der Stadt, der ENRW, der Bauleitung und der
ausführenden Firma Riegger den Besuchern für Auskünfte zur Verfügung. Im Info-Container können Interessierte Planungsunterlagen (Gestaltungspläne,
Leitungspläne) einsehen. Ein Aushang informiert außerdem über aktuelle Verkehrsregelungen und Umleitungen. Am Info-Container befindet sich zudem ein
Baustellen-Briefkasten, über den ebenfalls Fragen und Anregungen an die Bauleitung, Stadt und ENRW gerichtet werden können. Die Sprechstunde findet immer
donnerstags statt. Ausnahme: Wegen Fronleichnam ist die Sprechstunde in der kommenden Woche bereits am Mittwoch, 2. Juni, ab 11.30 Uhr.
| | 27.05.2010 | Das Dominikanermuseum bietet in den Pfingstferien zwei Kurse für Jugendliche und Kinder ab sechs Jahren an. Nach einer Führung durch eine der Abteilungen
schließt sich jeweils ein Workshop an.
Am Donnerstag, 27. Mai dreht sich von 10 Uhr bis 12 Uhr sich rund alles ums Schreiben bei den Römern. Neben hölzernen Schreibtäfelchen, die mit Wachs
bezogen waren, kannten die Römer auch Pergament und Papyrus als Schreibmaterial. Worauf sonst noch geschrieben wurde, erfahren die Kinder in diesem Kurs.
Anschließend probieren sie aus, wie die Römer mit Tinte auf Papyrus zu schreiben. Die Teilnahme kostet vier Euro.
Am Dientag, 1. Juni, geht es von 10.30 Uhr bis 12 Uhr um die Frage "Was macht der Esel im Museum?". Einen echten Zoo gibt es im Dominikanermuseum natürlich
nicht, aber wenn man genau hinschaut, lassen sich an den Skulpturen und Gemälden der Sammlung Dursch jede Menge Tiere entdecken – vom Esel bis zur Eidechse,
vom Schwein bis zum Bären. Gemeinsam schauen sich die Teilnehmer die gemalten und geschnitzten Tiere an und erfahren viel Wissenswertes über ihre Bedeutung
und Darstellung. Anschließend können die Kinder ihr Lieblingstier malen oder basteln. Mitzubringen sind Buntstifte und Wasserfarben. Der Kurs kostet zwei
Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Schreibworkshop ist bis zum 26. Mai, beim Workshop zum Thema Esel bis 30. Mai erforderlich.
Kontakt per Telefon 0741/7662 oder per E-Mail an die Adresse dominikanermuseum@rottweil.de.
 | | Im Rottweiler Dominikanermuseum finden sich viele Tierdarstellungen, wie dieser Palmesel mit Christus-Figur |
| | 28.05.2010 | Die Rottweiler Firma Schick Medical ist für den "European Business Award" 2010 nominiert. Der internationale Wirtschaftspreis wird im November in Paris
vergeben. Schick Medical hat sich auf Behandlungsmethoden bei Hauterkrankungen sowie bei Muskel- und Gelenkschmerzen spezialisiert. Eine weitere
Produktlinie widmet sich der Vorbeugung von Hautalterung. Gegenwärtig baut die Firma ein internationales Vertriebssystem auf. Neben Österreich, Finnland,
Italien und Frankreich werden auch Absatzgebiete in Übersee geplant. So soll in drei Monaten das Brasilien-Geschäft starten. Nächstes Ziel von Schick
Medical ist dann der Mittlere Osten. Hier hat die Firma bereits die erforderlichen Registrierungen abgeschlossen.
| | 28.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitag gegen 15.00 Uhr kam es an der Ampelanlage am Friedrichsplatz zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten
10 jährigen Fußgänger. Ein 14 jähriger Radfahrer mit einem 15 jährigem Sozius auf dem Sattel, fuhr an den an der roten Ampel wartenden Fahrzeugen über die
Bushaltestelle vorbei. Anschließend missachtete er das Rotlicht der Ampelanlage. Der 10 jährige überquerte die Fußgängerfurt des Friedrichsplatzes in
Richtung Fußgängerzone und wird vom Fahrrad erfasst. Der Fahrradfahrer und sein Sozius kommen zu Fall und erleiden leichte Verletzungen. Der 10 jährige wird
durch den Unfall schwer verletzt und wird zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.
| | 29.05.2010 | Aus dem Polizeibericht: Durch intensive polizeiliche Maßnahmen konnte eine für Samstagabend in Rottweil geplante Auseinandersetzung von Mitgliedern
der "Black Jackets" und der "United Tribuns" schon im Vorfeld verhindert werden. Bei den beiden Organisationen handelt es sich um rockerähnliche
Gruppierungen mit Bezug zur Türsteherszene, gegen die in Baden-Württemberg bereits wegen schwerer Straftaten ermittelt wurde und die auch mit Rockergruppen
enge Kontakte pflegen. Nach polizeilichen Erkenntnissen sollen beide Gruppierungen derzeit versuchen, in Rottweil Fuß zu fassen. Dabei sollen sie aktuell
auf der Suche nach entsprechenden Räumlichkeiten für Clubheime sein und dabei offensiv auf Gebäude- oder Grundstückseigentümer zugehen.
Ursache für die geplante Auseinandersetzung soll ein Vorfall vom Pfingstwochenende 2010 gewesen sein, bei dem mehrere Mitglieder der "Black Jackets" in
Rottweil von Angehörigen der "United Tribuns" verprügelt worden sein sollen. Deshalb wollten die "Black Jackets" für den Samstagabend landesweit einige
hundert Mitglieder mobilisieren, um sich in Rottweil an den "United Tribuns" zu rächen.
Mit dem Ziel, diese Auseinandersetzung schon im Vorfeld zu verhindern, initiierte die Polizeidirektion Rottweil landesweite polizeiliche Maßnahmen, um
bereits eine Anreise dieser Personengruppen zu verhindern. Darüber hinaus wurden mit Unterstützung der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der
Bereitschaftspolizei Lahr in Rottweil zahlreiche verdächtige Personen aus der Szene kontrolliert werden, um die geplante Auseinandersetzung zu verhindern.
In der körperlichen Auseinandersetzung vom Pfingstwochenende im Bereich des Friedrichsplatzes in Rottweil sucht die Polizei noch Zeugen. Hinweise werden an
die Kriminalpolizei Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0 erbeten.
| | 29.05.2010 | Ein Motorsegelflugzeug ist am Samstagnachmittag bei einer missglückten Außenlandung auf einen Acker direkt an der B14 bei Villingendorf verunglückt. Der
56-jährige Pilot erlag seinen schweren Verletzungen nur kurze Zeit später. Der Pilot war gegen 13 Uhr in Kirchheim unter Teck auf dem Flugplatz Hahnweide
gestartet. Kurz nach 16.20 Uhr wollte er offenbar auf dem Feld bei Villingendorf landen, das er aus östlicher Richtung anflog. Um das Feld zu erreichen,
musste der Pilot jedoch noch die quer zu dem Feld verlaufende B14 zwischen Rottweil und Villingendorf überqueren. Das Segelflugzeug prallte gegen die
Böschung der Bundesstraße. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs kam noch am Abend ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen an
die Unglücksstelle.
Die Polizei sucht noch weitere Zeugen, die zur Unfallzeit das Segelflugzeug möglicherweise im Bereich Villingendorf gesehen haben. Diese werden gebeten,
sich mit der Polizei in Rottweil (Telefon: 0741-477410) in Verbindung zu setzen.
| | 31.05.2010 | Wegen Kanalarbeiten ist die Hochbrücktorstraße in der kommenden Woche in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Betroffen ist auch die Fronleichnamsprozession,
die dieses Jahr über die Hohlengrabengasse führt. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 31. Mai 2010, und dauert voraussichtlich bis Samstag, 5. Juni 2010.
Autofahrer sollen die Umgehungsstraße B14/B27 nutzen und zielgenau ins Stadtgebiet einzufahren, ohne die historische Kernstadt durchqueren zu müssen. Die
innerstädtische Umfahrung erfolgt über die Marxstraße, Schramberger Straße und Oberndorfer Straße.
Aufgrund der Baumaßnahme in der Hochbrücktorstraße muss auch die diesjährige Prozessionsstrecke an Fronleichnam geändert werden. Die Prozession erfolgt in
diesem Jahr nicht über die Hochbrücktorstraße, sondern über die Suppengasse, Sprengergasse und Hohlengrabengasse. Die Stadtverwaltung hat die Anlieger
bereits in einem Schreiben informiert und bittet darum, keine Autos entlang der Prozessionsstrecke zu parken. Außerdem sollten behindernde Gegenstände,
Müllbehälter oder gelben Säcke von der Straße entfernt werden.
| | 01.06.2010 | Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich fort - 417 Arbeitslose weniger als im Vormonat - Tiefste Arbeitslosenquote seit Anfang 2009. Sibylle
Liechti, Chefin der Agentur für Arbeit Rottweil zur aktuellen Arbeitmarktentwicklung im Bezirk:
"So rasant es im hiesigen Bezirk im vergangenen Jahr beim Einsetzen der Wirtschaftskrise nach unten ging, so schnell vollzieht sich bei einer
wirtschaftlichen Stabilisierung der Abbau der Arbeitslosigkeit wieder. Zurückzuführen ist dies auf den im Arbeitsagenturbezirk Rottweil immer noch weit
überdurchschnittlichen Beschäftigtenanteil im produzierenden Gewerbe. Im Mai verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um weitere 417 und erreichte mit
6.905 den niedrigsten Stand seit Anfang 2009. Die Arbeitslosenquote verringerte sich weiter um zwei Zehntel Prozentpunkte und beträgt derzeit 4,6 Prozent;
landesweit sind es 4,9 Prozent.
Der Arbeitskräftebedarf der heimischen Betriebe zeigte sich mit 610 Stellenzugängen im Monatsverlauf erfreulich stabil. Dies waren etwa ebenso viele wie im
Vormonat, aber deutliche 186 bzw. 42 Prozent mehr als im Mai des letzten Jahres. Die Kurzarbeit scheint deutlich eingedämmt, es sind jedoch immer noch gut
500 Betriebe mit fast 7.000 Kurzarbeitern. Alles in Allem eine recht günstige Arbeitsmarktentwicklung“.
| | 02.06.2010 | In der Marxstraße sorgt die Vollsperrung der Hochbrücktorstraße führ zahlreiche Staus. Ab Montag, den 7. Juni 2010 soll der Verkehr wieder einseitig über
die Hochbrücktorstraße in Richtung Friedrichsplatz geführt werden. Dann wird der Abwasserkanal von der Hochbrücke aus in Richtung Sprengergasse verlegt.
Die Fußgänger können über einen Baustellengang auf der östlichen Seite der Hochbrücktorstraße entlang des Georgsbrunnens in die Innenstadt gelangen.
| | 03.06.2010 | Der FV 08 Rottweil feiert sein 18. Primtalfest ab 10 Uhr am Unteren Bohrhaus.
| | 03.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte muss sich ein 31-jähriger Mann verantworten, nachdem er in der Nacht zum
Donnerstag zunächst vor einer Tankstelle randaliert hatte und dann auf Polizeibeamte losgegangen war. Die Polizei war gegen 05.00 Uhr zu der Tankstelle
gerufen worden, weil der 31-Jährige dort einen Mülleimer zusammengetreten hatte. Grund für den Wutausbruch des Mannes waren nach angaben seiner Begleiter
Beziehungsprobleme. Im Zuge der Anzeigenaufnahme wurde der Mann zunehmend auch gegen die einschreitenden Polizeibeamten aggressiver, beleidigte sie und ging
schließlich auf sie los, so dass ihm schließlich Handschellen angelegt werden mussten. Dabei erlitten beide Beamte leichte Verletzungen. Als mögliche
Ursache für das Verhalten des Mannes könnte eine Kombination von Alkohol und Drogen in Frage kommen. Sowohl ein Alkoholtest als auch Drogenvortest verlief
positiv. Bei dem Mann wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt.
| | 05.06.2010 | Das Wäsche- und Modegeschäft von Anneliese Tausch im Gebäude Friedrichsplatz 1 führt einen Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe durch.
 | | Wäsche- und Modegeschäft schließt |
| | 05.06.2010 | Ein defekter Güterzug setzte zwischen Rottweil und Tuttlingen durch Funkenflug Böschungen an der Bahnlinie in Brand, die Feuerwehr Rottweil mit den Abteilungen
Neufra und Rottweil waren an mehreren Stellen zum Löschen im Einsatz. Ursache des Funkenflugs war eine festgefahrene Bremse an einem Waggon.
 | | Brennende Böschung - Foto: Feuerwehr Rottweil |
| | 06.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Im Zeitraum zwischen 31. Mai und 5. Juni 2010 sind bislang unbekannte Täter in ein Lagergebäude der Pfadfinder eingebrochen.
Die Täter schlugen ein Fenster ein und durchsuchten anschließend das Gebäude. Dabei entwendeten sie unter anderem zwei Kaffeemaschinen und die Steuereinheit
eines Traktorrasenmähers. Darüber hinaus beschädigten die Täter noch weitere Kaffeemaschinen und entzündeten auf dem Holzfußboden offenbar Zucker, wodurch
der Boden auf einer Fläche von vier Quadratmetern beschädigt wurde. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf rund 1000 Euro. Hinweise werden an das
Polizeirevier Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0 erbeten.
| | 07.06.2010 | Ein neuer Förderverein soll sich für den Neubau einer Mehrzweckhalle in Göllsdorf einsetzen. Der Verein soll nicht nur finanzielle Mittel beschaffen und
Eigenleistungen koordinieren, sondern auch Druck auf die Entscheidungsträger am Rottweiler Ratstisch ausüben. Die Gründungsversammlung des "Fördervereins
Turnhallenneubau" findet am 15. Juni 2010 um 20 Uhr im Mannschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses statt.
| | 08.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Mit einem schlechten Gewissen kann man die Ferien nicht genießen. Diese Erfahrung machte ein 13-jähriger Schüler in den
Pfingstferien. Er war mit einem zwei Jahre älteren Schüler über ein Fenster in das Klassenzimmern seiner Schule eingestiegen und hatte gemeinsam mit ihm die
Klassenkasse gestohlen. So recht wollte an der Beute allerdings keine Freude aufkommen, denn sein Gewissen plagte ihn dann doch sehr. So erwog er offenbar
schon in den Ferien, seine Klassenlehrerin anzurufen, um ihr reinen Wein einzuschenken. Nachdem er sich dazu in den Ferien aber nicht durchringen konnte,
nahm er am ersten Schultag seinen ganzen Mut zusammen, offenbarte sich noch vor Unterrichtsbeginn seiner Lehrerin und gab seinen Anteil der Beute zurück.
Mittlerweile hat auch der zweite Schüler reumütig seinen Teil der Beute zurückgegeben.
| | 08.06.2010 | Der Standort "Bitzwäldle" ist laut einer Vorprüfung für den geplanten Neubau der Justizvollzugsanstalt (JVA) grundsätzlich geeignet. Dies geht aus einem
Schreiben des Finanzministeriums hervor, das der Stadt seit Montag vorliegt. OB Ralf Broß informierte am Dienstagabend, 8. Juni 2010, die Fraktionen des
Gemeinderats, die Ortsvorsteher der betroffenen Ortsteile und die Bürgerinitiative gegen ein Gefängnis im "Bitzwäldle" über die Untersuchungsergebnisse bei
einem gemeinsamen Treffen im Alten Rathaus. Als nächsten Schritt plant die Stadtverwaltung eine Bürgerversammlung.
Die von der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg vorgenommene Vorprüfung des Bitzwäldles als möglichen Standort der neuen
Justizvollzugsanstalt Rottweil ist abgeschlossen. Nach einem Gutachten des Instituts für Geotechnik der Universität Stuttgart ist der Baugrund im Bitzwäldle
für die Bebauung mit einer Justizvollzugsanstalt geeignet. Hinsichtlich der im nördlichen Bereich des angedachten Baufeldes vorhandenen Keltengräber hat das
Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt, dass es eine Bebauung grundsätzlich für möglich hält. Die Wasserleitungen der Bodensee-Wasserversorgung und die
Gasleitung der Gasversorgung Süddeutschland, die beim Bitzwäldle verlaufen, wären durch die Planungen des Landes nicht betroffen.
Das Land benötigt für den Bau der JVA nun einen qualifizierten Bebauungsplan und hat die Stadt Rottweil in dem Schreiben darum gebeten, die erforderlichen
Entscheidungen zur Einleitung eines Bauleitplanverfahrens herbeizuführen. Vorgesehen ist eine Gesamtfläche von etwa 300 auf 500 Meter (rund 15 Hektar),
innerhalb derer sämtliche Gebäude, Freiflächen und Zaunanlagen der JVA Platz finden sollen.
Als nächsten Schritt schlägt die Stadtverwaltung Rottweil nun eine Bürgerversammlung in der Stadthalle vor. Über die Einberufung entscheidet der Gemeinderat
in seiner nächsten Sitzung am 23. Juni 2010. Die Stadtverwaltung wird zur Bürgerversammlung Experten der Ministerien und aus dem Justizvollzugswesen
einladen und in diesem Rahmen ausführlich über das Bauvorhaben informieren.
"Eine Entscheidung, ob die JVA am Standort Bitzwäldle gebaut wird, ist noch nicht gefallen. Stadtverwaltung und Gemeinderat wollen zunächst die
Bürgerversammlung abwarten und das Meinungsbild in der Bürgerschaft bei ihrer Entscheidung berücksichtigen", so Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß.
Danach sei die Anhörung der Ortschaftsräte geplant. Auch soll der Zeitplan so gestaltet werden, dass die Fraktionen die Möglichkeit zum Austausch mit der
Bürgerinitiative haben. Zuletzt werde der Gemeinderat in einer Gesamtabwägung aller vorgetragenen Argumente über den Standort befinden und gegebenenfalls
ein Bebauungsplanverfahren eröffnen. Die Stadt hofft, dass dies noch vor der Sommerpause möglich ist. "Sollte sich aber abzeichnen, dass der Zeitplan zu eng
wird, dann werden wir die Bürgerversammlung und die anschließenden Beratungen der Gremien erst nach den Ferien ansetzen. Wir wollen nichts übers Knie
brechen", so Broß.
| | 09.06.2010 | Bürgerinitiative (BI) gegen ein Großgefängnis in Rottweil reagiert auf die Veröffentlichung der Bodenproben und der Bebaubarkeit des Bitzwäldles mit einer
Presseerklärung:
Die von den Verantwortlichen nach Ostern, spätestens Ende April angekündigte Veröffentlichung der Ergebnisse der Bodenproben liegt nun endlich (zehn Wochen
nach Ostern!) vor. Woher die massiv verspätete Bekanntgabe rührt, bleibt ungeklärt. Für die Bürgerinitiative gegen das Großgefängnis in Rottweil kommt
dieses Ergebnis indessen nicht überraschend.
Die BI gegen das Großgefängnis in Rottweil hat die von der Stadtverwaltung Rottweil verordnete Dialog-Zwangspause konsequent genutzt, politische Kontakte
nach Stuttgart und Berlin auf- und auszubauen.
Der von OB Broß mehrfach verkündete öffentliche Meinungsbildungsprozess wurde nur von Seiten der BI vorangetrieben. Unter
www.bi-gegen-grossgefängnis-rottweil.com findet sich das Konzentrat der umfangreichen
Recherchearbeit. Die dort abgelegte Faktensammlung findet selbst in Fachkreisen Beachtung.
Mit der am 19. Mai erfolgten Vereinsgründung hat sich die BI nun weiter professionalisiert, um die intakte Natur- und Kulturlandschaft in Rottweil und im
Oberen Schlichemtal sowie insbesondere den Bitzwald/Sonthofer Wald für nachfolgende Generationen zu erhalten. Bereits am Gründungstag konnten 270 Mitglieder
gewonnen werden. Nach diesem fulminanten Start will der NaKu (Verein für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft) innerhalb der nächsten drei Monate
mitgliederstärkster Verein der Region werden.
Mit inzwischen über 8000 Unterschriften erfreut sich die BI eines ungebremsten Zulaufs. Getragen von einer Welle Landkreis-übergreifender Solidarität und
einer gut aufgestellten Organisationsstruktur ist die BI optimal auf langfristigen Widerstand eingerichtet.
Nicht zuletzt erinnert die BI im Vorfeld der Landtagswahlen die Verantwortlichen in Stuttgart an ihre eigenen politischen Programme und Gesetze: die seit
Jahren proklamierten Flächensparziele des Landes Baden-Württemberg gebieten nach §1 und §2 des Landes-Bodenschutz-und Altlastengesetzes, mit Boden sparsam,
schonend und haushälterisch umzugehen und an erster Stelle vorgenutzte Flächen zu reaktivieren.
Auch die Nachhaltigkeitsanforderungen des Landesentwicklungsplans stehen einem derartigen Raubbau an völlig intakter Natur eindeutig entgegen und sehen
stattdessen vor, auf Flächen zurückzugreifen, die dem Naturkreislauf bereits entzogen worden sind (Brach- oder Konversionsflächen wie leer stehende Kasernen
oder Industriebrachen).
Indessen ist die Stadtverwaltung Rottweil in trauter Einigkeit mit dem Rottweiler Gemeinderat im Begriff, mit weiteren Entscheidungen gegen die
Ortschaftsratsbeschlüsse Zepfenhan und Neukirch (Funk-DSL!) die ohnehin schon dauerhaft unüberbrückbaren Gräben zu ihren Teilgemeinden vorsätzlich weiter
aufzureißen.
Ab dem Tag, an dem die Rottweiler Gemeinderäte auch noch ihre Hand gegen den Beschluss des zuständigen Ortschaftsrats und gegen den Willen der 12
angrenzenden Gemeinden für das Großgefängnis heben, werden Zepfenhaner und Neukircher keine Bürger mehr von Rottweil sein.
Für die Initiative gegen das Großgefängnis
Ingeborg Gekle-Maier
Jochen Baumann
Helmut Frommer
Elmar Hauschel
| | 09.06.2010 | Die so genannte "Schramberger Task Force Gesundheitswesen" spricht sich aus rein lokalen Schramberger Interessen im Bieterwettbewerb um die Krankenhäuser im
Landkreis Rottweil für den privaten Anbieter Mediclin aus. Bleibt zu hoffen, dass sich der öffentliche Bieter durchsetzt, inzwischen merken immer mehr, dass
bestimmte Aufgaben einfach in öffentliche Hand gehören und dort Privatanbieter nichts verloren haben. Privatisierung bedeutet in aller Regel: weniger
Leistungen, höhere Preise und Lohndrückerei bei den Beschäftigten.
| | 09.06.2010 | Die Stadt Rottweil führt die zweizügige Werkrealschule ein. Alle Grundschulen werden an den bisher bestehenden Standorten erhalten. Die Hauptschule
Göllsdorf wird aufgelöst, da die rückläufigen Schülerzahlen einen Schulbetrieb in Zukunft nicht mehr gewährleisten würden. Dies beschloss der
Kulturausschuss.
Die verbleibenden zwei Hauptschulen, namentlich die Römerschule und die Johanniterschule werden schulorganisatorisch aufgelöst und zusammen mit der
Konrad-Witz-Schule (künftig: Werkrealschule KWS) zu einer zweizügigen Werkrealschule zusammengeführt. Die beiden Werkrealschulzüge werden unter Leitung der
KWS in den Schulgebäuden der KWS und Johanniterschule untergebracht. Damit ist in Rottweil kein Neubau für die Werkrealschule notwendig. Gleichzeitig werden
die vorhandenen Klassenzimmer auch so genutzt, dass alle Grundschulen bestehen bleiben können.
Die vom Gemeinderat beschlossene Werkrealschulkonzeption wird dem Staatlichen Schulamt zur Genehmigung vorgelegt. Der Gemeinderat beschließt am Mittwoch,
23. Juni 2010, abschließend über die Konzeption. Die zweizügige Werkrealschule wird nach den Sommerferien 2011 in Betrieb gehen. Mit Beginn der neuen
Werkrealschule werden auch die Hauptschulbezirke aufgelöst.
| | 09.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Mit Spannung erwarten die Fußballfans aller Nationen die Weltmeisterschaft in Südafrika und wollen die Erfolge ihrer
Mannschaft entsprechend feiern. Bedingt durch die aktuellen Bauarbeiten in der Rottweiler Innenstadt müssen sich die Fans allerdings darauf einstellen,
dass Autokorsos in der Innenstadt nicht möglich sein werden, so Stadt und Polizei in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Die Rettungswege für Feuerwehr, DRK und Polizei müssen frei bleiben, deshalb werden Autokorsos über den Friedrichsplatz und durch die Baustelle in der
Hochbrücktorstraße auf der Strecke zwischen Kreisverkehr Kriegsdamm und Kreisverkehr Landratsamt nicht möglich sein. Die Stadt Rottweil und die Polizei
ziehen hier an einem Strang und betonen: "Wir wollen nicht Spielverderber sein und freuen uns ebenso über gute und erfolgreiche Spiele". Allerdings dürfe
man die Sicherheitsaspekte nicht außer Acht lassen und müsse Lösungen finden, die alle Bedürfnisse berücksichtigen. Dazu gehören natürlich auch die
Bedürfnisse der Anwohner, die bei vergangenen Sportgroßereignissen regelmäßig die Leidtragenden übermäßiger nächtlicher Hupkonzerte waren.
| | 09.06.2010 | In Rottweil kreisen Aussagen, die besagen, dass die Arbeitsagentur Rottweil ihre Selbständigkeit verlieren soll und nur noch Außenstelle der Arbeitsagentur
von Villingen-Schwenningen sein soll.
| | 09.06.2010 | Der Kulturausschuss des Rottweiler Gemeinderats spricht sich bei vier Gegenstimmen für eine Erhöhung der Kindergartengebühren auf 87 Euro pro Monat aus.
Die letzte Erhöhung der Elternbeiträge erfolgte vor 4 Jahren.
| | 09.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Unbekannte Täter sind am Mittwochabend in eine Wohnung in der Eisenbahnstraße eingebrochen. Die Täter hebelten die
Eingangstüre auf und durchsuchten danach mit Ausnahme von Küche und Bad alle Räume. Anschließend flüchteten sie mit dem erbeuteten Bargeld. Nach den
bisherigen Ermittlungen dürfte die Tatzeit zwischen 19.00 und 22.00 Uhr liegen. Wer in diesem Zeitraum oder den Stunden davor verdächtige Personen oder
Fahrzeuge in der Eisenbahnstraße beobachtet hat, möge sich bitte unter der Telefonnummer 0741/477-0 bei der Kripo Rottweil melden.
| | 09.06.2010 | Ein neues Landesprogramm zur Förderung der musische Bildung für Kinder zwischen vier und zehn Jahren stellte Musikschulleiterin Gabriele Hammen im
Kulturausschuss vor. Die Musikschule wurde beauftragt, mit Unterstützung durch die Schulverwaltung und in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen
das Landesprogramm umzusetzen.
Bereits an Oktober diesen Jahres soll das bereits im Rahmen eines Modellversuchs der Stiftung Kinderland erprobte Programm "Singen-Bewegen-Sprechen unter
fachlicher Anleitung im Kindergarten" landesweit in zunächst 1.000 Bildungskooperationen von Musikschulen und Kindergärten eingeführt werden. Damit erhalten
rund 20.000 Kinder die Möglichkeit einer qualifizierten, vorschulischen Musikerziehung. Zielsetzung, Inhalte und pädagogisch-didaktische Konzeption sind
eng auf den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die Baden-Württembergischen Kindergärten abgestimmt.
In den Folgejahren wird das Programm schrittweise zu einem durchgängigen musikalischen Bildungsangebot für Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren in
Form von freiwilligen Bildungskooperationen ausgebaut. Gabriele Ham-men nannte dies einen großer Schritt vorwärts zur Integration von Musikschulangeboten
in Kindertageseinrichtungen und Schulen und zur gegenseitigen Ergänzung von schulischem Musikunterricht und Angeboten der Musikschulen zu einer
ganzheitlichen musikalische Bildung. Die Gründung von Kooperationsverbünden zwischen Musikschulen, Kindergärten und Grundschulen solle eine Durchgängigkeit
des Angebots vom zweiten Kindergartenjahr bis zum vierten Grundschuljahr gewährleisten.
Das Land wird diese Bildungskooperationen durch die Übernahme der vollen Personalkosten der Musikschullehrkräfte und verschiedener weiterer Kosten
weitestgehend finanzieren und damit auch die Teilhabe von Kindern aus einkommensschwachen Familien ermöglichen. Die Stadträte begrüßten das neue Projekt
einhellig. Einstimmig erfolgte die Beauftragung der Musikschule, mit Unterstützung der Schulverwaltung und in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen und
Grundschulen das Landesprogramm für eine durchgehende Musikerziehung für Kinder von 4 bis 10 Jahren in Baden-Württemberg umzusetzen.
| | 10.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Im Zeitraum zwischen Sonntag und Mittwoch sind Unbekannte in die an den Bahngleisen liegenden Schuppen in der Lehrstraße
eingebrochen. Bei dem Einbruch wurde zwar nichts entwendet, jedoch versprühten die Täter den Inhalt zweier Feuerlöscher in den Räumlichkeiten. Hinweise
werden an das Polizeirevier Rottweil unter der Telefonnummer 0741/477-0 erbeten.
| | 10.06.2010 | Bei den Bauarbeiten im Bereich des Möbelhauses Schick im Kapellenösch ist am Nachmittag die Sprinkleranlage beschädigt worden, die dann die Geschäftsräume
unter Wasser setzte. Im Erd- und Untergeschoss traten mehrere hundert Liter Wasser aus, die Feuerwehr trocknete die Räume mit Wassersaugern. Der angerichtete
Schaden hält sich aber in Grenzen, am Inventar ist kein größerer Schaden entstanden, eventuell müssen Teppiche und Parkettböden ersetzt werden.
| | 11.06.2010 | Die aus Rottweil stammende Künstlerin Menja Stevenson wird den StadtBus Rottweil zum Thema ihrer nächsten Kunstaktion machen. Mit einem eigens hergestellten
Kostüm aus dem bunten Polsterstoff der Bussitze wird sie in Rottweiler Bussen unterwegs sein.
Ein Kameramann begleitet sie während ihrer Fahrt durch die Stadt um die Reaktionen der Fahrgäste auf die wunderliche optische Wirkung des "auffällig
unauffälligen" Tarnkostüms festzuhalten. Kleidungsstücke und Videofilm werden dann später im Forum Kunst als Installation zu sehen sein. Das Projekt
"Bustour RW" ist eine Weiterführung der Arbeit "o.T. (Bunttour/Grüntour)", das Menja Stevenson 2007 in Stuttgart realisiert hat. Die damals entstandene
Installation und die zugehörige Videoarbeit befinden sich in der Sammlung des Stuttgarter Kunstmuseums.
Die Kunstaktion im Rottweiler StadtBus findet am Samstag, 12. Juni 2010 in den regulären Linienbussen statt. Es darf gestaunt werden, jedoch würden sich
Kameramann und Künstlerin freuen, nicht allzu direkt angesprochen zu werden. Das Video "Bustour RW" wird vom 3. Juli bis zum 29. August 2010 in den
Räumlichkeiten von Forum Kunst am Friedrichsplatz ausgestellt.
 | | Das Foto zeigt das "auffällig unauffällige Tarnkostüm" der aus Rottweil stammenden Künstlerin Menja Stevenson, das den Sitzbezügen der Busse nachempfunden ist. |
| | 12.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Samstag, kurz vor 18.00 Uhr, erhielt das Polizeirevier Rottweil über Notruf Kenntnis von einem versuchten Raubüberfall
auf eine Tankstelle in Rottweil in der Oberndorfer Straße. Die Angestellte der Tankstelle wurde mit einer vorgehaltenen Schusswaffe von zwei wohl
jugendhaften und maskierten Tätern bedroht. Da sie sofort um Hilfe schrie, ließen die beiden Täter von einer weiteren Tatausführung ab und ergriffen die
Flucht in Richtung Rottweils Norden. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, in welche auch Kräfte aus den Nachbarpolizeirevieren eingebunden waren.
Die Fahndungsmaßnahmen wurden gegen 19.30 h erfolglos eingestellt. Die Kriminalpolizei Rottweil übernahm die Ermittlungen vor Ort und bittet um
Zeugenhinweise.
| | 12.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 23.30 Uhr, kam es in Rottweil in der Oberndorfer Straße zu einem versuchten
Raubüberfall. Das Opfer, eine 49-jährige männliche Person aus Rottweil, war zu Fuß unterwegs, als sie plötzlich von mindestens drei Unbekannten Personen zu
Boden gerissen und geschlagen wurde. Die Täter versuchten dabei, an die Geldbörse des Opfers zu gelangen. Durch Gegenwehr des Opfers und Beistand von
Passanten ließen die Täter in der Folge von ihrem Ansinnen ab und ergriffen zu Fuß die Flucht. Sie konnten unerkannt in der Nacht entkommen. Eine sofort
eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ebenfalls negativ. Die drei Tatverdächtigen werden als junge, sportliche Personen beschrieben. Die Kriminalpolizei
Rottweil ermittelt und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.
| | 12.06.2010 | Das sinfonische Blasorchester Windphonics präsentiert sein neues Programm. In diesem Jahr werden die Windphonics erstmals in der neuen Rotteiler Stadthalle
auftreten. In dem Konzert am Samstag, dem 12. Juni 2010 um 20.00 Uhr, präsentiert das Projektorchester ein Programm, das sich im Wesentlichen aus
Originalkompositionen wie Alfred Reeds "Golden Jubilee", der "Fanfare for the common man" von Aaron Copland oder Joseph Willcox Jenkins "American
Ouverture" zusammensetzt. Hinzu treten mit dem "Ungarischen Marsch" von Hector Berlioz, dem "Festlichen Marsch" von Antonin Dvorak oder auch dem
Jazz-Klassiker "The Chicken" Werke, die in der Bearbeitung für den Klangkörper des großen sinfonischen Blasorchester eine ganz eigene Kraft und Wirkung
entfalten. Eine Besonderheit bildet das Tongemälde "Cloudbourst" von Eric Whitacre - eigentlich ein Chorstück, dem sich die jungen Bläser aber mit großer
klanglicher Flexibilität zu nähern wissen. Ebenfalls im Genre Jazz schließlich ist das Medley "Blood, Sweat & Tears at their best" beheimatet, mit dem die
Windphonics auch in diesem Jahr wieder gekonnt den Bogen zwischen Anspruch und Unterhaltung zu spannen wissen.
Eintrittskarten sind erhältlich ab Montag bei der Musikschule der Stadt Rottweil (Tel. 0741/9410-661) ab Montag, 7.Juni 2010, bei Rützel, Hochmaiengasse,
sowie an der Abendkasse.
Seit 2006 treffen sich alljährlich um Pfingsten rund 60 musikbegeisterte Jugendliche und junge Leute aus der ganzen Region, darunter viele Landes- und
Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert", sowie zahlreiche Studenten und Absolventen der staatlichen Musikhochschulen Baden-Württembergs, um
unter der Leitung des jungen Dirigenten Robert Kopf in intensiven und hochkonzentrierten Proben anspruchsvolle Programme zu erarbeiten und aufzuführen.
Nicht nur beim hiesigen Publikum genießen die Windphonics große Anerkennung, auch im Ausland werden sie begeistert gefeiert. Im vergangenen Jahr reiste das
Ensemble im Rahmen eines kulturellen Jugendaustauschs nach China, wo es als Botschafter für Rottweil und den ganzen Landkreis einige umjubelte Konzerte gab.
 | | Windphonics präsentieren neues Programm |
| | 13.06.2010 | Rund 1000 Fußballfans sehen im Kraftwerk beim "Public Viewing" den 4:0 Sieg Deutschlands gegen Australien in Durban bei der WM 2010 in Südafrika.
| | 14.06.2010 | Bei den Bauarbeiten zum Umbau der Rottweiler Stadtmitte geht es auf der westlichen Seite der Hochbrücktorstraße mit der Verlegung der Abwasserkanäle weiter,
so dass die Sprengergasse erneut ab Montag gesperrt werden muss. Die Einfahrt von der Sprengergasse in die Hochbrücktorstraße ist dann vorübergehend
nicht mehr möglich. Autofahrer können aber weiterhin den Sprengerort über den Stadtgraben verlassen. Die Umleitung im Quartier wird ausgeschildert. Während
der Sperrung werden in dem Bereich Abwasserkanäle verlegt und Abwasserschächte gesetzt. Falls es beim geplanten Bauablauf zu keinen Verzögerungen kommt,
kann die Ausfahrt in die Hochbrücktorstraße voraussichtlich wieder ab Freitag, den 18. Juni 2010 genutzt werden.
Im Laufe der kommenden Woche werden dann ebenfalls auf der westlichen Seite vom Gebäude Hochbrücktorstraße 4 in Richtung Sprengergasse die Kanalarbeiten
vorangetrieben. Die Maßnahme erfolgt in mehreren Arbeitsschritten, so dass es im Gehwegbereich für die Erstellung der Hausanschlüsse punktuell zu
Behinderungen kommt.
Auf der östlichen Seite der Hochbrücktorstraße wird in den folgenden zwei Wochen die Ersatzversorgung für Gas und Wasser hergestellt. Damit durch die
oberirdisch verlegten Leitungen keine Stolperfallen entstehen, werden die Leitungen vor Hauseingängen und im Straßenbereich abgesenkt.
| | 15.06.2010 | Die Renovierung der Ottilienkapelle beim Hofgut Hardthaus schreitet voran, das Dach wurde erneuert und das schmiedeeiserne Kreuz renoviert. Über eine
Dachrinne wird das Regenwasser in eine Sickergrube abgeleitet. Die Kapelle war in einem sehr schlechten Zustand, Wasser drang vom Dach und von unten ins
Mauerwerk ein. Die Kapelle steht auf einem feuchten Keller. Durch die erfolgte Außensanierung ist der Bestand der Kapelle nun gesichert. Im nächsten Jahr
soll eine Innenrenovierung folgen, wie die genau abläuft, ist noch offen, sie hängt von weiteren Untersuchungen des Zustands der Kapelle und von der
Finanzierung ab. Architekt Thomas Klink erklärt, dass der Putz erneuert werden muss, der neue Putz soll dabei ein so genannter Sanierputz werden. Der
Sanierputz enthält kleine Hohlräume, in denen auskristallisierendes Salz aufgenommen werden kann.
| | 16.06.2010 | Schwere Regenfälle haben in Rottweils Partnerstadt Hyères und Umgebung für heftige Überschwemmungen gesorgt. Der Flughafen von Toulon-Hyères musste zeitweise
gesperrt werden. Nach den ungewöhnlich starken Regenfällen in Südfrankreich verwandelten sich Straßen in reißende Flüssse, Menschen mussten ihre Fahrzeuge
verlassen und in Hauseingänge flüchten.
| | 16.06.2010 | Weil die Ansiedlung eines Großmöbelhauses in VS-Villingen ungeachtet von Erweiterungsplänen des Rottweier Wohn-Schicks vor sich gehen soll,hat sich die
Stadtverwaltung eingeschaltet. Eine Studie von der GMA in Ludwigsburg geht davon aus, dass mehr als die Hälfte der geplanten Umsätze des neuen Hauses in
Villingen aus der Region Rottweil/Tuttlingen kommen sollen. Die Studie verschweigt aber, dass das Möbelhaus Wohn-Schick in Rottweil seine Verkaufsfläche
gerade auf 28.200 Quadratmeter erweitert und damit größer sein wird als das neue Möbelhaus in Villingen.
Die Stellungnahme der Stadt Rottweil im Zuge des Raumordnungsverfahrens, die der Bauausschuss des Gemeinderats einstimmig beschlossen hat, erklärt die
Studie der GMA als fehlerhaft und ihre Ergebnisse als einer Korrektur bedürftig.
| | 17.06.2010 | Die Kanalarbeiten auf der Hauptkreuzung in der Rottweiler Innenstadt sind vorerst beendet. Seit Donnerstagnachmittag rollt der Verkehr daher ohne
Ampelregelung. Autofahrer sollten die geänderten Vorfahrtsregelungen beachten. Wieder freigegeben wird bis Samstag außerdem die Zufahrt von der
Sprengergasse in die Hochbrücktorstraße.
Die Baustellenampel am Hauptstraßenkreuz kann bis auf weiteres abgebaut werden. Bauarbeiter brachten am Donnerstag Markierungen am Hauptstraßenkreuz auf,
die die neue Verkehrsführung unterstützen. Gleichzeitig wurde die Zahl der Ersatzparkplätze durch provisorische Markierungen erhöht: In der Unteren
Hauptstraße und in der Königsstraße stehen pünktlich zum Baustellenverkauf des Gewerbe- und Handelsvereins 14 weitere Parkplätze zur Verfügung, die den
Wegfall von Parkraum während der Bauarbeiten in der Hochbrücktorstraße ausgleichen sollen. Weitere 30 Zusatz-Parkplätze gibt es beim Gefängnis. Hier sind
derzeit übrigens auch tagsüber noch viele Plätze frei.
Vorfahrt haben auf dem Hauptstraßenkreuz ab sofort die Autofahrer, die von der Hochbrücktorstraße kommen. Wer aus der Unteren Hauptstraße auf den
Friedrichsplatz will, muss warten. Ebenso haben Linksabbieger vom Friedrichsplatz in die Untere Hauptstraße die Vorfahrt der Autofahrer von der
Hochbrücktorstraße zu beachten. Weiterhin bestehen bleibt die Einbahnregelung in der Hochbrücktorstraße, die voraussichtlich bis zu den Sommerferien
stadteinwärts einseitig befahrbar bleibt.
Grund für die Änderungen ist, dass die Arbeiten am Abwasserkanal im Kreuzungsbereich abgeschlossen sind. Derzeit arbeiten sich die Bautrupps auf der
westlichen Seite der Hochbrücktorstraße von der Kreuzung und der Hochbrücke gleichzeitig vor und sanieren die Abwasserkanäle. Auf der anderen Seite wird
gerade die Ersatzversorgung der Gasleitungen angebracht, ehe auch dort der Abwasserkanal saniert wird.
Bis auf einem kleineren Abschnitt vor dem "Rosenkavalier" sind weitere Arbeiten im Hauptstraßenkreuz erst wieder in den Sommerferien geplant. Dann werden
hier wie in den anderen Baustellenabschnitten noch die Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert. In diesem Zeitraum ist mit einer Vollsperrung der
Hochbrücktorstraße und einer Ampelregelung in der Unteren Hauptstraße / Friedrichsplatz zu rechnen.
 | | Bauarbeiter markieren eine Haltelinie am Hauptstraßenkreuz |
| | 18.06.2010 | Der Gewerbe- und Handelsverein Rottweil (GHV) veranstaltet auch in diesem Jahr die lange Einkaufsnacht. Eingebettet ist diese in einen
Baustellensonderverkauf von Donnerstag, 17. bis Samstag, 19. Juni 2010.
| | 18.06.2010 | Am 18. und 19. Juni 2010 findet wieder die Ausbildungsmesse "starter" statt. Über 60 Aussteller vom Industrie- und Handwerksbetrieb bis hin zur Hochschule
sowie viele öffentliche Einrichtungen präsentieren ihre Ausbildungsangebote.
Neben den zahlreichen Ständen in der Stadthalle und der benachbarten Stallhalle gibt es das Messe-Forum mit einer eigenen Vortragsreihe zu unterschiedlichen
Schwerpunkt-Themen hören. Die Agentur für Arbeit berät hier Schüler, die vor dem Schulabschluss stehen und hat Antworten auf die Frage "Wie finde ich meinen
Beruf?" Der Schwarzwälder Bote gibt Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung vom Anschreiben bis zum Bewerbungsgespräch mit Hilfe des Schlüssel-Schloss-Prinzips.
Wie man sich in einem sogenannten Assessment-Center erfolgreich schlägt, verrät die AOK. Die Angell-Akademie für Tourismus und Eventmarketing aus Freiburg
stellt ihre Bachelor-Studiengänge vor. Wer sich für eine Ausbildung bei der Polizei interessiert, sollte den Vortrag von Polizeihauptkommissar Reiner
Herrmann nicht verpassen. Auch die Deutsche Telekom informiert in einem Vortrag über ihre Ausbildungsangebote. Aber auch für Zuhörer, die bereits
erfolgreich ins Berufsleben gestartet sind, lohnt sich ein Besuch im Messe-Forum: Direktor Berthold Villing stellt die Business School Alb-Schwarzwald aus
Rottweil mit ihrem Fortbildungsprogramm für Führungskräfte vor.
Zahlreiche Aussteller bieten auf der "starter"-Messe Praktikums- und Ausbildungsplätze an. Im persönlichen Gespräch mit Vertretern von Firmen,
Handwerksbetrieben, Behörden und Hochschulen haben Messebesucher gute Chancen, erste wertvolle Kontakte zu knüpfen. An vielen Ständen besteht auch die
Möglichkeit, sich direkt mit Azubis über ihre Erfahrungen während der Ausbildung zu unterhalten. Wer noch vor den Sommerferien einen Ausbildungs- oder
Praktikumsplatz sucht, ist bei der "Last-Minute-Börse" richtig: Hier hängen viele interessante Firmenangebote aus. Und: Jeder Besucher der "starter" kann
auch selbst inserieren – völlig kostenlos.
Ganz neu auf der "starter" 2010 wird ein Marktplatz zwischen der Stadthalle und der benachbarten Stallhalle mit Tischen und Bänken sein. Hier lädt der Truck
der Handwerkskammer Konstanz zur Entdeckungsreise in die Berufswelt ein. Passend zur Fußballweltmeisterschaft wird es hier ein Torwand-Schießen geben. Die
"starter" verlost unter den Teilnehmern 120 "Tipp-Kick"- Spiele und viele weitere attraktive Preise.
 | | Logo der "starter"-Messe |
| | 18.06.2010 | Erst die Feuerwehr Rottweil konnte im Kreiskrankenhaus Rottweil helfen, nachdem alle anderen Versuche über Goldschmied usw. gescheitert waren. Ein
angeschwollener Finger drohte durch einen zu engen Titanring abzusterben. Die Feuerwehr durchtrennte den Ring und erlöste den Patienten.
 | | Hilfe durch die Feuerwehr im "Mikrobereich", Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 18.06.2010 | Die Maximilian-Kolbe-Schule feiert mit der Aufführung der Oper "Der Freischütz" ihr 40-jähriges Bestehen. Im Jahr 1970 gründete sich ein Elternverein, weil
man ein Verbot konfessioneller Schulen nicht hinnehmen wollte. Die Schule begann ihren Unterricht im inzwischen abgerissenen St. Michael, 1974 wurde der
Neubau in Hausen bezogen.
| | 18.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Rottweil in den frühen Abendstunden des
18.06.2010, gegen 20.45 Uhr, gerufen. In der Hegaustraße in Rottweil wollte ein 48-jähriger aus einer Stadtteilgemeinde seine Ex-Ehefrau besuchen. Auf Grund
seines Alkoholisierungsgrades hatte er jedoch den Eingangsbereich der Reihenhäuser verwechselt und so an einem Glaseinsatz der falschen Haustüre einen nicht
unerheblichen Sachschaden verursacht. Er wurde in die richtige Obhut übergeben und nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
| | 19.06.2010 | Nach gut einem Jahr Bauzeit wird die modernisierte und erweiterte Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe auf der Saline öffentlich eingeweiht.
Bei einem Tag der offenen Tür sind alle Interessierten zu einem Besuch eingeladen. Von 14 bis 16 Uhr wird in der Werkstatt gearbeitet, man kann sich
anschauen, wie eine Werkstatt für behinderte Menschen funktioniert. Ab 16 Uhr wird dann gemeinsam gefeiert. Es spielt die Kapelle Grausig der Stadtkapelle
Rottweil. Vesper und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Eine Tombola, bei der jedes Los gewinnt, sorgt dafür, dass niemand mit
leeren Händen nach Hause geht.
| | 19.06.2010 | Stadtrat Dieter E. Albrecht hat sich gegen Kritiker durchgesetzt: Seine Offene Bühne Rottweiler Musikpavillon startet mit dem "Ersten Lach- und Spiel-Treff"
am Samstag, 19. Juni 2010. Der Spieltreff gastiert am Samstag, 19. Juni, 14 – 16 Uhr, und Montag, 21. Juni, 18 – 20 Uhr im Musikpavillon.
Kritiker, darunter der FFR und PRoFI-Stadtrat Bernhard Pahlmann, werfen Albrecht die Vereinnahmung eines städtischen Gebäudes für seine Zwecke als
Unternehmer vor. Sibylle Schumacher (CDU) fragte in einer Anfrage in der jüngsten Kulturausschusssitzung, ob denn die Stadt den Musikpavillon
verkauft habe, denn der werde jetzt doch von einem Privatmann und Unternehmer vermarktet, als wäre er sein Eigentum. Kulturamtsleiterin Simone Maiwald
stellte in ihrer Antwort klar, dass sie und mit ihr die Stadtverwaltung hinter der "grundsätzlich schönen Idee" Albrechts stehen. Für Verwirrung sorgte,
dass Albrecht mit seiner Idee an die Öffentlichkeit ging, ohne vertragliche Vereinbarungen im Vorfeld mit der Stadt getroffen zu haben.
| | 19.06.2010 | Seit März 2010 gibt es "Schadas Massagen" in der Hohlengrabegeasse 14, fünf Frauen aus Thailand, Japan und Indonesien, ausgebildet im Wat Pho-Kloster, einer
Schule für traditionelle medizinische Thaimassage, betreiben seit sechs Jahren ein Studio in Grosselfingen und nun auch in Rottweil.
| | 19.06.2010 | Die Waldorfschule sucht ein Grundstück für einen Schulneubau, die Schule im Gebäude Königstraße 39 platzt bald aus allen Nähten. Die ehemalige Spulerei
im Gewerbepark Neckartal war zuerst als Standort für die Waldorfschule angedacht, eine Machbarkeitsstudie von Architektenseite ergab dass das Gebäude groß
genug ist und nach und nach ausgebaut werden könnte.Zudem liegen dahinter genügend Freiflächen für Pausenhof, Parkplätze und Gärten. Das Team Gewerbepark
Neckartal, ein Zusammenschluss der Anwohner und Gewerbetreibenden, würde die Einrichtung einer Freien Waldorfschule begrüßen.
Doch die Rhodia-Gruppe als Eigentümerin des Geländes, steht den Schulplänen skeptisch gegenüber, das Gewerbegebiet müsste umgewidmet werden und bekäme ein
völlig neues Gesicht. Auch die Stadt Rottweil beurteilt den Standort Neckartal als problematisch, aufgrund des Bebauungsplanes sei die Realisierung einer
Schule nicht möglich. Die Waldorfschulinitiative nannte als mögliche Standorte für den Schulneubau Flächen hinter dem Moker-Gelände, Grundstücke hinter dem
Freibad oder der Jugendverkehrsschule oder hinter dem Leibniz-Gymnasium.
| | 20.06.2010 | Mit einem Konzert in der Werkhalle der Kunststiftung Erich Hauser startet am Sonntag, 20. Juni 2010, 11 Uhr, das Internationale Klassik-Festival
"Sommersprossen" in Rottweil. Zum Auftakt der Saison 2010, mit der das Festival seine 43. Auflage erlebt, serviert der Instrumentalist und Komponist Daniel
Schnyder ein musikalisches "Mozart-Frühstück".
| | 20.06.2010 | Seit fast 40 Jahren betreibt Erwin Birk zusammen mit Hermann Bantle den Flugplatz in Zepfenhan. 20000 Flüge pro Jahr werden hier oben abgewickelt.
Bereits 1969 begann Birk mit dem Geländekauf, 1971 war der Flugplatz in Zepfenhan fertig. 38 bis 40 Privatflugzeuge stehen in Zepfenhan in den fünf großen
Hangars.
| | 20.06.2010 | Im Rahmen der Reihe "Sonntagsführungen" lädt das Dominikanermuseum am 20. Juni 2010 in die Sammlung Dursch ein. "Aus den Augen des Betrachters" nennt Doris
Wilbs ihre Veranstaltung, in der sie speziell auf Fragen der Besucher eingehen wird: Was bedeuten die Attribute in den Händen der Heiligen, was erzählen die
Tafelbilder oder welche Symbolik haben die Farben?
| | 21.06.2010 | Eine positive Bilanz ziehen die Stadt Rottweil und das Messeteam "make!" nach der Ausbildungsmesse "starter" am 18. und 19. Juni 2010. Die Resonanz
entsprach trotz WM-Spiel und schlechtem Wetter wieder den Vorjahren: Insgesamt strömten rund 3000 Besucher in die Stadthalle und die benachbarte
Stallhalle.
| | 21.06.2010 | Die neuen kulinarischen Stadtführungen werden so gut angenommen, dass alle Termine der im Frühjahr gestarteten Reihe in Kürze ausverkauft waren. Daher
bietet die Tourist-Information im Herbst vier Zusatztermine an. Karl Lambrecht, ausgewiesener Kenner Rottweils, führt die Besucher mit viel Humor durch die
mittelalterlichen Gassen der ehemaligen freien Reichsstadt. Bei der "Führung mit Genuss" wird der Teilnehmer mit einem Vier-Gänge-Menü an verschiedenen
Orten verwöhnt (Weinstube Grimm und Ringhotel Johanniterbad). Nach dem "Spaziergang mit Einkehr" durch die Rottweiler Oberstadt geht es zum anschließenden
Vesper in das Gasthaus zum Goldenen Apfel. Da die beiden kulinarischen Führungen seit einigen Wochen bereits für das ganze Jahr ausverkauft sind, haben sich
die Veranstalter dazu entschlossen, Zusatztermine anzubieten.
Diese finden wie folgt statt: "Führung mit Genuss" am 1. und 8. Oktober 2010 sowie "Spaziergang mit Einkehr" am 23. September und 21. Oktober 2010. Karten
für diese Veranstaltungen sind ab sofort in der Tourist-Information erhältlich, Telefon 0741/494-280.
 | | Karl Lambrecht lädt wieder zur "Führung mit Genuss" und zum "Spaziergang mit Einkehr" durch Rottweils historische Innenstadt |
| | 21.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Anlässlich einer Verkehrskontrolle am Montagvormittag hat die Polizei auf der B 14 vier junge Autofahrer aus dem Verkehr
gezogen. An der Kontrollstelle, die auf Höhe des Parkplatzes Bettlinsbad eingerichtet war, fiel bereits kurz vor 08.30 Uhr ein junger Fahrer auf, dessen
Pupillenreaktion den Schluss auf eine Drogenbeeinflussung nahe legte. Nachdem ein Drogenvortest positiv verlief, musste er eine Blutentnahme über sich
ergehen lassen. Im Laufe der nächsten Stunden ereilte zwei weitere 22 und 25 Jahre alten Autofahrer das gleiche Schicksal. Auch bei ihnen stellten die
Beamten Anzeichen für einen möglichen Drogenkonsum fest, so dass bei ihnen ebenfalls eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Die führerscheinrechtlichen
Maßnahmen richten sich nach dem Ergebnis der Blutuntersuchungen.
Darüber hinaus wurde noch ein 19-jähriger Autofahrer kontrolliert, der eine leicht nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von etwas
über 0,3 Promille. Das war für ihn als unter 21-jähriger Fahranfänger zu viel, weil für ihn noch die 0-Promille-Regelung gilt. Er muss jetzt 250 Euro
bezahlen und erhält zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei. Darüber hinaus muss er an einem Aufbauseminar teilnehmen und erhält eine Verlängerung der
Probezeit um zwei Jahre.
| | 22.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Dienstagnachmittag ist in Rottweil ein erheblich alkoholisierter 17-jähriger Jugendlicher von der Polizei vorläufig
festgenommen worden. Er soll mehrere Fahrzeuge beschädigt haben und auch für die Beschädigung eines Blumentrogs als Täter in Betracht kommen. Ein Zeuge
hatte den jungen Mann gegen 14.30 Uhr beobachtet, als dieser auf der Schillerstraße in Rottweil gegen einen geparkten Pkw trat. Daraufhin sprach er den
Jugendlichen an, worauf dieser flüchtete. Der Zeuge wandte sich daraufhin an das Polizeirevier in Rottweil. Bei der Fahndung nach dem Tatverdächtigen konnte
eine Streifenwagenbesatzung den Jugendlichen wenig später im Bereich der Kreissparkasse ausmachen. Beim Erkennen der Polizei ergriff die Person sofort die
Flucht. Allerdings war diese nicht von Erfolg gekrönt, denn einer der Beamten war schneller zu Fuß und konnte den Flüchtigen nach einem kurzen Sprint
einholen und vorläufig festnehmen. Der Zeuge erkannte im Festgenommen die Person, welche er bei der Sachbeschädigung auf der Schillerstraße beobachten
konnte.
Der 17-jährige Jugendliche stand erheblich unter Alkoholeinwirkung. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von mehr als
2 Promille. Weitere Feststellungen der Polizei ergaben, dass im Bereich der Schillerstraße, des Verbindungswegs zwischen der Schillerstraße und der
Lorenz-Bock-Straße und auf der Altstätter Straße insgesamt sieben Fahrzeuge mutwillig beschädigt worden waren. Zudem wurde die Beschädigung eines
Blumentrogs eines Anwesens der Mittelstadtstraße gemeldet. Der 17-Jährige steht im Verdacht, die Sachbeschädigungen begangen zu haben. Es ist nicht
auszuschließen, dass er noch weitere, der Polizei noch unbekannte Schäden verursacht hat. Sie bittet daher weitere Geschädigte und Zeugen, die das Treiben
des mit einem weißen Kapuzenpulli bekleideten 17-jährigen am Dienstagnachmittag beobachtet haben, sich beim Polizeirevier in Rottweil unter der Rufnummer
0741/4770 zu melden.
| | 23.06.2010 | Die Bürgerinitiative gegen ein Großgefängnis in Rottweil veranstaltete ab 16.45 Uhr einen Schweigemarsch vom Schwarzen Tor zum Rathaus. Anlass war die
Sitzung des Gemeinderats, in der Ort und Termin der Bürgerversammlung zum Gefängnisneubau festgelegt werden soll. Am Schweigemarsch nahmen rund 450
Personen teil. Davon unbeeindruckt hat sich der Rottweiler Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Bürgerversammlung am Montag, 5. Juli 2010,
ab 19 Uhr in der Rottweiler Stadthalle stattfinden soll.
Zur Bürgerversammlung wird die Stadt Rottweil Vertreter des möglichen Bauherrn, des Finanzministeriums Baden-Württemberg, und des Betreibers, des
Justizministeriums Baden-Württemberg, einladen. Die Vertreter der Ministerien und weitere Personen, etwa aus dem Justizvollzugswesen, werden als Experten
bei der Bürgerversammlung Auskunft geben und Fragen der Bürger beantworten.
Nach der Bürgerversammlung sind Anhörungen der Ortschaftsräte in den Ortsteilen Neukirch und Zepfenhan geplant. Zusätzlich wird die Stadtverwaltung in den
nächsten Tagen mit den Ortsvorstehern von Neukirch und Zepfenhan eine gemeinsame Informationsveranstaltung zum geplanten Bau und Betrieb der neuen
Justizvollzugsanstalt in Zepfenhan erörtern.
Einen Grundsatzbeschluss, ob die Stadt Rottweil das Gelände durch eine Änderung des Flächennutzungsplans und durch die Aufstellung eines Bebauungsplans für
den geplanten Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt in Rottweil zur Verfügung stellt, fällt der Gemeinderat voraussichtlich in seiner Sitzung am Mittwoch,
21. Juli 2010. Grundlage der Entscheidung sollen auch die Ergebnisse der Bürgerversammlung und der Anhörungen in den Ortschaften sein.
| | 23.06.2010 | Die Metzgerei Meier in der Dammstraße 15 wurde umgebaut und um eine "Imbiss-Lounge" erweitert. Im kommenden Jahr 2011 feiert die Metzgerei ihr 20-jähriges
Bestehen. Insgesamt 21 Mitarbeiter hat die Metzgerei, im Jahr 2004 übernahm sie die Schulverpflegung am Leibniz-Gymnasium, heute führt sie die Mensa im
Himmelreichwäldle und den Berufsschulkiosk. Ein weiteres Standbein der Metzgerei ist der Partyservice, auch mit der Zubereitung von Mittagessen für Firmen.
Nun wird ein Mittagstisch auch in der neuen Imbiss-Lounge angeboten.
| | 23.06.2010 | Der neue Stadtschreiber, der im September für drei Monate in Rottweil leben wird, heißt Andreas Martin Widmann. Das hat Kulturamtsleiterin Simone Maiwald
bekannt gegeben.
| | 23.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana fand zur Siegesfeier ein Autokorso im Bereich der Innenstadt
statt. Laut Polizeischätzungen nahmen ca. 300 Fahrzeuge an dem Korso teil. Die Teilnehmer des Autokorsos verhielten sich angemessen, so dass ein
Einschreiten der Polizei kaum von Nöten war. Der Autokorso löste sich nach gut 1,5 Stunden wieder auf.
| | 24.06.2010 | Der Kindergarten Himmelreich feiert am 24. und 26. Juni 2010 seinen 80. Geburtstag und lädt dazu alle ehemaligen und jetzigen Kindergartenkinder und -eltern
ein. Am Donnerstag, 24. Juni findet von 20 bis 22 Uhr ein Jubiläumsabend statt, am Samstag, 26 Juni ist von 13.30 bis 16.30 Uhr Tag der offenen Tür. Von
13.30 bis 14 Uhr wird der frisch renovierte Kindergarten und das Fest mit einem kleinen Spiel und Singen der Kinder eröffnet.
| | 24.06.2010 | Das Vinzenz von Paul Hospital erhält vom Land Baden-Württemberg Fördermitteln in Höhe von zwei Millionen Euro. Gefördert wird die Schaffung eines Zentrums
für Altersmedizin, nämlich das künftige Altenzentrum am Nägelesgraben.
| | 24.06.2010 | Wegen dringender Arbeiten an der Außenwand des Kapuziners am sogenannten "Lehre-Eck" muss die Waldtorstraße einseitig gesperrt werden. Die Sperrung dauert
voraussichtlich zwei Wochen. In dieser Zeit regelt eine Baustellenampel den Verkehr.
Die Arbeiten sind erforderlich, weil am Kapuziner derzeit die Trockenlegung der Grundmauern erfolgt und die Drainage um das Gebäude herum verlegt wird. Da
der Kapuziner an der Waldtorstraße fast mit der Hauswand auf der Straße steht, ist es unumgänglich, dass für die Arbeiten auch der Straßenraum mitgenutzt
wird. Daher ist eine einseitige Sperrung der Straße nicht zu vermeiden. Die Stadt Rottweil ist bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten und
die Bauarbeiten so schnell wie möglich auszuführen. Spätestens in zwei Wochen sollen die Arbeiten am Kapuziner abgeschlossen sein.
Der Bauablauf am Kapuziner hätte die Sanierung bereits in den Pfingstferien zugelassen. In dieser Zeit erfolgte aber bereits eine Vollsperrung der
Hochbrücktorstraße. Daher hat sich die Stadt dazu entschieden, abzuwarten, bis die Vollsperrung wieder aufgehoben ist und der Verkehr zumindest in der
Hochbrücktorstraße ohne Ampelregelung erfolgen kann. Letzteres ist seit vergangener Woche der Fall.
Auch die ENRW nutzt die Teilsperrung, um gleichzeitig Stromkabel für den Kapuziner zu verlegen. Die Arbeiten im Auftrag der Stadt Rottweil erfolgen im
Bereich des Gehwegs zwischen Kapuziner und dem Zebra-Streifen auf der stadtauswärts betrachtet linken Fahrbahnseite. Zunächst waren die Anschlussarbeiten in
der verkehrsschwachen Zeit während den Sommerferien geplant.
Am 9. Juli 2010 sollen die Arbeiten am Kapuziner abgeschlossen sein.
| | 24.06.2010 | Oberbürgermeister Ralf Broß hat eine Gruppe der "Lebenshilfe" im Alten Rathaus empfangen. Die Betreuerinnen hatten das Thema "Rottweil" mit der Gruppe im
Morgenkreis besprochen und zum Abschluss der thematischen Einheit eine Stadtführung organisiert.
Es war der ausdrückliche Wunsch der Betreuten, den Oberbürgermeister im Rathaus besuchen zu dürfen. Da das Amtszimmer von OB Broß für Menschen mit
Gehbehinderungen nicht erreichbar ist, begrüßte der OB die Besucher an der Infothek im Alten Rathaus. Die Gruppe wurde von der Leiterin des Förder- und
Betreuungsbereichs der Lebenshilfe, Ulrike Grimm, von Marlies Kwasnitza und Carmen Richter-Zehnder begleitet. Die Stadtführung übernahm ehrenamtlich Margot
Groß.
 | | Eine betreute Gruppe der Rottweiler Lebenshilfe hat sich im Alten Rathaus umgeschaut und wurde von OB Ralf Broß empfangen. |
| | 25.06.2010 | Das Fundamt der Stadt Rottweil versteigert am Freitag, 25. Juni 2010, wieder Fundsachen, die nicht abgeholt wurden. Start der Versteigerung ist um 12.45 Uhr
im Vorhof der Zehntscheuer am Sonnenbuckel. Neben gut erhaltenen Damen- und Herrenfahrrädern stehen auch Uhren, Schmuck, Handys und andere Gegenstände zur
Versteigerung an. Die Fundstücke lagern seit mindestens sechs Monaten beim städtischen Fundbüro und wurden von ihren ehemaligen Besitzern nicht wieder
abgeholt. Fundsachen kann man übrigens an der Infothek im Alten Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten abgeben: Montag bis Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr,
Donnerstag 8.30 bis 18.30 Uhr und Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr.
| | 25.06.2010 | Altlasten in der Arbeitsagentur: Mehrfach hatten Mitarbeiter der Agentur über Gesundheitsprobleme geklagt. Als vor gut zehn Jahren das ehemalige Peter-
Uhren-Gebäude umgebaut wurde, wurde auch saniert: Giftige Chlorkohlenwasserstoffe aus den früheren Entfettungsbädern des Uhrenherstellers waren über die
Jahre in den Beton eingedrungen, fanden sich in der Luft, sickerten aber auch durch den Beton ins Grundwasser. Messungen des Fraunhoferinstituts sollen nun
prüfen, ob es im Gebäude trotz der damaligen Sanierung noch gefährliche Schadstoffkonzentrationen gibt.
| | 25.06.2010 | Voraussichtlich bis Mitte nächster Woche sollen die Kanalarbeiten auf der westlichen Seite der Hochbrücktorstraße abgeschlossen werden. Mit Hochdruck
arbeiten derzeit zwei Baukolonnen aufeinander zu, damit der ehrgeizige Zeitplan eingehalten werden kann. Anschließend steht dann die Verlegung der Gas- und
Wasserleitungen auf der westlichen Seite der Hochbrücktorstraße von der Hauptstraße in Richtung Hochbrücke an. Die Fußgänger werden entsprechend des
Baufortschritts mit Hilfe der Baustellenkorridore im Gehwegsbereich geleitet. Auf der östlichen Seite der Hochbrücktorstraße wird gegen Ende der nächsten
Woche mit den Kanalarbeiten und der Instandsetzung der Abwasser-Hausanschlüsse begonnen. Die Baukolonne arbeitet hier vom Marktbrunnen aus in Richtung
Hochbrücke.
| | 25.06.2010 | Der Landkreis Rottweil hat zusammen mit dem Schwarzwald-Baar-Kreis, dem Landkreis Tuttlingen sowie dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg eine
gemeinsame Direktvermarkterbroschüre herausgebracht. Über 100 Anbieter stellen Ihre heimischen Produkte von A(pfel) bis Z(iegenkäse) vor und laden zum
Einkaufen und Genießen ein. Die Broschüre ist erhältlich beim Landratsamt (Telefonzentrale), bei den Rathäusern sowie den Direktvermarktern.
| | 26.06.2010 | Das 13. Hegnebergfest findet ab 14 Uhr auf dem Gelände des Kindergartens und des Jugendtreffs statt. Wie jedes Jahr möchte der Aktionskreis Hegneberg
Anwohnern wie Gästen die Gelegenheit bieten, um zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.
"Hoch hinaus" ist das Motto des diesjährigen Fests: Wer sich traut, kann am gemeinsamen Stand der Freiwilligen Feuerwehr und der Bergwacht Rottweil
versuchen, einen Turm aus Getränkekisten zu bauen und darauf nach oben zu klettern. Besonderer Hingucker bei diesem Hegnebergfest ist sicherlich die
Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr, mit der die Bergwacht die Teilnehmer beim Kistensteigen absichert. Eine kleinere Besetzung der Band "Latebloomers"
sorgt für gute Stimmung. Kinder können bei den Eselfreunden Rottweil auf Eseln reiten. Außerdem können Kinder Karussell fahren, basteln, spielen und sich
das Puppentheater von Regula Schultz anschauen.
Der Kinder- und Jugendverein RoKi stellt eine Spielstraße zur Verfügung und bietet ein Kinderschminken an. Auch ein großes Trampolin wird aufgebaut sein.
Die Kindergartenkinder und Jugendlichen vom Hegneberg führen einstudierte Tänze auf. Mehr Musik gibt es von Garik Arutunjan sowie von zwei Jugendlichen vom
Hegneberg, Erich Gosmann und Victoria Bai. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Dem Arbeitskreis Hegneberg gehören an: der Kindergarten Hegneberg, das städtische Kinder- und Jugendreferat, das Evangelische Jugendwerk, das Lokale
Familiennetz Rottweil und die Schulsozialarbeit der Stadt Rottweil.
 | | 13. Hegnebergfest |
| | 26.06.2010 | Die Anglerfreunde Neufra feiern ihr 40-jähriges Bestehen am Oberen Weiher in Neufra. Der Weiher wurde im Jahr 1972 durch einen "Ortsfremden" angelegt, der schon
zwei Jahre zuvor das Bahnwärterhaus am Posten 2 erworben hat. 1989 erwarben die Anglerfreunde den Weiher und befreiten ihn von Schlamm und Schlick. 1996 wurde
im Weiher ein spektakulärer Fang gemacht: Deutschlands längster und schwerster Flusswels, der zuvor den Fischbestand verringerte, wurde gefangen und als
Kopftrophäe präpariert.
| | 27.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Polizei sucht nach Rockerauseinandersetzung weitere Zeugen. Nach einer Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern des
Gremium MC und der Red Devils am Sonntagnachmittag hüllen sich die Beteiligten beider Seiten wie üblich gegenüber der Polizei in Schweigen. Der Konflikt,
bei dem zumindest einer der Beteiligten verletzt worden sein soll, hatte einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
Zeugen hatten gegen 16.40 Uhr beobachtet, wie mehrere Mitglieder des Gremium MC in der Hausener Straße an der Wohnung eines Mitglieds der Red Devils
vorfuhren, an der sich kurz vor Halbzeitpause des deutschen Achtelfinalspiels gegen England mehrere Mitglieder der Red Devils vor dem Haus aufhielten. Dort
soll es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein, nach deren Abschluss die Gremium-Mitglieder die Örtlichkeit wieder mit ihren Fahrzeugen
verließen. Bei der Auseinandersetzung sollen auch Baseballschläger zum Einsatz gekommen sein.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnten mehrere Personen vorläufig festgenommen. In einem Fahrzeug stellte die
Polizei Baseballschläger und Tränengas sicher. Die Hintergründe der Aktion sind derzeit noch unklar. Keiner der Beteiligten wollte bislang gegenüber der
Polizei Angaben über den Auslöser oder den Ablauf des Vorfalls machen.
Unklar ist ebenfalls noch, ob es Zusammenhänge mit den Vorfällen in Rottenburg vom vergangenen Wochenende gibt. Auch dies ist momentan Gegenstand der
polizeilichen Ermittlungen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet.
Zum Vorfall vom Sonntagnachmittag sucht die Polizei noch weitere Zeugen. Wichtig sind dabei nicht nur Wahrnehmungen zur unmittelbaren Tatzeit, sondern
Beobachtungen, die schon in den Stunden zuvor gemacht wurden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0741/477-0 zu melden. Hinweise können auch
unter dem anonymen Telefon unter der Telefonnummer 0741/46796 mitgeteilt werden.
| | 27.06.2010 | 2010 wäre Erich Hauser 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt der Kunst Raum Rottweil im Dominikanermuseum ab Sonntag, 27. Juni 2010 , die
Ausstellung "Erich Hauser & Künstlerfreunde". Kuratoren der Ausstellung sind Jürgen Knubben (Forum Kunst), Bernhard Rüth (Landkreis Rottweil) und Simone
Maiwald (Kulturamt Stadt Rottweil). Die Ausstellung wird um 11 Uhr vom stellvertretenden Oberbürgermeister Adelbert Hugger und Manfred Autenrieth von der
Kunststiftung Erich Hauser eröffnet.
| | 27.06.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Sonntagabend kam es in der Gemeinde Dietingen zu einem Stromausfall. Grund dafür war ein Ballonfahrer, der mit seinem
Heißluftballon gegen eine Stromleitung geraten war. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, dass gegen 20 Uhr der 47-jährige Ballonfahrer zusammen
mit vier Mitfahrern auf Gemarkung Irslingen aufgestiegen war, um eine etwa einstündige Fahrt Richtung Neckartal zu unternehmen. Kurz vor 20.30 Uhr, so ein
Zeuge gegenüber der Polizei, sei das Luftfahrzeug im Bereich des Hofguts Hohenstein gegen eine Stromleitung gefahren und wenige Minuten später teilte der
Zeuge mit, dass ganz Dietingen ohne Strom sei. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte der Ballonfahrer seinen Heißluftballon unter Mithilfe anderer Personen
bereits geborgen.
Während er angab, dass sein Ballon von einer Windböe gegen die Stromleitung getrieben worden sei, lauteten die Schilderungen von Zeugen anders. Demnach
habe der Ballonfahrer eine größere Strecke knapp über den Erdboden schwebend zurückgelegt, wobei sich der Ballon in den Stromleitungen verfing. Alle
Insassen des Korbes blieben unverletzt. Genaue Angaben zu eventuellen Schäden liegen der Polizei noch nicht vor. Der Stromausfall in Dietingen konnte nach
rund einer halben Stunde wieder behoben werden. Gegen den 47-jährigen Ballonfahrer wird wegen des Verdachts der Unterschreitung der Mindestflughöhe ermittelt.
| | 27.06.2010 | Trotz Baustelle und Autokorso-Verbots fanden nach dem WM-Sieg Deutschlands im Viertelfinale gegen England (4:1) Autos mit jubelnden Fußballfans ihren Weg in
die Hochbrücktorstraße. Die Polizei hielt sich zurück und ließ die Fans mit Augenmaß gewähren.
| | 27.06.2010 | Bei einem Treffen der Bürgerinitiative (BI) gegen ein Großgefängnis mit Mitgliedern des Forums für Rottweil (FFR) im Nebenzimmer des Sonthofs fordert
FFR-Sprecher Klaus Ossmer, dass das Freigängerheim der neuen JVA auf jeden Fall in der Stadt Rottweil seinen Standort haben soll, Max Burger schlug dafür
das Spital vor. Die Verwendung dieses Herzstücks der Innenstadt sei ein klares Bekenntnis dafür, welche Bedeutung Rottweil dem Bau der JVA beimesse. "Wir
müssen jetzt nach vorne schauen und für Rottweil das Sinnvollste aus der JVA machen, wenn sie denn kommen sollte", so sein Fazit.
| | 27.06.2010 | Auf einer CDU-Regionalkonferenz in Albstadt-Tailfingen, bei der auch Vertreter der Bürgerinitiative gegen ein Großgefängnis in Rottweil anwesend waren,
erklärte der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Stefan Mappus, zur Auswahl des Gefängnisstandorts Bitzwäldle: "Ich kann nur zusagen, dass wir der
Geschichte noch mal nachgehen und sehen, ob das Ganze geschickter geht. In Rottweil ist der Konsens mit den betroffenen Anwohnern nicht optimal gelungen".
Eine schallende Ohrfeige für die Verantwortlichen in der Rottweiler Verwaltung!
| | 28.06.2010 | Tragödie in Feckenhausen: In Feckenhausen brannte am frühen Morgen das Feuerwehrgerätehaus und Tennisheim, der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt. Nach
ersten Schätzungen liegt der Schaden bei mehreren hundertausend Euro.
Aus dem Polizeibericht: Das von der örtlichen Feuerwehr und dem Tennisclub Rottweil-Feckenhausen genutzte Gebäude an der Schwabenstraße in
Feckenhausen wurde in der Nacht zum Montag ein Raub der Flammen. Noch am späten Sonntagnachmittag hatten Fußballfans dort beim Public-Viewing den Sieg der
deutschen Mannschaft bejubelt. Kurz nach 03.30 Uhr hatten Anwohner den Brand gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der komplette Dachstuhl des
Gebäudes in Flammen. Während es den Feuerwehrkräften gelang, das im Gebäude befindliche Einsatzfahrzeug noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, wurden
Teile der Ausrüstung der örtlichen Feuerwehr durch den Brand beschädigt oder zerstört. Auch die am vergangenen Samstag neu auf das Hausdach installierte
Photovoltaikanlage ging in Flammen auf. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Bürgerhaus zu verhindern.
Der beim Brand entstandene Schaden wurde nach ersten Schätzungen mit mehreren Hunderttausend Euro beziffert. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Von
der Staatsanwaltschaft Rottweil wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen, der die Brandstelle in den nächsten Tagen untersuchen wird.
Erst einen Tag vor dem Brand wurde am Samstag eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes in Betrieb genommen. Tennisclub und Feuerwehr hatten das
Gebäude über Jahre hinweg mit viel Eigenleistung saniert. Die Feuerwehrleute aus Feckenhausen konnten noch ihr Fahrzeug aus dem brennenden Gebäude retten und
verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Bürgerhaus bevor acht Minuten nach der Alarmierung Verstärkung aus Rottweil eintraf. Um 3.59 Uhr
war das Feuer unter Kontrolle. Ob das Gebäude saniert werden kann, oder ein Totalschaden vorliegt, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.
 | | Das abgebrannte Feuerwehrhaus in Feckenhausen |
| | 30.06.2010 | Gemäß dem aktuellen Nutzungskonzept für die Rottweiler Stadthalle steht sie immer am Mittwoch den städtischen Sportvereinen zur Verfügung. Das wollen einige
Rottweiler Gemeinderäte von der CDU und FWV nun ändern: Um den jährlichen Abmangel aus dem Betrieb von 160.000 bis 170.000 Euro für die Halle zu vermindern, sollen künftig die Sportvereine aus der Halle
raus, um andere Veranstaltungen abhalten zu können, bei denen die Stadt Rottweil etwas einnimmt.
Günter Posselt, CDU: "Sport und Veranstaltungen schließen sich gegenseitig aus. Tanz- und Gymnastik müssen raus aus der Halle, um mehr
Veranstaltungen unter der Woche zu ermöglichen".
Christoph Bechtold, CDU: "Ist es noch zeitgemäß, einen Tag in der Woche mit Vereinen zu blockieren?".
Walter Stegmann, FWV: "Der Sportbetrieb war für die Stadthalle ursprünglich nicht vorgesehen. Wir müssen die Sportgruppen verlegen, um die Halle
rentabler betreiben zu können.". Stegmann plädierte sogar dafür, die Halle gleich in private Hände zu geben, sie von Investoren vermarkten zu lassen.
Dem widersprach Heide Friederichs, FFR/PRofi: "Die Stadthalle sollte in städtischer Hand bleiben, private Betreiber werden nur gewinnorientiert arbeiten,
der Stadt reicht auch eine schwarze Null".
Winfried Wössner, SPD ist weiterhin dafür, dass die Stadthalle auch von Sportvereinen genutzt werden kann: "Einen Tag in der Woche sollte uns das
sportliche Ehrenamt wert sein".
Der Kultur-, Sozial- und Verwaltungsausschuss des Gemeinderats beschloss, die Halle nach dem jetzigen Nutzungskonzept weiter zu betreiben, mit weiterer
Nutzung auch durch die Sportvereine. Eine neue Konzeption für die Halle (mit eventueller privater Vermarktung) soll erst in einem kommenden
Stadtmarketingkonzept erarbeitet werden.
| | 30.06.2010 | Der Rottweiler Stadtrat Antonio De Luca ist mit dem "Cavaliere dell’Ordine della Stella della Solidarietà italiana" der Republik Italien ausgezeichnet
worden. Der italienische Konsul Igor Di Bernardini verlieh die Auszeichnung, die dem deutschen Bundesverdienstkreuz entspricht im Sitzungssaal des Alten
Rathauses in Rottweil.
Viele Jahre hat de Luca als Sozialbetreuer beim Arbeitnehmer-Betreuungsverband für die Italienische Gewerkschaft in Rottweil gearbeitet. Im Jahr 1999 wurde
er als einziger EU-Bürger in den Rottweiler Gemeinderat gewählt. Beim Antritt seines Amtes hat de Luca sich als besondere Aufgabe vorgenommen, sich den
Problemen der ausländischen Mitbürger anzunehmen, deren Integration in der Gesellschaft zu fördern und die Wohnungs- und Arbeitssituation zu verbessern.
Seit vielen Jahren ist er zudem im Ausschuss der Italiener im Ausland im gesamten Konsularbezirk Freiburg. Seiner ersten Wahl in den Gemeinderat folgten
erneute Wiederwahlen in den Jahren 2004 und im vergangenen Jahr 2009.
 | | Stadtrat Antonio De Luca erhält den "Cavaliere dell’Ordine della Stella della Solidarietà italiana" der Republik Italien (von links): OB Ralf Broß, Antonio De Luca, Konsul Igor Di Bernardini und Bürgermeister Werner Guhl |
| | 01.07.2010 | Die Praxis Krankengymnastik PhysioMed - Christian Heine - zieht von der Hausener Straße 13 in die Heerstraße 44 (2. Stock) um.
| | 01.07.2010 | Gerhard Mager, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Rottweil zur aktuellen Arbeitsmarktentwicklung im Bezirk:
"Aus Sicht der Arbeitsagentur hat sich der Arbeitsmarkt im Bezirk der Arbeitsagentur Rottweil in den vergangenen Monaten sehr günstig entwickelt. So konnte
die Arbeitslosenzahl von rund 8.200 zu Beginn des Jahres auf nun noch 6.538 im Juni verringert werden. Nicht zuletzt aufgrund des deutlich gestiegenen
Arbeitskräftebedarfs konnten erfolgreiche Vermittlungen getätigt werden. Die Arbeitslosenquote verringerte sich weiter und beträgt nach 4,6 Prozent im Mai
jetzt 4,4 Prozent. Landesweit ist die Arbeitslosenquote ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen, ist aber mit 4,7 Prozent höher als in unserer
Region.
Der Arbeitskräftebedarf hat sich nach dem offensichtlichen Überstehen der Wirtschaftskrise ganz positiv entwickelt. Mit 784 neuen Arbeitskräfteanforderungen
im Berichtsmonat waren es deutlich mehr als in den vergangenen 24 Monaten."
| | 01.07.2010 | Die AWO Sozialstation zieht von der Ruhe-Christi-Straße 42 in die Königstraße 53 c um.
| | 01.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Der Brand, der in der Nacht zum Montag das gemeinsam von der örtlichen Feuerwehr und dem Tennisclub Rottweil-Feckenhausen
genutzte Gebäude in der Schwabenstraße zerstört hat, ist durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Davon geht der Brandsachverständige aus, der im
Auftrag der Staatsanwaltschaft Rottweil am Donnerstag den Brandort untersucht hat. Seinen Untersuchungen zufolge ist der Brand in einem der Stadt gehörenden
Raum ausgebrochen, wo sich einige Fußballfans am Sonntagnachmittag gemeinsam das Achtelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft angeschaut hatten. Die
Brandausbruchsstelle lag dabei im Bereich des dort aufgestellten Beamers.
| | 01.07.2010 | Im Gebäude Waldtorstraße 10 eröffnet die Heilpraktikerin Margarete Terhaar ihre Naturheilpraxis Rottweil.
| | 02.07.2010 | Wegen des Betriebsausflugs der Stadtverwaltung sind viele städtische Dienststellen geschlossen. Betroffen hiervon sind die beiden Rathäuser einschließlich
Bürgerbüro, die Stadtbücherei, der Eigenbetrieb Stadtbau und die Volkshochschule sowie die Ortschaftsverwaltungen. Der städtische Betriebshof, die
Tourist-Information, das Kinder- und Jugendreferat, das Stadtarchiv und die Museen haben zu den üblichen Dienstzeiten geöffnet.
| | 02.07.2010 | Mehr Beteiligung der Bürger an den Entscheidungen des Gemeindrats, hat Stadtrat Max Burger (FFR plus PRoFI) eingefordert. Er will eine intensive
Auseinandersetzung mit den Bürgern bei den jetzt beginnenden öffentlichen Diskussionen über den Haushaltsplan der Stadt.
| | 03.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Ein Familienstreit war der Auslöser eines Verkehrsunfalles am Samstagabend in Göllsdorf. Ein 26-jähriger Autofahrer aus
Zimmern hatte mit seiner Frau Streit. In seiner Wut setzte er sich ins Auto und fuhr den Dissenhornweg in Richtung Schroffenstraße hinab. In einer starken
Linkskurve fuhr er infolge seiner starken alkoholischen Beeinflussung geradeaus, fuhr eine Böschung hinab und prallte unten auf der Schroffenstraße gegen
ein geparktes Auto. Der Fahrer wurde leicht verletzt. An beiden Autos entstand ein Schaden von ca. 6.000 Euro. Beim Fahrer, der weit über zwei Promille
hatte, wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten.
| | 03.07.2010 | Zum jährlichen TREFFPUNKT MUSIKSCHULE lädt die Musikschule der Stadt Rottweil am Samstag, 3. Juli 2010 ein. Von 10 bis 13 Uhr bieten die Fachlehrer in allen
Unterrichtsräumen der Musikschule, Hochmaiengasse 16, umfassende Informationen und Beratung für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern.
| | 03.07.2010 | In einer eigentlich vertraulichen E-Mail an die Verwaltungsspitze der Stadt und an seine Gemeinderatskollegen, die der NRWZ zugespielt wurde, beschwert
sich der Rottweiler Einzelhändler und Gemeinderat Jörg Stauss über die Kultur-Fachbereichsleiterin Simone Maiwald. Außerdem mahnt er Benimmregeln für die
Stadtverwaltung an. Sein Ziel: Die Verwaltung muss bürgerfreundlicher werden und Unternehmer angemessen behandeln.
als in der Eventumsetzung
| | 05.07.2010 | Die Stadt Rottweil lädt die Bürgerinnen und Bürger zu einer Bürgerversammlung in die Stadthalle ein. Thema ist der geplante Bau und Betrieb einer neuen
Justizvollzugsanstalt in Rottweil. Beginn der Bürgerversammlung ist um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr).
Aufgrund des zu erwartenden großen Besucherandrangs hat der Gemeinderat beschlossen, die Bürgerversammlung in der Stadthalle abzuhalten. Zur
Bürgerversammlung hat die Stadt Rottweil Vertreter des möglichen Bauherrn, des Finanzministeriums Baden-Württemberg, und des Betreibers, des
Justizministeriums Baden-Württemberg, eingeladen. Vom Finanzministerium wird Ministerialdirigent Thomas Knödler, Abteilungsleiter Vermögen und Hochbau,
teilnehmen. Das Justizministerium ist mit Ministerialdirigent Ulrich Futter, Abteilungsleiter Strafvollzug, vertreten. Hans-Peter Wurdak, Leiter der
Justizvollzugsanstalt Offenburg, wird den Bürgerinnen und Bürgern von den Erfahrungen mit dem Betrieb der Anlage berichten, die im vergangenen Jahr
eingeweiht wurde. Seitens der Stadt nehmen Oberbürgermeister Ralf Broß, Bürgermeister Werner Guhl und Thomas Burzan, Fachbereichsleiter Bauen und
Stadtentwicklung, auf dem Podium Platz.
Die Bürgerinitiative kann in einem eigenen Vortrag ihre Argumente gegen den Bau des Gefängnisses erläutern. Auch die Ortsvorsteher von Neukirch und
Zepfenhan, Walter Keller und Eugen Mager, werden Statements abgeben. Anschließend besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen an die
Vertreter der Ministerien, aus dem Justizwesen und der Stadt Rottweil zu stellen und Anregungen zu geben.
Zur Bürgerversammlung bietet die Stadt Rottweil einen kostenlosen Bustransfer von Zepfenhan und Neukirch zur Stadthalle an. Je zwei Busse werden die
Einwohnerinnen und Einwohner der Ortsteile Zepfenhan und Neukirch, die nicht selbst zur Bürgerversammlung fahren möchten oder können, zur Stadthalle bringen
und nach der Veranstaltung wieder zurückfahren. Abfahrt in Neukirch ist um 18 Uhr an der Haltestelle Schömberger Straße, die Abfahrt in Zepfenhan um 18 Uhr
an der Haltestelle Rathaus. Die Ankunft an der Stadthalle Rottweil wird gegen 18.20 Uhr sein.
700 bis 800 Personen haben an der fast fünfstündigen Bürgerversammlung teilgenommen, in der Mehrzahl Gegner des Baus einer JVA in Rottweil.
Der Bürgerinitiative gegen den geplanten Gefängnisbau wurde über eine Stunde Zeit eingeräumt, ebenfalls auf der Bühne und mit Hilfe einer
Bildschirm-Präsentation, ihre Argumente vorzutragen. Landschaftsschutz, das Größenverhältnis der Ortschaften zur geplanten JVA und Sicherheitsaspekte waren
die Hauptgesichtspunkte. Auch die Ortsvorsteher von Neukirch und Zepfenhan, Walter Keller und Eugen Mager, gaben Statements ab. Anschließend beantworteten
die Vertreter des Landes und der Stadt Rottweil Fragen der Versammlungsteilnehmer. Auch Nachfrage von OB Ralf Broß erklärte das Land, dass das bei der JVA
geplante Freigängerheim nicht zwingend auf Zepfenhaner Gemarkung gebaut werden müsste. Die Versammlung dauerte bis 24 Uhr.
Der Verlauf der Bürgerversammlung wird protokolliert und dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt. "Die Bürgerversammlung ist ein wichtiges Element im
demokratischen Willensbildungsprozess. Sie dient der Transparenz des Verfahrens und dem Austausch von Argumenten", so OB Ralf nach der Bürgerversammlung.
Als nächsten Schritt kündigte Broß die Anhörung der Ortschaftsräte von Neukirch und Zepfenhan an. Bei der Entscheidung des Gemeinderats, voraussichtlich
nach der Sommerpause, fließen sowohl das Protokoll der Bürgerversammlung als auch die Ergebnisse der Anhörungen im Rahmen einer Gesamtabwägung mit ein.
In einem Leserbrief an die NRWZ beurteilt die Bürgerinitiative die Versammlung folgendermaßen:
Wie nicht anders zu erwarten, konnten Oberbürgermeister Ralf Broß und das von ihm berufene Expertengremium die brennenden Fragen der Bürgerinnen und Bürger
nur unzureichend beantworten.
Was als objektive Bürgerinformation geplant war, geriet zur Farce. Alleine schon durch die von OB Broß ausgewählten Fachleute, die ausschließlich für
Finanzierung und Bau bzw. den Betrieb von Gefängnissen verantwortlich sind.
Zurecht wurde moniert, dass die Beiträge des Expertengremiums den Charakter einer Werbeveranstaltung für ein Großgefängnis hatten. Zu "Risiken und
Nebenwirkungen", die ein Großgefängnis für die Kleinstadt Rottweil mit sich bringen würde, war von den Experten keine fundierte Auskunft zu erhalten.
Erst der Beitrag der Bürgerinitiative sowie die Stellungnahmen der Ortsvorsteher der Teilorte Neukirch und Zepfenhan beleuchteten das unprofessionelle und
wenig einfühlsame Vorgehen von OB Broß, Gemeinderat und Stadtverwaltung in Sachen Großgefängnis. Anhand von Zitaten von Mitgliedern aller
Gemeinderatsfraktionen zum Standort Esch erläuterten Ortschaftsrat und Bürgerinitiative, dass es zu einem völligen Glaubwürdigkeitsverlust führen würde,
wenn diese Gemeinderäte nun plötzlich unter Missachtung ihrer bisherigen Argumentation für den Standort Bitzwald votierten.
Bezeichnend, dass es Aufgabe der Gäste war, die Bürger über die Themen Naturschutz und Flächenverbrauch aufzuklären. Der Versuch von OB Broß, diese ihm
unbequemen Aspekte bewusst auszuklammern – auch durch die einseitige Zusammensetzung des von ihm berufenen Expertengremiums – ist gescheitert. Faktenreich
informierte die BI über die Flächensparziele des Landes Baden-Württemberg und über die Gesetze, die gebieten, mit Boden sparsam, schonend und haushälterisch
umzugehen und an erster Stelle vorgenutzte Flächen zu reaktivieren. Beleuchtet wurden auch die Nachhaltigkeitsanforderungen des Landesentwicklungsplans, die
dem von der Stadtverwaltung propagierten Raubbau an intakter Natur entgegenstehen und stattdessen vorsehen, auf Flächen zurückzugreifen, die dem
Naturkreislauf bereits entzogen worden sind - Brach- oder Konversionsflächen wie leer stehende Kasernen oder Industriebrachen.
Auf die Fragen eines Bürgers aus der Rottweiler Kernstadt, der als Dipl.-Geograph und Bodenkundler ein ausgewiesener Experte ist und sich kritisch mit den
Problemen der beabsichtigten Flächenversiegelung befasste, wusste das von OB Broß einberufene "Expertengremium" keine qualifizierte Antwort. Auch das
Panik-Argument "Gefährdung des Justizstandorts Rottweil" hielt einer fundierten Überprüfung nicht stand.
Schon jetzt ist die Chronologie zum Standort Bitzwald eine katastrophale Verkettung gebrochener Versprechen, grober Missachtung des mehrheitlichen Willens
der Hauptbetroffenen, von Verstößen gegen gutnachbarschaftliche Sitten gegenüber den benachbarten Gemeinden des Zollernalbkreises, eines zur Worthülse
degradierten "Meinungsbildungsprozesses", längstmöglichen Informations-Vorenthalts (u.a. zum Standort des Freigängerheims) und eines dauerhaft zerstörten
Vertrauens in die politische Kultur des Zusammenlebens zwischen Rottweiler Kernstadt und den Teilorten Neukirch und Zepfenhan.
Bürgerinitiative gegen das Großgefängnis in Rottweil
 | | Rund 700 bis 800 Menschen nahmen an der Bürgerversammlung teil. |
| | 05.07.2010 | Unmittelbar vor dem Gebäude Marxstraße 16/1 fängt gegen 6.50 Uhr ein Gelenkbus Feuer und brennt völlig aus. Der 57-jährige Fahrer des Südbadenbusses war in der
Marxstraße stadtauswärts unterwegs, als Fahrgäste eine Rauchentwicklung im hinteren Teil des Busses bemerkten. Der Busfahrer hielt darauf an und ließ sofort
alle Fahrgäste, etwa 25 Schüler, aussteigen. Als der Bus lichterloh brannte, drohte das Feuer vom Bus auf das Gebäude überzugreifen, die Feuerwehr konnte
in letzter Minute Schlimmeres verhindern. Die Menschen im angrenzenden Wohn- und Geschäftshaus waren laut Feuerwehr in großer Gefahr, da die Wohnungen nur
kurze Zeit später vermutlich in Flammen gestanden hätten. Die Rauchsäule, die vom brennenden Bus ausging, war viele Kilometer weit zu sehen. Der
angerichtete Schaden liegt weit über 100.000 Euro. Die Marxstraße musste bis gegen 16.00 voll gesperrt werden.
Aus dem Polizeibericht: Einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und DRK löste am Montagmorgen der Brand eines Linienbusses in der Marxstraße aus.
Der 57-jährige Fahrer des Gelenkbusses war gegen 06.50 Uhr in der Marxstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs, als Fahrgäste eine Rauchentwicklung
im hinteren Teil des Busses bemerkten. Der Busfahrer hielt darauf an und ließ sofort alle Fahrgäste (etwa 25 Schüler) aussteigen. Kurz darauf brannte der
Bus bereits lichterloh. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden auch ein Wohnhaus und ein geparkter Opel Corsa in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr
konnte allerdings durch ihren schnellen Einsatz ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser verhindern.
Insgesamt beläuft sich der Schaden auf rund 130.000 Euro. Nach den bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen zu Schaden. Vorsorglich wurden mehrere
Passanten und Schüler auf Symptome von Rauchgasvergiftungen hin untersucht. Die Untersuchungen verliefen allerdings ohne Befund. Als Brandursache wird ein
technischer Defekt vermutet. An der Brandstelle war die Feuerwehr mit acht Fahrzeugen und 33 Mann Besatzung im Einsatz. Das DRK hatte sechs Fahrzeuge und
18 Mann Besatzung im Einsatz. Durch die notwendigen Umleitungsmaßnahmen kam es im Berufsverkehr zu Behinderungen.
 | | Brennender Bus in der Marxstraße, Bild: Feuerwehr Rottweil |
| | 05.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am vergangenen Wochenende besprühten bislang unbekannte Täter das Gebäude des Ladengeschäfts "Fressnapf" in der Römerstraße
in Rottweil mit Graffiti. Die Farbschmierereien wurden an der Außenfassade der Ostseite des Gebäudes begangen. Die Höhe des Schadens ist der Polizei derzeit
noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0741/4770 zumelden.
| | 07.07.2010 | Die Altstädter Turnhalle soll für 115.000 Euro umgebaut werden, sie soll bessere Toiletten und ein neues, großzügiges Foyer bekommen. Die Narrenzunft, die
TGA und weitere Vereine werden zur Gesamtsumme 30.000 Euro beisteuern. Die Stadt wollte ursprünglich nur 85.000 Euro in die Turnhalle investieren, aber die
Altstädter Vereine waren damit nicht zufrieden und investieren nun selbst erhebliche Mittel, um ihre Vorstellungen für den Umbau der Halle zu erreichen.
Ursprünglich war eine Sanierung der Toilettenanlagen, der Dusch- und Umkleideräume und die Errichtung einer zusätzlichen behindertengerechten Toilette in
der bestehenden Halle vorgesehen. Dafür hatte die Stadt 85.000 Euro im Haushalt eingestellt. In Gesprächen mit den Nutzern wurde festgestellt, dass diese
insbesondere zusätzliche Toiletten und eine Aufwertung der Eingangssituation wünschen, auf neue Duschen dagegen notfalls verzichten könnten. Durch eine
Eigenbeteiligung der Vereine um weitere 30.000 Euro wurde es so möglich, ein neues Foyer zu planen, das als Anbau vor die Halle gesetzt werden kann. Der
geplante Anbau gibt die Möglichkeit, die WC-Anlagen zentral im Eingang zu konzentrieren und hierbei noch darüber hinaus die Foyer- und Eingangssituation
funktional deutlich zu verbessern.
Unter Berücksichtigung der Haushaltslage hat die Abteilung Hochbau nochmals die technische Gebäudeausrüstung überprüft und hierbei in Absprache mit den
Vereinen festgestellt, dass die vorhandenen Duschen mittelfristig funktionsfähig und noch nutzbar sind, sodass in den nächsten Jahren hier keine Sanierungs-
und Umbaumaßnahmen erforderlich sind.
 | | Erhält ein neues Foyer: Die Turnhalle in Rottweil-Altstadt |
| | 07.07.2010 | In dieser Woche sind 24 Schülerinnen und Schüler aus Südchina als Gastschüler am Leibniz-Gymnasium. Danach werden sie noch Paris und Brüssel besuchen.
Stadtrat Adelbert Hugger hat in Vertretung von Oberbürgermeister Broß die Gäste aus China und auch die Schülerinnen und Schüler der Gastfamilien im Alten
Rathaus empfangen.
Hugger begrüßte insbesondere die sechs Lehrkräfte aus China sowie den Dolmetscher, der die Grußworte von Stadtrat Hugger in die chinesische Sprache
übersetzte. Schulleiter Wolfgang Mack sowie die deutschen Lehrerinnen Beatrice Stengel und Andrea Pier haben die Gruppe ins Rathaus begleitet. Sie wollten
damit die Bedeutung, die sie einem solchen Schüleraustausch, der seit 2007 am Leibniz-Gymnasium durchgeführt wird, unterstreichen.
 | | Schülerinnen und Schüler aus China besuchen derzeit Rottweil. Als Gastgeschenk überreichten sie OB-Stellvertreter Adelbert Hugger einen übergroßen Fächer aus ihrer Heimat |
| | 09.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Rockergruppierungen haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen die
Wohnungen von vier Tatverdächtigen sowie das Clubheim des Gremium MC durchsucht. Bei den Durchsuchungen stellten die Fahnder zahlreiche Schlagstöcke,
Schreckschusswaffen, Tränengas und Messer sicher.
Auslöser der Durchsuchungen, die in den frühen Morgenstunden mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos der Polizei durchgeführt wurden, war ein Vorfall
vom 27. Juni 2010 in der Hausener Straße in Rottweil. Zeugen hatten damals beobachtet, wie mehrere Mitglieder des Gremium MC in der Hausener Straße an der
Wohnung eines Mitglieds der Red Devils vorfuhren, an der sich kurz vor Halbzeitpause des deutschen Achtelfinalspiels gegen England mehrere Mitglieder der
Red Devils vor dem Haus aufhielten. Dort soll es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein, nach deren Abschluss die Gremium-Mitglieder die
Örtlichkeit wieder mit ihren Fahrzeugen verließen. Bei der Auseinandersetzung sollen auch Baseballschläger und Tränengas zum Einsatz gekommen sein.
Bei den sofort eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen waren noch am Sonntag mehrere Personen vorläufig festgenommen worden. In einem Fahrzeug
hatte die Polizei Baseballschläger und Tränengas sichergestellt. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen vier tatverdächtige
Gremium-Mitglieder wurden jetzt Wohnungen in Albstadt, Mühlhausen-Ehingen, Villingen, Böhringen und Rottweil sowie das Clubheim des Gremium MC durchsucht.
Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem zahlreiche Schlagwerkzeuge wie Baseballschläger, Tischbeine und Axtstiele, Teleskopschlagstöcke, Messer,
Schreckschusswaffen mit Munition sowie Tränengas sichergestellt. Außerdem hatten zwei der Tatverdächtigen mehrere Ampullen Anabolika in ihrer Wohnung.
Gegen sie wird zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz
ermittelt.
Effenberger
| | 09.07.2010 | Um Ersatz für wegfallende Parkplätze während der Bauarbeiten für "Rottweil Mitte" zu schaffen, hat die Stadt auf dem Gelände der alten Paketpost (Hintere
Höllgasse) rund 30 Ersatzparkplätze geschaffen. Die Parkzeit dort wurde nun von einer auf zwei Stunden verlängert. Die Verlängerung ist mit dem Gewerbe-
und Handelsverein Rottweil abgestimmt. Die Stadt möchte außerdem Autofahrern, die etwa zum Einkaufen auf den Wochenmarkt kommen, mehr Zeit zum Bummeln in
der Oberen Hauptstraße einräumen. Weitere kostenlose Ersatzparkplätze finden sich bei der Duttenhofer-Anlage, in der Königsstraße und in der Unteren
Hauptstraße. Die Parkzeit beträgt zwischen einer und drei Stunden.
| | 09.07.2010 | Der technisch wissenschaftliche Verein DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) bescheinigt der ENRW per Zertifikat die Einhaltung hoher
Sicherheitsstandards und damit eine sichere, wirtschaftlich, nachhaltige und umweltfreundliche Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Der DVGW-Geschäftsführer
Thomas Anders der Landesgruppe Baden-Württemberg, überreichte die Urkunden für die bestandene Überprüfung des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) an
den ENRW-Geschäftsführer Peter Küppers und das technische Führungspersonal des Rottweiler Versorgungsunternehmens.
| | 09.07.2010 | Auf dem Festplatz beim Rottweiler Stadion gastiert über das Wochenende der Circus Montana.
| | 09.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Freitag mussten die Beamten des Polizeireviers Rottweil zu mehreren Ruhestörungen ausrücken. Da hierbei
mehrere Lokale in Rottweil betroffen waren, werden entsprechende Meldungen an die Stadtverwaltung vorgelegt. Die zum Teil bis in die Nacht andauernden
Gartenpartys wurden durch die eingesetzten Beamten umgehend beendet.
| | 09.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Am Freitagabend um 19.00 Uhr befand sich eine Großmutter mit ihrer 6jährigen Enkelin auf dem Spielplatz in der
Schlachthausstraße. Gleichzeitig befand sich dort eine weitere Großmutter mit ihrem Enkel, allerdings führte diese verbotenerweise einen Hund an der Leine
mit sich. Nachdem die Hundebesitzerin den Arretierungsknopf der Hundeleine gelöst hatte, konnte sich das Tier in einem entsprechenden Radius frei bewegen.
Kurz darauf biss der Hund dem Mädchen in den Oberschenkel und Pobacke, so dass dort eine blutende Wunde entstand, die auch ärztlich versorgt werden musste.
Obwohl die Großmutter des Mädchens die Hundebesitzer auf den Vorfall ansprach, kümmerte sich diese hierum in keinster Weise und ging mit ihrem Enkel in
Richung des Kriegsdammes davon.
Die bislang unbekannte Hundebesitzerin wird als ca. 50 Jahre alt und mit korpulenter Figur beschrieben. Sie soll an sich
dunkles, gewelltes und schulterlanges Haar haben, das jedoch mit blonden und grauen Strähnen durchsetzt ist. Der Hund soll kurzes graues Haar, eine spitze
Schnauze und eine Risthöhe von ca. 30 cm besitzen. Wer sachdienstliche Hinweise zum Vorfall oder der Hundebesitzerin abgeben kann, soll sich bitte unter
der Telefonnummer 07841/477-0 beim Polizeirevier in Rottweil melden.
| | 10.07.2010 | Der Rugby-Club Rottweil wird 40 Jahre alt, Anfang des Jahres 1969 gründete der mehrfache Rugby-Nationalspieler Günter Thiel eine Rugby-AG am
Leibniz-Gymnasium. Die Gründung des Rugby-Club Rottweil (RCR) erfolgte dann im Jahre 1970.
In der Jugendarbeit stellten sich bereits in den ersten Jahren große Erfolge ein. So erreichten die C-Schüler als Süddeutscher Meister 1973 und 1975 die
Endspiele um die Deutsche Meisterschaft. Im Jahre 1975 konnten auch die B-Schüler aus Rottweil die deutsche Vizemeister erkämpfen.
In der ersten Regionalligasaison 1971/72 schaffte der RCR mit seiner jungen Mannschaft die große Überraschung und wurde auf Anhieb Meister in Regionalliga
Süd. Nachdem in der darauffolgenden Runde wiederum die Regionalligameisterschaft erzielt wurde, wagten die "Schwarz-Gelben" das Abenteuer Bundesliga. Die
Mannschaft war jedoch noch zu jung um bestehen zu können und stieg somit ein Jahr später wieder ab. Nach der dritten Regionalligameisterschaft 1975 gelang
der sofortige Wiederaufstieg in die Bundesliga.
Der RCR stieg nach nur einer Saison aufgrund der großen finanziellen Belastung durch die weiten Fahrten zu den Auswärtsspielen ein Jahr später jedoch
freiwillig wieder ab. Nachdem die Rottweiler in den folgenden drei Spielzeiten wieder Meister der Regionalliga wurden, wagten sie 1979 den dritten Aufstieg
in die höchste Spielklasse. Die folgenden sechs Jahre waren die erfolgreichsten des RCR und seiner 1. Mannschaft. Die konsequente, teilweise nicht immer
einfache Nachwuchsarbeit zahlte sich nun aus. Die "Schwarz-Gelben" konnten sich in den Jahren 1981 (2. Platz Bundesliga Süd), 1982 (3. Platz Bundesliga Süd)
und 1985 (4. Platz Bundesliga Süd) für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Leider konnten sich die Rottweiler in den
Viertelfinalspielen nie gegen ihre Gegner aus Hannover durchsetzen, obwohl dies eigentlich in allen drei Spielen mit etwas Glück durchaus möglich gewesen
wäre.
1986 musste der RCR nach einer total unglücklich verlaufen Saison wieder absteigen. 1989 schafften die Rottweiler den bislang letzten Aufstieg in die
1. Bundesliga. Von 1992 bis 1994 spielten sie in der neu geschaffenen 2. Bundesliga. Seit dem Jahr 1994 gelang es den Rottweilern nicht mehr, die
Regionalliga zu verlassen.
Im Sommer 1989 wurde die RCR-Frauenmannschaft anlässlich eines Turniers in Neuilly sur Marne gegründet. Von Beginn an waren die RCR-Frauen recht
erfolgreich. Belegten sie in den Jahren 1992 und 1993 jeweils den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft, gelang ihnen im Jahr 1994 der bisher größte
Erfolg mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft nach einem 12:3 Sieg im Endspiel gegen den SC Neuenheim. Leider konnte die Frauenmannschaft des RCR in der
Folge diesen Erfolg nicht mehr wiederholen und brach Ende der 1990er Jahre vollständig auseinander.
Nachdem die Nachwuchsarbeit beim RCR über mehrere Jahre nicht sehr konsequent betrieben wurde, starteten 1996 Karl-Heinz Bahr und Gunther Wilde einen
Neuanfang, mit einer D-Schülermannschaft, da beide Söhne in diesem Alter hatten, die Rugby spielen wollten. Dabei wurde auch ständig großen Wert auf die
Projekte im Rahmen der Kooperation Verein und Schule großen Wert gelegt. Der RCR hat heute in allen Altersklassen der Schüler eine Mannschaft, die an den
Meisterschaften des RBW teilnimmt. Seit 2008 hat der RCR wieder eine 1. Mannschaft, die im Moment in der Regionalliga Baden-Württemberg spielt, nachdem
zuvor für ein Jahr eine Spielgemeinschaft mit der zweiten Mannschaft des Stuttgarter RC gebildet wurde. Auch bei den Frauen konnte für die neue Saison
wieder ein Team gemeldet werden.
Programm zum 40-jährigen Jubiläum am 10. Juli:
Ab 14.00 Uhr wird Rugby gespielt. Teams des Rugby-Club Rottweil haben sich Gegner eingeladen.
Ab 14.00 h: Turnier Männermannschaften ("Jeder gegen Jeden")
Ab 14.00 h: Schülerturnier
Dazwischen: Oldie-Spiel (ehemalige Spieler des RCR)
18.00 h: Endspiel des Männerturniers
Nach dem sportlichen Teil wird ab ca. 18 Uhr gemeinsam am Rugbyplatz gefeiert!
| | 10.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Samstag wurde auf dem Gehweg in der Lindenstraße eine Python eingefangen. Die ca. 60 cm lange Schlange wurde
von den eingesetzten Beamten eingefangen und zum Polizeirevier verbracht. Der Besitzer der Schlange wird gebeten, sich umgehend beim Polizeirevier Rottweil
unter der Telefonnummer 0741/477-0 melden.
| | 10.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Bislang unbekannte Täter wüteten in der Zeit vom vergangenen Samstagabend bis zu Sonntag auf dem Gelände des Rottweil
Freibads. Die Unbekannten waren über die Umzäunung der Anlage gestiegen und hatten sich anschließend zum Kiosk-Bereich begeben. Dort wüteten sie wie die
Vandalen, brachen Türen und Behältnisse auf und entwendeten u.a. eine geringe Menge an Bargeld sowie eine Elektronikkasse. Auch Lebensmittel und Getränke
wurden aus dem Kiosk gestohlen und noch im Freibad konsumiert. Die Polizei in Rottweil bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0741/4770 zu melden.
| | 11.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Über das vergangene Wochenende wurde auf dem Stadtfriedhof von Rottweil der Blumenschmuck auf vier Gräbern herausgerissen.
Des Weiteren entwendete der oder die unbekannten Täter zwei Grablichter. Der Schaden wurde mit rund 150 Euro beziffert. Sachdienliche Hinweise nimmt die
Polizei in Rottweil entgegen.
| | 12.07.2010 | Die Stadt Rottweil hat Patricia Torres, Lehrerin aus Ecuador, im Alten Ratssaal empfangen. Fachbereichsleiter Bernd Pfaff begrüßte Torres, die in der Stadt
Cuenca an einer Deutschen Schule unterrichtet und am Freitag bei der Kinderuniversität der Eichendorffschule eine Vorlesung über die Menschen in
Lateinamerika halten wird. Torres ist im Rahmen eines internationalen Bildungsprojekts in Deutschland.
Seit vergangenem Oktober halten Schüler und Lehrer der Eichendorffschule Kontakt über das Internet und lernen so Lateinamerika und die spanische Sprache
kennen. "Es ist eine besondere Form der Kooperation: Schüler und Lehrer machen sich gemeinsam auf den Weg, um die Kultur, Sprache und Gesellschaft des
jeweils anderen Landes kennen zu lernen", so Dr. Wolfgang Mayr, Initiator des Projektes. Zunächst per E-Mail, später auch per Video-Konferenz über das
Internet wurde der Kontakt aufgebaut und gepflegt, wie Rektorin Mirjam Storz und Konrektorin Gabriele Jauch von der Eichendorffschule berichteten. "Unser
erstes Thema waren Kondor und Meerschweinchen in Ecuador beziehungsweise Adler und Esel in Rottweil", erzählte Jauch und unterstrich: "Da auch wir die
Sprache erst lernen müssen, ist das ein richtiges Bildungsabenteuer."
Torres kam im Rahmen einer Bildungsinitiative von Dr. Mayr nach Deutschland, um verschiedene Bildungseinrichtungen und Modelle der Wissensvermittlung vom
Kindergarten bis hin zur Hochschule kennen zu lernen. Sie fühle sich sehr geehrt, dass sie ihr Land im Ausland vertreten dürfe, sagte Torres und dankte
Mayr und der Eichendorffschule für die Möglichkeit, nach Deutschland zu reisen. In Ecuador sei selbst in der Grundschule noch der klassische
Frontalunterricht die Regel, berichtete Torres aus ihrem Alltag als Lehrerin. Mit ihren Erfahrungen aus Deutschland will sie das künftig ändern. "Was
bereits in der Wirtschaft weit verbreitet ist, nämlich eine vernetzte Welt, ist nun auch bei uns in Rottweil möglich geworden – im Bereich der schulischen
Bildung", betonte Fachbereichsleiter Bernd Pfaff, bei der Stadtverwaltung Rottweil für die Schulen zuständig, beim Empfang im Alten Ratssaal. Und er fügte
mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement Mayrs, der auch als Gründungsrektor der Kinderuni fungiert, hinzu: "Ich freue mich sehr, dass insbesondere durch
den persönlichen Einsatz von Wolfgang Mayr ein so weitreichendes bildungspolitisches Netzwerk geknüpft wurde."
 | | Von links: Fachbereichsleiter Bernd Pfaff, Juliane Schweizer von der städtischen Schulverwaltung, Dolmetscherin Rosario Peluso, Schulleiterin Mirjam Storz von der Eichendorffschule, Patricia Torres, Konrektorin Gabriele Jauch und Dr. Wolfgang Mayr, Gründungsrektor der Kinderuniversität |
| | 12.07.2010 | Die Bollershofstraße, die Hausen mit Zimmern verbindet, soll ausgebaut werden. Für rund 240.000 Euro soll die Straße auf fünfeinhalb Meter verbreitert
werden. Der Gemeinderat muss noch über den Ausbau entscheiden, außerdem müssen die Planungen mit Zimmern koordiniert werden.
| | 12.07.2010 | Der Ortschaftsrat Hausen diskutiert in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Biogasanlage in Hausen. Teile der Diskussion gelangen als "Gerüchte" an die
Öffentlichkeit. In der Diskussion im Ortschaftsrat ging es auch um die Verwendung des Herbizids "Roundup" von Mosanto auf den Feldern, auf denen die
Biomasse für die Anlage produziert wird, sowie um die Ruhestörungen durch die nächtliche Anlieferung dieser Biomasse.
Ortsvorsteher Herbert Sauter wendet sich im Schwarzwälder Boten gegen die Kritik: "Wir haben diese Biogasanlage so gewollt. Die Dinge haben ihre
Richtigkeit". Auch der Geschäftsführer der ENRW, Peter Küppers, verteidigte die mehrfach ausgezeichnete Anlage in Hausen: "Der eine oder andere Nachteil
muss in Kauf genommen werden". Günter Hieß vom Landwirtschaftsamt erklärte, dass man zur Unkrautvernichtung nicht "Roundup" verwende, sondern ein Mittel mit
gleichen Inhaltsstoffen.
| | 13.07.2010 | Der Bauausschuss des Gemeinderats hat dem Bau eines Wohnhauses mit Arztpraxis auf dem Grundstück Tuttlinger Straße 5/1 zugestimmt. Bisher endet die Zufahrt
zu diesem Grundstück an einer Wendeplatte, nun soll die Verkehrsführung geändert werden: die Einfahrt zum Grundstück 5/1 soll beim Geschäft Ulmschneider
(Tuttlinger Straße 11) erfolgen und dann als Einbahnstraße kurz vor der Einmündung der Lindenstraße zurück zur Tuttlinger Straße führen. Um diese neue
Straße bauen zu können, wurde bereits die Garage vom Gebäude Tuttlinger Straße 5 abgerissen.
 | | Neue Verkehrsführung an der Tuttlinger Straße |
| | 13.07.2010 | Rund 2,7 Millionen Euro will die Stadt Rottweil bis 2012 in ihrem Verwaltungshaushalt einsparen. Das Regierungspräsidium hatte in seinem Haushaltserlass
Sparmaßnahmen bei den laufenden Kosten dringend angemahnt.
Erstmals in der Geschichte der Stadt Rottweil weise der laufende Verwaltungshaushalt ein Defizit von fast fünf Millionen Euro auf, rief Finanzbürgermeister
Werner Guhl eingangs der Sitzung in Erinnerung, dass zur Haushaltskonsolidierung keine Alternative besteht. Nur einmal, 2001 war der Haushalt bereits
einmal ins Minus gerutscht. Das Defizit habe damals aber "nur" eine Million DM betragen, so Guhl. Laut Regierungspräsidium werde der Haushalt 2011 nur
genehmigt, wenn die Stadt Rottweil nachhaltige Konsolidierungsmaßnahmen ergreife, zitierte Guhl aus dem Haushaltserlass 2010. Und: "Eine Kreditaufnahme zur
Finanzierung künftiger Investitionen setzt eine ausreichende Nettoinvestitionsrate voraus." Sprich: Nur wenn es der Stadt gelingt, im Haushalt wieder einen
eigenen Überschuss zu erwirtschaften, sind Kredite für neue Investitionen beispielsweise in den Straßenbau oder in Gebäude erlaubt.
Insgesamt hatte die Verwaltung zusammen mit Vertretern aller Gemeinderatsfraktionen in der Haushaltsstrukturkommission ein Paket zur Haushaltskonsolidierung
in Höhe von 2,7 Millionen Euro geschnürt. 1,7 Millionen Euro will die Stadt durch Kürzungen einsparen. Eine weitere Million sollen Erhöhungen auf der
Einnahmenseite bringen.
Guhl betonte, dass bei den Sparmaßnahmen allein 1,2 Millionen Euro durch konkrete Einzelvorschläge erreicht wurden. Die größten Posten sind Einschnitte bei
den Personalausgaben um rund 600.000 Euro. Hier setzt die Stadt Rottweil auf geringere Tarifsteigerungen (rund 170.00 Euro), das Auslaufen von
Altersteilzeitregelungen (180.000 Euro) und Personalkürzungen sowie Stellenabbau (250.000 Euro). Bei der Gebäudeunterhaltung will die Stadt Rottweil rund
500.000 Euro einsparen. Weitere 500.000 Euro kommen durch pauschale Kürzungen der städtischen Budgets um zehn Prozent zusammen. Ausnahmen bilden sogenannte
Leuchtturmprojekte wie beispielsweise das Klassikfestival Sommersprossen, das Jazzfest, Zimmertheater, Forum Kunst oder der Ferienzauber, wo lediglich
Kürzungen um fünf Prozentpunkte anstehen.
Auf der Einnahmenseite beschloss der Gemeinderat, die Hebesätze der Grundsteuer A (von 320 auf 340), der Grundsteuer B (von 380 auf 400) und der
Gewerbesteuer (von 340 auf 360) zu erhöhen. Zur Konsolidierung des Haushalts tragen ferner Gebührenanpassungen in der Musikschule und bei den
Kindergartengebühren bei.
Die Zielmarke 2,7 Millionen Euro gilt für den Haushalt 2012. Im Jahr 2011 will die Stadt Rottweil zunächst 1,7 Millionen Euro einsparen. Bürgermeister
Werner Guhl bot an, den Bürgerinnen und Bürgern die Eckwerte der Haushaltskonsolidierung in einer Informationsveranstaltung vorzustellen.
Der Gemeinderat tritt nach der Sommerpause in die konkreten Haushaltsplanberatungen ein. Dort werden die erforderlichen Einzel- und Satzungsbeschlüsse
gefasst.
Ab September wird die Haushaltsstrukturkommission den Vermögenshaushalt und das Investitionsprogramm der Stadt Rottweil überarbeiten. Da auch der
mittelfristige Finanzplan einer Überarbeitung bedarf, wird sich der Gemeinderat im kommenden Frühjahr in einer Klausurtagung eine Aufgaben- und
Leistungskritik der städtischen Dienstleistungen diskutieren und gegebenenfalls weitere Sparmaßnahmen beschließen.
| | 14.07.2010 | Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger widerspricht entschieden der Darstellung der Rottweiler Stadtverwaltung, dass er bei der Standortentscheidung
und der Mitteilung der Bodenuntersuchungsergebnisse zum "Bitzwäldle" vorab in offizieller Form informiert worden sei. Rottweils OB Broß, der im Rahmen der
Bürgerversammlung erklärt hatte, den Informationsprozess "mit größter Offenheit und Transparenz" zu führen, wirft Sprenger im Gegenzug "bewusste Irreführung
der Öffenlichkeit" vor.
| | 14.07.2010 | Nach einer kurzen aber heftigen Debatte beschließt der Rottweiler Gemeiderat, zum 1. September 2010 die Kindergartengebühren deutlich zu erhöhen: für das
erste Kind im Regelkindergarten werden die Gebühren von 75 auf 87 Euro pro Monat erhöht. Für das erste Kind in einer Kindergartengruppe mit verlängerten
Öffnungszeiten werden dann 105 statt bisher 91 Euro fällig. Für das erste Kind in einer Halbtages-Krippengruppe werden 150 statt 110 Euro fällig und für
das erste Kind in einer Ganztages-Krippengruppe zahlt man nun 300 statt bisher 220 Euro. Die SPD und FFRplusPRoFi stimmten fast geschlossen gegen die
Erhöhung.
| | 14.07.2010 | Durch eine Personalreduzierung von langfristig 0,4 Stellen bei allen sechs Ortschaftsverwaltungen und der Zusammenlegung des Standesamtsbezirks
Rottweil-Neufra zum Standesamtsbezirk Rottweil zum 01.01.2011 sollen rund 20.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Das Budget der Ortschaften erfährt eine
Kürzung von 10 Prozent. Betroffen sind auch die Kulturbeiträge der Neufraer Vereine.
| | 14.07.2010 | Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat sich in das Goldene Buch der Stadt Rottweil eingetragen. Schröder sprach am Mittwoch, 14. Juli, auf Einladung
des CDU-Arbeitskreises Bildung in Rottweil im Festsaal der Gymnasien.
| | 15.07.2010 | Das Eiscafé Venezia in der Hauptstraße 53 besteht seit 50 Jahren, 1960 wurde es von der Familie Colotto gegründet, im Jahr 2008 haben Paolo und Maria
Marrocu das Eiscafé als Inhaber übernommen. Dieses Jahr bietet die Eisdiele 24 verschiedene Eissorten an, jedes Jahr kommen weitere hinzu. Das Eiscafé hat
von Februar bis Ende November geöffnet. Sobald die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Rottweiler Stadtmitte beendet sind, will Marrocu eine neue Terrasse
mit italienischem Flair erstellen.
 | | Jubiläumsanzeige des Venezia |
| | 15.07.2010 | In einem Brief an Wirtschaftsminister Ernst Pfister setzt sich Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß für einen Fortbestand der Städtebau-Fördermittel des
Landes ein. Die Stadt Rottweil habe durch entsprechende Programme des Landes in der Vergangenheit sehr profitiert. Eine drastische Reduzierung wie derzeit
diskutiert, sei der falsche Ansatz und gefährde in Rottweil wichtige Projekte der Stadtentwicklung, so der OB.
| | 15.07.2010 | Die langjährige Wirtin des Gasthauses Adler in Göllsdorf, Anna Faulhaber, ist im Alter von 95 Jahren gestorben.
| | 16.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: Bei der Vollbremsung eines Busses in der Heerstraße in Rottweil sind am Freitagmorgen insgesamt neun Schüler verletzt worden
und mussten ambulant behandelt werden.
Kurz nach halb acht war ein 55-jähriger Busfahrer mit seinem Schullinienbus (Deißlingen-Rottweil) auf der Heerstraße in Richtung Schulzentrum unterwegs,
als am Fußgängerüberweg auf Höhe der Bismarckstraße ein 13-jähriger Radfahrer von links über den Fußgängerüberweg fuhr. Um einen Zusammenstoß mit dem
Radfahrer zu vermeiden, machte der Busfahrer eine Vollbremsung. Dabei stürzten einige der im Bus stehenden Schüler zu Boden oder wurden gegen die
Frontscheibe geschleudert. Insgesamt wurden dabei neun Schüler im Alter zwischen 11 und 17 Jahren verletzt. Alle konnten nach ambulanter Behandlung ihrer
Verletzungen das Krankenhaus noch am Freitagmorgen wieder verlassen.
Zur genauen Rekonstruktion des Hergangs ist von der Staatsanwaltschaft Rottweil ein Sachverständiger eingeschaltet worden, der noch am Vormittag die
Situation in der Heerstraße begutachtet hat. Derzeit widersprechen sich die Aussagen der Beteiligten in dem Punkt, ob der Radler vor dem Überqueren des
Überwegs angehalten hat oder nicht. Die Polizei sucht deshalb noch weitere Zeugen, die insbesondere diesen Punkt klären können. Möglicherweise könnte der
Fahrer eines Müllfahrzeugs, das zu dieser Zeit in der Heerstraße unterwegs war, solche Angaben machen. Sowohl dieser Fahrer als auch andere Zeugen werden
gebeten, sich unter der Telefonnummer 0741/477-0 beim Polizeirevier Rottweil zu melden.
Zur weiteren Info:
Die genaue Anzahl der mitfahrenden Schüler konnte nicht ermittelt werden, da insbesondere einige der nicht verletzten Schüler die Unfallstelle relativ
schnell verlassen hatten und nicht mehr erfasst werden konnten. Die Polizei geht nach Angaben des Busfahrers von einer Fahrgastzahl zwischen 40 und 50 aus.
Der Bus ist für 37 sitzende und 52 stehende Fahrgäste ausgelegt. Vor Ort waren ein Leitender Notarzt und weitere Notarzt sowie acht Rettungssanitäter im
Einsatz.
| | 16.07.2010 | Der junge Mainzer Autor Andreas Martin Widmann wird der nächste Rottweiler Stadtschreiber. Unter über 50 Bewerbungen überzeugte er die Jury mit dem Auszug
aus seinem Romanprojekt "Die Glücksparade". Für dieses Projekt hat er jüngst auch den Robert Gernhardt Preis zugesprochen bekommen, der ihm im September
2010 in Frankfurt überreicht wird. Widmann, 1979 in Mainz geboren, studierte an der dortigen Johannes-Gutenberg-Universität Germanistik, Anglistik und
Theaterwissenschaften. 2008/2009 unterrichtete er als Dozent für deutsche Sprache am Royal Holloway College, University of London.
Bisher veröffentlichte er vorwiegend in Literaturzeitschriften. Er ist unter anderem Redakteur der Kulturzeitschrift elephant. Er hat bereits einige Preise
und Stipendien erhalten, unter anderem war er 2008 eingeladen zum Klagenfurter Literaturkurs. Beim Essaywettbewerb "der/die/das Nächste bitte?!" des
Bayerischen Rundfunks belegte er im Juli den ersten Platz.
 | | Der Mainzer Autor Andreas Martin Widmann ist Rottweils nächster Stadtschreiber |
| | 16.07.2010 | Seit 20 Jahren arbeitet die Rottweiler Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung mit der weißrussischen Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl"
zusammen: 1990 kamen die ersten Kinder aus dem durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verstrahlten Gebiet Luninetz zur Erholung nach Rottweil.
Auch in diesem Jahr sind wieder 16 Jugendliche aus Weißrussland zu Gast. Stadtrat Adelbert Hugger hieß als Stellvertreter von Oberbürgermeister Ralf Broß
die Jugendlichen und die Verantwortlichen beider Initiativen im Alten Rathaus willkommen. Hugger würdigte das außerordentliche Engagement beider Initiativen
und betonte, wie wertvoll und wichtig dieses für die völkerverbindenden Beziehungen sei. "Rottweil ist zwar eine alte Stadt. Aber wir sind offen für neue
Ideen und innovative Ansätze", so Hugger. Angela Gessler, Vorsitzende der Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung, bedankte sich insbesondere
bei der Stadt Rottweil, die die Bürgerinitiative von Anfang an förderte. Sie habe bei der Stadtverwaltung stets viel Offenheit und ein großes Entgegenkommen
für ihr Projekt wahrgenommen. Besonders hervorzuheben seien die Jugendprojekte, die eine große Nachhaltigkeit hätten als auch die Projekte der Stiftung "Den
Kindern von Tschernobyl". So habe im vergangenen Jahr eine Jugendliche in Rottweil an einer Diabetesschulung teilgenommen und sie gebe ihre Erfahrungen nun
in Weißrussland weiter. Auch aus Rottweil seien Jugendliche jedes Jahr in Weißrussland, diese Besuche würden den Blick öffnen und weiten.
Irina Gruschewaja, Vorsitzende der belarussischen Stiftung "Die Kindern von Tschernobyl" erinnerte an das schreckliche Erbe der Reaktorkatastrophe von
Tschernobyl. Sie betonte, dass das Bürgerschaftliche Engagement für diese Sache eine harte, schwere und oft mit Verzweiflung verbundene Arbeit gewesen sei.
Die Freunde aus Rottweil seien in diesen Jahren immer ein Quell der Hoffnung gewesen. "Ich kann mich noch gut erinnern, als Angela Gessler beim ersten
Treffen mit Rottweiler Kindern, die Luftballons in der Hand hielten, die Kinder aus Tschernobyl auf dem Flughafen in Stuttgart erwartet haben" erzählte Dr.
Gruschewaja und schloss mit dem Appell: "Ost und West gehören zusammen."
Burkhard Homeyer, Vorsitzender der Deutschen Tschernobylgruppe der Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern aus Tschernobyl" sagte mit Blick auf die
20-jährige Zusammenarbeit: "Ich blicke mit großer Hoffnung auf die jungen Leute und bin zuversichtlich, dass die Saat aufgehen wird." Eine Vertreterin der
Jugendlichen bedankt sich für den freundlichen Empfang. Sie betonte, dass die Jugendlichen bei ihren Besuchen in Rottweil viel Erfahrung und Kenntnisse
sammeln könnten, die sie zu Hause umsetzen. Die Gruppe führte abschließend ein Lied und einen Tanz auf, in dem die Liebe zu ihrem Land Belarus ausgedrückt
wird.
 | | Seit 20 Jahren unterstützt die Rottweiler Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung die weißrussische Initiative |
| | 17.07.2010 | Der Gremium Motorrad-Club Rottweil lädt am Samstag ab 12.00 Uhr zu seinem 2. Tag der offenen Tür in sein Clubheim (Tuttlinger Straße 10) ein, jeder ist
willkommen. Um 14.00 Uhr gibt es eine Motorradausfahrt nach Villingen-Schwenningen.
Leider ist der Tag der offenen Tür ausgefallen, weil die Veranstaltung wegen "Sicherheitsbedenken" von den Behörden verboten wurde.
Aus dem Polizeibericht: Anlässlich des angekündigten Tags der offenen Tür im Clubheim des Gremium MC und der in diesem Zusammenhang geplanten
Motorradausfahrt nach Villingen-Schwenningen hat die Polizei am Samstag ankommende Teilnehmer kontrolliert. Der Gremium MC hatte die geplante Veranstaltung
bei der Stadt Rottweil angemeldet. Aus diesem Anlass hatten alle am Erlaubnisverfahren beteiligten Behörden des Landkreises Rottweil sowie der angrenzenden
Landkreise die Lage erörtert, was letztlich dazu führte, dass die Veranstaltung wegen erheblicher Sicherheitsbedenken untersagt wurde.
In den vergangenen Wochen und Monaten war es immer wieder zu Spannungen zwischen einzelnen Rockergruppierungen gekommen, die zunächst im Wesentlichen in
Nachbarkreisen ausgetragen wurden, wobei immer wieder auch Mitglieder der Rockergruppierung eine Rolle gespielt haben sollen. Zuletzt war es dann auch in
Rottweil in der Hausener Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, wegen der Staatsanwaltschaft und Polizei gegen vier Mitglieder des Gremium
MC ermitteln. Weitere mögliche Auseinandersetzungen sollten durch die Untersagung und den Einsatz der Polizei verhindert werden. Im Rahmen der polizeilichen
Überwachungsmaßnahmen mussten Teile der vor dem Clubheim aufgestellten Bestuhlung von der Polizei beseitigt werden. Diese waren trotz der Untersagung der
Sondernutzung dort aufgestellt worden. Deshalb müssen die Organisatoren mit einer Anzeige und einem Bußgeld rechnen. Darüber hinaus wurden zwei
Motorradfahrer wegen erheblicher unerlaubter Veränderungen an ihren Motorrädern angezeigt. Die Motorradausfahrt fand nicht statt.
Ein paar Hintergründe aus BIKE-TIME
Weitere Hintergründe
Noch mehr aus der Szene
| | 18.07.2010 | 2010 wäre Erich Hauser 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt der Kunst Raum Rottweil im Dominikanermuseum bis zum 15. Dezember die Ausstellung
"Erich Hauser & Künstlerfreunde". Jürgen Knubben (Forum Kunst) und Bernhard Rüth (Landkreis Rottweil), die beiden Kuratoren der Ausstellung, werden im
Rahmen einer Führungen am Sonntag, 18. Juli 2010, um 15 Uhr durch die Ausstellung führen.
Die Ausstellung stellt den konstruktiven Beitrag des Rottweiler Stahlbildhauers zur Gegenwartskunst in den zeitgenössischen Kontext. Sie bezieht sechs
namhafte Maler mit ein, die Erich Hauser freundschaftlich verbunden waren: Peter Brüning, Kurt Frank, Gerhard Hoehme, Edgar Hofschen, Georg Karl Pfahler
und Lothar Quinte. So zeigt die Ausstellung auf exemplarische Weise, wie sich Erich Hausers Formensprache im Dialog mit seinen Künstlerkollegen entfaltet
hat. Schwerpunkte der Führung werden daher auch die 1960er Jahre – vom Informel zum Konstruktivismus – und die kunsthistorischen Einordnung der Exponate
sein. Darüber hinaus werden die Künstlerfreunde gewürdigt und die jeweiligen Beziehungen erklärt.
 | | Die Kuratoren Bernhard Rüth (links) und Jürgen Knubben (rechts), hier vor einer Plastik Hausers, führen durch die Ausstellung "Erich Hauser & Künstlerfreunde" |
| | 18.07.2010 | Aus dem Polizeibericht: In der Nacht zum Montag hat ein Geisterfahrer auf der A 81 einen Unfall verursacht, bei dem insgesamt drei Menschen schwer
verletzt wurden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahn- und Verkehrspolizei Rottweil war der 77-jährige Mann mit seinem BMW zunächst auf der A 81 in
Richtung Singen unterwegs und betankte sein Fahrzeug gegen 21.45 Uhr auf der Rastanlage Neckarburg-West. Danach verlor er offenbar die Orientierung und fuhr
von der Rastanlage entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung wieder in die A 81 ein. Dort kollidierte er nach etwa 300 Metern mit einem 53-jährigen
Golffahrer, der ordnungsgemäß auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Singen fuhr. Der 53-Jährige hatte zuvor noch versucht, dem Geisterfahrer auszuweichen
und kollidierte dabei mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden 48-jährigen Autofahrer. Sowohl der 77-Jähirge als auch der
53-Jährige wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.
Alle drei Beteiligten erlitten bei dem Aufprall schwere Verletzungen und mussten in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden. Sachschaden entstand
in Höhe von 50.000 Euro. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde von der Staatsanwaltschaft Rottweil ein Sachverständiger hinzugezogen, der noch in der
Nacht die Unfallstelle in Augenschein nahm. Die A 81 in Richtung Singen war bis zum Ende der Untersuchungen sowie der Bergung |
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