Die Lorenzkapelle
Ab 1580 wurde St. Lorenz als Friedhofskirche des "Gottesackers" der
Heiligkreuz-Pfarrei erbaut. Der Bockshof wird auch "Alter Gottesacker" genannt.
Dieser Name erinnert daran, daß hier ab dem 16. Jahrhundert bis ins Jahr 1832 die
Verstorbenen der Heiligkreuz-Pfarrei bestattet wurden.
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| Lorenzkapelle von der
Au aus gesehen, Okt. 1999 |
Im Jahr 1643 wurde die Lorenzkapelle stark beschädigt, als in ihr eine
Geschützstellung eingerichtet war. 1832 wurde der Friedhof zur Ruhe-Christi-Kirche
verlegt.
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| Lorenzkapelle, Oktober
1999 |
1851 wurde die Kunstsammlung des Kirchenrates Dr. Dursch in der Lorenzkapelle
untergebracht. 1891 wurde die Sammlung durch Skulpturen der Kapellenkirche ergänzt. 1977 wurde die
Lorenzkapelle restauriert. Im Mai 1991 wurde der Dachreiter der Lorenzkapelle
wieder aufgesetzt, der um 1840 beseitigt worden war.
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| Lorenzkapelle, Oktober
1999 |
Die Lorenzkapelle befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Pulverturms und prägt den romantischen Bockshof.
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| Lorenzkapelle und
Pulverturm von der Au aus gesehen, Okt. 1999 |
Einige schmiedeeiserne Grabkreuze vom "Alten Gottesacker" können im
Stadtmuseum besichtigt werden.
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| Grabkreuz vom
"Alten Gottesacker" |
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